Frank Hellmann, Köln 28.01.2016 / Sport

Immer höher hinaus

Die Fußball-Bundesliga erwirtschaftet neue Rekorde, doch die schwarzen Schafe werden mehr

Kaum setzen die 36 Lizenzklubs im deutschen Profifußball erstmals mehr als drei Milliarden Euro um, wird schon laut über eine Verdopplung bis 2025 nachgedacht. Große Pläne, sogar für die deutsche Bundesliga.

Christian Seifert trug bei der Vorstellung des Bundesliga Reports ein kleines Mikrofon am Revers. Seine Stimme sei ein bisschen angeschlagen, versicherte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), der am Kopf eines langen Konferenztisches Zahlen und Nachrichten präsentierte, die auch ohne Lautsprecher genug Gehör finden werden. Seine erste Botschaft von Köln: Der deutsche Profifußball hat in der Saison 2014/2015 erstmals die Drei-Milliarden-Schallmauer durchbrochen und den elften Umsatzrekord in Folge aufgestellt. Allein die 18 Erstligisten erwirtschafteten 2,62 Milliarden Euro. Im Unterhaus stieg der Umsatz auf 505 Millionen Euro. Schon das ist mehr als die höchsten Spielklassen in Österreich, Schottland und der Schweiz zusammen erlösen. Zudem bieten die 36 Lizenzklubs mehr als 50 000 Menschen Arbeit und zahlten 980 Millionen Euro Steuern.

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