IWF-Chef Strauss-Kahn tritt ab

Um die Nachfolge von IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn ist ein Streit zwischen Europäern und den aufstrebenden Wirtschaftsnationen aus Asien und Südamerika entbrannt. Länder wie China und Brasilien stellen infrage, dass der IWF-Chef wie bislang üblich aus Europa kommt. Sie pochen auf Mitsprache.

Strauss-Kahn: Freilassung auf Kaution

Washington (AFP) - Knapp eine Woche nach seiner Festnahme wegen Vergewaltigungsvorwürfen steht der ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn kurz vor seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft. Ein New Yorker Richter entschied am Donnerstag, den 62-Jährigen gegen Zahlung einer Kaution und unter strengen Auflagen auf freien Fuß zu lassen. Die Freilassung des Ex-IWF-Chefs aus der Haft auf der Gefän...

Weniger Schund, Tand und Plunder!

Weniger Schund, Tand und Plunder!

Bedeutet der Verzicht auf Wirtschaftswachstum den Verzicht auf Wohlstand? Müssen wir alle Asketen werden, um den Planeten zu retten? Das ist weder nötig noch wünschenswert. Deshalb sollte die mangelnde Qualität und Langlebigkeit unserer Produkte stärker in das Blickfeld der neuen Wachstumskritik rücken.

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Unten links

Christliche Fundamentalisten in den USA haben wegen der von ihnen für den morgigen 21. Mai erwarteten Rückkehr von Jesus Christus auf die Erde und anschließender Himmelfahrt aller Gläubigen Pflegeverträge für ihre Haustiere mit der Firma Eternal Earth-Bound Pets abgeschlossen. Diese warb mit dem Slogan: »Sie wissen, dass Sie gerettet werden. Aber wenn Sie ins Paradies gerufen werden, was geschieht...

Werbung für Einheitskasse

Die Menschen, die vor den Zweigstellen der Krankenkassen Schlange standen, haben vielleicht Jahrzehnte eingezahlt und merken nun: Sie sind unerwünscht. Verängstigt sind Ältere und chronisch Kranke, die gerade jetzt zur Untersuchung sollten, gerade jetzt ein neues Rezept brauchen. Aus Sicht der Politik stellte sich alles so einfach dar: mehr Wettbewerb, weniger Kassen. An Kollateralschäden dacht...

Obama rühmt den Wind des Wandels in Nahost

Vor zwei Jahren hatte US-Präsident Obama eine viel beachtete Rede an die Muslime gehalten – am Donnerstag wandte er sich abermals an die Menschen in Nordafrika und dem Nahen Osten. In einer politischen Grundsatzerklärung wollte er nach eigenem Bekunden der dortigen Demokratiebewegung Auftrieb geben. Und auch großzügige Wirtschaftshilfen wurden in Aussicht gestellt.

Ulrike Henning

Krankenkassen geben nach

Die Insolvenz der City BKK sorgte für Verunsicherung unter allen Kassenpatienten. Die Versicherungen reagierten mit einem Krisengespräch. Der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr versucht mit einem schwammigen Ultimatum Handlungsfähigkeit zu demonstrieren.

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ndPlusJürgen Weber

Gegenseitigkeit statt Gewinn

Die Idee der Umsonstladen-Bewegung ist eigentlich ganz einfach: Es muss weder bezahlt, noch müssen Dinge direkt getauscht werden. Bringen und Holen, Geben und Nehmen sind entkoppelt, man kann nur geben, man kann nur nehmen oder beides tun. Wer funktionsfähige und gut erhaltene Dinge nicht mehr braucht, kann sie bei den über 50 Umsonstläden in Deutschland vorbeibringen. Und wer etwas benötigt, kann diese Dinge umsonst abholen. Die Bewegung lässt sich als praktische Warenkritik begreifen ...

Der Linken fehlt eine Vision

Der Linken fehlt eine Vision

Kanzlerin Merkel predigt: Ohne Wachstum keine Investitionen, keine Arbeitsplätze, keine Gelder für die Bildung, keine Hilfe für die Schwachen. In Berlin treffen sich dieses Wochenende viele, die dieser Logik nicht folgen wollen. Für sie führt dieser Zwang zum »Immer mehr« in die Krise. Der Preis sind Ölkatastrophen, Gletscherschmelze und die Ausbeutung des Südens. In der TU Berlin wird ab heute bis Sonntag über Auswege aus diesem Wirtschaftsmodell diskutiert: Ist weniger oder gar kein Wachstum nötig? Oder soll nur etwas anderes wachsen als Autoberge und Mastanlagen?

