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5G-Auktion brachte 6,5 Milliarden Euro

Mainz. Der Bund nimmt mit der Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G rund 6,5 Milliarden Euro ein. Die Auktion ging am Mittwoch nach 497 Versteigerungsrunden zu Ende, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Demnach bekamen vier Unternehmen den Zuschlag: Telefónica Germany, die Deutsche Telekom, Vodafone und der Neueinsteiger Drillisch Netz. Bundesverkehrsminister Andreas Sche...

Unten links

Bei manchen Begriffen möchte sich auch bei temporär nachgerade inflationärer Beschallung damit keine Normalität im Kopf einstellen. Hemdchenbeutel gehört dazu. Vor dem geistigen Auge erscheinen abwechselnd Bilder überreifer Äpfel, übergewichtiger Männer in verschwitzten Doppelripp-Unterhemden und lange nicht mehr gereinigter grüner Obstregale in Supermärkten. Das ist nur der Anfang. Dann kommt di...

Explosionen vor der Küste Irans

Dubai. Zwei mutmaßliche Angriffe auf Tanker vor der Küste Irans haben international für Besorgnis gesorgt und die Ölpreise in die Höhe schießen lassen. Die beiden Schiffe im Golf von Oman setzten am Donnerstagmorgen Notrufe ab und wurden evakuiert. Teheran bezeichnete die »Angriffe« auf die Schiffe mit »Verbindungen zu Japan« als verdächtig, da sie sich während eines Besuchs des japanischen Minist...

Kükenschreddern bleibt erlaubt

Leipzig. Das massenhafte Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht bleibt vorerst erlaubt. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag entschieden. Demnach dürfen Zuchtbetriebe männliche Küken noch solange kurz nach dem Schlüpfen töten, bis geeignete Verfahren zur Geschlechtsbestimmung der Tiere im Ei entwickelt sind. Da dies »voraussichtlich in Kürze« der Fall sein werde, bl...

René Heilig

Zwei Spaltpilze

Duda und Trump – da haben sich zwei gesucht und gefunden. Es geht nicht nur um ein paar zusätzliche US-Soldaten, die aus Deutschland nach Polen verlegt werden sollen. Dudas Besuch in Washington ist mehrfach bedenklich. Er wird der seit 2015 mit absoluter Mehrheit regierenden PiS-Partei zusätzlichen Rückenwind verschaffen. Im Herbst stehen Parlamentswahl an und die Nationalkonservativen konnten ber...

Die Straße ist gegen Bolsonaro

Berlin. Was sein rechter Vorgänger Michel Temer nicht geschafft hat, hat sich der ultrarechte Präsident Brasiliens Jair Bolsonaro zum Ziel gesetzt: die Abschaffung des Solidarsystems für Rente und Daseinsvorsorge. Das sieht nicht nur die Abgeordnete Áurea Carolina von der linkssozialistischen PSOL gegenüber »nd« so, sondern viele Millionen Brasilianer*innen. Für den 14. Juni haben die Gewerkschaft...

ndPlusRené Heilig

»Fort Trump« in Polen wird ausgebaut

Die Achse Washington - Warschau ist fester denn je. Polens Präsident Duda war innerhalb eines Jahres zweimal Gast im Weißen Haus. Nun kaufte er zusätzliche US-Truppen ein.

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Frank Müller

Mut für ein alternatives politisches Projekt

Er stand auf einer Todesliste rechter Milizen, doch trotz Drohungen stellt er sich gegen den rechten Kulturkampf in Brasilien. Der linke Politiker Marcelo Freixo kämpft gegen den Ausschluss von Geringverdienern.

Jorge Lopes

Bolsonaro bekommt Druck von der Straße

Laut der Enthüllungs-Plattform »The Intercept« hat eine Verschwörung gegen Expräsident Lula den Weg für die Wahl von Jair Bolsonaro frei gemacht. Der sieht sich nun einem Generalstreik gegenüber.

