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Aus dem Rückraum geschossen

Öfters mal ein Perspektivwechsel! Während Sportler auf herkömmlichen Teamfotos immer größtmögliche Uniformität demonstrieren, zeigt ein Blick hinter die Kulissen, in diesem Fall des Zweitligisten SG Dynamo Dresden, zumindest auf den zweiten Blick eine interessante Vielfalt. Obwohl offenbar die Aufforderung erging, das Trikot unauffällig hinten stramm zu ziehen, damit es vorne eins a sitzt, macht j...

ndPlusStephan Fischer

Die Elektrifizierung des »nd«

In der Redaktionsküche herrschen ab und an erstaunliche Missverhältnisse. Während dort zeitweise gerade einmal drei (in Worten: drei) Esslöffel zu finden waren, standen auf der Arbeitsfläche insgesamt fünf strombetriebene Geräte, die im weitesten Sinne der Zubereitung von Kaffee dienen. Da rattert die Assoziationsmaschine: Jetzt gibt es nicht einmal mehr Alulöffel, von goldenen ganz zu schweigen; ...

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Schwesig plant besseren Brandschutz

Lübtheen. Der Waldbrand bei Lübtheen wurde am Freitag weiter eingedämmt. Bis zum Morgen sei es gelungen, das Feuer um Alt Jabel auf 500 Meter zurückzudrängen, sagte der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim und Chef des Einsatzstabes, Stefan Sternberg (SPD). Wenn 1000 Meter erreicht seien, könnten die Bewohner auch in das letzte evakuierte Dorf zurückkehren. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ...

ndPlusLotte Laloire

Fototermin mit Panzer

Der größte Brand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns konnte vorerst unter Kontrolle gebacht werden. Dabei fanden nicht nur die Löscharbeiten unter erschwerten Bedingungen statt. Auch die Presse hatte zu kämpfen.

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ndPlusKurt Stenger

Die Staatspleite war nur der Anfang

Von Oxi zum Abgang: Die griechische Regierungspartei SYRIZA steht nicht gut da in den Umfragen vor den Parlamentswahlen am Sonntag: Eine Bilanz der Linkspartei, die der Troika trotzte. Lesen Sie auch: Pressearbeit im Waldbrandgebiet, Kritik an Hamburger Revolutionsromantik nach dem G20-Gipfel vor zwei Jahren und wie man Trump wieder loswird.

Tom Strohschneider

Kommt Zeit, kommt Filz

Die Partei SYRIZA trat an mit dem Versprechen, die politische Kultur in Griechenland grundlegend zu verändern. Stattdessen näherte sich die Linkspartei dem »alten System« immer mehr an. Eine Analyse, wie sich die Partei entwickelte.

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Stephan Kaufmann

Herrin des Geldes

Christine Lagarde wird neue Chefin der Europäischen Zentralbank. Ökonomen kritisieren, die Französin habe keine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung. Doch für die Aufgabe, die Lagarde zugedacht ist, braucht sie die auch nicht.

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Robert D. Meyer

AfD-Landesliste in Sachsen größtenteils ungültig

Paukenschlag in Sachsen knapp zwei Monate vor der Landtagswahl: Die AfD darf nur mit 18 statt wie geplant 61 Kandidaten antreten. Der Landeswahlausschuss erklärte die Landesliste größtenteils für unzulässig.

Sebastian Bähr

Retten ohne Einschränkung

Seenotrettung ist Jahrhunderte alte maritime Tradition, »Völkergewohnheitsrecht« und in mehreren Übereinkommen kodifiziert. Deswegen fordert der Verband Deutscher Kapitäne endlich eine europäische Lösung bei der Seenotrettung.

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Jana Frielinghaus

Paragraf 219a und kein Ende

In der Nacht zur Freitag verabschiedete der Bundestag ein neues Gesetz für mehr Arzneimittelsicherheit. Ein großer Wurf ist es nicht geworden. Selbst nach den großen Medikamentskandalen des Jahres 2018 vermeidet die Bundesregierung grundlegende Entscheidungen.