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Der gute Ort Benposta
ndPlusKnut Henkel, Bogotá

Der gute Ort Benposta

Partizipativ, eigenständig und fürsorglich geht es in der Kinderrepublik Benposta zu. Hier sollen die Kinder und Jugendlichen lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Aus gutem Grund, denn fast alle der jungen Bewohner des Dorfes oberhalb von Kolumbiens Hauptstadt Bogotá kennen eine ganze andere Realität: die des Krieges und der Befehle – sie waren zwangsrekrutiert oder drohten es zu werden. Ein Besuch in einem Dorf, wo die Kinder den Ton angeben.

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Mehr Kontrolleure bitte!

Nun soll sie also kommen – die Hygiene-Ampel für Restaurants und Kneipen. Mit Hilfe eines transparenten Informationssystems sollen die Verbraucher auf einen Blick erfassen können, ob in der Küche alles mit rechten Dingen zugeht. So weit, so gut. Doch was nutzt ein neues Kontrollsystem, wenn es an Kontrolleuren mangelt, die den Restaurantbetreibern auf die Finger schauen? Den Behörden fehlen die en...

Machtpoker im IWF

Der Rücktritt von Dominique Strauss-Kahn als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) war angesichts der Schwere der Vorwürfe nur eine Frage der Zeit. Dementsprechend setzten hinter den Kulissen die Nachfolgeverhandlungen flugs nach der Verhaftung ein. Und die bergen dieses Mal mehr Brisanz denn je in sich. Zum ersten Mal seit Gründung der Schwesterinstitutionen von Bretton Woods 1944 wird off...

Mitnahme nach Plan

Mitnahmeeffekte beim Elterngeld zu kritisieren, wie es der FDP-Generalsekretär Christian Lindner getan hat, ist lustig. Denn den Lohnersatz bekommen nun mal diejenigen, die Kinder in die Welt setzen, und zwar, genau wie vorgesehen, die Besserverdienenden mehr davon. Das will Kristina Schröder »eisenhart« verteidigen. Elterngeld sei keine »Gebärprämie«, sagte sie. Aber genau das ist es eben doch. D...

Irina Wolkowa, Moskau

Geschasst

»Putin hat's gegeben, Putin hat's genommen«, kommentierte ein kommunistischer Abgeordneter die Abberufung Sergej Mironows aus dem Föderationsrat. Das Stadtparlament von Sankt Petersburg, das ihn als seinen Interessenvertreter in das Oberhaus des russischen Parlaments delegiert hatte, entzog Mironow am Mittwoch seine Vollmachten, womit der 58-jährige studierte Geophysiker zugleich sein Amt als nomi...

Braucht die Ostsee unsere Hilfe?

Braucht die Ostsee unsere Hilfe?

ND: »Der Grund der Ostsee ist nahezu tot«, hörte man von einer dänischen Meeresbodenexpedition – ist es wirklich schon so schlimm?Barkowski: Es ist schlimm, trifft aber natürlich nicht für den ganzen Boden zu. Man kann jetzt wohl davon sprechen, dass ein Gebiet von 70 000 Quadratkilometern wirklich »tot« ist, dort gibt es gar keinen Sauerstoff am Grund. Nach einer schwedischen Untersuchung aus dem...

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LINKE weist Vorwürfe zurück

Berlin (ND). Die Linkspartei sieht sich – wieder einmal – Vorwürfen des Antisemitismus und der Israelfeindlichkeit ausgesetzt. Die Frankfurter Rundschau verwies in einem Bericht am Donnerstag auf eine Studie des Gießener Sozialwissenschaftlers Samuel Salzborn und Sebastian Vogts von der Universität Leipzig, in der dieser Vorwurf offenbar massiv erhoben wird. Sogenannte Antisemiten schienen »innerp...

ndPlusFabian Lambeck

Eine Ampel in jedem Restaurant

Die Verbraucherschutzminister der Länder haben am Donnerstag auf einer Sondersitzung in Bremen die Einführung einer »Hygiene-Ampel« für Gaststätten und Kneipen beschlossen. Allerdings fehlt es an Personal für intensivere Kontrollen.

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Rente mit 69 wird abgelehnt

Berlin (AFP/ND). Die von den Wirtschaftweisen geforderte Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69 Jahre stößt auch in der schwarz-gelben Koalition auf Ablehnung. Der FDP-Sozialexperte Heinrich Kolb sagte der »Bild«-Zeitung vom Donnerstag, für entsprechende Prognosen sei es »noch viel zu früh«. »Ohnehin wäre es besser, wenn die Menschen für sich selbst entscheiden können, wann sie in den Ruhestand...

