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UNTEN LINKS

Eine jetzt veröffentlichte Studie der NASA sagt den Untergang der Zivilisation voraus. Die NASA ist die Raumfahrtagentur der USA und nicht mit dem Geheimdienst NSA zu verwechseln. Andererseits gehen ungewöhnlich gut informierte Kreise davon aus, dass die NASA-Studie auf der Auswertung von mindestens 10 hoch X durch die NSA abgefangenen SMS basiert. Was die Untergangsprognose wiederum durchaus p...

Katja Herzberg

Eine Strafe nicht nur für Hollande

Es ist gekommen wie erwartet: Nach der ersten Runde der französischen Kommunalwahlen darf sich die rechtsradikale Front National (FN) »dritte politische Kraft« im Land nennen. Und damit ist die Gefahr, die von dieser Partei ausgeht, sogar noch beschönigt. Denn schon bei der nächsten Wahl - der zum Europäischen Parlament - könnte Frankreich noch weiter nach rechts rücken. Umfragen sehen die FN d...

Es begann in Lübeck

In der Nacht zum 25. März 1994 flogen Molotowcocktails auf die Synagoge in Lübeck. Fünf Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Acht Monate später wurden vier Männer Jahren schuldig gesprochen.

ndPlusMarkus Drescher

Putin subtrahiert

In Den Haag beraten seit Montag Staats- und Regierungschefs aus mehr als 50 Ländern über nukleare Sicherheit. Die Krim-Krise überschattet das Treffen.

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Abkommen zur nuklearen Sicherheit / IAEA

Übereinkommen über die frühzeitige Benachrichtigung bei nuklearen Unfällen (1986) Konvention zum physischen Schutz von Nuklearmaterial (1987) Übereinkommen über Hilfe bei nuklearen Unfällen oder strahlungsbedingten Notfällen (1987) Übereinkommen über nukleare Sicherheit (1996) Übereinkommen über die Sicherheit der Behandlung abgebrannter Brennelemente und über die Si...

Olaf Standke

Warnung vor skrupellosen Verbrechern

Barack Obama begann seinen gestrigen Gipfeltag mit einem Besuch im Amsterdamer Reichsmuseum. Die Pressekonferenz vor Rembrandts Meisterwerk »Die Nachtwache« hatte dabei durchaus Symbolisches. Geht es beim Haager Spitzentreffen von 53 Staats- und Regierungschefs doch um den Schutz Tausender Tonnen Nuklearmaterials vor Terroristen oder anderen Kriminellen. Der USA-Präsident hatte vor fünf Jahren ...

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Marlene Göring

Vom Fließband auf den Müll

Alle vier Jahre ein Fernseher, alle zwei eine Kamera, jedes Jahr ein Handy: Wir sind eine Wegwerfgesellschaft. Oder zwingt uns die Industrie dazu? Immer mehr Menschen sagen: »Murks? Nein Danke!«

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ndPlusRoland Etzel

Betriebsunfall Arabischer Frühling

Der ägyptische Frühling 2014 hat am Montag ein jähes Ende gefunden. Über 500 Todesurteile, das muss man wohl als bisherigen Höhepunkt im Machtrausch der Militärregierung ansehen. Und es es waren die Generäle, wer sonst? Dass der grausige Spruch das Werk eines dieses Namens werten Gerichts ist, noch dazu einer Provinzialbehörde, glaubt kein Mensch. Am wenigsten die Ägypter selbst. Und gena...

ndPlusSimon Poelchau

Hätte, hätte, Fahrradkette

1240 Euro pro Kopf und pro Jahr - so viel soll Deutschland seit 1990 von der Globalisierung profitiert haben. Dies sagt zumindest die Bertelsmann-Stiftung in ihrer neues Studie. Ob das stimmt, ist aber fraglich. In der Tat gehört Deutschland zu den großen Industrienationen. Und da, wo Regeln abgebaut werden, profitierten bekanntlich die Starken. Also ist es einleuchtend, dass eine so star...

