Der Tod war ihm zu langsam

1984 siegte US-Skiprofi Bill Johnson bei der Olympia-Abfahrt von Sarajevo, nun starb er mit 55 völlig verarmt

  • Von Thomas Häberlein, Kitzbühel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vor 32 Jahren gewann der amerikanische Skispringer Bill Johnson Olympiagold in der Abfahrt - mit Ansage. Danach verließ ihn das Glück. Nun ist er in einem Pflegeheim nach langem Kampf gestorben.

Eines der letzten Bilder von Bill Johnson zeigt einen gebrochenen Mann. Johnson sitzt in einem Rollstuhl mit sechs Rädern. Das linke Auge ist geschlossen, das rechte beinahe. In einer Tasche an der Armlehne stecken ein Trinkbecher und die obligatorischen Zigaretten, vor ihm auf dem Tisch zwei Aschenbecher. Das Bild ist beinahe fünf Jahre alt, geändert hat sich danach wenig. Bis Donnerstag. Da verlor Bill Johnson den Kampf um sein Leben, den er zuletzt allenfalls noch halbherzig geführt hatte.

Johnson war Abfahrts-Olympiasieger, am 16. Februar 1984 in Sarajevo fuhr er, ein 24 Jahre altes Großmaul aus den USA, ein »Nasenbohrer«, wie ihn Österreichs Ski-»Kaiser« Franz Klammer verächtlich nannte, allen davon. Mit Ansage! Danach ging es bergab. Zuletzt war Johnson in einem Pflegeheim in Gresham bei Portland im US-Bundesstaat Oregon untergebracht. Bingo um drei, Abendessen um sechs. Er lebte, obwohl er 2013 beschlossen hatte: Lasst mich...

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