Philip Malzahn

Von der Straße nach ganz oben

In Sudan haben die Menschen ein halbes Jahr lang demonstriert. Dafür wurden sie diffamiert, getötet und vergewaltigt, doch aufgegeben haben sie nicht. Die Menschen, angeführt durch ein breites Bündnis von Parteien, Gewerkschaften, Berufsverbänden und Stammesvertretern blieben friedlich, selbst als es danach aussah, dass sie lediglich ihren langjährigen Diktator durch eine Militärdiktatur ersetzt h...

Ulrike Henning

Spahns Mohrrübe

Der Gesundheitsminister plädiert für einen Mindeststundenlohn von 14 Euro für Pflegefachkräfte. Unklar, warum er diese Erwartung gerade jetzt äußert. Zudem gäbe es viel interessantere Fragen in Zusammenhang mit der dringend nötigen Aufwertung der Pflegeberufe.

Leo Fischer

Normal

Der Mord an Walter Lübcke wird von Rechtsradikalen offen gebilligt. Überall da, wo dieser Mord als natürliche Reaktion eines irgendwie aufgewühlten Volkskörpers stehen gelassen wird, lädt man erneut zu ihm ein.

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Silbenrausch

Gern gebären Bürokraten, um ihr Dasein zu erhöhn, Sprachvernebelungskaskaden, die sie selber kaum verstehn. Flechten wacker Silb an Silbe, löten emsig Wort an Wort, dass in Lesers Hirn vergilbe stracks der Sinnerfassungsort. Tierversuchsersatzverfahren. Beitragssicherungsgesetz. Staatshaushaltssanierungssparen. Stauvermeidungsstraßennetz. Rindfleischqualitätsbewertungs- üb...

ndPlusSilvia Silko

Ravioli von morgen

Vereinzelte Musikfestivals, die sich mit geschlechtergerechten Line-Ups schmücken, sind in etwa so progressiv vor wie ein T-Shirt von H&M mit der Aufschrift »Feminist«. Was es braucht, ist ein Umdenken in der gesamten Branche, findet Silvia Silko.

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Gleichnisse

Pünktlich zum 40. Geburtstag der DDR gibt es 50 000 neue Fernseher. Die frohe Botschaft kommt für mich zu spät. Unser alter Fernseher hat sich schon im vergangenen Jahr verabschiedet. Auf meine flehende Frage »Können Sie ihn noch reparieren?« antwortete mir ein mürrischer Techniker: »Kann ick versuchen. Das Programm wird davon aber nicht besser.«

ndPlusF. B. Habel

Aus einem Land, das es nicht mehr gibt

»Weiße Wölfe« war der vierte DEFA-Indianerfilm. Die Hauptrollen spielten Gojko Mitić (der Gute) und Rolf Hoppe (der Böse). Er wird am kommenden Mittwoch in Berlin gezeigt - vorher spricht Mitić über die Dreharbeiten.

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ndPlusRobert Rescue

Postdramatik

»Einmal diesen Brief hier als Standardpost.« Der Mann hinter dem Postschalter beugt sich nach vorne: »Sind Sie sicher? Standardpost klingt so nach Standard. Möchten Sie ihn nicht lieber als Einschreiben mit Sendungsverfolgung verschicken?« - »Nein, ganz normal mit einfacher Briefmarke ohne alles«, antworte ich. »Der geht ja ans Bürgeramt. Da wird nichts verloren gehen.« Der Postbedienstete be...

ndPlusFlorian Schmid

Die Lebensgefahr in der Besserungsanstalt

Eine »Besserungsanstalt«, die man nur schwer überleben kann: In seinem neuen Roman »Die Nickel Boys« erzählt der preisgekrönte Autor Colson Whitehead vom Horror im US-Jugendknast der 1960er Jahre.

