Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Explosion in französischer Atomanlage

Paris (AFP/dpa) - Bei der Explosion eines Ofens für radioaktive Abfälle auf dem Gelände einer Atomanlage in Südfrankreich ist ein Mensch ums Leben gekommen, vier weitere Menschen wurden nach Angaben der französischen Atomaufsichtsbehörde ASN verletzt. Die Ursache der Explosion ist noch nicht bekannt. Wie eine Sprecherin des AKWs in Marcoule am Montag sagte, handelt es sich um "einen Verbrennungsof...

Seite 1

Unten links

Es war die gute Nachricht des gestrigen Tages: FDP-Chef Philipp Rösler und Außenminister Guido Westerwelle sollen in einem vertraulichen Gespräch ihre Konflikte bereinigt haben. Zur Erinnerung: Die NATO-Führung konnte über Wochen nicht mehr ruhig schlafen, weil Westerwelle sich partout dagegen sträubte, dem Bombenerfolg des Paktes in Libyen zu applaudieren. Und das, obwohl die Würde, Pardon, Würdi...

Friedensappelle zum 11. September

Friedensappelle zum 11. September

In den USA, Deutschland und anderen Ländern wurde am Sonntag des zehnten Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA gedacht. Damals waren rund 3000 Menschen ums Leben gekommen, in den darauf folgenden Kriegen in Afghanistan und Irak die vielfache Zahl.

Roland Etzel

Kniefall vor Kairo

Die israelische Botschaft in Kairo wird von einem Mob gestürmt, und aus Jerusalem kommen vor allem beschwichtigende Worte. Das mag überraschen, zumal es in diesem Fall keine zwei Meinungen gibt: Das gewaltsame Eindringen in eine diplomatische Vertretung stellt einen Vorfall dar, der gewöhnlich heftige bilaterale Krisen auslöst. Warum nicht in diesem Fall? Weil Israel nicht das geringste Interes...

Juliane Schumacher, Kairo

Sturm auf israelische Botschaft in Kairo

Nach der gewaltsamen Erstürmung ihrer Botschaft in Kairo bemüht sich die israelische Regierung um Entspannung. Israel halte weiter am Frieden mit seinem ägyptischen Nachbarn fest, versicherte Ministerpräsident Netanjahu am Samstagabend. Die ägyptische Militärregierung setzte das Notstandsgesetz wieder in Kraft.

Seite 2
ndPlusKnut Mellenthin

Buschehr ist jetzt am Netz

Das erste iranische Atomkraftwerk ist nach jahrelangen Verzögerungen am Netz. Am heutigen Montag soll am Standort Buschehr die Einweihungsfeier stattfinden. Als Ehrengäste wird hochrangiger Besuch aus Russland erwartet – Sergej Kirijenko, früherer Ministerpräsident und seit 2005 Chef des Staatsunternehmens Rosatom, das die Anlage gebaut hat, sowie Energieminister Sergej Schmatko.

Diese Waffe trifft vor allem Zivilisten
Wolfgang Kötter

Diese Waffe trifft vor allem Zivilisten

In Libanons Hauptstadt Beirut eröffnet am Montag Außenminister Adnan Mansour die 2. Staatenkonferenz zur Konvention über die Ächtung von Streumunition. Ein Jahr nach Inkrafttreten des Vertrages sollen die erreichten Fortschritte bei der Umsetzung des Verbots eingeschätzt und weitere Aufgaben beraten werden.

Seite 3
Wahlkampf für die Netzgemeinde
Ines Wallrodt

Wahlkampf für die Netzgemeinde

Man hatte sich fast dran gewöhnt: Das Thema Datenschutz kann Massen mobilisieren. Zwar ist das diesmal nicht wie in den Vorjahren gelungen, doch das sollte nicht täuschen: Das Bewusstsein dafür ist weiterhin hoch.

Goldfieber an der Göltzsch
ndPlusHeidrun Böger

Goldfieber an der Göltzsch

Der Goldpreis erreicht mit 1700 Dollar je Feinunze gerade neue Höhen, Grund ist die Krise am Aktienmarkt. Die Anleger flüchten ins Edelmetall. Was liegt da näher, als selbst nach Gold zu suchen? Im Vogtland zum Beispiel. Sven Kreher veranstaltet hier Kurse, er gehört zu den wenigen Anbietern in Deutschland, die Interessenten mitnehmen auf der Suche nach Gold. Schnell stellt sich heraus, man findet zwar echtes Edelmetall, aber nur Milligramm kleine Teilchen.

Seite 4

Gedankenspiel

Der Finanzminister lässt rechnen. Das muss er. Wer wollte bestreiten, dass sich die Risiken für die dauerhafte Solidität der Staatsfinanzen erhöht haben? Verschiedene Sanierungswege werden derzeit geprüft. »Gedankenspiele«, heißt es aus dem Ministerium. Das klingt gut, das klingt nach Flexibilität, nach Kreativität, nach Offenheit für verschiedene Richtungen. Nur leider ist es all das nicht. Statt...

Dieter Janke

Der Fahrensmann

Es ist ein Privileg außer Dienst gestellter Spitzenpolitiker, sich von dominanten Denkstrukturen und vom politischen Alltagsgeschäft unbeeindruckt zeigen zu können. Haben sie Format, sind sie zudem bisweilen sogar zu unvoreingenommen Analysen und sachdienlichen wie unkonventionellen Vorschlägen in der Lage. Jüngstes Beispiel ist der Vorschlag von Ex-Finanzminister Steinbrück, die Europäische Währu...

ndPlusVelten Schäfer

Lasst es einfach!

