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Unten links

Lieber Sigmar Gabriel, wir kennen Sie ja nun schon eine Weile als großen Politiker und noch größeren Strategen. Mit welcher Eleganz Sie soeben die Nörgelei des Spitzenkandidaten-Darstellers Steinbrück haben abtropfen lassen - großartig! Natürlich haben Sie dabei auch gewiefte Unterstützung, man denke nur an die Hobby-Meteorologin an ihrer Seite, die uns die Geräusche an der SPD-Spitze mit dem H...

Flucht ins Ungewisse

So, wie dieser Junge nach einer wahren Odyssee seiner Familie durch die asiatische Konfliktregion wieder in einem afghanischen Flüchtlingslager gestrandet ist, geht es Millionen Menschen. Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen schätzt, dass im vergangenen Jahr mehr als 45 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht waren - vor Kriegen, Hunger, Armut, Naturkatastrophen, politischer Verfolgung...

Der Zynismus des Nordens

Es sprengt die Dimensionen des Vorstellbaren: »Ein neuer Flüchtling alle 4,1 Sekunden« musste sich 2012 laut den Statistikern des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen (UNHCR) auf den Weg machen. Das macht niemand ohne Not und Not erfordert Solidarität. Die kommt weit weniger aus dem reichen Norden als aus dem armen Süden: 87 Prozent der über 45 Millionen Flüchtlinge weltweit leben in E...

Obama will atomare Arsenale abbauen

Berlin (nd). USA-Präsident Barack Obama hat am Mittwoch in seiner Rede vor dem Brandenburger Tor in Berlin eine neue Abrüstungsinitiative verkündet und stellte den Abbau der strategischen Atomwaffen seines Landes um bis zu einem Drittel in Aussicht. Zugleich wolle man mit den NATO-Verbündeten daran arbeiten, auch bei den taktischen Atomwaffen der USA und Russlands Reduzierungen zu erreichen. 20...

Andreas Behn, Rio de Janeiro

Protestwelle rollt durch Brasilien

Die Proteste in Brasilien gehen weiter. In Rio de Janeiro war es ruhig. Schauplatz der größten Demonstration war die Metropole São Paulo. Die brasilianische Regierung hat inzwischen die Nationalgarde in fünf der sechs Austragungsstädte des Fußball-Confed-Cups entsandt.

ndPlusRalf Hutter

»Das ist Chaos!«

Der Einsatz der Polizeikräfte aus einer ganzen Handvoll Bundesländern zum Schutz Barack Obamas war schlecht koordiniert und vorbereitet, wie vor allem ein Luxushotel und einige Restaurants zu spüren bekamen. Zudem waren die Kontrollen oftmals willkürlich.

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Christian Klemm

Feindbild Flüchtling

Rechtliche Grundlagen für Schutzsuchende, die in die Europäische Union einreisen, beschließt heute überwiegend Brüssel. Die Bundesrepublik ist dabei das Mitgliedsland, das sich permanent für eine Verschärfung des Flüchtlingsrechts einsetzt. Der deutsche »Asylkompromiss« von 1993 gilt als Blaupause.

ndPlusStefan Otto

Mit den Gedanken am Taksim

2012 waren demnach weltweit 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht, schätzt das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR). Einer von ihnen ist Turgay Ulu, der jahrelang in der Türkei in Isolationshaft saß, bis er mit Amnesty Internationals Hilfe freikam.

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ndPlusAndreas Boueke, Marsa

Gestrandet

Seit 2001 wird jedes Jahr am 20. Juni der Weltflüchtlingstag begangen. An jenem Tag präsentiert das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) seine neue Schätzung: 2012 waren demnach weltweit 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht. Eine Reportage über Gestrandete in Malta.

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Reden mit den Taliban

Die USA wollen mit den Taliban verhandeln - endlich, nach zwölf Jahren Krieg, aber immerhin. Es dürfte weniger Ausdruck von Dialogliebe des Pentagons sein, als der Versuch, nach dem Abzug der NATO aus Afghanistan den Taliban das Feld nicht ganz bedingungslos zu überlassen. Auch Berliner Politiker finden das durch die Bank begrüßenswert, heute. Und vertrauen auf die Vergesslichkeit ihrer Wähler....