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ndPlusNiklas Franzen

»Es ist ein Faschismus des 21. Jahrhunderts«

Der brasilianische Schriftsteller Luiz Ruffato schreibt über die untere Mittelschicht. Deren Lebens ist vor allem geprägt durch Gewalt. Die hat Tradition im Land. Der neue Faschismus unter Jair Bolsonaro ist für Ruffato die logische Konsequenz.

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Proteste gegen Militärshows

Einmal mehr wird sich die Bundeswehr am Samstag an Kasernenstandorten und auf Festen als »ganz normaler Arbeitgeber« präsentieren. Kinder und Jugendliche für den Dienst an der Waffe zu begeistern, ist ein Ziel von Militärtechnikpräsentationen, Spaß und Spiel.Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinte Kriegsgegner ruft für den 15. Juni zum Protest gegen den »Tag der Bundeswehr« auf. Sie wendet si...

Markus Drescher

Wer wird Leuchtturmwärter?

Madsen oder Bockhahn: In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Mecklenburg-Vorpommerns größter Stadt haben die Bürger die Wahl zwischen zwei Premieren.

Sebastian Bähr

Brauner Behördensumpf im Norden

Hausdurchsuchung in 14 Fällen: Die Staatsanwaltschaft wirft mehreren Verdächtigen einen Verstoß gegen Waffengesetze vor. Einer war der Gründer einer rechten »Prepper«-Gruppe.

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Kommando abgegeben

Bamako. Österreich hat am Mittwoch das Kommando über die EU-Trainingsmission in Mali übernommen. Der deutsche Brigadegeneral Peter Mirow übergab die Führung der Truppe in der Hauptstadt Bamako an den österreichischen Brigadier Christian Habersatter, sagte ein Bundeswehrsprecher am Mittwoch. Die Bundeswehr ist in Mali an der EU-Ausbildungsmission beteiligt, aber auch an der UN-Mission Minusma zur U...

Aktionswoche im Mittelmeer

Dresden. Die Dresdner Hilfsorganisation «Mission Lifeline» startet am Sonntag eine internationale Aktionswoche auf dem Mittelmeer. Unter dem Motto «Yachtfleet» seien bis 21. Juni private Schiffe unterwegs, um ein Zeichen für Humanität und Menschlichkeit zu setzen, so Lifeline-Sprecher Axel Steier am Donnerstag. Sie hätten Rettungsmittel für 250 Menschen dabei. Bis 80 Personen könnten an Bord der Y...

Philip Malzahn

Schwarzer Rauch und Ratlosigkeit

Am Golf von Oman ist es zu mutmaßlichen Angriffen auf zwei Schiffe gekommen. Die Zwischenfälle ereigneten sich während eines Staatsbesuchs des japanischen Premierministers Shinzo Abe in Iran.

ndPlusDieter Hanisch, Kiel

Asylverfahren im Eiltempo

Wie erwartet dominiert das Asylthema die Innenministerkonferenz in Kiel. Während auch Schleswig-Holstein sich für ein zentrales Sammellager ausspricht, protestieren Menschenrechtler dagegen.

Nina Böckmann

Rechter Kampfsport im einstigen KZ

Rechte Kampfsportler trainieren im Leipziger Stadtteil Schönefeld ausgerechnet auf dem Gelände eines ehemaligen Außenlagers des KZ Buchenwald. Ein linkes Bündnis ruft zu einer Demonstration für eine Schließung des Clubs auf.