Es hat mal eine Zeit gegeben, als sich die Spitzen der Industrieländer nicht einfach so treffen konnten, um in aller Freihändigkeit Beschlüsse zu fassen, die weit mehr Menschen betreffen als von ihnen tatsächlich repräsentiert. Diese Zeiten sind vorbei; anlässlich des Treffens in Marseille am Wochenende wurden kaum Proteste gemeldet. Darin muss man aber keine Schwäche der sozial bewegten Prote...

Intelligenz

»An der Grenze« hieß, vor zwanzig Jahren, sein erster Gesprächsband, eine Niederschrift der täglichen TV-Porträtreihe »0137« – Befragungen von Attentätern, Bankräubern, Mördern, politischen Gefangenen, Todeskandidaten und Gewaltopfern. Willemsen – da hatte er schon eine Laufbahn als Literaturwissenschaftler und Übersetzer hinter sich – nunmehr als Voyeurist in absonderlichen, gespenstischen, unart...

Ackermanns späte Einsicht

Die Kritik am finanzmarktgetriebenen Kapitalismus hat sich immer wieder maßgeblich auf die bedrohlichen Spekulationsgeschäfte der Banken sowie der anderen Megafinanzakteure konzentriert. Dies wurde von diesen zurückgewiesen, ja diskriminiert. Schließlich wollten sich die Profiteure wie die Deutsche Bank die hohen Gewinne aus abenteuerlichen Spekulationsgeschäften nicht vermiesen lassen. Eine durch...

Seite 5

Terror hat keine Religion

Köln (epd). Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland hat zum Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 betont, der Islam lehne jeglichen Terror und Gewalt ab. »Terror hat keine Religion«, heißt es in einer am Wochenende in Köln veröffentlichten Erklärung. Der »arabische Frühling« habe gezeigt, dass sich die Ideologie des Terrors nicht in die Köpfe einnisten konnte, so der Sprecher, Aim...

Moskau: Die Täter sind gescheitert

Berlin (Agenturen/ND). Russland hat am 10. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 in den USA seine Bereitschaft zum internationalen Kampf gegen den Terrorismus bekräftigt. Die Welt sei Zeuge einer zunehmenden Radikalisierung in vielen Regionen, teilte das Außenministerium in Moskau am Sonntag mit. »Da muss es das Ziel sein, künftig mit mehr Prävention dem entgegenzuwirken.« Die Attentäter ...

New York: Nachdenken und Erinnern

Zehn Jahre danach wurde am Sonntag international der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA gedacht. Bei der Attacke auf das World Trade Center in New York sowie das US-Verteidigungsministerium in Washington und bei einem Flugzeugabsturz in Shanksville (Pennsylvania) waren rund 3000 Menschen gestorben.

Seite 6

Abkehr von Gorleben wird denkbar

Gorleben/Berlin (dpa/ND). Im Volksmund heißt die Abstellhalle für hoch radioaktiven Atommüll »Kartoffelscheune«. Seitdem es Berichte über erhöhte Strahlenwerte dort gibt, hat der Widerstand ein Argument mehr, warum das Zwischenlager in Gorleben und erst recht ein Endlager im angrenzenden Salzbergwerk eine schlechte Idee ist. »Die Einbahnstraße Gorleben wird sich als Sackgasse erweisen«, betont Wol...

Weiterpokern in Schwerin
Velten Schäfer

Weiterpokern in Schwerin

Die SPD hat im Nordosten sowohl mit der CDU als auch mit der LINKEN Sondierungsgespräche geführt. Alle Seiten betonen den guten Verlauf der Gespräche, eine Entscheidung wird es erst nach der Berliner Wahl geben.

ndPlusHelmut Lorscheid

Im Gleichschritt mit der Rüstungsindustrie

Die von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel eingeleitete Militarisierung der deutschen Entwicklungspolitik schreitet voran. Nachdem er sein Ministerium auf Linie gebracht hat, gilt es nun, das entwicklungspolitische Fachpersonal einzuschwören.

Marcus Meier

Eine neue Strategie soll es richten

Antikapitalismus statt Selbstzerfleischung: So will die LINKE in NRW aus der Defensive kommen. Auf dem Landesparteitag in Mühlheim an der Ruhr wurde Oskar Lafontaine gefeiert.

Seite 7

Sansibar: Fast 200 Tote bei Fährunglück

Sansibar (AFP/ND). Beim Untergang einer völlig überladenen Fähre vor der Küste von Tansania sind fast 200 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 612 Passagiere des mit über 800 Passagieren besetzten Schiffes konnten lebend gerettet werden, nachdem die Fähre in der Nacht zum Sonnabend zwischen zwei Inseln des Archipels Sansibar gesunken war. Mit einer Trauerfeier begann am Sonntag in Sansibar eine d...

Schäuble prüft Erhöhung des Renteneintrittsalters

Berlin (AFP/ND). Zur Sicherung der Staatsfinanzen prüft das Bundesfinanzministerium neben anderen Optionen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters um zwei auf 69 Jahre. Bei entsprechenden internen Berechnungen handle es sich aber nur um »rein theoretisch denkbare Möglichkeiten« und nicht um konkrete Vorschläge, sagte am Sonntag ein Ministeriumssprecher. Es gebe »zahlreiche andere denkbare Variante...

