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Was wollte Banksy uns damit sagen, als er sein Bild, das eben erst für mehr als eine Million Pfund versteigert worden war, schredderte? Auf die Absurdität aufmerksam machen, dass es Menschen gibt, die viel Geld für ein paar Farbkleckser ausgeben? Zerstörung als kreativer Drang? Das Schredder-Bild hängt mittlerweile - unter neuem Namen - in der Staatsgalerie Stuttgart. Aus Kunst mach Kunst, indem d...

Philip Malzahn

Das falsche Mittel

Das vom Bundestag geforderte Verbot der Hisbollah als Terrororganisation dient mehr dem Selbstbild, als dass es den Menschen hilft, die am meisten unter der radikal schiitischen Hisbollah leiden: die Libanesen. Außerdem reduziert es einen komplexen Sachverhalt auf ein Schwarz-Weiß-Denken. Dass die Hisbollah antisemitisch und kriegstreiberisch ist, lässt sich schwer bestreiten. Dass sie korrup...

Philip Malzahn

Bundestag fordert Hisbollah-Verbot

Ein Antrag zum Betätigungsverbot der libanesischen Regierungspartei in Deutschland wurde am Donnerstag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP im Bundestag beschlossen.

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Max Böhnel, Montclair

»Theater« und »Hundescheiße«

Alles nur Show - oder bleibt der Makel »Amtsenthebung« an Donald Trump kleben? Ältere und jüngere US-Amerikaner geben ganz unterschiedliche Antworten. Ein Barbesuch in New Jersey.

ndPlusMoritz Wichmann

Auf dem Weg in die Oligarchie

Anklagen, Medienschlachten und politische Folgen: ein Rückblick auf die Geschichte der Impeachments von US-Präsidenten und die Hinweise, die sie vielleicht geben.

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Moritz Wichmann

Nicht ohne Risiko: Die Amtsenthebung von Donald Trump

Wenngleich sich viele Demokraten über die Amtsenthebung von Donald Trump freuen, bedeutet es für einige Abgeordnete der Partei ein Risiko für ihre Wiederwahl. Sie inszenieren sich als Patrioten.

Oliver Kern

Parteiische Juroren

Das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump erreicht bald den US-Senat. Dort haben die Republikaner eine Mehrheit. Sie versuchen schon jetzt, die Verfahrensregeln im Sinne des US-Präsidenten umzuschreiben.

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ndPlusTobias Lambert

Fehlende Aufarbeitung

Am Mittwoch kam die panamaische Regierung einer jahrelangen Forderung der Opfer nach. Der 20. Dezember, der Tag der US-Invasion 1989, gilt nun offiziell als Nationaler Trauertag. Geschäfte und Behörden sollen allerdings normal öffnen. Am heutigen Freitag erinnern in Panama-Stadt mehrere Aktionen an die Invasion. Eine Demonstration, zu der soziale Bewegungen, Studierende und Gewerkschaften aufrufen...

ndPlusTobias Lambert

Die USA brachten den Krieg

Am 20. Dezember 1989 marschierten die USA in Panama ein. Die Regierung wollte die Kontrolle über Panama behalten und verhindern, dass sich das Land eigenständig entwickelt, sagt Ernesto Fitzroy Hay.

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ndPlusIan King, London

Leere Versprechungen

In Großbritannien hat Queen Elisabeth II. im Parlament das Programm des Premierministers vorgetragen.

John Malamatinas

Nazis in Griechenland frohlocken

2013 wurde der Rapper Pavlos Fyssas erstochen. Die Verbindungen des Täters zur Neonazi-Partei Goldene Morgenröte lagen offen zutage. Doch diese muss wohl keine Konsequenzen befürchten.

ndPlusKlaus Joachim Herrmann

Lenin, Berlin und der Jahrestag des Sieges

Eine freie Diskussion war für die Jahrespressekonferenz des russischen Präsidenten angekündigt. Viele Themen gab es im Internationalen Handelszentrum am Ufer der Moskwa und darüber hinaus.

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Immer mehr Diskriminierte suchen Hilfe

Berlin. Bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes melden sich doppelt so viele Menschen wie noch vor knapp zehn Jahren. Im Jahr 2018 registrierte die Stelle insgesamt 4216 Fälle von Diskriminierung, wie aus einer Antwort des Bundesfamilienministeriums auf Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervorgeht. Im Jahr 2010 lag die Zahl noch bei 2181. 2019 waren es demnach bis Ende Oktober 3533 Meldu...

ndPlusStefan Otto

Zwangshaft wegen dreckiger Luft möglich

Umweltschützer würden Bayerns Ministerpräsidenten gerne hinter Gittern sehen - weil der sich nicht um die schmutzige Luft in München kümmert. Der EU-Gerichtshof hält das für gar nicht so abwegig.

Anna Maldini, Rom

Razzia gegen italienische Mafia

15 Millionen Euro, Waffen und Drogen wurden am Donnerstagmorgen in Italien und anderen europäischen Ländern beschlagnahmt. Auch in Deutschland war die Polizei im Einsatz.