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Schlappe für Israel

Luxemburg. Verbraucher müssen nach Einschätzung eines Rechtsexperten des Europäischen Gerichtshofes darüber informiert werden, wenn in der EU angebotene Lebensmittel aus von Israel widerrechtlich besetzten Gebieten stammen. Das Unionsrecht verlange für ein Erzeugnis mit Ursprung in einem von Israel seit 1967 besetzten Gebiet die Angabe des geografischen Namens dieses Gebiets und gegebenenfalls die...

ndPlusRoland Etzel

Erdogan trotzt Trump

Die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen die Türkei von Anfang der Woche wegen deren Rüstungskäufen in Russland haben bislang offenbar nicht die von Washington gewünschte Wirkung erzielt. Trumps türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan erklärte am Mittwoch in einer Fernsehrede laut AFP scheinbar unbeeindruckt, ein Verzicht auf den Kauf der russischen S-400-Raketen sei für ihn keine Opt...

ndPlusMartin Reischke

Guatemalas beschränkte Auswahl

Die Präsidentschaftswahl in Guatemala ist richtungsweisend für den Kampf gegen die Korruption im Land. Doch zwei der wichtigsten Kandidatinnen wurden gar nicht erst zugelassen.

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Robert D. Meyer

Süß, flauschig, wirtschaftlich nutzlos

Das Töten männlicher Küken bleibt erlaubt, so das Bundesverwaltungsgericht. Erst wenn es marktreife Methoden zur Geschlechtsbestimmung im Ei gibt, soll ein Verbot kommen. Tierschützern reicht das nicht.

Rainer Balcerowiak

Wenn der Mietspiegel missbraucht wird

Nicht nur neue Mieten sind teuer: Die Vermieter haben ordentlich an den Bestandsmieten gedreht. Schuld hat auch der Mietspiegel.

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ndPlusSimon Poelchau

Digitales Entwicklungsland

Der Bund kann sich über 6,5 Milliarden Euro durch die Versteigerung der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G freuen. Es ist zwar etwas mehr, als man erwartet hatte. Doch dafür hat man auch eine Chance verpasst, flächendeckend schnelles Internet im ganzen Land einzuführen. Wirtschaftsliberale freuen sich, dass mit Drillisch nun ein vierter Anbieter den Zuschlag für Frequenzen bekommen...

Robert D. Meyer

Küken bleiben Produktionsmittel

In letzter Konsequenz steht die Wirtschaftlichkeit immer über dem Tierwohl. Das gilt auch beim Leipziger Urteil zur Frage des Kükentötens. Die Wahrheit ist: Wir sehen diese Tiere als Produktionsmittel.

Sebastian Bähr

Kein Vertrauen

»Das ist nicht die Landespolizei.« Diesen Satz sagte der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier (CDU), am Mittwoch nach der Festnahme von vier SEK-Beamten. Diese sollen jahrelang Munition entwendet und gehortet haben. Da einer der Polizisten der Gründer einer von Rechtsradikalen durchsetzten Prepper-Chatgruppe war, liegt nahe: Die Verdächtigen wollten sich mit Gleichgesinnten auf ei...

Hagen Jung

Arbeiterfürst

Ohne Kratzer am Image eines der mächtigsten Arbeitnehmervertreter Deutschlands hat VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh mehrere Vorstandvorsitzende der weltweit 650 000 Menschen beschäftigenden Autoschmiede »überlebt«. Auch mit dem derzeitigen Mann an der Konzernspitze, Herbert Diess, versteht sich der 62-Jährige trefflich zu streiten - mit Erfolg. Hat das Unternehmen doch unlängst den drohenden Abb...

Yücel Özdemir

»Duell Istanbul«

Die Spannung steigt: Bis zur Wiederholung der Bürgermeisterwahl in Istanbul am 23. Juni verbleiben noch neun Tage. Doch es geht schon lange nicht mehr um die bloße Ernennung eines neuen Stadtoberhaupts. Der Wahlkampf hat sich zu einem offenen Duell zwischen Regierung und Opposition entwickelt. Das anstehende Fernsehduell zwischen den beiden Bürgermeisterkandidaten dürfte diesen Zweikampf auf ...

