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Triumph oder Trump
Regina Stötzel

Triumph oder Trump

Die Green Gang wird von ihren Wähler*innen auf Händen getragen. Ihr Geheimnis: Sie stehen für alles. Sauberkeit und Profit, Moral und Pragmatismus, Krieg und Frieden – für die Grünen keine Gegensätze.

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Was die Demokratische Partei vorhat
Moritz Wichmann und Oliver Kern

Was die Demokratische Partei vorhat

Die Demokraten werden ab Januar das US-Repräsentantenhaus kontrollieren. Damit dürfte Trump viel unangenehme Aufmerksamkeit zuteil werden. Seine Gegner wollen Fehlverhalten in der Regierung sowie fragwürdige Machenschaften des Präsidenten untersuchen

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Das grüne Wunder
Stephan Kaufmann

Das grüne Wunder

Die Grünen versprechen, alle Gegensätze zu versöhnen: zwischen Umwelt und Wirtschaft, Reich und Arm. Aber können sie ihre Versprechen auch einhalten? Ein Check anlässlich des Parteitags der Grünen in Leipzig.

Sparsam und gerecht
Eva Roth

Sparsam und gerecht

In Sachen Verteilung und soziale Gerechtigkeit haben die Grünen zwei Gesichter. Einerseits fordern sie einen höheren SpitzensteuersatzAndererseits andererseits lassen sich die Grünen in der Finanzpolitik auf einen restriktiven Kurs ein.

Sauber und profitabel
Stephan Kaufmann

Sauber und profitabel

Das Artensterben setzt sich fort, ebenso der Klimawandel, immer mehr Treibhausgase werden in die Luft geblasen. Hier präsentieren sich die Grünen als Lösung. »Wir haben ein eindeutiges Profil: die Ökologie«, sagt Jürgen Trittin.

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Locker und militärisch
Aert van Riel

Locker und militärisch

Zur Bundeswehr hat Robert Habeck ein betont lockeres Verhältnis. Die heftig geführten Auseinandersetzungen um Krieg und Frieden bei den Grünen sind längst Geschichte. Trotzdem reden die Grünen gerne und oft vom Frieden.

Weltoffen und rigoros
Uwe Kalbe

Weltoffen und rigoros

Flüchtlingspolitisch gelten die Grünen als ganz links. Das heißt aber nicht, dass sie das Ziel offener Grenzen für alle verfolgten. Was sie nicht abhält, Teile der LINKE als nationalistisch zu bezeichnen, die das eigentlich ähnlich sehen.

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Rainer Balcerowiak

Testlauf für Mobilisierung

Rund 600 Menschen versammelten sich am Freitagmittag vor dem Brandenburger Tor in Berlin zu einer Kundgebung unter dem Motto »Für eine neue soziale Demokratie«. Aufgerufen hatte die am 4. September offiziell gegründete Sammlungsbewegung »Aufstehen«.

Fortschreiten oder nachlaufen
Tom Strohschneider

Fortschreiten oder nachlaufen

Der Mindestlohn ist ein Beispiel für die Widersprüche progressiver Politik. So wichtig es war, dass endlich eine gesetzliche Lohnuntergrenze eingezogen wurde, so richtig waren und bleiben alle Rufe nach Verbesserung.

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Was das Nein schon heißt
Lotte Laloire

Was das Nein schon heißt

Frauen wollen eh nie Sex, und Männer zwingen sie immer, jaja. Die Welt ist komplizierter. Auch die Reform des Sexualstrafrechts hat dazu beigetragen. Über wenige Paragrafen besteht so viel Unwissenheit und Verwirrung wie über § 184i StGB.

Seite 8
»Schönling« und »Volksverräter«
Martin Ling

»Schönling« und »Volksverräter«

Mit einer tumultartigen Pressekonferenz am Mittwoch mit Donald Trump hat es sich CNN-Reporter Jim Acosta mit dem US-Präsidenten endgültig verscherzt. Ein mutmaßlich manipuliertes Video diente dazu ihm die Akkreditierung zu entziehen.