Wohl keine Amnestie für Betrüger

Berlin (dpa/ND). Das mit der Schweiz ausgehandelte Steuerabkommen steht vor dem Scheitern. Wie aus Länderkreisen verlautete, zeichnet sich im Bundesrat, der der Regelung zustimmen muss, eine Ablehnung ab. Gegen mehrere inhaltliche Punkte gibt es massiven Widerstand.Deutschland und die Schweiz hatten sich im August grundsätzlich auf die Versteuerung von Kapitalerträgen ab 2013 geeinigt, die deutsch...

Bani Walid: Warten in der Wüste

Erstmals seit dem Sturz der Gaddafi-Regierung ist der Vorsitzende des libyschen Übergangsrates, Mustafa Abdul Dschalil, in Tripolis eingetroffen. Derweil haben die Truppen der neuen Führung ihre geplante Offensive auf die belagerte Wüstenstadt Bani Walid erneut verschoben.

ndPlusRené Heilig

Immunität oder Gerechtigkeit?

Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag beginnen heute Anhörungen über die Klage Deutschlands gegen die Republik Italien. Als gleichfalls betroffen ist Griechenland Beobachter. Es geht um die Frage, ob Urteilen, die Nazi-Opfer wegen erlittener Kriegsverbrechen vor Gerichten in Italien und Griechenland gegen Deutschland erstritten haben, auch hierzulande verbindlich sind.

Seite 8
Die »Cuban Five« werden nicht vergessen

Die »Cuban Five« werden nicht vergessen

Ramón Labañino, Antonio Guerrero, René González, Gerardo Hernández und Fernando González sind die so genannten Cuban Five oder Miami Five. Die »Fünf« wurden am 12. September 1998 in den USA unter Spionagevorwurf verhaftet. Tatsächlich beobachteten sie gewaltbereite Gruppen des kubanischen Exils und gaben Informationen über deren Aktivitäten nach Havanna weiter. Raúl Becerra Egaña vertritt die Republik Kuba seit Anfang September 2009 als Botschafter in Berlin. Über den Fall der »fünf« sprach mit ihm für ND Harald Neuber.

ndPlusAnke Stefan, Athen

Den Kniefall vor der Troika verweigert

Am Rande einer mit Spannung erwarteten Rede von Griechenlands Regierungschef Papandreou haben sich Tausende Demonstranten in Thessaloniki heftige Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Insgesamt gingen am Samstag in der Hafenstadt 25 000 Menschen auf die Straße.

Ralf Klingsieck, Paris

Bettencourt-Skandal belastet Sarkozy

Die sogenannte »Rentrée«, die »Rückkehr« Anfang September, bezeichnet in Frankreich nicht nur den Saisonauftakt nach der Sommerpause für das politische und wirtschaftliche Leben, sondern auch die Zeit, in der die Verlage ihre Neuerscheinungen präsentieren. Ein Buch erregt in diesen Tagen besonders die Gemüter. Es wurde von zwei Journalisten der Zeitung »Le Monde« verfasst. Der Titel in roter Schrift auf schwarzem Grund lautet »Sarko m'a tuer« (Sarko hat mich getötet).

Seite 9

Steinbrück will Euro reformieren

Hamburg (AFP/ND). Als Konsequenz aus der Euro-Krise hat der frühere Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) eine Neukonstruktion der Währungsunion vorgeschlagen. Die Idee, kein Euro-Land müsse für die Schulden eines anderen eintreten, sei ein Irrtum gewesen, so Steinbrück im »Spiegel«. Den Menschen müsse nun erklärt werden, dass Deutschland von der weiteren Integration Europas profitiere. »Natürlich ...

Schäuble rechnet mit griechischer Insolvenz

Hamburg (AFP/ND). Laut »Spiegel« stellt sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf eine mögliche Insolvenz Griechenlands ein. Schäubles Beamten spielten demnach sämtliche Szenarien durch, die sich im Falle eines griechischen Zahlungsausfalls ergeben könnten – den Athen allerdings weit von sich weist. Danach gibt es zwei Varianten einer Griechenland-Pleite. In der ersten bleibe das La...

Berlins Mann für die Zentralbank

Er ist nicht unumstritten, aber der politische Aufsteiger der letzten Jahre: Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen soll den zurückgetretenen EZB-Volkswirt Jürgen Stark beerben.

Michael Lenz

Tabuthema schwule Manager

Anders als in der Politik ist es in der Wirtschaftselite völlig unüblich, sich als schwul oder lesbisch zu outen. Eine aktuelle Personalie nährt die Hoffnung, dass sich daran künftig etwas ändern könnte.

ndPlusDieter Janke

G 7 wollen wachsen und sparen

Das Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der sieben wichtigsten Wirtschaftsnationen am Wochenende in Marseille stand unter dem Zeichen der anhaltenden Eurokrise und der sich abschwächenden Weltkonjunktur. Als Ergebnis blieb eine unverbindliche Erklärung, »für starkes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum« sorgen zu wollen – und gleichzeitig die staatliche Verschuldung weiter abzubauen.