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Nicolas Šustr

Bürger- statt Börsenbahn

Schon seit Monaten wird gewitzelt, dass die Beraterfirma KCW die eigentliche Gewinnerin der im Herbst anstehenden Ausschreibung von zwei Dritteln des Berliner S-Bahnnetzes sein wird. Denn mangels ausreichend fachkundigen Personals lässt sich die Verkehrsverwaltung die entsprechenden Unterlagen durch das Unternehmen erarbeiten. Die Koalition ist sich nur in einem Punkt einig: Dass für Betrieb ...

ndPlusClaudia Krieg

Pflegeschulen bekommen Finanzierung

Ein halbes Jahr vor Inkrafttreten des Pflegeberufegesetzes in Berlin ist die Grundlage für die finanzielle Sicherung der neuen generalisierten Pflegeausbildung gelegt. Die Vereinbarungen für die Pauschalen zur Finanzierung der beruflichen Ausbildung in der Pflege werden zwischen dem Land Berlin, den Landesverbänden der Kranken- und Pflegekassen unter Federführung der AOK Nordost, dem Landesausschu...

Marie Frank

Autonome besiegen Briefkasten

Die linksradikale Kneipe Kadterschiede in der Rigaer Straße 94 darf bleiben. Ihr dubioser Eigentümer scheitert vor Gericht erneut mit seiner Räumungsklage. Der Anwalt spricht von einer Briefkastenfirma.

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ndPlusNicolas Šustr

Ausschreibung ohne Chaos

Im Herbst muss das Verhandlungsverfahren für die Vergabe von zwei Dritteln des Berliner S-Bahnnetzes starten. Doch noch sind viele Fragen innerhalb der Koalition umstritten.

Tomas Morgenstern

Monument und Architekturikone

Eine temporäre Installation auf dem Zentralfriedhof in Berlin-Friedrichs᠆felde macht das 1926 von Mies van der Rohe geschaffene, von den Nazis zerstörte Denkmal für die Opfer der Januarkämpfe 1919 erfahrbar.

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Wilfried Neiße

Stimmzettel ohne Sorbenpartei

Deutsche Konservative, Vegetarier und Veganer sowie Anhänger der Gesundheitsforschung dürfen mit ihren kleinen Parteien an der Landtagswahl im September teilnehmen. Die Minderheitenpartei der Sorben und Wenden wird jedoch ausgeschlossen.

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Thüringen will stärkere Inklusion

Erfurt. Thüringer Förderschulen sollen stärker an der Entwicklung des gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung beteiligt werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedete der Thüringer Landtag am Mittwoch in Erfurt mit den Stimmen der Regierungskoalition von LINKE, SPD und Grünen. Das neue Thüringer Schulgesetz sieht unter anderem vor, dass Förderschulen Kooperatio...

ndPlusHendrik Lasch

Bauhaus hilft bei Strukturwandel

Das Bauhaus wird 100. Neben seinen legendären Zeugnissen gibt es viele unbekannte Bauwerke in der Provinz. Eines steht in Weißwasser. Es könnte Inspiration für die Zeit nach dem Kohleausstieg liefern.

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Stimme der Malerin

In Mexiko soll erstmals eine Tonbandaufnahme mit der Stimme der Malerin Frida Kahlo (1907 - 1954) aufgetaucht sein. »Darauf haben wir lange gewartet«, sagte der Direktor der Phonothek, Pável Granados, am Mittwoch. Die Stimme der berühmten Künstlerin sei stets ein großes Rätsel gewesen. Bei der Aufnahme handelt es sich um einen Radiobeitrag, in dem Kahlo ihren Ehemann, den Muralisten Diego Rivera, ...

