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Zerschossen, zerstört, geschlossen

Der Krieg beherrscht in Syrien die Plätze, wo sonst Kinder spielen oder lernen

  • Von Karin Leukefeld, Genf
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wie in allen Kriegen sind auch beim Krieg in Syrien Kinder in besonderer Weise betroffen. In Genf wurde jetzt darüber informiert.

»Syrien ist derzeit vermutlich der gefährlichste Platz für Kinder«, warnte die UN-Beauftragte für Kinder in Syrien, Hanna Singer von UNICEF, am Dienstag in Genf.

Nirgends könnten Kinder in Sicherheit spielen, zwei von drei Schulen seien zerstört oder geschlossen, 50 000 Lehrer hätten das Land verlassen oder hätten aus einem anderen Grund ihre Arbeit aufgegeben. Stattdessen seien immer mehr und immer jüngere Kinder im Krieg aktiv: »Sie kochen, tragen Gepäck an der Front. Manche tragen Waffen oder sie arbeiten als Kuriere«, so Singer. In belagerten Gebieten seien Kinder Gefahren von Unterernährung und Krankheiten ausgesetzt.

Singer erneuerte den UNICEF-Aufruf, der in den vergangenen Tagen mit Unterschriften von 120 internationalen Hilfsorganisationen verbreitet worden war und forderte »alle Konfliktparteien und alle, die auf die Konfliktparteien Einfluss haben«, auf: »Stoppt die Angriffe auf die Wasserversorgung, auf die Schulen und die ...


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