Seite 10
Peter Nowak

Kritische Bedingungen

Ist es schwieriger, die Energiekonzerne zu kritisieren, wenn sie statt in Atomkraftwerke in erneuerbare Energien investieren? Diese Befürchtung äußert Peter Schüren von der Bildungsgemeinschaft SALZ e.V. Die linke Denkfabrik beteiligt sich an der Vorbereitung eines Kongresses, der den Machtmissbrauch der Energiekonzerne in die Öffentlichkeit bringen will. Vorbild ist das Bankentribunal von Attac i...

ndPlusJindra Kolar, Prag

Tschechien setzt auf Kernkraft

Die Tschechische Republik wird ihren Energiehaushalt der Zukunft zu vier Fünfteln aus Atomenergie bestreiten. Dies sieht ein Plan des Prager Ministeriums für Industrie und Handel vor. Tschechien soll künftig mehr Strom produzieren, als es selber braucht.

ndPlusDieter Hanisch, Kiel

Biogas ist kein Heilsbringer

Vom Landwirt zum Energiewirt – Agrarwirtschaft im Wandel: Statt Kühe füttern immer mehr Bauern Biogasanlagen. Der NABU in Schleswig-Holstein spricht in diesem Zusammenhang lieber von Agrogasanlagen, weil das Etikett »Bio« eigentlich positiv besetzt sei und die bäuerliche Entwicklung in Sachen Biomasse der Ökobilanz zunehmend Schaden zufüge, besonders zu sehen beim einseitigen Maisanbau.

Gleichung mit vielen Unbekannten
Ulrike Henning

Gleichung mit vielen Unbekannten

Rückstände von Arzneimitteln gelangen auf vielen Wegen in die Umwelt. Die Forschung klärte aber bisher nur wenige Spezialfragen dazu. So untersuchte das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei 2010 etwa die Verteilung von Rückständen im Tegeler See im Norden Berlins.

Seite 11

ICC-Umgebung neu gestalten

(dpa). Der Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin hat eine Neugestaltung des Messegeländes rund um das ICC gefordert. Der geplante Hotelneubau auf dem jetzigen Messe-Parkplatz an der Masurenallee reiche nicht aus, um das Umfeld des Internationalen Congress-Centrums (ICC) als attraktiven Ort zu gestalten, erklärte der AIV. Einzellösungen würden diesem unwirtlichen Ort nicht helfen, sagte...

Beschädigte Autos angezündet

(dpa). In Mitte sind zwei bereits beschädigte Autos in Brand gesetzt worden. In einem Fall vermuten die Ermittler Kinder als Verursacher. Wie die Polizei mitteilte, ging am Freitagnachmittag ein Autowrack in einer offenen Garage in der Jülicher Straße in Flammen auf. Anwohner hatten den Brandausbruch bemerkt und gaben an, zuvor spielende Kinder an dem Auto bemerkt zu haben. Die Polizei geht dem Ve...

60 000 Besucher beim Denkmalstag

(dpa). Rund 60 000 Menschen haben sich am Wochenende auf die Spuren der Geschichte begeben. Am »Tag des offenen Denkmals« gab es stadtweit mehr als 325 kulturell wichtige Stätten zu besichtigen. Damit habe Berlin erneut ein größeres Angebot gehabt als jede andere Stadt Deutschlands, teilte das Landesdenkmalamt mit.Geradezu gestürmt worden seien zwei Anlagen, die zum ersten Mal im Programm waren: d...

Berlin grüßt seine Gäste

Viele Touristen waren am Sonntag wieder unterwegs in Berlin. Doch auf dem Alex gab es gestern keine Fotos vor Brunnen oder Weltzeituhr. Der Platz mitten in Berlin wurde zum Austragungsort für eine NPD-Kundgebung samt Nazi-Konzert. Nicht mal 24 Stunden vorher, erst am Samstagnachmittag, war die Info dann doch noch durchgesickert, dass die NPD ihr Wahlkampfspektakel auf dem zentralen Platz abhalt...

Denkmal für Georg Elser

(dpa). Der Hitler-Attentäter Georg Elser wird zum 72. Jahrestag seines gescheiterten Anschlags im Münchner Bürgerbräukeller mit einem Denkmal in Berlin geehrt. Die Bauarbeiten für das Denkmal haben bereits begonnen, teilte die Kultursenatsverwaltung mit. Die symbolische Grundsteinlegung ist für kommenden Donnerstag geplant. Eingeweiht werden soll das Denkmal am 8. November, dem Jahrestag des gesch...

Sarah Liebigt

Alexanderplatz für NPD-Wahlkampf gesperrt

Strahlender Sonnenschein, hochsommerliche Temperaturen: Bestes Wetter für einen Bummel über den Alex. Doch der prominente Platz mitten in Berlins Zentrum war am Sonntag weiträumig abgesperrt, zahllose Polizeibusse standen herum, Hundestaffeln liefen Patrouille. Die Treppen zur U-Bahn waren verriegelt und verrammelt, sämtliche Richtung Alexanderplatz führenden Ausgänge des S-Bahnhofes waren ebenfalls geschlossen und bewacht von Beamten.

Berlins Zukunft verzockt?
ndPlusSonja Vogel

Berlins Zukunft verzockt?