Spaltpilz aus Washington
Stephan Kaufmann

Spaltpilz aus Washington

Mit Sanktionen gegen Iran und Russland und mit Zöllen gegen die EU und China nutzt die US-Regierung derzeit ihre wirtschaftliche Potenz, um die Welt nach ihren Vorstellungen umzuformen. Das gelingt ihr schrittweise, weil Wohlstand und damit Macht ihrer Gegner vom Zugang zum US-amerikanischen und zum Weltmarkt abhängen, sie insofern erpressbar sind. In diesem Kampf setzen die USA nicht nur auf Stra...

Am Tropf
Alina Leimbach

Am Tropf

Krankenpfleger*innen, die aus Überarbeitung weinen. Die aus Loyalität zu den Patient*innen und den Kolleg*innen dann doch wieder die nächste und die wieder nächste Überstunde schieben und spontan einspringen, weil sonst alles zusammenbrechen würde - das alles ist Normalität. Denn während die Zahl der behandelten Fälle im Krankenhaus seit Anfang der neunziger Jahre um mehr als 20 Prozent gestiegen ...

Die neue CDU
Leo Fischer

Die neue CDU

Die neue CDU ist die alte CDU, nur ohne sozialdemokratische Konkurrenz. Gilt der österreichische Fahrplan weiter, dann wird sie in ein, zwei Jahren mit der AfD koalieren können.

Seite 9

Lesen und lesen lassen

Über alle Zeiten hinweg war und ist folgende Klage oft zu vernehmen: Die Menschheit lerne bedauerlicherweise nichts aus ihren Fehlern; Menschen wiederholten die gemachten Fehler ihrer Vorfahren nach einer gewissen Zeit, weil ihnen die Konsequenzen der Fehler nicht mehr erinnerlich seien. Das ist bedauerlich, aber auch nicht zu ändern. Würden Menschen keine mehr Fehler machen können und dürfen...

Von Selbst- und Leberwerten
ndPlusFranz Schandl

Von Selbst- und Leberwerten

Wir haben zu müssen. Wir haben uns zu verwerten. Es gibt Rankings und Ratings. Die Frage »Was will ich?« geht in der Frage »Was muss ich?« unter. Darin liegt unsere Freiheit. Dafür burnen wir, zunehmend bis zum Out.

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Unfreiheit, süße
ndPlusRoland Orlando Moed

Unfreiheit, süße

Mein Kühlschrank spricht mit mir. Meine Heizung auch. Andere Menschen brauche ich nicht mehr. Wenn das Tolstoi gewusst hätte! Eine Reflektion von einem Künstler und Philosoph, der derzeit eine mehrjährige Haftstrafe abbüßt.

Seite 13
Robert Rescue

Die Stunde hat geschlagen

Hilfe, das Internet abgeschaltet für eine Stunde! Ich drohe, wahnsinnig zu werden. Werden die Kabel durchgeblasen, um Datenmüll zu entfernen? Wie soll ich mit diesem fundamentalen Eingriff in meine Menschenwürde umgehen?

»Auf der Straße bist du ein Jäger«
Bahareh Ebrahimi

»Auf der Straße bist du ein Jäger«

Sie haben die Berliner Studierenden der Puppenspielkunst in einem dialogischen Umgang mit ihren Puppen porträtiert. Wie kamen Sie auf die Idee, wie war der Prozess? Von einem Bekannten erfuhr ich, dass diese Abteilung der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« gerne etwas haben wollte, was zeigen kann, dass Puppentheater etwas Schönes und Interessantes ist – und im Gegensatz zur öffentliche...

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Freiheit, Gleichheit, Parität
Simone Schmollack

Freiheit, Gleichheit, Parität

»Meine Herren und Damen!« begrüßte Marie Juchacz 1919 erstmals auch Frauen im Parlament. Ungewohnt wie bedrohlich für die Männer im Saal. Fortan sollten dem Parlament auch Frauen angehören, das erste Mal in der deutschen Geschichte.