Bewährungsstrafe für Polizisten

Ein ehemaliger Elitepolizist aus Mecklenburg-Vorpommern mit Verbindungen zur Prepper-Gruppe »Nordkreuz« ist zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

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Felix Lill

Sabotierte Gewerkschaftsarbeit

Wer sich in Südkorea gewerkschaftlich organisiert, wurde von Konzernen lange drangsaliert und bespitzelt. Nun wurden Manager von Samsung zu Gefängnisstrafen verurteilt. Steht ein Wandel bevor?

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Martin Ling

Schlappe für Spaniens Justiz

Der EUgH hat entschieden, dass die spanische Justiz EU-Recht verletzte, als sie einem inhaftierten katalanischen EU-Abgeordneten den Antritt seines Mandats verweigerte. Wer gewählt wurde, genießt Immunität, bis das EU-Parlament sie ihm entzieht.

Uwe Kalbe

Statistik statt Gerechtigkeit

Die Antidiskriminierungsstelle wurde schon 2006 eingerichtet. Doch der Auftrag der Behörde bleibt im Rahmen der Symptombekämpfung: Diskriminierung wird als kulturelles Defizit, als Problem von Einzelnen, allenfalls von Schichten betrachtet.

Jana Frielinghaus

Kämpfer für den Rollback

»Lebensschützer« haben am Donnerstag eine Niederlage vor dem Europäischen Gerichtshof eingesteckt. Für den Moment ist das beruhigend. Aber Evangelikale und rechte Katholiken werden so schnell nicht aufgeben.

Samuela Nickel

Pionierin

Was macht eine mutige Person aus? Trotz Furcht das zu tun, was sie für richtig hält. Genau das hat nun die Studioleiterin des WDR getan und sich als transgender geoutet.

Olaf Bandt

Alternativen zur Böllerei gesucht

Bald decken sich die Menschen wieder mit Unmengen an Silvesterfeuerwerk, Böllern und Raketen ein. Aus Umweltschutzperspektive gesprochen, ist ein klares Feuerwerksverbot geboten. Doch das kann nicht die Lösung sein.

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Claudia Krieg

Streicht die Paragrafen

Die Debatte um Paragrafen 219 ist eigentlich eine um Paragrafen 218: Frauen müssen endlich selbst über ihren Körper bestimmen können.

Claudia Krieg

Acht Kinder ab Januar ohne Betreuung

Der Kinderladen »Trau Dich« in Kreuzberg schließt am Freitag wegen Verdrängung. Acht von 22 Kindern seien zum neuen Jahr ohne Betreuung, erklärt Claire Horst, Sprecherin der betroffenen Eltern. »Einige sind untergekommen, einige überlegen, ob sie die Zeit bis zum Schulanfang nächstes Jahr ohne Tagesbetreuung schaffen können«, berichtet Horst. Man versuche verzweifelt, die Gruppe der verbliebenen a...

Nicolas Šustr

Weniger Umwandlung in Eigentum

Um über ein Fünftel gingen 2018 die Aufteilungen von Mietshäusern in Eigentumswohnungen zurück. In Milieuschutzgebieten fiel die Anzahl sogar um ein Drittel.

Claudia Krieg

Frauenärztin zieht vor Bundesverfassungsgericht

Auch nach der Reform des Gesetzes fallen Urteile wegen unzulässiger Werbung für Schwangerschaftsabbrüche nach §219a. Eine Medizinerin aus Berlin-Steglitz wehrt sich gegen ihre Verurteilung.

Georg Sturm

Kein guter Nachbar

Mit einem ersten Aktionstag unter dem Namen »Die Stimmen der Warschauer Straße« wollen Anwohner und Aktivisten gegen den Einzug von Amazon in das geplante »Edge East Side«-Hochhaus protestieren.

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Caren Stegelmann

»Wir fangen bei Null an«

Mit dem Digitalpakt hat die Bundesregierung die Möglichkeit geschaffen, digitale Infrastruktur an Schulen zu fördern. In Berlin sehen Bildungsexpert*innen bei der Umsetzung noch große Probleme.

ndPlusNicolas Šustr

BVG plant neue E-Bus-Betriebshöfe

Neben der Minna-Todenhagen-Brücke herrscht noch Ödnis. In drei Jahren soll dort der modernste Bus-Betriebshof der Stadt stehen. Die BVG sucht per Ausschreibung nun Planer dafür.

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ndPlusYvonne Jennerjahn

Sprachkünstler, Journalist, Trendsetter

Kein »verstaubter Klassiker«, sondern ein »kreativer Schreiber«: Mit dem 200. Geburtstag Theodor Fontanes am 30. Dezember geht das Jubiläumsjahr zu Ende. Es hat gezeigt, wie aktuell der Dichter ist.

Tomas Morgenstern

Sinti und Roma mahnen

Mit dem »Auschwitz-Erlass« von SS-Chef Himmler setzte vor 77 Jahren die systematische Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma ein. In der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen wurde ihrer Opfer gedacht.