Antrag zur Verlängerung von UNIFIL

Berlin (ND-Heilig). Die Regierung hat dem Parlament einenAantrag zur abermaligen Verlängerung des Einsatzes bewaffneter deutscher Streitkräfte an der United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL) zugeleitet. Der Einsatz begann 2006, derzeit sind der Tender »Mosel« sowie die Schnellboote »Zobel« und »Hyäne« vor Ort. Zur Begründung wird angeführt, dass die »innenpolitische Situation im Libanon...

Tödliche Schüsse in Frankfurter Jobcenter

Frankfurt am Main (dpa/ND). Nach einem Messerangriff in einem Frankfurter Jobcenter hat eine Polizistin eine randalierende Frau erschossen. Die 39-Jährige hatte zuvor einen Polizisten mit mehreren Messerstichen schwer verletzt, wie das Landeskriminalamt (LKA) und die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Die beiden Schwerverletzten wurden in Krankenhäuser gebracht, w...

Jeder vierte Vater bezieht Elterngeld

Wiesbaden/Berlin (AFP/ND). Nahezu jeder vierte junge Vater – insgesamt 23,6 Prozent – in Deutschland nimmt nach Zahlen des Statistischen Bundesamts inzwischen Elterngeld in Anspruch. 2008 hatte der Anteil noch bei 21 Prozent gelegen. Am häufigsten bezogen nach wie vor die Väter in Sachsen das Elterngeld, gefolgt von Bayern und Berlin. Schlusslicht bildet mit Abstand das Saarland. Veränderungen bei...

Streit um Steuerfahnder-Mobbing
ndPlusHans-Gerd Öfinger, Wiesbaden

Streit um Steuerfahnder-Mobbing

Die Debatte um angebliches Mobbing hessischer Steuerfahnder erhält durch ein Buch neue Nahrung und beschäftigte gestern wieder einmal den Hessischen Landtag.

René Heilig

Herr Faber will lieber in Deutschland bleiben

Weil Klaas Carel Faber, ein in den Niederlanden verurteilter SS-Mörder, keine Auslieferung wünscht, kann er weiter unbehelligt im bayerischen Ingolstadt leben. Das entschied die Münchner Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch.

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Spanier demonstrieren trotz Verbots

Madrid (dpa/ND). Trotz eines Demonstrationsverbots haben erneut Tausende Menschen im Zentrum Madrids gegen die Sparpolitik der spanischen Regierung und die Arbeitslosigkeit protestiert. Ein starkes Polizeiaufgebot begleitete die Kundgebung am Mittwochabend auf dem Platz an der Puerta del Sol. Die Veranstalter sprachen von rund 10 000 Teilnehmern. »No pasarán!« (Sie werden nicht durchkommen), ri...

Russland verweist Israels Militärattaché des Landes

Moskau/Tel Aviv (dpa/ND). Russland hat Israels Militärattaché Vadim Leiderman der Spionage bezichtigt und ausgewiesen. Russische Medien berichteten, Leiderman werde der Industriespionage verdächtigt. Er habe »einigen israelischen Rüstungsfirmen auf dem russischen Markt sehr aktiv geholfen«, zitierte die Agentur Ria Nowosti am Donnerstag einen namentlich nicht genannten Geheimdienstmitarbeiter. Rus...

Bin Laden rief Muslime in aller Welt zum Kampf auf

Kairo (dpa/ND). Ein Tonband mit angeblichen Äußerungen von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden ist auf Webseiten aufgetaucht. In der Aufnahme nimmt der Saudi-Araber, Stellung zu den Protesten in den arabischen Ländern – dem sogenannten »arabischen Frühling«. Die in der Nacht zum Donnerstag ins Netz gestellte Botschaft soll kurz vor der Tötung Bin Ladens durch eine US-Kommando in Pakistan entstanden sein...

Jürgen Vogt, Buenos Aires

Daimler kommt vor Gericht

Eine Berufungskammer in Kalifornien entschied am Mittwoch, dass in den USA eine Klage von 22 Argentiniern zulässig ist. Sie werfen Daimler vor, während der Militärdiktatur in Argentinien in den 70er Jahren mit der Junta zusammengearbeitet zu haben.

ndPlusRené Heilig

Reaktion auf »Night Raids«

In Afghanistan werden Vorbereitungen für die Nach-ISAF-Zeit getroffen. Beide Seiten entwickeln neue taktische Varianten des Krieges. In den vergangenen zwei Tagen prallten sie in der Stadt Talokan aufeinander. Es wurden zwölf Menschen getötet und über 50 – darunter drei deutsche Soldaten – verletzt.