Zum ohrenbetäubenden Trommelstakkato einer jungen Musikgruppe sammelten sich am Samstagvormittag rund 6000 Schüler, Lehrer und Eltern am Alexanderplatz. Mit ihren Forderungen nach einer besseren Ausstattung und mehr Personal an Schulen und Kitas zogen sie bis zum Gendarmenmarkt. Unzählige Luftballons mit dem GEW-Slogan »Mehr Geld für Bildung« waren an die Demonstranten verteilt worden und färbt...

Seite 12

Philharmoniker live im Kino

(dpa). Die Berliner Philharmoniker kehren auf die Leinwand zurück. Nach dem erfolgreichen Start in der vergangenen Spielzeit werden auch in dieser Saison Konzerte des weltberühmten Orchesters bundesweit live im Kino gezeigt. Schon am kommenden Sonntag (18. September) wird Gustav Mahlers 8. Sinfonie in 53 deutschen sowie in 21 Kinos in Großbritannien und Irland übertragen. »Ich freue mich, dass wir...

ndPlusLucía Tirado

Zerstreute Geschichte

Die Gelegenheit zu Werkstattaufführungen junger Theatergruppen sind eine hilfreiche Geste. Man kann bis zur regulären Premiere verfolgen, wie sich ein Stück auf der Bühne entwickelt. Die Theatergruppe wiederum testet, wie ihre Arbeit beim Publikum wirkt. Die Weißenseer Brotfabrik bot solche Möglichkeiten für das Kindertheaterstück »Mrs. und Miss Scatterbrain«.Sehr zerstreut sind diese englische Gr...

Jürgen Heilig (epd)

Ort des Abschieds

Eingezwängt zwischen Spree, Bahnhof Friedrichstraße und einem fast vier Mal so hohen neuen Bürohochhaus wirkt der unscheinbare Glaspavillon fast deplatziert. Vieles an ihm erscheint so frisch wie das neu verlegte Pflaster auf dem Gehweg. Auch die Metalltüren aus DDR-Bestand sind verschwunden. Über dem neu gestalteten Eingang leuchtet in schwarzer Schrift wieder sichtbar das Wort »Ausreise«.Zwische...

Echt ist nicht gleich authentisch
ndPlusTom Mustroph

Echt ist nicht gleich authentisch

Manchmal zeitigt eine globale Finanzkrise auch positive Folgen. Das Performancefestival »Testing Stage« am HAU wäre ohne den Zusammenbruch der Finanzmärkte und die darauffolgende Ebbe am Kunstkäufermarkt wahrscheinlich gar nicht erst zustande gekommen. »Weil den bildenden Künstlern durch die Finanzkrise der eigene Markt dereguliert wurde, sie weniger Abnehmer für ihre festen Formate fanden, andere...

Seite 13

Funkturm feiert 85. Jubiläum

(dpa). 400 Tonnen Stahlgitter sind aufpoliert: 85 Jahre nach seiner Fertigstellung ist der Funkturm frisch gewartet. An diesem Dienstag sollen Restaurant und Aussichtsplattform wieder für Besucher öffnen. In 55 Metern Höhe ist ein Geburtstagsbuffet geplant für den Turm, der schon lange nicht mehr funkt. Von dem 150 Meter hohen Wahrzeichen auf dem Charlottenburger Messegelände waren einmal die erst...

Neue Reha-Anlage für Hunde

dpa). Ein neues Reha- und Trainingszentrum für Hunde ist am Samstag im Berliner Tierheim in Falkenberg eröffnet worden. Das rund 6500 Quadratmeter große Gelände solle nicht vermittelbaren oder kranken Hunden die Chance auf ein neues Zuhause ermöglichen, sagte der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel. Derzeit seien 85 Prozent der Vierbeiner im Tierheim schwer zu vermitteln, weil ...

Inklusion in Bayern wird teuer

Kommunen und Staatsregierung streiten um die Finanzierung der Inklusion in Bayern. Künftig dürfen behinderte Kinder die Regelschule besuchen, doch längst nicht alle Schulen sind darauf vorbereitet. Sie müssen für viel Geld umbauen, doch wer die Kosten trägt, ist unklar.

Auch Bouffier für Pkw-Maut

Die CSU-Forderung nach einer Pkw-Maut bleibt für Schwarz-Gelb ein heikler Dauerbrenner: Ja sagt jetzt CDU-Ministerpräsident Bouffier, die FDP bleibt beim Nein. Der Verkehrsminister will rasche Klarheit.

Warum antwortet Wowereit nicht?

Warum antwortet Wowereit nicht?

ND: Seit wann gibt es die Online-Seite www.abgeordnetenwatch.de?Hackmack: In Berlin sind wir am 4. August 2011 gestartet. Und wie lange läuft Abgeordnetenwatch in Berlin?Bis zum 17. September kann man Fragen stellen und die Kandidatinnen und Kandidaten können natürlich auch am Wahltag und danach Fragen beantworten. Für Berlin planen wir eine Fortsetzung für das neue Abgeordnetenhaus. Das heißt...

ndPlusReinhard Schwarz, Hamburg

Gestrandet in Hamburg

Osteuropäische Arbeitsmigranten in Hamburg nutzen verstärkt die zentrale Obdachlosenunterkunft Pik As, die dadurch überbelegt ist. Sozialarbeiter sollen die hier gestrandeten obdachlosen Tagelöhner aus Polen, Rumänien und Bulgarien zur Rückkehr in ihre Heimatländer bewegen.