Grit Gernhardt

Existenzfrage

Über drei Millionen Menschen arbeiten neben ihrem Hauptberuf zusätzlich - allerdings nicht alle, weil sie das Zusatzeinkommen zur Existenzsicherung brauchen: Unidozenten nehmen lukrative Honorarverträge an, Bundestagsabgeordnete kassieren neben ihrem Mandat Einkünfte als Vorstände von Unternehmen oder als Redner. Geringverdienern dagegen, die einen Minijob in Kneipen oder Reinigungsbetrieben an...

ndPlusKlaus Joachim Herrmann

Kommandant

Russland wolle mehr als nur die Krim, sagt Andrej Parubi, und beschwört immer wieder die »Invasion«. Es gehe Präsident Wladimir Putin um Kiew und die ganze Ukraine. Längst spricht Parubi von der »ostukrainischen Front«, an der »die Russen täglich ihre Truppen verstärken«. Den Kriegszustand könne Kiew aber nicht ausrufen, weil in diesem Fall die Präsidentenwahl am 25. Mai ausgesetzt werden müsst...

Bernd Zeller

Unschuld und Sanktion

Unser heutiger Bericht beleuchtet das bis zum Sommer andauernde Themenjahr zum Ausbruch des allerersten Weltkrieges vor einhundert Jahren und die Frage nach der Schuld. Besonders wir Deutschen wünschen uns eine alleinige Schuld Deutschlands, denn dann lag es am Kaiser. Auch noch an Militär und Großindustrie, also nichts, was es heute noch gibt, und wir haben damit nichts zu tun und können nicht...

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Arbeitgeber unter Druck

Berlin. Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst verschärft sich. Nach der ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde wollen die Gewerkschaften in dieser Woche erheblichen Druck ausüben. Am Dienstag soll in Hessen, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gestreikt werden. Am Mittwoch und Donnerstag will die Gewerkschaft unter anderem den öffentlichen Personennahverkehr in fast ganz ...

Johanna Treblin

Anschlagsziel Synagoge

Der Anschlag auf die Synagoge in Lübeck am 25. März 1994 war der Beginn einer Serie von Angriffen auf jüdische Gotteshäuser.

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Grit Gernhardt

Zweiter Job für drei Millionen

So viele Menschen wie noch nie arbeiten neben dem Hauptberuf zusätzlich - die meisten davon auf Minijobbasis. Das birgt viele Probleme, kritisieren Gewerkschaften und Opposition.

Klaus Richard Grün

Umringt von zahnlosen Tigern

Dreieinhalb Jahre für Uli Hoeneß, und weder der Angeklagte noch die Staatsanwaltschaft haben gegen das Urteil Rechtsmittel eingelegt. Das zeigt den übereinstimmenden Willen, die Sache zu beenden, ohne weiteren Staub aufzuwirbeln. Denn der Prozess hat mehr Fragen aufgeworfen, als er beantwortet hat. Wahrscheinlich auch, als er beantworten sollte. Denn Bankkontenbewegungen wurden nicht einmal unt...

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Gespannte Grenzlage

Einen Tag nach dem Abschuss eines syrischen Kampfflugzeugs durch die türkische Luftwaffe gab es entlang der Grenze beider Staaten neue Spannungen.

Letzte Ehre für Suárez

Hunderte Spanier haben am Montag dem verstorbenen früheren Ministerpräsidenten Adolfo Suárez die letzte Ehre erwiesen.

ndPlusKlaus Joachim Herrmann

Krim unter Spannung - wegen des Stroms

Die ukrainischen Stützpunkte auf der Krim wurden von der russischen Armee übernommen. Doch die Spannung hält an. Es geht um Strom, Gas und den Alltag.

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Plan gegen islamistische Bedrohung

Paris. Im Kampf gegen den gewaltbereiten Islamismus hat die französische Regierung am Montag eine Strategie und einen Aktionsplan beschlossen. Der sozialistische Präsident François Hollande berief im Elysée-Palast in Paris den sogenannten engeren Verteidigungsrat ein, dem unter anderen die zuständigen Fachminister angehören. Themen seien »die Situation in Syrien und der Kampf gegen dschih...

Ringen um Resultate

Im Nahen Osten ist am Wochenende darum gerungen worden, die gefährdeten Friedensverhandlungen zu verlängern.

Oliver Eberhardt

Ein Urteil als politisches Signal

Im Eilverfahren hat ein ägyptisches Gericht 529 Mitglieder der Muslimbruderschaft zum Tode verurteilt. Vorgeworfen wird ihnen der Sturm auf zwei Polizeistationen.

Ralf Klingsieck, Paris

Französische Linke ist alarmiert

Der Erfolg für die rechten Kräfte bei den Kommunalwahlen bedeutet für die Sozialisten in Frankreich eine herbe Niederlage. In der entscheidenden zweiten Runde soll das Schlimmste verhindert werden.