Oberbefehlshaber

Längst dürfte auch dem letzten Obama-Fan in diesem Lande klar geworden sein: Dieser Präsident ist nicht der ersehnte Heilsbringer, der den bei seinem ersten Berlin-Besuch noch als Wahlkämpfer versprochenen politischen Wandel durchzusetzen vermag - und dabei die so verheerende Sicherheitspolitik seines Vorgängers auf den Kopf stellt. Das Gefangenenlager Guantanamo, der ausgeweitete Drohnen-Krieg...

Aktionismus

Dass die Jugendarbeitslosigkeit eines der drängendsten Probleme Europas ist, ist jetzt anscheinend auch bei der EU-Kommission angekommen. Angesichts einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 23,5 Prozent für Menschen unter 25 Jahren wollen die EU-Spitzenpolitiker mit ihren Maßnahmen jetzt aufs Tempo drücken. Es klingt nach anpackendem Aktionismus, wenn die sechs Milliarden Euro, die ...

Markus Drescher

Wahlwerber

Die SPD hat den größten Werbeetat für die Bundestagswahl im September. Dafür aber steht der von der CDU einem zur Verfügung, der die SPD schon einmal zum Erfolg (mit)geführt hat. 23 Millionen Euro geben die Sozialdemokraten für die Wahlkampagne aus, wie es im Moment aussieht, sind das eine Million Euro pro Prozentpunkt. Bei den 20 Millionen, die dem gebürtigen Nordfriesen Lutz Meyer und seiner ...

Muslimische Parallelwelt?

nd: Heute Abend zeigt der WDR Ihren Doku-Film »Selbsternannte Richter« (22.30 Uhr) über den »Friedensrichter« Mustafa Özbek, der in der kurdischen Subkultur Bremens Streitigkeiten jenseits der deutschen Justiz und Polizei regelt. Das bewegt sich zumindest im juristischen Grauzonenbereich. Wie konnten Sie dem Mann überhaupt mit der Kamera so nahe kommen? Güner Yasemin Balci: Auf die Idee kam i...

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»Stop Drone War!«

»No Nato, No War!« - »Stop Drone War!« - »Hands Off Syria!« Drei Transparente ragten aus der Menge der Auserwählten, die Barack Obamas Rede vor dem Brandenburger Tor lauschen durften. Bundestagsabgeordnete der LINKEN hatten sich zu der Aktion entschlossen.

Lucia Dettmer

Brezeln, Bananen, Berliner

Fähnchen, Beifall und sengende Sonne gehörten zum ersten Berliner Auftritt des USA-Präsidenten Mittwoch am Brandenburger Tor vor der Kanzlerin Merkel und 4000 geladenen Gästen. Nach rund einer Stunde war alles vorbei – die kritische Analyse begann.

Irina Wolkowa, Moskau

Putin war vorher informiert

Barack Obama hatte bei seinen Konsultationen mit Wladimir Putin am Rande des G8-Gipfels und danach auch vor dem Plenum am Dienstag erklärt, Russland und die USA müssten Vorreiter bei Bemühungen um die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen sein.

ndPlusReiner Oschmann

Der Ankündigungspräsident

Von der Siegessäule bis zum Brandenburger Tor kann in fünf Jahren viel passieren. Auch Barack Obama spürt das. 2008 im Juli: 200 000 Menschen hören die 26-minütige, ohne Übersetzung vorgetragene Rede und erleben einen Anwärter aufs Weiße Haus. Wie kam er heute an?

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Marcus Meier

Ein spätes Dementi

Diesen Satz konnte der Pressesprecher offenbar nicht aus dem Ärmel schütteln. »Das Bundesamt für Verfassungsschutz überwacht keine Internet-Knotenpunkte (Netzknotenpunkte) und hat auch in der Vergangenheit keine Überwachung von Internet-Knotenpunkten durchgeführt.« Lange, nämlich fast zwei Tage, ließ sich die Pressestelle des Bundesinnenministeriums Zeit, bis sie dergestalt die nd-Anfrage von M...