Seite 14

Gedenkstätte für Love-Parade-Opfer

Duisburg (ND/epd). Die Gedenkstätte für die Opfer der Love-Parade in Duisburg wird direkt an der Unglücksstelle errichtet. Darauf haben sich Angehörige der Opfer und Überlebende sowie Vertreter der Stadt Duisburg und des Grundstückseigentümers verständigt, wie die rheinische Kirche am Wochenende in Düsseldorf mitteilte. Ursprünglich sollte die Rampe am Unglücksort der Neugestaltung des Geländes we...

Heiratsflaute am 11. 11. 2011

Potsdam (dpa). Überstunden müssen die brandenburgischen Standesbeamten am 11.11.2011 nicht schieben. Wider Erwarten haben sich nur wenige Paare das markante Datum für ihre Trauung ausgesucht. In fast allen Städten gibt es noch freie Termine. Und selbst in der Karnevalshochburg Cottbus können sich Interessierte noch zum Beginn der fünften Jahreszeit das Jawort geben, wie eine Umfrage der Nachrichte...

EU interessiert sich für den Nürburgring

Mainz (dpa/ND). Die EU-Kommission löchert die rheinland-pfälzische Landesregierung nach einem »Spiegel«-Bericht erneut mit kritischen Fragen zur Finanzierung des Nürburgrings. In einem Schreiben an die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland drohe Brüssel damit, eine förmliche »Auskunftserteilung« anzuordnen, sollte Rot-Grün in Mainz nicht endlich die geforderten Informationen liefern. ...

Wahlbeteiligung durchwachsen

Potsdam (dpa). Die Beteiligung an den Bürgermeisterwahlen in Brandenburg war bis kurz vor Schließung der Wahllokale lokal sehr unterschiedlich, wies aber in einigen Kommunen eine steigende Tendenz auf (Wahlergebnisse lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor). Während sie beispielsweise in Sonnenwalde (Elbe-Elster) bis zum frühen Nachmittag knapp 25 Prozent erreichte, lag sie in Mittenwalde (Dahm...

Georg-Stefan Russew, dpa

33 000 Unterschriften gegen Fluglärm

Die brandenburgische Volksinitiative für ein absolutes Nachtflugverbot am neuen Hauptstadtflughafen in Schönefeld hat nach eigenen Angaben 33 400 Unterschriften gesammelt. Das gaben die Organisatoren am Samstag anlässlich einer erneuten Demonstration vor dem Airport bekannt. Damit wären die verfassungsmäßig notwendigen 20 000 Unterschriften weit übertroffen und der Landtag müsste sich mit dem Anli...

ndPlusAndreas Fritsche

August Borsigs Studienfreund

Heute pendeln viele der rund 12 500 Einwohner von Fredersdorf-Vogelsdorf zur Arbeit nach Berlin. Einst verdienten die Menschen hier ihren Lebensunterhalt vornehmlich mit der Landwirtschaft. Trotzdem gab es dort bereits vor mehr als 150 Jahren eine Fabrik, die Bohm'sche Fabrik. Der erste Boss – Mühlenbaumeister Carl Gottlob Bohm – spielte sogar eine Rolle in der preußischen Industrieges...

Wilfried Neiße

Der Biber ist klug und fruchtbar

»Der Biber ist nicht dumm«, hat Umweltministerin Anita Tack (LINKE) vor einiger Zeit bemerkt. Wie sich jetzt herausstellte, ist er darüber hinaus auch noch sehr fruchtbar, und Brandenburg bietet ihm und seinem Nachwuchs offenbar günstige Bedingungen. Zwischen 2500 und 2700 Exemplare lebten 2009/2010 im Bundesland, teilte die Umweltministerin jetzt auf eine parlamentarische Anfrage mit. Im Jahr 200...

ndPlusHans-Gerd Öfinger

Neue Doppelspitze führt Frankfurter LINKE

Monatelang litt DIE LINKE in der Bankenmetropole Frankfurt am Main unter einer Atmosphäre des Misstrauens zwischen zwei großen Blöcken. In den letzten Tagen ließen Berichte in der Lokalpresse über eine »Zerreißprobe« der Kreispartei aufhorchen. Nun soll ein neues Führungsduo die Polarisierung überwinden und den Kreisverband zusammenführen.Mit einer Doppelspitze aus Janine Wissler, Vorsitzende der ...

Seite 15

Löwen

Der Film »Faust« (nach Goethe) hat den Goldenen Löwen der 68. Internationalen Filmfestspiele Venedig gewonnen, Regie: Alexander Sokurow. Der deutschstämmige Michael Fassbender ist bester Schauspieler. Er spielt in dem Film »Shame« von Steve McQueen einen sexsüchtigen Mann. Als beste Schauspielerin wurde die Chinesin Deanie Ip geehrt. Sie spielt in dem berührenden Drama »A Simple Life« eine alte Da...

ndPlusWolfgang Hübner

MOSEKUNDS MONTAG

Herr Mosekund hatte, um sich den Zuständen zu widersetzen und unter dem Eindruck einer Broschüre mit dem Titel »Empört euch!«, beschlossen, einen Tag des Zorns einzulegen. Er machte sich frühmorgens auf den Weg und schnauzte einen Bekannten an, der ihn freundlich gegrüßt hatte. Einem Autofahrer, der ihm beim Überqueren der Straße den Vortritt überließ, zeigte er – auch wenn es ganz gegen seine Art...

