Aufreger der Woche: Flüchtlingskostüme

Bald ist wieder Fasching, Fastnacht, Karneval. Erwachsene Männer mit Bierbauch und Glatze werden sich dann wieder ins Supermankostüm zwängen, Frauen mit Cellulitis im Minirock zur Party gehen. Sinn und Zweck dieses Tuns sind denkbar einfach und gründen sich auf zwei Motive: Zum einen hoffen Träger des Kostüms, dass tatsächliche oder auch nur angenommene Eigenschaften der dargestellten Figur auf sie übergehen; zum anderen lässt sich hinter der Maske das eigene Ich verstecken. Kurzum: Es geht sowohl darum, einmal ein ganz anderer zu sein, alles Gewohnte einzutauschen gegen das Andere und gleichzeitig aber auch um Täuschung. Diese Nachahmung ist deswegen immer eine falsche, denn das Versprechen auf Authentizität erfüllt sich ja nicht. Weder wird aus dem Bierbauch ein stählerner Held noch aus der untersetzten Mittfünfzigerin ein Sexsymbol.

Für Kinder ist solcherart Maskerade nur ein Spiel. Wir haben...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 447 Wörter (2927 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.