Hilfsfonds für Flutopfer steht

Bund und Länder haben sich über die Finanzierung des Fluthilfefonds von bis zu acht Milliarden Euro geeinigt. Das teilten mehrere Ministerpräsidenten am Mittwoch nach einem Treffen mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit. Einigung ist zudem Anlass, den EU-Fiskalpakt umzusetzen.

Wir müssen nicht überall siedeln

Kai-Uwe Graw ist Professor für Wasserbau am Institut für Wasserbau und technische Hydromechanik der Technischen Universität Dresden. Er und seine Kollegen sehen Handlungsbedarf beim künftigen Hochwasserschutz. Mit ihm sprach nd-Redakteur Jörg Meyer.

ndPlusRené Heilig, München

Spaß, Party und Umweltschutz

Es geht um die Schuld am Tod von zehn Menschen, die eine rechtsextremistische Terrortruppe namens NSU auf sich geladen hat. Doch im Gerichtssaal wird über die Art und Weise gestritten, wie man einen Angeklagten befragen darf. »Semantikseminar«, das zum Lachen anregt.

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Gespräche mit Taliban ohne Karsai

Nach der Eröffnung eines Verbindungsbüros der Taliban in Katar zeigen sich Afghanistans Regierung und die USA uneinig über den weiteren Umgang mit den Aufständischen. Ein Vertreter der US-Regierung sagte am Dienstag, Washington wolle in den kommenden Tagen in Kontakt mit dem Büro treten.

Friedensabkommen in Mali vereinbart

Bamako (dpa/nd). Die malische Übergangsregierung hat sich mit den Tuareg-Rebellen auf ein Friedensabkommen geeinigt und damit den Grundstein für freie und demokratische Wahlen in dem Krisenland gelegt. International wurde die Vereinbarung, die am Mittwoch nach zehntägigen Verhandlungen in Ouagadougou im Nachbarland Burkina Faso zustande gekommen war, als historischer Schritt gefeiert. Im ...

Ralf Klingsieck, Paris

Wunschkonzert im Elysée

Eine »Große Sozialkonferenz für Beschäftigung« beginnt an diesem Donnerstag im Pariser Elysée-Palais mit einem Treffen von Präsident François Hollande mit den Vorsitzenden der fünf wichtigsten Gewerkschaftsverbände und der drei repräsentativsten Unternehmerverbände.

ndPlusJan Keetman

Erdogan wittert überall Verschwörungen

Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan hat derzeit alle Hände voll damit zu tun, die gegen ihn gerichteten Proteste als Teil einer Verschwörung gegen den Aufstieg der Türkei darzustellen. Trotzdem findet er noch Zeit für andere Themen.

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Schwindende Agrarflächen

Die Weltbank hat in einem am Mittwoch vorgestellten Bericht vor »ernsten Risiken« des Klimawandels vor allem in Afrika südlich der Sahara, in Süd- und Südostasien gewarnt. Darin sind weit verbreitete Nahrungsmittelknappheit, heftige Hitzewellen und Wirbelstürme angekündigt.

Angst vor einem Handelskrieg

Die Strafzölle der EU auf Billig-Solarmodule aus China spalten die Solarbranche in Deutschland. Zum Auftakt der weltgrößten Solarmesse Intersolar am Mittwoch in München äußerten mehrere Hersteller und Händler Sorgen vor einem Handelskrieg mit China.

ndPlusUlrich Glauber

Hedgefonds lauern schon wieder

Die Anzeichen und Warnrufe mehren sich, dass die Euro-Krise wieder aufleben könnte. Zypern fordert, das Rettungspaket für die gebeutelte Mittelmeerinsel komplett neu zu verhandeln. Die Pläne zur Restrukturierung seien »ohne sorgfältige Vorbereitung« zustande gekommen.

Haidy Damm

Jugend ohne Jobs

Sie soll schneller und effizienter werden: Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa sei besonders dringend, hieß es gestern in Brüssel. Deshalb will die EU-Kommission die Vergabe von Fördergeldern für Ausbildung und Praktika beschleunigen.