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Globalisierung vergrößert Ungleichheit

Die Globalisierung hat laut einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung in den vergangenen 20 Jahren vor allem den Wohlstand in den Industrienationen vermehrt. Deutschland zählt nach Finnland, Dänemark und Japan zu den größten Gewinnern.

ndPlusKurt Stenger

Kein Stillstand beim Klimawandel

Wirbelsturm Haiyan, Hochwasser in Mitteleuropa, Rekorddürre in Australien - die Menschheit spürt die Folgen des Klimawandels. Die von der Weltmeteorologieorganisation (WMO) ausgewerteten Daten für 2013 bestätigen dies.

ndPlusRalf Klingsieck, Paris

Frankreich will Praktika neu regeln

In Frankreich ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen hoch. Das nutzen die Firmen aus, indem sie massenhaft Praktikanten als billige Arbeitskräfte missbrauchen.

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Nord-Süd - Termine

Heute in Düsseldorf - »Chiapas/Mexiko: Indigener Kampf und staatliche Repression« Vortrag und Diskussion. Ein Men­schenrechtsverteidiger berichtet. 19 Uhr, damenundherren, Oberbilker Allee 35, Düsseldorf. Kuba - »Kubas urbane Gärten - Film: «The power of Community - Wie Kuba ohne Öl überlebte», Film und Diskussion, mit Kristine Karch (Deutsch-kubanische Frauenvereinigung Ecomuj...

Martin Ling

Mehr Rücksicht auf die Nehmerländer!

Qualität in der Entwicklungszusammenarbeit: Das Thema ist so alt wie die Entwicklungszusammenarbeit selbst. Fortschritte gibt es vornehmlich auf dem Papier. 2005 wurde in der französischen Hauptstadt die so genannte Paris-Erklärung verabschiedet, die gemeinsame Qualitätsstandards für Entwicklungshilfeleistungen der Geber aus dem Kreis der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarb...

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CDU-Büro beschädigt

Seit Monaten bekämpft der Berliner CDU-Politiker und Kreuzberger Abgeordnete Kurt Wansner das umstrittene Flüchtlingscamp - nun haben unbekannte Täter sein neues Bürgerbüro beschädigt. Das Metallschild an der Hauswand in Friedrichshain sei abgerissen worden, teilte die CDU Friedrichshain-Kreuzberg am Montag mit. Nach Darstellung von Wansner warnte ihn die Polizei bereits in der vergangenen Woch...

Streichung von der Smileyliste

Zwei Berliner Supermärkte sind nach Hygienekontrollen erfolgreich gegen eine geplante Veröffentlichung ihrer Daten in sogenannten Smiley-Listen im Internet vorgegangen. Verwaltungsrichter haben in zwei Eilverfahren entschieden, dass die Bezirke Pankow und Lichtenberg keine Daten zur Bewertung der Märkte veröffentlichen dürfen. Das sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts am Montag der dpa. ...

ndPlusAndreas Fritsche

Nazis müssen draußen bleiben

Erstmals soll 2014 der Einzug der neofaschistischen NPD in den brandenburgischen Landtag gelingen. Das hat sich der NPD-Landesverband vorgenommen. Landeschef Klaus Beier, am Wochenende zum Spitzenkandidaten gekürt, gibt sich zuversichtlich. Die Chancen der märkischen NPD seien noch nie so gut gewesen, behauptet er. Allzu großer Grund zur Sorge besteht allerdings nicht. Denn in der jüngste...

Wowereit drängt auf Räumung

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) besteht auf einer freiwilligen Räumung der besetzten Schule in Kreuzberg als Teil der Vereinbarung zwischen Senat und Flüchtlingen. Forderungen der Flüchtlinge, die Sanitätsanlagen zu sanieren und drei Duschen in der Schule einzubauen, lehnte Wowereit ab. »Es wird keine Einigung geben, die den Zustand in der Schule noch zementiert. Es macht...

Tim Zülch

Die Wut der Jugend

Die Wohnwut-Kampagne will die Probleme junger Menschen bei der Wohnungssuche in Berlin thematisieren. Dazu haben Jugendliche erstmals eine stadtweite Umfrage gestartet.

ndPlusGuido Speckmann

Koalition des Infrastrukturverfalls

Die Grünen reklamieren, der Impulsgeber für viele Projekte der Senatsregierung zu sein. Diese indes mangele es an der Umsetzung. LINKE wie Grüne kritisieren zudem den Verschleiß der Infrastruktur.

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Wilfried Neiße

Filme gegen die Macht der Klischees

Das 20. Jüdische Filmfestival wird am 30. März in Potsdam eröffnet. Bis zum 13. April werden 27 Filme und sechs Kurzfilme jüdischer Filmemacher in Kinos in Berlin und Potsdam gezeigt.