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»WeltTrends« blicken nach Osten

Am 1. Juli übernimmt Polen zum ersten Mal seit seinem Beitritt zur EU die Ratspräsidentschaft. Ein Ereignis, dem die jüngste Ausgabe der deutsch-polnischen Zeitschrift »WeltTrends« ihren aktuellen Schwerpunkt »Polen regiert Europa« widmet. Er befasst sich mit den Prioritäten der polnischen Ratspräsidentschaft, analysiert die Chancen der Ostpartnerschaft und bietet einen Vorgeschmack darauf, wie Po...

Solidarität statt Druck
Sven Giegold

Solidarität statt Druck

Jean-Claude Juncker, Vorsitzender der Eurogruppe, und Olli Rehn, EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung, waren sich nach dem Treffen der Eurogruppe einig. Trotz seiner bisherigen Bemühungen müsse Griechenland noch mehr tun, um seine Staatsschulden abzubauen. Gleichzeitig befindet sich Griechenland in einer wirtschaftlichen Stagnation.

ndPlusManfred Maurer, Wien

Nationalisten basteln an Internationale

Österreichs Freiheitliche haben große Pläne: Europas Nationalisten sollen eine internationale Allianz bilden. Ausländerfeindlichkeit soll den Kitt bilden. Nun wollen die EU-Gegner dafür ein EU-Volksbegehren mit mindestens einer Million Unterschriften lancieren.

ndPlusRalf Klingsieck, Paris

Frau Le Pen gibt sich volkstümlich

Mit modernerem Image und der Hinwendung zu den Alltagsproblemen der Menschen rekrutieren Europas Rechtsparteien Anhänger. Am besten scheint das derzeit der französischen Front National zu gelingen.

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Nachbeten des Boulevards

Düsseldorf/Athen (ND/dpa). Der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Jürgen Trittin, hat Kanzlerin Merkel wegen ihrer Äußerungen zu Arbeitszeiten in den südlichen EU-Ländern »Eurochauvinismus« vorgeworfen. Die Kanzlerin wandele auf den Spuren Westerwelles, sagte Trittin der »Rheinischen Post« (Freitagsausgabe). »Während für den Ex-FDP-Chef die Armen in spätrömischer Dekadenz lebten, liegen fü...

Deutschbanker sagten im Kirch-Prozess aus

München (dpa/ND). Die Deutsche Bank hat sich gegen Vorwürfe zur Wehr gesetzt, den Zusammenbruch von Leo Kirchs Medienkonzern 2002 gezielt gefördert zu haben. Kirch wirft der Bank und ihrem Ex-Chef Rolf Breuer unter anderem vor, die Pleite des weit verzweigten Unternehmens verschuldet zu haben, um ein Beratungsmandat von Kirch zu bekommen sowie am Umbau und Verkauf des Unternehmens zu verdienen. ...

Japan zurück in der Rezession

Tokio (AFP/ND). Das schwere Erdbeben und der Tsunami in Japan haben das Land in die Rezession zurückgeworfen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der drittgrößten Wirtschaftsmacht der Welt schrumpfte im ersten Quartal um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie die Regierung in Tokio am Donnerstag mitteilte. Erst Mitte 2009 hatte Japan die von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise verursachte...

Merkel stößt Spanier vor den Kopf
Ralf Streck, Madrid

Merkel stößt Spanier vor den Kopf

Spanier, Portugiesen und Griechen sollen nicht mehr Urlaub haben als Deutsche, meint Angela Merkel und suggeriert damit, dass dem so ist. Tatsächlich arbeiten die Beschäftigten in Südeuropa mehr, länger und zu niedrigeren Löhnen.

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WestLB bereitet Zerlegung vor

Düsseldorf (dpa/ND). Die mit Staatshilfen gestützte WestLB bereitet ihre Zerlegung vor. Der Vorstand der nordrhein-westfälischen Landesbank startet mit den Vorbereitungen von Teilverkäufen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa gestern nach Sitzungen von WestLB-Gremien am Vortag. Ein Komplettverkauf der Bank, zu dem seit Monaten ein Bieterverfahren läuft, rückt demnach in den Hintergrund. Ein West...

Streit um AKW-Stresstests noch immer ungelöst

Brüssel (AFP/ND). Der Streit um die Kriterien für europäische AKW-Stresstests blieb am Donnerstag zunächst ungelöst. Immer noch sei offen, wie umfassend die Tests werden und inwiefern die Gefahr von Terrorangriffen unter die Lupe genommen wird, verlautete am Donnerstag aus Diplomatenkreisen in Brüssel. Bei den in Prag stattfindenden Gesprächen von EU-Energiekommissar Günther Oettinger und Vertrete...