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Rosemarie DeWitt

Die US-amerikanische Schauspielerin, geboren am 26. Oktober 1974 in New York, ist auf der Bühne, im Film und im Fernsehen erfolgreich. Nach einem Kunststudium an der Hofstra University und Schauspielunterricht gab sie ihr Debüt 2001 in einer Folge der TV-Serie »Law & Order« und hat bisher in mehr als dreißig Rollen vor der Kamera gestanden. 2005 hatte sie eine kleine Rolle in »Das Comeback«...

ndPlusAngelika Kettelhack

Verführung und Verdrängung

Das ist die Geschichte eines Mannes, der nicht für die Liebe gemacht ist, sie aber trotzdem und gegen alle Hindernisse sucht - gegen seine Zeit, gegen sich selbst, gegen andere Männer.» Das schrieb die französische Regisseurin und Schauspielerin Sylvie Verheyde in einer Begleitnotiz, als sie dem englischen Rock-Poeten Peter Doherty das Drehbuch für ihren Film «Confession» schickte, der auf eine...

Marc Hairapetian

Alien sucht Asyl

Im Dezember 1976 unterzeichnete Marlon Brando einen Vertrag mit Produzent Alexander Salkind, in dem er sich zur Mitwirkung an den beiden lang erwarteten DC-Comic-Verfilmungen von »Superman« (1978, Regie: Richard Donner) und »Superman II« (1980, Regie: Richard Lester und Richard Donner) verpflichtete. Die Dreharbeiten beider Filme fanden gleichzeitig statt und für die nur zwölftägige Arbeit kass...

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Kritische Himmelskörper

Auf dem Schulhof stehen, um einen Imbisswagen herum, vielleicht 30, 40 junge Leute in Schlaghosen, karierten Röcken, Pullundern und in Blauhemden. Auf den blauen Ärmeln leuchtet eine aufgehende Sonne. Könnte man wohl eine Ost- von einer West-Sonne unterscheiden?

Brücke soll an Hatun Sürücü erinnern

(epd). Eine Brücke in Berlin soll künftig den Namen des Ehrenmord-Opfers Hatun Sürücü tragen. Darauf verständigte sich am Dienstagabend die Bezirksverordnetenversammlung vom Tempelhof-Schöneberg, teilten die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) am Mittwoch mit. Nach dem Bezirk muss nun noch der Senat zustimmen. Die künftige Hatu...

ndPlusMartin Kröger

Vermittlung nach Stress am Oranienplatz

Nach den gewaltsamen Konflikten am Oranienplatz in Berlin zwischen Anwohnern aus der türkischen Community und dort campenden Flüchtlingen gibt es nun verschiedene Vermittlungsversuche. »Es werden weitere Gespräche geführt«, berichtet der Abgeordnete Hakan Taş (LINKE).

ndPlusMalene Gürgen

Ohne neue Lehrer geht es nicht

Für die Berliner Bildungspolitik geht das Schuljahr so zu Ende, wie es begonnen hatte: Voller Probleme. Wurden noch im September 50 Lehrerstellen gestrichen - an Brennpunktschulen, müssen nun viele leergewordene Stellen neu besetzt und zusätzliche Stellen geschaffen werden.

Peter Kirschey

FDJ-Emblem auf der Anklagebank

Großer Tumult gestern um die Mittagszeit am Eingang des Kriminalgerichts Moabit. Nicht ein verirrter US-Präsident war versehentlich in die Fänge der deutschen Justiz geraten, sondern zwei junge Männer in blauen Hemden mit dem Symbol einer aufgehenden verfassungswidrigen Sonne.

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Chansonfest gefährdet

(nd). In einem Offenen Brief an Kulturstaatssekretär André Schmitz fordern die mehr als 200 Unterzeichner den Berliner Senat auf, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken, dem Chansonfest Berlin in diesem Jahr die Förderung zu verweigern. Ansonsten sterbe das »Fest der Feste für Musik mit Seele, Herz, Kopf und Verstand« - entweder werde es 2013 ausfallen, oder aber es könne seine Künstler n...