Ein roter Adler ohne herrschaftliche Attribute

Manfred Stolpe (SPD), Jahrgang 1936, war von 1990 bis 2002 Ministerpräsident des Landes Brandenburg. Über den roten Wappenadler, der im neuen Landtag weiß ist und deswegen für Diskussionen sorgt, sprach mit ihm Steffi Prutean (dpa).

ndPlusAndreas Fritsche

Besser Wessis

Im 24. Jahr der deutschen Einheit sollte es keine Rolle mehr spielen, ob ein Politiker aus Ost oder West stammt. Bei den Grünen bleibt die Häufung der Wessis aber auffällig.

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Müllwirtschaft künftig kommunal

Erfurt. Mit einer Zustimmung von über 70 Prozent haben sich am Sonntag bei einem Bürgerentscheid im Thüringer Ilm-Kreis die Befürworter einer Rekommunalisierung der Abfallentsorgung klar durchgesetzt. Nach Angaben des Landratsamtes sprachen sich bei einer Wahlbeteiligung von über 41 Prozent 26 688 Bürger für und 11 286 gegen das Anliegen aus, künftig die Abfallwirtschaft zu 100 Prozent in kommu...

Dieter Hanisch, Kiel

SPD gewinnt klar OB-Wahl in Kiel

Großer Jubel bei der SPD an der Förde: Die Partei hat die dritte Oberbürgermeisterwahl in Folge gewonnen. So souverän sich SPD-Kandidat Ulf Kämpfer durchgesetzt hat, so sehr musste man beim Konzern Möbel Kraft jedoch zittern. Dessen Pläne zur Ansiedlung in Kiel standen parallel zur Wahl des Stadtoberhaupts in einem Bürgerentscheid zur Abstimmung, der nur äußerst knapp zugunsten des Unternehmens...

Wenn die Knastmiete explodiert

Sogenannte Investorenbauten im Auftrag des Landes sichern im Nordosten privaten Geldgebern hohe Renditen. Zugleich belasten sie den Landesetat nachhaltig.

ndPlusAngela Dietz, Hamburg

Abzockerei mit Senatshilfe

Die Hamburger Bürgerschaftsfraktion der LINKEN kritisiert den 2006 erfolgten Verkauf von 39 städtischen Immobilien. Es geht um Personalverstrickungen und überteuerte Mietzahlung an den Investor.

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Dirk Farke, Freiburg

Obdachlos im reichen Freiburg

Freiburg ist eine der wohlhabendsten Städte der Bundesrepublik. Doch geht man abends durch die Innenstadt, so fallen einem auch hier unweigerlich die Obdachlosen auf. Ihre Zahl scheint stetig zuzunehmen.

Trockener Winter, leere Flüsse

Grüne Hänge in den Voralpen, kaum Niederschläge im Flachland - die Kapriolen des Winters, der eigentlich keiner war, machen jetzt auch der Binnenschifffahrt zu schaffen.

ndPlusSönke Möhl, Verden

Ein Haus aus Stroh - fünf Stockwerke hoch

Fünf Etagen hoch aus Stroh und Holz: In Niedersachsen entsteht ein Leuchtturmprojekt des ökologischen Bauens. Nirgendwo sonst in Europa gebe es bisher ein vergleichbares Bürogebäude, heißt es.

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Die Stones kommen

Die Rolling Stones treten im Juli beim legendären dänischen Rockfestival Roskilde auf. Die Rockstars hätten für ihre Fans Stones-Klassiker wie »Gimme Shelter«, »Paint It Black« und »Jumping Jack Flash« im Gepäck, erklärten die Veranstalter am Montag und kündigten »pure, unvergessliche Rockgeschichte« an. Die beiden Deutschland-Konzerte der Band im Sommer waren am vergangenen Freitag innerhalb e...

Elf Premieren angekündigt

Die Semperoper Dresden macht nach personellen Querelen wieder Zukunftsmusik. Am Montag kündigte das Opernhaus für die neue Spielzeit elf Premieren an, darunter drei Uraufführungen. Zuletzt hatte die Sächsische Staatsoper mit der Entlassung ihres designierten Intendanten Serge Dorny noch vor seinem Amtsantritt für Schlagzeilen gesorgt. Dornys Planung findet sich im Programm an einer Stelle wiede...