Uwe Witt

Rechnung zahlt der Mieter?

Mit rund 300 Millionen Tonnen CO2 verursacht der Gebäudesektor rund ein Drittel der deutschen Treibhausgasemissionen. Daher ist die energetischen Sanierung für den Klimaschutz sehr wichtig. Diese wird viel Geld kosten. Wer soll hauptsächlich zahlen: Vermieter, Mieter oder der Staat?

Knut Henkel

Seltene Metalle bergen Konfliktpotenzial

Tantal, Lithium oder Neodym heißen einige der Metalle, die in Handys, Laptops oder Windanlagen stecken. Die Nachfrage steigt ständig und das birgt Konfliktpotenziale.

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Wowereit reist nach Moskau

(dpa). Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) reist an diesem Montag und Dienstag nach Moskau. Anlass ist das 20-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Moskau. Wowereit wird in der russischen Hauptstadt am 23. Mai die »Berliner Tage in Moskau« eröffnen und Gespräche mit seinem Moskauer Amtskollegen Sergej Sobjanin über den Ausbau der Zusammenarbeit führen. Auch ...

Mit Augenmaß

Berlin ist eine arme Stadt, 62 Milliarden Euro Miese sind kein Pappenstiel. Da ist es gut, wenn eine Institution den Senats- und Verwaltungsmenschen auf die Finger schaut, weil manch einer immer noch beim Geldausgeben sehr großzügig ist. In guter Erinnerung ist beispielsweise noch die Affäre um das auch mit Berliner Steuergeldern finanzierte Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit sei...

38 Parteien wollen zur Wahl antreten

(dpa). Bei der Abgeordnetenhauswahl am 18. September wollen 38 Parteien antreten. Bis zum Ablauf der Frist am Mittwochabend meldeten sie sich bei der Landeswahlleiterin an. Aber nicht alle von ihnen werden auf dem Wahlzettel stehen, weil Neubewerber im Lauf ihres Anerkennungsprozesses nicht immer die notwendigen 2200 Unterstützungsvorschriften vorweisen können. Ihre Beteiligung angemeldet haben...

ndPlusSonja Vogel

Schulterschluss mit Rechtspopulisten

»Ich bin doch ein Freund Sarrazins!«, erklärte ein älterer Herr dem ihm entgegentretenden Polizisten. Nachdem der Mann sich durch die Demonstrierenden gekämpft hatte, versperrte ihm eine Polizeikette den Weg zum Neuköllner Hotel Estrel. Und so erging es ihm wie vielen anderen: Er musste draußen bleiben. Nach einem Gerangel mit einem Dutzend Gegendemonstranten hatte die Polizei den Zugang zur Buchv...

95 Millionen Euro zu viel ausgegeben
ndPlusJenny Becker

95 Millionen Euro zu viel ausgegeben

Dem Land Berlin sind rund 95 Millionen Euro entgangen. Das geht aus dem Jahresbericht des Landesrechnungshofs hervor, der am Donnerstag vorgestellt wurde. Grund waren überflüssige Ausgaben oder entgangene Einnahmen. Der Rechnungshof befasst sich jährlich mit der finanziellen Lage des Landes und prüft in Einzelfällen die Wirtschaftlichkeit der Verwaltung. »Die Finanzlage von Berlin ist trotz der...

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Medienrummel um Stardirigent

(dpa). Erstmals seit Seiji Ozawa im Jahr 1966 feiert wieder ein Japaner sein Debüt als Dirigent der Berliner Philharmoniker. Yutaka Sado steht am heutigen Freitag in der Berliner Philharmonie vor dem Orchester – begleitet von einem großen Medienrummel in Japan. Für zwei Fernsehsender wird das Konzert mit Werken des Japaners Toru Takemitsu und von Dimitri Schostakowitsch aufgezeichnet, ein Ka...

Tribüne
Anouk Meyer

Tribüne

Ja, wir wissen’s: Fernsehen, zumal die sogenannten privaten Unterschichten-Sender, sind böse, Theater ist per se gut. Aber nicht immer: So simpel und vereinfachend schon Hans Weingartners Mediensatire »Free Rainer« aus dem Jahr 2007 ist, die gleichnamige Bühnenadaption in der Tribüne übertrifft den Film noch an Klischees und Stereotypen. Da wackelt der moralische Zeigefinger fast sichtbar mit. ...

ndPlusVolkmar Draeger

Radio in drei Dimensionen

In manche Exponate ist man auf Anhieb verliebt. Nora, Modell W3 L von 1930, ein Halbrund-Hochformat in dunklem Bakelitgehäuse, würde mit seiner fast jugendstilhaft verschlungenen Blume vor dem Verstärker noch heute jedem Wohnzimmer zur Zier gereichen. Und Modell 215 WL der AEG aus dem Jahr 1935, ein Dreiröhren-Einkreiser mit der Zusatzbezeichnung »Deutschlandmeister« und einer unten vorstehenden S...