Generationen hat er begleitet

Der ehemalige »Tagesschau«-Sprecher Wilhelm Wieben ist tot. Er sei am Donnerstag im Alter von 84 Jahren in Hamburg gestorben, teilte der NDR mit. Die ARD bezeichnete Wieben als »eines der prägenden Gesichter« der Nachrichtensendung. »Wilhelm Wieben gehörte zu den prägenden deutschen Fernsehpersönlichkeiten, immer freundlich, zugewandt und nah bei den Zuschauerinnen und Zuschauern.« Als Sprecher ha...

ndPlusBenjamin Moldenhauer

Dem Hörer auf die Glocke hauen

Dass Metal einmal eines der interessantesten Genres werden würde, man hätte es als in dieser Hinsicht verblendeter »Spex«-Leser noch in den Nullerjahren nicht geglaubt. In den letzten 20 Jahren hat gerade in den brachialen Spielarten eine Art Komplexitätsinfusion stattgefunden. Was man bis dahin nur von den progressiven Varianten kannte, die zumeist eher verbissen und angestrengt verwaltet worden ...

Stefanie Roenneke

Die Hassbücherei im Internet

Die Ausstellung »Der Alt-Right-Komplex« in Dortmund analysiert Filme des ultrarechten Steve Bannon, Ex-Chefredakteur von »Breitbart News« und Ex-Kampagnenmanager von Donald Trump. Sie zeigt auch, wie diese Erzählungen die Weltpolitik bestimmen.

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ndPlusThomas Blum

Ungute Dinge

Ein paar Jahre vor dem Ersten Weltkrieg, 1910, k.u.k. Monarchie: Eine junge Dame mit Hut, die Kamera nah an ihrem Gesicht. Nein, sagt die von Verkäuferinnen des Luxus-Hutgeschäfts umworbene Kundin, die verschiedene Hüte probiert, auf fast somnambule Weise, eigentlich sei sie wegen der ausgeschriebenen Stelle da, nicht als Kundin. Írisz Leiter, so der Name der Frau, ist zurückgekommen nach Budapest...

ndPlusJakob Hayner

Alles bleibt äußerlich

Manchmal gibt es Theaterabende, die nicht zu überzeugen wissen und an denen kaum etwas zu loben ist, an denen sich aber zugleich etwas zeigt - über das Theater und die Gesellschaft -, so dass man grundsätzlicher über sie nachdenken muss. Ein solcher Abend ist Pınar Karabuluts Uraufführung von Katja Brunners »Die Hand ist ein einsamer Jäger« im dritten Stock der Berliner Volksbühne. Der Titel ist e...

ndPlusReimar Paul

Kunstvoll aneinanderketten

Die Liebe und der Anti-Castor-Widerstand im Wendland: Wolfgang Ehmkes Protagonist hetzt in »Der Kastor kommt!« vom »BI«-Termin zum St. Pauli-Spiel und zur nächsten Demo, vom Bioladen ins Atommüllzwischenlager.

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Moritz Wichmann

Die CDU tut Gutes

Die Christdemokraten und die freien Liberalen aus NRW wollen Non-Profit-Journalismus förden. Der soll steuerlich als gemeinnützig anerkennen. Ein Verleger aus Nordrhein-Westfalen kritisiert das, Journalisten halten dagegen.

Jan Freitag

Jetzt geht es zur Sache!

Schon vor vier Jahren war die Fernsehserie »Eichwald, MdB« bei aller Lustigkeit ein sehr wahrhaftiges Abbild der Berliner Politik. In der zweiten Staffel wird die Groteske zur Tragikomödie – und damit fast noch besser

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ndPlusClaas Hennig und Michael Rossmann

Die Medienmacht der Fußballklubs

Exklusive Inhalte nur auf eigenen Kanälen: Die Fußballvereine haben vor allem ihre Social-Media-Aktivitäten in den vergangenen Jahren ausgebaut. Mit weitreichenden Folgen für unabhängige Medien.

Frank Hellmann

Hoffen auf Sonnenschein

Nach dem zweiten 1:0-Sieg stimmt bei den deutschen Fußballerinnen immerhin die Punktausbeute. An allem anderen wollen und müssen die Bundestrainerin und ihre Spielerinnen noch arbeiten.