Kunst ins Wohnzimmer

Kunstwerke aus dem Städel-Museum in Frankfurt am Main kann man sich jetzt mit Hilfe einer Drogeriekette ausdrucken lassen. Die dm-Märkte mit Hauptsitz in Karlsruhe und das Frankfurter Museum gaben am Montag eine entsprechende Kooperation offiziell bekannt. Städel-Chef Max Hollein, der das neue Geschäftsfeld bereits im Winter angekündigt hatte, sieht das Angebot als Teil der »digitalen Erweiteru...

Wolfgang Schmidbauer

Auch Retortenbabys sind Kinder der Liebe

Wer mit den seelischen Nöten der Menschen des 21. Jahrhunderts zu tun hat, kann glatt zum Nostalgiker werden, obwohl er sich damit selbst das berufliche Grab schaufelt. Es hat doch eine ganz andere Qualität, ein schweres Schicksal einfach zu ertragen oder aber - wie das heute so typisch ist - über dessen Lasten hinaus auch noch mit Zweifeln zu ringen, ob ich mir mein Scheitern durch falsche Ent...

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Pierre-Henry Deshayes

Eine offene Wunde

Als Anders Behring Breivik in Norwegen 77 Menschen tötete, saß der Schock tief. Nun soll im Gedenken an das Massaker auf der Insel Utöya eine Schneise in eine benachbarte Insel geschlagen werden, symbolisch für die Wunde, die der Rechtsextremist den Opfern, ihren Angehörigen und dem Land zufügte. Doch die geplante Gedenkstätte »Memory Wound« sorgt für Ärger. Der schwedische Landschaftskün...

ndPlusVolker Trauth

Das Vergangene ist eintätowiert

Schaut man auf die bisherigen Stücke und Inszenierungen der 38-jährigen israelischen Regisseurin Yael Ronen, fallen zwei Grundthemen auf: die aktualisierende Umformung von Stücken der dramatischen Weltliteratur und die konfliktreichen Kollektiverfahrungen von jungen Menschen verschiedener Nationalität an verschiedenen Brennpunkten der jüngeren Geschichte. In ihrer Dresdner »Antigone«-Adap...

Harald Loch

Anspruchsvoll und widerständig

Wer nach der durchschnittlichen Lebensdauer von Buchverlagen sucht, wird bei einer nicht aussagekräftigen Zahl landen. Da gibt es, um im Bild zu bleiben, eine hohe Kindersterblichkeit und es gibt den einen oder anderen Methusalem. Der Leiter des Schwabe-Verlages aus Basel zeigt bei Präsentationen gern einen in seinem Hause erschienenen »Raubdruck« der Gutenberg-Bibel und ermuntert seine Gespräc...

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Lukas Wilhelmi

Die Familienfanatiker

Es war einmal, da traf sich die Welt in »Seinfelds« Küche und redete über, ja worüber? Alles, also nichts. Egal, aber schön! Ein halbes Jahrzehnt später setzte sich das Publikum in tief gepolstertes Interieur und trank Kaffee. Bei »Friends« sollten sich am Ende noch alle irgendwie kriegen. Nun ist aus dieser latenten Hinführung, der sich »Seinfeld« noch konsequent verweigerte und die »Friends« ...

ndPlusJürgen Amendt

Werbefreiheit für 1,25 Euro

Die Rundfunkgebühr sinkt. 48 Cent weniger müssen alle Gebührenzahler voraussichtlich ab dem 1. April kommenden Jahres pro Monat überweisen. Der monatliche Obolus, der entrichtet werden muss, um die Programme der öffentlich-rechtlichen Sender empfangen zu können, sinkt damit von 17,98 Euro auf 17,50 Euro. Ein wirklich geringer Beitrag. Dabei wäre es durchaus sinnvoll gewesen, die Gebühr ni...

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Sandra Degenhardt, Oslo

Ein Umbruch steht bevor

Andrea Henkel ging als letzte Grande Dame von Bord. Nun gilt es, die Saison aufzuarbeiten. Wer künftig die verantwortlichen Trainer sind, steht noch nicht fest.

ndPlusAlexander Ludewig

Dieses Nein schadet dem Fußball

Tor oder nicht Tor? In der entscheidenden Frage des Fußballs schaden die deutschen Klubs mit ihrem negativen Votum ihrem Sport und den Schiedsrichtern.

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90 Flugzeuge wurden nie gefunden

Viele Unglücksmaschinen bleiben für immer verschwunden. Fast 90 Flugzeuge sind dem Aviation Safety Network zufolge von 1948 bis heute nie wieder aufgetaucht.