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Henning von Stoltzenberg

Kein Verlass auf Polizeiakten

Schlampige Polizeiarbeit und erfundene Vorwürfe: Henning von Stoltzenberg, Mitglied im Bundesvorstand der Roten Hilfe, zieht eine vorläufige Bilanz der zahlreichen Strafprozesse anlässlich der Gipfelproteste 2017 in Hamburg.

ndPlusGaston Kirsche

Ermittlungen im rechtsfreien Raum

Die Sonderkommission »Schwarzer Block« der Hamburger Polizei nutzt ausgiebig eine neue Gesichtserkennungssoftware bei der Fahndung nach potenziellen Straftätern - ohne gesetzliche Regelung.

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Wo die wilden Menschen jagen

Neuseeland verzeichnete 2018 die höchste Suizidrate seit Jahrzehnten, gerade unter indigenen Jugendlichen. Noch immer gibt es eine starke soziale und wirtschaftliche Ungleichheit zwischen den Maori und der weißen Bevölkerungsmehrheit. Regisseur Taika Waititi nimmt diese düstere Lebensrealität in seine Abenteuerkomödie rund um den zwölfjährigen Ricky Baker, der in Heimen und Pflegefamilien aufwächs...

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Unsere Empfehlungen

William B. Matson: Crazy Horse. Das Leben und Vermächtnis eines Lakota-Kriegers 360 S., geb., 22,50 €als Taschenbuch: 373 S., 14,90 €Leonard Peltier: Ein Leben für die Freiheit 485 S., kt., 14,90 €Karl H. Schlesier: Ulzanas Krieg. Die Weißen nannten ihn Josanie. Der letzte Krieg der Apachen 368 S., geb., 14,90 €alle Titel im Traumfänger VerlagLiselotte Welskopf-Henrich: Die Söhne der Großen Bärin ...

Old Shatterhand muss schweigen

Die Verdienste der 1901 geborenen Althistorikerin Liselotte Welskopf-Henrich um das Bild der nordamerikanischen Ureinwohner kann man in dem Satz zusammenfassen, den die nd-Kollegin Ulrike Henning niederschrieb: »Viele der vor allem jugendlichen Leserinnen und Leser sahen sich durch die historisch fundierte Geschichte ein für alle Mal gegen die triviale Wild-West-Romantik eines Karl May immunisiert...

Von den Black Hills zu Wounded Knee

Die Saga von den »Söhnen der Großen Bärin« von Liselotte Welskopf-Henrich erblickt 1951 die Welt, wird ab 1963 dreibändig, um schließlich 1970 in sechs Bänden zu erscheinen. Den Plan zu diesem Roman hatte die Autorin bereits als 17-Jährige. Aus der Geschichte vom Lakota-Häuptling Mattotaupa (»Vier Bären«) und seinem Sohn Harka wird ein ganzer Figurenkosmos, der Ergebnisse ihrer ethnografischen Stu...

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ndPlusInga Dreyer

»Alleine hätte ich es nicht geschafft«

Sahar wurde als 18-Jährige von ihren Eltern nach Iran verschleppt. Der Berliner Verein Papatya half ihr, wieder nach Deutschland zu kommen. Den Kontakt zu ihren Eltern hat sie abgebrochen.

Seite 17
Velten Schäfer

Die Herren an der Katjuscha

Jetzt bloß kein »Generalverdacht«! So heißt es stets, wenn rechte Umtriebe bei Polizei und Bundeswehr und Seltsamkeiten beim Verfassungsschutz auftreten. Das Argument erinnert an die Stalinorgel, die Hitlers Generäle immer so fürchteten.

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Jonas Engelmann

Musik zeichnen, Bilder vertonen

Kann man Comics komponieren? Verschiedene Künstler*innen lösen die Grenzen zwischen Musik und Comic auf - und erzählen nicht nur eine afroamerikanische Emanzipationsgeschichte, sondern auch die Befreiung der Genres.

