Die Antwort ist eindeutig

Wolfgang Hetzer fragte sich, ob die Deutsche Bank eine kriminelle Vereinigung ist

  • Von Jörg Roesler
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die Frage, die Wolfgang Hetzer mit dem Buchtitel stellt, verwundert den Leser heute nicht mehr. Vor der Finanzkrise 2008/09 war das noch anders. Da galt die Deutsche Bank mit Sitz in Frankfurt am Main generell als ein seriöses Wirtschaftsunternehmen, gewiss dem Profit, aber ebenso auch dem Gemeinwohl verpflichtet.

Hetzer verweist gleich eingangs darauf, dass der Ruf der Bank lange Zeit unverständlicherweise besser war als deren Geschäftsgebaren. Im ersten Kapitel beleuchtet er deren »Vorgeschichte«, vor allem die Praktiken des Geldinstituts im »Dritten Reich«. Deren Verstrickungen in die Verbrechen des NS-Diktatur waren dem DDR-Bürger geläufig, während sie dem Bundesbürger weitgehend unbekannt geblieben. Erst Josef Ackermann an der Spitze der Deutschen Bank weckte in der Bundesrepublik Zweifel an der Seriosität des größten deutschen Geldunternehmens - weil er den nicht kunden-, sondern aktionärsorientierten, also auf kurzzeitig zu...


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