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Schweizerin Kocher sorgt für Überraschung bei Rodel-WM

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Die Schweizerin Martina Kocher hat zum Auftakt der Rennrodel-Weltmeisterschaften gleich für die erste große Überraschung am Königssee gesorgt. Sie gewann im neuen Sprintwettbewerb vor den favorisierten Gastgeberinnen. Die deutschen Männer um den siegreichen Olympiasieger Felix Loch aus Berchtesgaden wurden den hohen Erwartungen dagegen mit einem Dreifacherfolg gerecht. Kurz zuvor hatten die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) den ersten WM-Titel im Sprint überhaupt geholt.

Der Sieg von Kocher vor Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) und Dajana Eitberger (Ilmenau) war jedoch eine kleine Sensation. Tatjana Hüfner (Friedrichroda) wurde nur Fünfte vor der Oberwiesenthalerin Julia Taubitz. Bei den Männern hatte Loch mehr als zwei Zehntel Vorsprung auf Andi Langenhan aus Zella-Mehlis, während Ralf Palik (Oberwiesenthal) als Dritter das deutsche Podest komplettierte. Wendl/Arlt verwiesen Peter Penz/Georg Fischler aus Österreich und Christian Oberstolz/Patrick Gruber (Italien) auf die Plätze zwei und drei. Die Disqualifikation von Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) verhinderte indes einen deutschen Doppelsieg zum Auftakt. Die Thüringer hatten zunächst Rang zwei belegt, wurden nachträglich jedoch wegen eines um 200 Gramm zu schweren Schlittens aus der Wertung genommen. »Wir haben im Sommer auf diesen Höhepunkt hintrainiert und anscheinend alles richtig gemacht«, sagte Wendl: »Wir sind überglücklich, dass wir die ersten Sprintweltmeister sind.« SID/nd Foto: dpa/Mike Sturk

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