Tobias Riegel

Operndrama geht in die Verlängerung

Angesichts der um ein Jahr verzögerten Wiedereröffnung der Staatsoper unter den Linden wird unter Berlins Parlamentariern der Ruf nach umfassender Aufklärung lauter. »Wir wollen zur Bewertung der neuen Situation alle verfügbaren Informationen«, fordert etwa der kulturpolitische Sprecher der LINKEN, Wolfgang Brauer, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf. »Bis dahin fordern wir einen vorläufigen, sofortigen Baustopp.« Es sei utopisch, wenn Senatsbaudirektorin Regula Lüscher davon ausgehe,...

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Dreifacher Betrug

Magdeburg (dpa/ND). Das Amtsgericht Magdeburg hat den ehemaligen stellvertretenden Leiter der Polizeidirektion der Landeshauptstadt wegen dreifachen Betrugs zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt. Der angeklagte Klaus-Peter Deppe habe die Taten in vollem Umfang eingeräumt, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Von 2005 bis 2007 hatte Deppe einen Kreditgeber demnach über seine fin...

Hendrik Lasch, Dresden

Zu wenig Fürsorge für Pflegeheime

In Sachsen leben immer mehr alte Menschen, von denen viele Pflege benötigen. Doch das Land kümmert sich zu wenig, kritisiert die LINKE – ob bei der Kontrolle der Heime oder der Regulierung des Marktes.

Andreas Heinz

Ein Kampf zusätzlich zum Lebenskampf

Die gemeinsame Zeitzeugensuche des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit in Berlin-Niederschöneweide und ND zum Thema Zwangsarbeiterlager in Berlin rief schon viele Reaktionen hervor. So trafen Briefe aus Berlin, Brandenburg und Sachsen ein, in denen sich die Schreiber an dieses vielfach verdrängte Kapitel während der Zeit des Hitlerfaschismus erinnern. So wie die 82-jährige Erika Müller aus Zeut...

ndPlusDieter Hanisch, Ahrensburg

Kirchenleitung wiegelt ab

Die nordelbische Evangelische Kirchenleitung hat im Blick auf die Missbrauchsfälle in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) »Mängel in der Dienstaufsicht« festgestellt. Sie folgt jedoch nicht der Empfehlung eines externen Gutachters, gegen die damals verantwortliche Ahrensburger Pröpstin ein Disziplinarverfahren einzuleiten.

Bratya Grim, Karussell und Juri Gagarin
ndPlusUta Herrmann

Bratya Grim, Karussell und Juri Gagarin

»Die 5. Deutsch-Russischen Festtage sollen etwas ganz besonderes werden und deshalb haben wir uns bei der Programmgestaltung besondere Mühe gegeben«, sagte Steffen Schwarz, Vorsitzender des Vereins Deutsch-Russische Festtage, als er diese Woche vor der Presse die wichtigsten Aspekte der Veranstaltung erläuterte. An den drei Tagen vom 10. bis zum 12. Juni wird sich die Trabrennbahn in der Karlshors...

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Schlägerei bei Kurdenverein

Ludwigshafen (dpa/ND). Bei einer Veranstaltung des kurdischen Kulturvereins in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) ist es am Mittwoch zu Ausschreitungen gekommen. Laut Polizei, die mit 100 Beamten anrückte, gingen zwei Gruppen Jugendlicher aufeinander los. Als ein 43-jähriger Versammlungsteilnehmer die Schlägerei schlichten wollte, wurde er schwer verletzt und musste wiederbelebt werden. Er kam in ein ...

Andreas Fritsche

Braunkohle auch ohne CCS

Die Nutzung der Braunkohle sei »das Gebot der Stunde«. Dieser Satz steht in einem Schreiben ans Bundeskanzleramt. Es handelt sich um eine gemeinsame Position der Länder Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt unter der Überschrift »Neuausrichtung der Energiepolitik in Deutschland nur unter Berücksichtigung der Nutzung der Vorteile der heimischen Braunkohle«. Brandenburg spielt bei diesem Vorstoß e...

ndPlusRobert Luchs, Mainz

Bürokratiefalle für Pädagogen

Der Start der neuen rot-grünen Regierung in Rheinland-Pfalz wird von Ärger begleitet. Im Koalitionsvertrag festgeschriebene Sparbemühungen hatten, wie berichtet, bei Justiz und Polizei schon vor der Unterzeichnung des Vertrages für heftige Proteste gesorgt; jetzt kommen noch verunsicherte Lehrer und Schulen hinzu.