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Hier wie dort
Simone Schmollack

Hier wie dort

Bana Ghebrehiwet hat noch nie politisch gewählt. Sie würde das gern tun, am liebsten eine Partei, der Bildung und Gesundheit wichtig sind und die dafür sorgt, dass alle Menschen Arbeit haben. Aber Ghebrehiwet, 20 Jahre alt, kann nicht wählen, sie ist vor drei Jahren aus Eritrea nach Deutschland geflüchtet. Hier darf sie als subsidiär Geschützte nicht über das Parlament mitentscheiden. Aber auch in...

Wohl oder wehe
Alexandra Wischnewski

Wohl oder wehe

Einhundert Jahre, nachdem sich Frauen in Deutschland das Wahlrecht erkämpft haben, schlägt uns dessen Begrenztheit entgegen. Gleiche Rechte sind die Ausgangsbedingung, aber sie führen nicht automatisch zu gleichen Möglichkeiten, diese Rechte in Anspruch zu nehmen. So setzen staatliche Sparmaßnahmen zur Konsolidierung klammer Kassen besonders hart an jener Infrastruktur an, die für die Sorge um sic...

Pink und glitzernd
Ulrike Kumpe

Pink und glitzernd

Ein pink glitzerndes Einhorn ist erst einmal nur das, ein pink glitzerndes Einhorn. So wie ein blaues Auto erst einmal nur ein blaues Auto ist. Zusammengefasst handelt sich um Kinderspielzeug und spätestens damit ist jede geschlechtsspezifische Zuschreibung für eine Sekunde vom Tisch. Nach dieser Sekunde, die zum Luftholen reicht, kann nun stundenlang referiert werden: Das pink glitzernde Ein...

Seite 16
Wie fühlst du dich heute?
Gabriele Summen

Wie fühlst du dich heute?

Die App »Woebot« ist ein digitaler Seelentröster und soll depressiven Menschen per Chat helfen. Wie macht sich der Teletherapeut in der Praxis? Ein Selbstversuch.

Seite 17
Also Hitler geht gar nicht

Also Hitler geht gar nicht

Selten passt das Unwort »Dauerbrenner« so gut wie auf das weithin unterschätzte Thema der gemeinen Umbenennungskontroverse. Denn Fragen wie die, ob dieser oder jener Kolonialoffizier ein heute noch zeitgemäßer Namenspatron sei, wer sich verschaukelt und verraten fühlt, wenn der eiserne Hindenburg an der Ecke grüßt, oder ob Schulen und andere Institute von Bildung weiterhin wie franzosenfressende N...

Seite 18
Es galt das gesprochene Wort
Markus Mohr

Es galt das gesprochene Wort

Gesprochenes Wort: Vor dreißig Jahren musste der CDU-Politiker Philipp Jenninger als Bundestagspräsident zurücktreten, nachdem er eine Rede zum 50. Jahrestag der Pogrome von 1938 gehalten hatte – die Geschichte eines deutschen Missverständnisses.

Seite 19
Ein Sozialismus wie Craft Beer
Florian Schmid

Ein Sozialismus wie Craft Beer

Neue alte Linke: Seit Bernie Sanders gilt der »Demokratische Sozialismus« in den USA auch hierzulande vielen als Vorbild. Die der Bewegung nahestehende Zeitschrift Jacobin zeigt, dass dieselbe keineswegs das Rad neu erfunden hat.

Seite 20
Der Mythos der Bundesrepublik
Nelli Tügel

Der Mythos der Bundesrepublik

Vergessener Kampf: Im November 1948 gab es in Westdeutschland einen Generalstreik, an dem sich Millionen beteiligten. Dieser trug maßgeblich dazu bei, dass es in der frühen Bundesrepublik einen sozial gezähmten Kapitalismus gab.

