Oliver Kern 30.01.2016 / Wochennd

Der Lieblingsgegner

Oliver Kern über die Vorfreude der US-Demokraten, bald gegen Donald Trump antreten zu dürfen.

Reince Priebus rauft sich die immer grauer werdenden Haare. Seit fünf Jahren ist er Vorsitzender der Republikanischen Partei, doch noch immer will niemand auf ihn hören. Parteivorsitzende werden in den USA nicht besonders wichtig genommen. Sie sind die Bürokraten im Hintergrund, die Parteitage organisieren und Spenden sammeln. Die große Politik machen andere: Leute mit Charisma. Das fehlt Priebus. Was ihm nicht fehlt, ist der Wille zum Sieg: Seine Republikaner sollen nach acht Jahren Pause das Weiße Haus zurückerobern. Die Chancen dafür stehen aber schlecht, vor allem, wenn Donald Trump ihr Präsidentschaftskandidat wird.

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