ndPlusKlaus Bellin

Unser Mann für Fontane

Es muss Liebe gewesen sein, vielleicht sogar Liebe auf den ersten Blick, wer weiß, jedenfalls dauert sie schon Jahrzehnte, frisch und belebend wie damals, als er sich zum ersten Mal gründlich in der Welt Fontanes umsah. Gotthard Erler hatte in Leipzig Germanistik studiert und schrieb zum Abschluss beim großen August Hermann Korff, dem Verfasser des vierbändigen Buches »Geist der Goethe-Zeit«, e...

ndPlusCaroline M. Buck

Ein Meister schwüler Sozialspektakel

Zehn Tage lang werden im Babylon Mitte alle verfügbaren Filme eines der Großmeister der italienischen Kinogeschichte zu sehen sein - meist in Filmkopien und im Original mit englischen Untertiteln. Luchino Visconti vereinte viele Gegensätze in einer Person.

Tom Mustroph

Angst vor Plätzen, vor Protest

Ein gutes Gespür für in der Luft liegende politische Strömungen zeichnet die Kuratorinnen der im kommenden September eröffnenden Istanbul Biennale aus. Gleiches gilt für die Macher der derzeit in Berlin gezeigten Prologausstellung zur geplanten Schau in der türkischen Metropole.

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90 Neonazis stiegen aus

München (dpa/nd). Seit dem Jahr 2001 sind in Bayern 90 Neonazis mit staatlicher Hilfe aus der rechten Szene ausgestiegen. Weitere 11 aussteigewillige Rechtsextremisten hätten zuletzt um Hilfe gebeten, berichtete Christoph Dauser, Leiter der Informationsstelle gegen Extremismus, am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags. Der Ausstieg aus der rechten Szene ist nach Angaben des Extremismusfachman...

Busse für Bahnen

(nd-Kammer). Ferienzeit ist Bauzeit. Fahrgäste von S-Bahn und BVG, die noch in der Stadt durchhalten müssen, bekommen das in den nächsten Wochen zu spüren. Gleich auf zwei Strecken beginnen am Freitagabend bei der S-Bahn Bauarbeiten, die bis Anfang August andauern: Die Ringbahn wird zwischen Bundesplatz und Südkreuz unterbrochen, die S 1 Richtung Norden umgeleitet. Auf dem Südring werden ...

ndPlusTheresa Münch, dpa

Ende der Kreidezeit

Wenn es in Berliner Schulen zum Unterricht klingelt, klappen immer mehr Schüler ihre Laptops auf. Das liegt im Trend. Wie eine Umfrage der dpa ergab, setzen inzwischen mehr als 60 Prozent der 650 öffentlichen Schulen in der Hauptstadt neben Tafel und Kreide auch interaktive Whiteboards ein.

ndPlusDieter Hanisch, Schleswig

Richter prüfen Status der Dänenpartei

Die Zukunft der Kieler Koalition aus SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband (SSW) liegt in den Händen des Landensverfassungsgerichts. Denn der Rechtsstatus des SSW steht auf dem Prüfstand.

Bettina Grönewald, dpa

Im Windkanal

Die Minderheitsregierung ist Geschichte, seit einem Jahr kann Rot-Grün in NRW »durchregieren«. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ist bundesweit auf dem Höhepunkt ihrer Popularität. Zu Hause werden die Proteste dagegen lauter.

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Erste Anrufe in Sachen Heimopfer

Potsdam (epd). Nach den Misshandlungsvorwürfen gegen ein geschlossenes Heim der Haasenburg GmbH im Unterspreewald haben sich inzwischen erste Anrufer bei der Hotline des Bildungsministeriums gemeldet. »Dem gehen wir jetzt nach«, sagte Ministeriumssprecher Stephan Breiding am Mittwoch. Die Informationen der Anrufer werden vertraulich behandelt. Die angekündigte Untersuchungskommission, die sich ...

Wilfried Neiße

Mehr Krankenhausbetten für alte Menschen

Das Angebot der märkischen Krankenhäuser soll sich dem zunehmenden Durchschnittsalter der Bevölkerung anpassen. Im Mittelpunkt steht eine verbesserte Versorgung entsprechend des Bedarfs, sagte gestern die Gesundheitsministerin bei Vorstellung der Krankenhausplanung.