Seite 22

Europäisches Modul für US-Raumschiff

Das Antriebsmodul der US-Raumkapsel »Orion« für einen Flug zum Mond ist in den USA angelangt. Das Europäische Servicemodul (ESM) kam am Dienstag am Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida an, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Dort soll es ausgiebig getestet werden. Der Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space in Bremen hat das 390 Millionen Euro teure Raumfahrzeug im Auftrag der ...

Brokkolipatent widerrufen

Eine besonders langhalsige und deshalb leichter zu erntende Brokkolisorte erhält keinen Patentschutz mehr. Das Europäische Patentamt (EPA) in München widerrief das Patent EP1597965 auf diesen Brokkoli, wie Patentgegner und das EPA jetzt mitteilten. Die Entscheidung fiel am 30. Oktober, wurde aber erst jetzt bekannt. Das Patent war dem 2013 von Bayer übernommenen US-Konzern Monsanto erteilt worden....

Experiment zum Urknall

Am weltgrößten Teilchenbeschleuniger in Genf hat die heiße Phase für das sogenannte »Alice«-Experiment begonnen. Seit Mittwoch läuft die Forschungsmaschine mit Blei-Ionen statt Protonen. Physiker schicken sie auf Kollisionskurs, um Erkenntnisse über die ersten Momente nach dem Urknall vor fast 14 Milliarden Jahren zu gewinnen. Bei »Alice« (»A Large Ion Collider Experiment«) soll das damals vorhand...

Ökologischer Fußabdruck immer größer
Barbara Barkhausen

Ökologischer Fußabdruck immer größer

Eine chinesische Studie prognostiziert bei wärmeren und trockneren Sommern schrumpfende Ernten bei Gerste. 17 Prozent davon landen bisher in den kesseln der Bierbrauer. Schrumpfende Ernten würden das Bier verteuern. Das könnte manchen Klimaskeptiker wanken machen.

ndPlusDieter B. Herrmann

Cassini und der Saturn

Dank längerer Sommer bilden sich in den Permafrostgebieten am Rande der Arktis neue Seen. Da manche nicht mehr bis zum Boden einfrieren, wird bis zum Jahr 2050 voraussichtlich doppelt so viel Treibhausgas aus ihnen entweichen wie heute. Das fehlt bisher in Klimamodellen.

Seite 23
Einmal gemessen reicht nicht
ndPlusMartin Koch

Einmal gemessen reicht nicht

Wissenschaft bedeutet die Wiederholbarkeit eines Experiments oder einer Studie mit demselben Ergebnis. In den Sozialwissenschaften ist das Prinzip schwer umzusetzen. Oft wird darüber hinaus nicht so genau gearbeitet, denn Fördergelder und Ruhm locken.

Seite 24

lösung Nr. 243

Beim Steckbrief im Oktober fragten wir nach der deutschen Schriftstellerin Brigitte Reimann. Gewonnen haben: Monika Bialke, Dranske/Rügen Margitta Mattner, Rangsdorf Christiane Baumann, Leipzig Der Preis für das aktuelle Rätsel ist das Buch »Furchtlose Frauen, die nach den Sternen greifen« von Rachel Ignotofsky (mvg Verlag). Einsendeschluss ist der 14. Dezember. ...

»Das Spannendste passiert in der Kantine«

Du musstest aus dem Großraum- in ein kleines Einzelbüro umziehen. Wo ist es besser? Ich bin da unentschieden. Jetzt ist es natürlich ruhiger. Aber bestimmte Kommunikationen laufen echt komplizierter, weil du erst irgendwo hinlatschen oder anrufen musst. Außerdem ist die Luft schlechter in dem kleinen Raum, komischerweise. Aber du bist doch allein hier drin. Wahrscheinlich ist dem Te...