Malerisch?

In Dresden laden Raffaels Madonnen zu einem einzigartigen, kurzzeitigen Vergleich ein – die eine »lebt« zwar für immer in den Kunstsammlungen der Elbestadt, die andere aber muss zurück in den Vatikan. Auch andere berühmte Madonnen großer Maler sind zu sehen. Natürlich stellte sich vorige Woche, zur Eröffnung der außerordentlichen Exposition, die obligate Politik- und Kirchenprominenz ein. St...

»kein weg zurück, nur einer nach vorn«

Der graue Kopf ist über Jahrzehnte in den Zuschauerräumen speziell der Berliner Theater unübersehbar gewesen. Ernst Schumacher spaltete mit Schärfe und forderndem Verstand das Publikum. Seine besten Kritiken, die auch zu Büchern wurden, sind zeitverpflichtete Kommentare und übergreifende Essays zugleich. Schumacher wurde 1921 im oberbayerischen Urspring geboren, studierte Philosophie, Literat...

Seite 16

Gründe für Goethe

Philosophie spielt an Schulen eine beklagenswerte Randrolle. JULIAN NIDA-RÜMELIN (dpa) * Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie sagte dies am Vorabend des am Sonntag eröffneten Deutschen Kongresses für Philosophie in München. Schuld seien vor allem die Kirchen, sie hätten das Schulfach lange blockiert – aus Angst vor einer Konkurrenz zum Religionsunterricht. Deutschland, so...

Christoph Funke

Im Strudel böser Zeit

Berlin, Prenzlauer Berg – da ist Hans Falladas Roman »Jeder stirbt für sich allein« angesiedelt. Nicht aber die Aufführung nach diesem Roman im Maxim Gorki Theater. Furchtlos vor dem epischen Riesenwerk, hat Bearbeiter Jens Groß die 73 Kapitel auf 669 Seiten in eine knappe, geradlinige Bühnenfassung gebracht, und sehr entschieden fordern Regisseurin Jorinde Dröse und Bühnenbildnerin Barbara Steine...

Hendrik Lasch

Krimi um ein verschollenes Bild

Diese Ausstellung lässt sich auch als Krimi lesen. Vor der Frage nach Tätern steht dabei die Frage im Zentrum, wie es gelingen kann, ein zwölf Quadratmeter großes Gemälde spurlos verschwinden zu lassen. Dreieinhalb mal knapp dreieinhalb Meter groß war »Lidice«, ein 1959 beendetes Bild, in dem der Hallenser Maler Willi Sitte das SS-Massaker in dem gleichnamigen böhmischen Dorf verarbeitete. Am Ort ...

Seite 18

Voll Mitleid

»Absteigen werden sie nicht«, sagte Werder-Torwart Tim Wiese nach dem 2:0-Sieg gegen den HSV. Wer die Rivaltät zwischen beiden kennt, der weiß spätestens nach diesem verbalen Schulterklopfer, wie schlecht es um den HSV steht. Wiese, die ewige Reizfigur des immer jungen Nordderbys, verzichtet voll Mitleid auf Schmähungen. »Für den Abstiegskampf sind wir viel zu gut«, sieht es Hamburgs Sportchef Fra...

Großes Lob

Großes Lob

Auch Brasilianern gelingt nicht immer Außergewöhnliches. Nach Anlaufschwierigkeiten zeigte Silvio (Foto: dpa), Neuzugang beim 1. FC Union Berlin, am Sonntag was in ihm steckt. Mit zwei Toren sicherte er den 4:1-Sieg gegen Ingolstadt. Beim ersten Treffer nahm er den Ball artistisch aus der Luft und drosch in volley ins Netz. »Wir hatten zuletzt Torabschlüsse geübt«, gab Kapitän Torsten Mattuschka d...

Kleiner Trost

Warum immer ich? Warum dauert ein Spiel nicht nur 84 Minuten? Diese Fragen stellte sich vermutlich der Mainzer Nikolcé Noveski (Foto: AFP). Sein Eigentor fünf Minuten vor Abpfiff war der Schlusspunkt beim 0:4 gegen Hoffenheim – es war sein fünftes in der Bundesliga. Als kleiner Trost für den Mazedonier: Spielentscheidend war es nicht, zum Rekord von Manfred Kaltz fehlt ihm noch eins und er ist bes...

Geschickt

Sie sind am schönsten: unerwartete Erfolge, überraschende Siege gegen Favoriten. Solch einer war das 2:1 von Aufsteiger Hertha BSC beim Meister in Dortmund. Für die Berliner sind es drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg, die sie nicht auf dem Zettel hatten. »Ich werde die Sache nicht euphorischer sehen, als sie war«, bleibt Hertha-Trainer Markus Babbel Realist. Zu Recht! Denn der BVB war auch ...