Preiskampf mit Fernbus

Lange haben die Busunternehmer für eine Liberalisierung von Fernverbindungen gekämpft. Doch nun fürchten gerade die kleineren Firmen in verschiedenen Regionen, von finanzstarken Konzernen aus dem Markt gedrängt zu werden.

ndPlusHagen Jung

Der Geist des Sägeministers

In den Parlamenten der vom Hochwasser betroffenen Bundesländer wird dieser Tage über Fluthilfe und Hochwasserschutz debattiert. Dabei branden schnell alte Konflikte auf - wie in Niedersachsen der Streit um die Verbuschung an der Elbe.

André Jahnke, dpa

Das Wasser geht, der Unrat bleibt

Das Hochwasser geht in allen Regionen zurück, doch nun treten Unmengen von Müll zutage. Im niederbayerischen Deggendorf zum Beispiel türmen sich die Müllberge Berge mehrere Meter hoch.

ndPlusWilfried Neiße und Andreas Fritsche

Zwischen Anästhesie und Amnesie

Der Arzt Michael Schierack ist bereits Landtagsabgeordneter und CDU-Landesvorsitzender. Am 14. Januar empfahl der Landesvorstand einstimmig, ihn auch noch zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2014 zu machen. Ziel sei der Regierungswechsel, denn Rot-Rot sei »schlecht für unser Land«, erklärte Generalsekretärin Anja Heinrich. »Wir möchten, dass sich die Menschen in Brandenburg wieder ...

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Melodien gesucht

Der MDR Kinderchor, die Komponistenklasse Dresden und die Kinderlesebühne Dresden veranstalten einen Kompositionswettbewerb für Kinder und Jugendliche. Viele Traumgeschichten haben die jungen Autorinnen und Autoren der Dresdener Kinderlesebühne schon verfasst, u.a. über einen Pinguin, der in der Wüste nach Sandflöhen sucht. Sie warten darauf, von jungen Nachwuchskomponisten, nicht älter a...

Marx hat's geschafft

Die UNESCO hat die Himmelsscheibe von Nebra und das Lorscher Arzneibuch in ihr Register des Weltdokumentenerbes »Memory of the World« aufgenommen. Darin sind bedeutsame Aufzeichnungen aus der Geschichte der Menschheit versammelt - aus Deutschland unter anderem die Gutenberg-Bibel, wie die Deutsche Kommission der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur am Dienstagabend mitteilte. ...

ndPlusRainer Balcerowiak

Keine Frage des Glaubens

Auch eine etablierte Veranstaltung wie das Leipziger Bachfest braucht in jedem Jahr ein griffiges Motto, um sich im überregionalen Kulturkalender Erfolg versprechend positionieren zu können. Die Vita Christi ist 2013 das Leitmotiv, also jene Lebensstationen von Jesus Christus, die das Gerüst für den christlichen Glauben bilden: Geburt, Verfolgung, Tod und Auferstehung. Angesichts vergange...

Hans-Dieter Schütt

Wege zum Mond

Diesem zynisch-heiteren Dichter Heiner Müller ist so vieles zu danken. Immer wieder auch dieser Satz: »Ein x-beliebiger Schauspieler zeigt auf den Mond und sagt: Das ist der Mond! - Mühe kann die Entfernung zum Mond spielen.« Ulrich Mühe, gestorben 2007, wäre sechzig geworden.

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ndPlusIrmtraud Gutschke

Wolfsjäger, Bärenküsse

Meine Eltern sind Eisbaeren und Wolfen« - wer Tatjana Kuschtewskaja reden hört und sieht, gerät in eine Atmosphäre der Begeisterung. Da geht eine mit lachenden Augen und gleichsam mit ausgebreiteten Armen durchs Leben, wohl immer schon frei von dieser Hülle aus Nüchternheit, die mitunter so einengt. Unser deutsches Problem?

Anton Hiersche

Aufbrechen ohne anzukommen

Es sind Geschichten aus einer unruhevollen Zeit, die hier erzählt werden, Episoden aus dem Heute, wie es sich von verschiedenen Punkten unseres Erdballs aus darbietet. Die Handlung spielt in Kroatien, Bosnien, der Slowakei, in New York, den Rocky Mountains, Sibirien und Österreich, der Heimat der Autorin, die von 1967 bis 1978 in Moskau lebte.