Seite 19
ndPlusJan Mollenhauer

Der Muff bleibt

Ein Urteil des Verfassungsgerichts von 1973 legt die Professur als Trägerin der Wissenschaftsfreiheit fest. Kaum ein Bundesland traut sich deshalb an die Erweiterung des Mitbestimmungsrechts von Studierenden, Mittelbau und technischem Personal heran. Dabei wäre das längst angebracht, meint Jan Mollenhauer.

ndPlusLidia Polito

MDMA statt Antidepressiva

Unser Verständnis von Drogen ist maßgeblich durch den »War on Drugs« der USA in den 70er Jahren geprägt. Dadurch werden auch Forschungen verhindert, die etwa psychoaktive Substanzen als Ergänzung zur Psychotherapie verwenden.

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ndPlusLoren Balhorn

Arm unter Clinton, Bush und Obama

Wie kann Trump 2020 siegen? Wenn die Demokraten wieder auf die »Mitte« starren, sagt die schwarze Intellektuelle Keeanga-Yamahtta Taylor im Interview. Sie erklärt, wieso sie hinter Bernie Sanders steht – nachdem diesen 2016 auch die Stimmen der Schwarzen die Kandidatur gekostet hatten.

Seite 22
ndPlusReinhard Renneberg

Hat Haeckel geschummelt?

Vor beinahe 100 Jahren, am 9. August 1919, kam der gestresste deutsche Darwinist Ernst Haeckel, in den Naturforscher-Himmel. Er war wie der Biolumnist in Merseburg zur Schule gegangen. Ich begeisterte mich schon als Kind an seinem fantastischen Werk »Kunstformen der Natur« in der Bibliothek meines Großvaters. Haeckel hatte auch die gesamte Pflanzenwelt Merseburgs herbarisiert - mein uner...

HIV: Raus aus der Mäuse-DNA

Ein HIV-Heilmittel steht auf der Wunschliste vieler Forscher, Ärzte und Patienten ganz oben. Jetzt ist es gelungen, die DNA untergetauchter Viren aus Zellen lebender Tiere zu entfernen. Ein wichtiger Schritt, aber der Weg zur möglichen Anwendung beim Menschen ist noch lang.

ndPlusAndreas Knudsen

Der nördliche Landweg

Ausgerechnet das unwirtliche Sibirien war vor mehr als 20 000 Jahren ein wichtiges Durchgangsgebiet für jene Völker, aus denen später die ersten Siedler in Nordamerika und den Polargebieten hervorgingen. Von hier führte ihr Weg über die die zeitweilige Landbrücke Beringia nach Amerika.

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ndPlusRudolf Stumberger

Weltraumtransporter und Palmenstrände

Japan ist nicht unbedingt für seine Raumfahrtaktivitäten bekannt. Doch der Inselstaat besitzt nicht nur selbst entwickelte Schwerlastraketen und Raumtransporter, auch einen Weltraumbahnhof in bester Lage. Von der Insel Tanegashima aus bringen Trägerraketen Satelliten in die Umlaufbahn.

Seite 24
ndPlusUwe Kalbe

Popeye beim Doping ertappt

Uwe Kalbe fragte Dr. Steffen Schmidt, was er zu den neuesten Erkenntnissen der Leistungssteigerung durch Spinat-Essen sagen könnte. Obwohl Schmidt davon noch gar nicht gehört hatte, wusste er eine ganze Menge zum Thema Doping zu sagen.

ndPlusMike Mlynar

DB-Reisen bildet

Immer wieder erreichen uns zusammen mit den Denkspiellösungen auch kleine Randglossen der Mitspielerinnen und Mitspieler. Deshalb an dieser Stelle gleich mal herzlichen Dank für die klugen, witzigen und anregenden Miszellen aller Art! Eine solche, nämlich die von Michael Löffler aus Allstedt zum vorigen Denkspiel, soll zum heutigen überleiten. »Schade, dass Sie Ihre ›prosaischen‹ Sommerrätsel wohl...