Emanuel Reinke und Holger Schmidt, SID

Köln schlägt sich selbst

Der 1. FC Köln hat in der Bundesliga einen weiteren herben Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen den 1. FC Nürnberg verloren die Kölner eine turbulente Partie mit 1:2 (1:2) und bleiben damit weiter im Tabellenkeller stecken. Der Club verbesserte sich dagegen auf Platz sieben. Die Kölner schlugen sich dabei vor allem selbst. Beide Gegentreffer fielen durch berechtigte Elfmeter, in der 75. Minute sah M...

ndPlusMatthias Koch, Cottbus

Gegen die Großen reicht es nicht

Es war mal wieder eine dieser spektakulären Heimpartien des FC Energie Cottbus. Nach 90 Minuten prangte ein 3:3 (1:0)-Unentschieden auf den beiden Videoleinwänden im Stadion der Freundschaft auf. Das Remis gegen den Ligakrösus und haushohen Staffelfavoriten Eintracht Frankfurt schmeckte den Cottbuser Fans unter den 13 520 Zuschauern aber überhaupt nicht.Kurz nach dem Seitenwechsel hatte ihre Manns...

ndPlusKlaus Bergmann und

Wieder auf Erfolgsmodus geschaltet

Christian Kunz, dpaVorne schepperts, hinten steht die Null: Trainer Jupp Heynckes hat die Bayern in kürzester Zeit und punktgenau vor ihrem 150. Champions-League-Spiel wieder auf Erfolgsmodus geschaltet. Beim 7:0 (3:0) gegen den wehrlosen Sparringspartner SC Freiburg spielte das Münchner Ensemble, angeführt vom vierfachen Torschützen Mario Gomez und dem vor Spielfreude sprühenden Franck Ribéry, gr...

Seite 19

Endstation Halbfinale

Angelique Kerber verließ New York trotz ihrer Halbfinal-Niederlage als Siegerin. Philipp Petzschner nahm dafür den Doppeltitel mit nach Hause.

Tom Mustroph, Madrid

Gesundet und versöhnt

Juan José Cobo ist der Gewinner der Spanienrundfahrt 2011. In einem Duell der Nobodies setzte sich mit ihm der etwas Erfahrenere gegen den Exoten Chris Froome aus Kenia durch. Die großen Favoriten patzten. Und weil die Vuelta ihr Programm ein wenig änderte, Sprintetappen auf ein Minimum reduzierte, die Badeparadiese an der Küste und auch das Baskenland in die Strecke einbezog, war nicht nur der sp...

Seite 20

Volleyballern droht das Aus bei der EM

Den deutschen Volleyballern droht bei der Europameisterschaft in Österreich und Tschechien bereits in der Vorrunde das Aus. Das Team von Bundestrainer Raúl Lozano unterlag am Sonntag nach einer zu wechselhaften Leistung gegen die Slowakei mit 1:3 (22:25, 26:24, 24:26, 25:27) und verlor damit auch das zweite Spiel, nachdem es zum Auftakt gegen Titelverteidiger Polen schon eine 1:3-Niederlage (19:25...

Vettel in Monza nicht zu stoppen

Mit einer weltmeisterlichen Vorstellung in seinem 75. Formel-1-Rennen hat Sebastian Vettel den entscheidenden Schritt zur möglichen Weltmeister-Krönung in zwei Wochen gemacht. Der WM-Spitzenreiter feierte am Sonntag beim Großen Preis von Italien vor seinen Verfolgern Jenson Button im McLaren und Fernando Alonso im Ferrari den achten Saisonsieg. Am Ort seines ersten Formel-1-Erfolgs vor drei Jahren...

Serbiens Basketballer im Viertelfinale

Vizeeuropameister Serbien hat bei der Basketball-EM in Litauen als drittes Team der Gruppe E das Viertelfinale erreicht. Die Serben gewannen am Sonntag in Vilnius gegen Vizeweltmeister Türkei mit 68:67 und feierten damit ihren zweiten Sieg. Damit hat sich die Ausgangslage für die deutsche Mannschaft deutlich verschlechtert. Dirk Nowitzki und Co. mussten ihre abschließende Begegnung gegen Gastgeber...

Der Mann hinter Bolt

Der Mann hinter Bolt

Yohan Blake ist ein »Spätstarter«, wie er selbst von sich erzählt. Der 21-jährige Jamaikaner kam nämlich erst mit 16 Jahren zur Leichtathletik. »Bis dahin hatte ich Cricket gespielt«, schildert er. »Dort war ich auch der Schnellste. Das fiel anderen auf. Da lag der Wechsel auf der Hand.«Inzwischen ist dieser Yohan Blake (Foto: dpa/Bernd Thissen) zu einem der schnellsten Männer der Welt aufgestiege...

ndPlusJürgen Holz

Heidler gefeiert wie ein Champion

Die »alte Dame« ISTAF feierte am Sonntag gleich zwei Jubiläen im Berliner Olympiastadion: 90 Jahre Internationales Stadionfest der Leichtathleten und 70. Auflage des ISTAF. Zehn Weltmeister und über 30 WM-Medaillengewinnern von Daegu gehörten zur Gratulantenschar und sorgten vor knapp 52 000 Zuschauern zum Kehraus der WM-Saison für etliche Topleistungen. Allen voran die mit ISTAF-Rekorden siegenden Betty Heidler (Frankfurt) im Hammerwurf (77,40 m), Ryan Whiting (USA) im Kugelstoßen (21,61 m), Sprint-Weltmeister Yohan Blake (Jamaika) mit 9,82 s und Paul Kipsiele Koech (Kenia) mit 8:04,48 im 3000-m-Hindernislauf.