Cordula Dieckmann, dpa

Honig aus dem City-Park

Die Bienen summen wieder durch die Luft auf der Suche nach Nektar. Doch den finden sie inzwischen oft häufiger in der Stadt, wo in Parks und auf Balkonen bunte Blumenmeere locken.

Senioren leben länger, aber in Armut

Potsdam (dpa/ND). Senioren sind heute anders als die noch vor zehn Jahren. Alt sein bedeutet nicht automatisch Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Probleme gibt es trotzdem: drohende Altersarmut oder fehlender bezahlbarer Wohnraum. Der Landtag debattierte gestern über das Thema. Brandenburg muss sich auf eine Gesellschaft mit noch mehr Senioren einstellen. In 20 Jahren werden etwa 900 000 über 60-J...

Marc Herwig, dpa

Zittern in den Uni-Städten

Statistiker vermuten, dass etwa Städte wie Heidelberg, Göttingen oder Münster viel weniger Einwohner haben als gedacht. Und wer weniger Einwohner hat, bekommt auch weniger Steuerzuweisungen. Die am 9. Mai gestartete Volkszählung wird darüber Klarheit schaffen.

ndPlusAndreas Fritsche

Zweite Leerstandswelle rollt heran

Sind zu wenige Wohnungen frei, treibt das die Mieten hoch. Aber stehen zu viele Wohnungen leer, so verursacht das erhebliche Kosten und drückt die Preise ebenfalls nach oben. Der Mieter leidet auch darunter, dass den Genossenschaften dann das Geld fehlt, um zu investieren. Im vergangenen Jahr ist die Leerstandsquote in Brandenburg um 0,7 auf 8,5 Prozent gesunken, meldete gestern der Verband Berlin...

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Schöpferisch

»Ehrlich, Herr Decker ich verstehe Sie nicht«, antwortete mir der Regisseur Gotscheff in einer öffentlichen Diskussion, und da saß ich dann und verstand mich plötzlich selbst nicht mehr. Das nennt man eine schöpferische Situation.GUNNAR DECKER, Neues Deutschland Eine höchst anregende, Beispiel gebende Erfahrung und Selbsterkenntnis des Kollegen. Seinem eigenen Geist werden da quasi die Beine we...

Leben für Literatur

Karl Dedecius ist unbestritten der bedeutendste Vermittler polnischer Literatur und Geistestradition im deutschen Sprachraum. Seine Leidenschaft für den literarischen Kosmos der Polen kam nicht von ungefähr. 1921 als Sohn einer deutschstämmigen Familie in Lódz geboren, wurde das von Deutschen, Polen, Russen und Juden geprägte multikulturelle Milieu für ihn zukunftsbestimmend.Ende der 1950er-Jahre,...

Gerechtigkeit, Freiheit und die Lasten
Erhard Crome

Gerechtigkeit, Freiheit und die Lasten

Bereits der Titel ist Programm. Und er ist Provokation – in der Bundesrepublik Deutschland wurde gern mit dem Slogan Wahlkampf gemacht: »Freiheit statt Sozialismus«. Sahra Wagenknecht stellt überzeugend dar: Der heutige, real existierende Kapitalismus bedeutet tendenziell die Abschaffung von Freiheit, zumindest derer, die von ihrer Hände oder Kopf Arbeit leben. Und es lohnt, neu über eine »soziale...

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Nachsitzen für Schavan und Co.
ndPlusAndreas Keller

Nachsitzen für Schavan und Co.

111 Hochschulen erhalten in den kommenden zehn Jahren insgesamt bis zu zwei Milliarden Euro aus dem »Qualitätspakt Lehre«. Ihnen darf zweifellos gratuliert werden: Sie haben die Chance, Lehrende weiterzuqualifizieren, Studierende besser zu beraten oder neue Lehrkonzepte auszuprobieren. Das ist gut so. Doch längst kein Anlass, sich nun beruhigt zurückzulehnen. Im Gegenteil. Die eigentlichen P...