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Schlaflos, hilfsbereit und unterbezahlt
ndPlusClaudia Krieg

Schlaflos, hilfsbereit und unterbezahlt

Carsten Haseloff arbeitet in Zwölf-Stunden-Schichten als persönlicher Assistent bei Hans Werner Fuhlroth. Eine Variante von »Ziemlich beste Freunde« im Berliner Bezirk Lichtenberg - inklusive Arbeitskämpfen.

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Nicolas Šustr

Genossenschafter wollen den Mietendeckel

Es sei gut so, dass über die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen und einen Mietendeckel diskutiert werde, finden Mitglieder einiger Wohnungsgenossenschaften der Hauptstadt. Sie fordern ihre Vorstände und Dachverbände in einem Offenen Brief auf, sich auf die Seite progressiver Wohnungspolitik zu stellen.

ndPlusTim Zülch

Advokaten des Regens

Starkregenereignisse nehmen zu, sagen Klimawissenschaftler. Bereits jetzt kommt das städtische Kanalsystem oft an seine Grenzen. Städte müssen zu Schwämmen werden, heißt es.

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ndPlusTomas Morgenstern

Mulmiges Gefühl im Ausflugsrevier

Die Gemeinde Wandlitz prosperiert, ihre Seen und Wälder sind gerade bei Ausflüglern aus Berlin angesagt. Doch ausgerechnet in der Feriensaison bleibt das Strandbad am Wandlitzer See zu. Nach Munitionsfunden gehört des Revier seit Monaten Polizeitauchern.

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Frank Hellmann, Lyon

Unterschätzte Siegertypen

Eigentlich schade, dass die Ablaufprotokolle des Weltverbandes Fifa eine direkte Begegnung nicht vorsehen. Gemeinsame Pressekonferenzen gibt es bei der Frauen-WM 2019 nicht, da bildet auch das Endspiel zwischen USA und Niederlande keine Ausnahme. Händedruck, Umarmung oder Plausch fallen also aus. Dabei würden das Jill Ellis und Sarina Wiegman sicherlich sofort tun. Im Finale begegnen sich zwe...

ndPlusFelix Lill, Tokio

Ein Aufräumer für die eigene Matte

Das Japanische Olympische Komitee steckt in einem Korruptionsskandal. Der neue Präsident des JOC soll nun nach innen für einen Neuanfang sorgen und nach außen Kontinuität ausstrahlen.

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Tom Mustroph

Der Coverboy ist 74

Die 106. Tour de France beginnt in Belgien. Sie feiert dort den Lokalhelden Eddy Merckx, der vor 50 Jahren seine erste Tour gewann. Der Ausflug in die Vergangenheit kaschiert ein wenig die maue Gegenwart.

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Jirka Grahl

Radeln entlang des Eisernen Vorhangs

Die Grenze zwischen Ost und West war bis 1989 unumstößliche Realität, unüberwindbar noch dazu. Heute kann man auf den alten Grenzstraßen Rad fahren: Über 10 400 Kilometer führt der »Iron-Curtain-Trail«. In Südmähren ist er besonders reizvoll.

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ndPlusTom Mustroph

»Ich habe mich am Gorki festgesessen«

Wir treffen Heidi Wettlin im Zuschauerraum des Maxim-Gorki-Theaters. Dort wird gerade gebaut. Manche Stuhlreihen sind mit Planen bedeckt, Baustaub liegt darauf. Der zeigt ihr, dass sie vor Spielzeitbeginn hier nochmal richtig loslegen muss. Wann fängt Ihr Arbeitstag hier im Theater an? Um 4.30 Uhr früh. Ende ist 13.30 Uhr. Wenn Sie so früh kommen, wer ist dann schon unterwegs in der...