Martin Koch

Ohne Rast zum Ruhm

Er war der Sohn eines jüdischen Bankiers, in dessen Haus Berühmtheiten wie Alexander von Humboldt und Heinrich Heine verkehrten. Wie seine Geschwister wurde er protestantisch getauft und nach dem Willen seiner Eltern auch christlich erzogen. Schon als Kind zeigte er eine außergewöhnliche musikalische Begabung und erregte mit seiner nicht minder begabten Schwester ein ähnliches Aufsehen wie vormals...

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Stiftung Drogentest
ndPlusChristopher Wimmer

Stiftung Drogentest

Drei Initiativen wurden vom Berliner Senat damit beauftragt, stationäres Drug-Checking für sichereren Drogenkonsum durchzuführen. Ein Fortschritt. Doch bevor die ersten Substanzen getestet werden können, sind noch einige Fragen zu klären.

Seite 26
Geldsegen ist nicht alles
Martin Kröger

Geldsegen ist nicht alles

Im Norden Berlins soll ein neues Ankunftszentrum für Geflüchtete entstehen, das die Notunterkunft am Tempelhof ersetzen soll. Klingt zunächst nach einer guten Nachricht, doch bei genauerem Hinsehen liegt bei dem geplanten Vorhaben einiges im Argen.

Daten sammeln gegen Hass
Jérôme Lombard

Daten sammeln gegen Hass

Ein bundesweites Meldesystem will zukünftig alle antisemitischen Vergehen erfassen. Anders als in der Polizeistatistik sollen auch Fälle dokumentiert werden, bei denen nicht gegen das Gesetz verstoßen wurde.

Seite 27
Andreas Fritsche

Freiheiten herausgenommen

Die Meinungen über vom rot-roten Kabinett abgesegneten Entwurf gehen weit auseinander. Das Bündnis gegen das neue Brandenburger Polizeigesetz befürchtet eine »erhebliche Gefährdung der Freiheit und der Rechtssicherheit der Bevölkerung«.

Seite 28
Tod auf Raten
ndPlusMichael Kummer, Erfurt

Tod auf Raten

Sportlich läuft es für den FC Rot-Weiß Erfurt unter dem neuen Trainer Thomas Brdaric besser. Seit 10 Spielen ist die Mannschaft in der Regionalliga Nordost ungeschlagen, steht auf dem 4. Tabellenplatz. Probleme gibt es trotzdem.

Seite 29
»Laut sein, saufen, pöbeln«
Fabian Hillebrand, Bremen

»Laut sein, saufen, pöbeln«

Fußball und Fankultur - nur was für Männer? Nein, sagen die Organisatorinnen der Ausstellung »FAN.TASTIC FEMALES«, die weibliche Fans aus ganz Europa porträtiert und über die Geschichte und aktuellen Probleme von Frauen in Stadien informiert.

Seite 30
Größer als die Freiheitsstatue
ndPlusJirka Grahl

Größer als die Freiheitsstatue

Der westindische Bundesstaat Gujarat kann sich nun der höchsten Statue der Welt rühmen. Die Skulptur misst 182 Meter. Sie ist dem Unabhängigkeitshelden Sardar Vallabhbhai Patel gewidmet.Nun hofft man auf viele Touristen.

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Hotel der Nation
ndPlusJulien Duez, Abidjan

Hotel der Nation

Das Fahrrad als fliegender Teppich? Nicht ganz. Aber wer aufs E-Bike umsattelt, beherrscht das Gebirge, auch ohne vorher besonders hart trainierte Waden. Mit eingebautem Rückenwind unterwegs im Hohen Atlas.

Seite 32
»Rassismus wurde nie aufgearbeitet«
Fabian Hillebrand

»Rassismus wurde nie aufgearbeitet«

Gesine Oltmanns organisierte 1988 eine Demonstration 
in Gedenken an Pogrome gegen Jüdinnen und Juden. Gegen den Willen der Führung der Deutschen Demokratischen Republik. 
30 Jahre später tut sie es wieder. Was hat sich verändert?