Bildungsrauschen

Uni Bayreuth: OhneFehl und Tadel?Nun liegt die Stellungnahme der Universität Bayreuth zur Plagiatsaffäre von Theodor zu Guttenberg vor. Demnach täuschte dieser vorsätzlich. Der Bericht spricht die Uni jedoch von einer groben Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht frei. Einige Leser der Zeitung »Die Zeit« sahen das anders und kommentierten den Artikel von Tobias Kleinschmidt vom 11. Mai 2011 auf w...

ndPlusLena Tietgen

Backen kleiner Brötchen

Im Konsens mit der CDU beschloss 2009 die Bremer rot-grüne Regierung das zweigliedrige Schulsystem, bestehend aus einer vierjährigen Grundschule, auf die Gymnasium oder Oberschule folgt. Es wurde ein »Stillhalteabkommen« über zehn Jahre geschlossen, wodurch bis 2019 die jeweiligen Regierungsparteien in ihren Reformvorhaben an die Zweigliedrigkeit gebunden sind. Ein streitbarer Wahlkampf wurde dadurch verhindert. Einzig die Linkspartei rüttelt am Schulkonsens.

Isidor Grim

Elitenförderung oder Chancengleichheit?

Elitenförderung oder Chancengleichheit? Erziehung zu Weltbürgern oder Fachkräfteausbildung? Hochschulprivatisierung oder Bildung als öffentliches Gut? – Die »Zweite Nationale Bologna-Konferenz« des Bundesbildungsministeriums vor einer Woche bot Anlass, sich mit diesen entscheidenden Fragen auseinander zu setzen. Und das erste Thema der Konferenz, der freie Zugang zum Masterstudium, spiegelt die Entscheidung der Bundesregierung, diese Fragen so oder so zu beantworten, wider.

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Kurzarbeit stützt Beschäftigung

Während der jüngsten Wirtschaftskrise erlebte das über hundertjährige Instrument der Kurzarbeit eine Renaissance: 2009 lag die Zahl der Kurzarbeiter bei über einer Million. Damit trug Kurzarbeit in Deutschland maßgeblich zur Stabilisierung der Beschäftigung bei und half, den Konsum nicht einbrechen zu lassen. Doch viele Ökonomen unterstellen, das Instrument erhalte veraltete Wirtschaftszweige. Ein...

Annemarie Küfer

Außen hui – innen pfui

Unter dem Motto »125 Jahre Lebensfreude« feierte der Coca Cola-Konzern jüngst sein 125-jähriges Jubiläum. Der Getränkegigant zeigte sich von seiner besten Seite und und schickte strahlende »freiwillige« Mitarbeiter auf die Straßen, die durstigen Passanten das klassische Erfrischungsgetränk gratis überreichten. Doch hinter den Glitzerfassaden sieht die Realität anders aus. Denn während das bunde...

Peter Nowak

Häuserkampf im DGB

»Hände weg von unseren Häusern«, dieses Motto stammt nicht von von Räumung bedrohten Hausbesetzern, sondern von Gewerkschaftern, die sich gegen die drohende Schließung von zwei DGB-Bildungsstätten wehren. Es geht um die Bildungshäuser Sasel am Rande von Hamburg und um Niederpöcking am Starnberger See in Bayern. Die Geschäftsführung des DGB-Bildungswerks und die Verantwortlichen im Bundesvorstand d...

ndPlusHans-Gerd Öfinger

Reform nach englischem Vorbild

Die Privatisierung der englischen Eisenbahn hatte mehrere Unfälle zur Folge. Sollte eine neue EU-Richtlinie beschlossen werden, sei die Sicherheit der Bahnen europaweit in Gefahr, meinen Gewerkschaftsvertreter.

Seite 19
Lange Haft für Sapina
Jörn Hartwich

Lange Haft für Sapina

Das Bochumer Landgericht hat im bislang größten europäischen Fußballwettskandal harte Urteile verhängt. Die beiden Hauptangeklagten wurden zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre Haft beantragt.

ndPlusHeinz Büse, dpa

Zurück in Europas Beletage

Das Geburtstagskind und der Matchwinner eröffneten die Jubelorgie. Im goldenen Konfettiregen von Dublin stemmten Kapitän Helton und Torschütze Falcao den Pokal der Europa League vereint in den Nachthimmel. Die Freude über den 1:0-Erfolg im portugiesischen Bruderkampf gegen Sporting Braga verleitete Schlussmann Helton an seinem 33. Geburtstag zu einer Kampfansage an die Großmächte des europäischen ...

ndPlusMark Wolter

Zwischen Euphorie und Sorgen

Die Euphorie in Dresden ist groß, die Sorge um Dynamo auch. Mitten in die Vorbereitung auf das heutige erste Relegationsduell um den möglichen Aufstieg in die zweite Liga gegen den VfL Osnabrück platzte die Notwasserstandsmeldung zur finanziellen Ebbe. Dem Drittliga-Dritten fehlen Bürgschaften für die Lizenz der kommenden Saison. Dynamos Geschäftsführer Volker Oppitz sieht zwar »positive Signale« ...