Michael Sollorz

Christus in der Taiga

Vor gut zehn Jahren traf der Journalist Jens Mühling in Berlin einen Moskauer Fernsehproduzenten, der deutschen Sendern erfundene Russland-Storys andrehte und behauptete: »Die wahren Geschichten sind viel unglaublicher als alles, was ich mir ausdenken könnte.« Die Begegnung veränderte Mühlings Leben.

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Glücksüchtig

Hier schreibe ich - ich kann nicht anders ... Ich möchte einladen zum Be-Denken von Alternativen im Zusammenleben der Menschen. Schluss mit dem Glauben, es gäbe keine. Ihr müsst mir nicht folgen... aber lest! Gerade ihr, die ihr meint, einer, der in der DDR aufgewachsen ist, der müsse entweder den »Kommunismus« restlos satt haben...

Heinz Niemann

Nicht mehr nur stummes Wahlvieh sein

Über die Existenz einer politischen Krise bzw. einer Krise der Politik gibt es weitgehendes Einvernehmen. Eine neue Studie setzt die von Serge Embacher bereits vor zwei Jahren vorgelegte Untersuchung »Demokratie! Nein danke? Demokratieverdruss in Deutschland« fort.

ndPlusGerhard Klas

Weder Gott noch Herr

La Vielle Valette, ein abgelegener Weiler am südlichen Rand der Cevennen, ist eine der vielen Stationen, die Isabelle Fremeaux und John Jordan auf ihrer Reise durch Europa besuchen. Sieben Monate sind beide durch Europa gereist, , haben mehr als ein Dutzend Projekte besucht.

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Ich will Xavis Trikot

Jonathan Tehau hat mit dem ersten Tor für Tahiti im Rahmen des Confed Cups beim 1:6 gegen Nigeria Geschichte geschrieben. Im heutigen Duell mit Welt- und Europameister Spanien hofft der 25-jährige Fußballamateur, im Maracanã-Stadion überhaupt einmal an den Ball zu gelangen.

Jörg Soldwisch, SID

Der Körper spielt wieder mit

Bei den Europameisterschaften in Rostock ruhen die Hoffnungen der deutschen Wasserspringer vor allem auf Patrick Hausding. Seit seiner Rekord-EM vor drei Jahren strotzt der Berliner vor Selbstbewusstsein. Er ist ist nicht zufällig seit Jahren der beste deutsche Wasserspringer.

Oliver Händler

Schwitzen für den Traum NBA

Der 19-jährige Basketballer Dennis Schröder will in der kommenden Woche einen NBA-Vertrag unterschreiben. Vorher muss er viel trainieren und vor allem zittern, ob ihn überhaupt ein Klub haben will. Die US-Basketballprofiliga steckt mitten in der Finalserie.

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22 Hektar Ruinen auf Yucatán

Archäologen haben auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán eine große Ruinenstadt entdeckt. Mit einer Ausdehnung von über 22 Hektar und Überresten von zahlreichen Gebäuden handele es sich bei Chactún um eine der größten Maya-Siedlungen der Region, teilte das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte am Dienstag mit. Im dichten Dschungel des Bundesstaats Campeche habe sein Team Reste vo...

Michael Lenz

Indonesiens Moscheen sollen Lautsprecher abstellen

In Jakarta ein Hotel mit einem halbwegs akzeptablen Preis-Leistungsverhältnis zu finden, ist nicht einfach. Wer sich keine Fünfsterneherberge leisten kann, ist fast grenzenlosem Nepp ausgesetzt. Erfahrene Indonesienreisende wissen zudem, dass man bei einer Anfrage an Hotels noch vor der Erkundigung nach dem Preis die alles entscheidende Frage stellen muss: Wie weit ist die nächste Moschee entfe...

ndPlusChristine Pöhlmann, AFP

Verbeugung und Händedruck

Nach anhaltenden Klagen über die unfreundliche Behandlung ausländischer Touristen will Paris die Geschäftsleute nun dazu bringen, ihr Verhalten zu ändern. »Do you speak touriste« heißt die Kampagne, die vom Fremdenverkehrsamt der Region am Dienstag gestartet wurde.