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ndPlusDieter Hanisch

Bittere Pille für Reisende im Norden

Die turnusgemäße Fahrplanumstellung bei der Deutschen Bahn hat seit nunmehr wenigen Tagen für Reisende aus Schleswig-Holstein mit Ziel Kopenhagen eine bittere Pille beschert. Die Änderung des Eurocity-Streckenverlaufs ab Hamburg hat zur Folge, dass es im gesamten nördlichsten Bundesland keinen Halt mehr gibt. Und warum das alles? Es ist eine Reaktion auf Gleisbauarbeiten auf dänischer Seite zwisch...

ndPlusHagen Jung

Schostok beteuert Unschuld

Haben sich Hannovers Ex-OB Stefan Schostok und weitere Spitzenbeamte wegen unerlaubter Gehaltszulagen strafbar gemacht? Das versucht das Landgericht in Niedersachsens Hauptstadt zu klären.

Hendrik Lasch

Sachsen-Kenia vor erster Prüfung

110 Tage nach der Landtagswahl in Sachsen will die Koalition aus CDU, Grünen und SPD Michael Kretschmer zum Regierungschef wählen.

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ndPlusBenjamin Moldenhauer

Mehr Freiheit!

I admit my crime / I am a thief of fire« - die ersten Sätze, die der seinerzeit 17-jährige Mark Stewart auf »Y« singt, dem ersten, 1979 erschienenen Album von The Pop Group, sind ästhetisches Programm und Kampfansage in einem. Das Feuer ist die bis dahin akkumulierte Geschichte explizit oder implizit widerständiger Musik, Popmusik natürlich zuallererst. Und dass sein Gebrauch ein Verbrechen darste...

ndPlusThomas Klatt

Gegen die Durchfeuchtung

Stellung beziehen oder Leser gewinnen: Wie sollen Medien mit der AfD umgehen? Eine Diskussion über einen besseren Pressekodex und Antirassismus-Training für Redaktionen.

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ndPlusBeate Klarsfeld

Wehret den Anfängen

Als ich als Kandidatin der Linkspartei bei der Bundespräsidentenwahl 2012 gegen Joachim Gauck kandidierte, war dies für die Springer-Presse Anlass, mich als »Ohrfeigen-Beate« als stasigesteuert zu verleumden. Als Gauck Serge und mir drei Jahre darauf das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verlieh, erhielten wir Glückwunschschreiben von Dietrich Schulze aus Karlsruhe und Ulrich Sander aus Dortmund, bei...

ndPlusClaudia Schülke

Der Kopf ist voll: Alles muss raus!

Die Wienerin Friederike Mayröcker lebt und webt in der Sprache. An diesem Freitag wird sie 95 Jahre alt. Sie ist beeinflusst von Gertrude Stein und Jacques Derrida und besessen von Worten: »Ich fühle mich nur am Leben, wenn ich schreibe«, sagte sie einmal der »Süddeutschen Zeitung«. »Seit ich 15 bin, explodiert es jeden Tag in mir. Mein Kopf ist so voll, und alles muss raus, ich kann nicht anders....

ndPlusGunnar Decker

Oh Gott, bloß keine Gefühle!

Die von einem früheren Berliner Kulturstaatssekretär in Tateinheit mit dem Regierenden Bürgermeister Müller zerstörte Volksbühne ist bekanntlich ins Exil gegangen. Frank Castorf ans Berliner Ensemble, Herbert Fritsch an die Schaubühne und René Pollesch ans Deutsche Theater. So profitiert die Konkurrenz von der geschleiften Festung am Rosa-Luxemburg-Platz, über der bis zum Ende der Ära Castorf ein ...

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Christian Klemm

Scharfmacher im ZDF

Der AfD-Rechtsaußen Björn Höcke wird nicht mehr zu ZDF-Talkshows eingeladen. Das ist löblich. Doch andere Talkgäste sind bereit, Höckes Job zu übernehmen: Ex-Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen zum Beispiel.

ndPlusJan Freitag

Fußball versus Formel 1

Jeder bedeutende Film hat jene Momente der Wahrheit, die seine Richtung vorgeben; das Ziel, eine Art Wesen. In »Die zwei Päpste« zeigt dieser Moment eine der beiden Hauptfiguren, die sich bald darauf ein epochales Streitgespräch liefern - ein rund sieben Jahre Dauerendes nämlich. Bevor Jorge Mario Bergoglio zu Franziskus I. wird, hört der argentinische Kardinal einen Satz beim Essen, der ihm unbew...

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ndPlusManuel Schwarz und Florian Lütticke

Münchner Sieg, Berliner Strafermittlung

Bayerns Basketballer haben das Prestigeduell in der Euroleague in Berlin gewonnen. Bei der Partie kam es aber zu hässlichen Szenen auf den Rängen - mit Konsequenzen für einen Teenager.

Jirka Grahl

Russland kündigt Widerspruch an

Russland wird Beschwerde gegen die von der Welt-Antidoping-Agentur WADA verhängte Vierjahressperre vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS einreichen.