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Untenlinks

Gerade in der Krise ergeben sich viele neue Berufsfelder. Türöffner hätten derzeit glänzende Berufsaussichten. Wenn nur eine Person die Klinke runterdrücken und die Tür aufhalten würde, müssten nicht Millionen Einwegtücher täglich dran glauben, nur um potenzielle Corona-Infektionen zu vermeiden. Wahrscheinlich würden sie auch die eine oder andere Knie- oder Fußverletzung vermeiden helfen. Zum Teil...

In eigener Sache

In eigener Sache

Ab Dienstag wird die gedruckte Ausgabe des »neuen deutschland« wegen der Coronavirus-Pandemie in reduzierter Version erscheinen. Die Redaktion geht ins Home Office und arbeitet teilweise weiter, muss sich aber auch um Kinder kümmern.

Der »Gute« ist er nicht
Philip Malzahn

Der »Gute« ist er nicht

Niemand profitiert vom Corona-Virus in Israel so wie Benjamin Netanjahu. Aber der Ex-General Gantz hat es jetzt in der Hand, die Ära Netanjahu zu beenden oder zu verlängern.

Deutsche CO 2 -Emissionen stark gesunken
Susanne Schwarz

Deutsche CO 2 -Emissionen stark gesunken

2019 ist der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase in Deutschland überraschend stark zurückgegangen. Die Regierung sieht sich auf einem guten Weg. Umweltschützer bezweifeln dies.

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ndPlusKurt Stenger

Die Helikopter bleiben bislang am Boden

Können Konsumschecks nach der Corona-Krise den Weg aus der Rezession weisen? Keine andere geldpolitische Maßnahme wird so kon-trovers diskutiert wie das sogenannte Helikoptergeld.

Renaissance der Schlagbäume
Stefan Otto

Renaissance der Schlagbäume

Ein EU-Land nach dem anderen schließt seine Grenzen. Die Kommissionspräsidentin hat Sorge, dass nicht nur der Tourismus von den Grenzkontrollen betroffen ist, sondern auch die gesamte Wirtschaft.

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»Hier können wir den Tod jeden Tag sehen«
ndPlusMichael Trammer, Lesbos

»Hier können wir den Tod jeden Tag sehen«

Geflüchtete verlieren in Griechenland alle Rechte. Neu Ankommende werden zurückgewiesen oder in geschlossene Lager gepfercht. Wer bereits vor dem 1. März hier war, ist vielfach in keiner besseren Lage.

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Care-Arbeit in Krisenzeiten
ndPlusInga Dreyer

Care-Arbeit in Krisenzeiten

Nicht nur bei Pandemiefällen stellt sich die Frage, wer zu Hause bleibt und die Kinder versorgt. Mit Schließung von Schulen und Kindergärten drängt die Frage. Frauen gehen davon aus, dass sie häufiger diese Rolle einnehmen.

Frauen arbeiten 77 Tage im Jahr umsonst
Inga Dreyer

Frauen arbeiten 77 Tage im Jahr umsonst

An wenigen Orten - beispielsweise in Cottbus - verdienen Frauen mehr als Männer. Beim Vergleich von Menschen mit gleicher Qualifikation schneiden sie trotzdem schlechter ab.

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Militärmanöver wird beendet

Berlin. Die von den USA geführte Militärübung »Defender Europe 20« wird wegen der Corona-Epidemie kontrolliert eingestellt. »Nach meiner Kenntnis ist die Entscheidung seitens der US-Amerikaner gefallen, jetzt geordnet diese Übung zu beenden«, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag in Berlin. Nach seinen Angaben sind maximal 5500 US-Soldaten über Deutschland eingereist. Schiffe ...

Bundestag diskutiert über den Notfall

Berlin. Im Bundestag gibt es erste Überlegungen für eine Änderung des Grundgesetzes, um handlungsfähig zu bleiben, wenn das Parlament wegen der Corona-Epidemie nicht mehr zusammentreten kann. Das erfuhr die dpa am Montag nach einem Gespräch von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) mit den Parlamentarischen Geschäftsführern der Fraktionen. Demnach geht es darum, eine ähnliche Regelung aufzun...

ndPlusUwe Kalbe

Kasseler Nachwehen

Die Linke hat einmal mehr mit sich selbst zu tun. Im Mittelpunkt steht eine Kontroverse, die von verunglückten Äußerungen auf einer Strategiekonferenz in Kassel ausgelöst wurde. Eine nicht ganz ernst gemeinte, aber dennoch verstörende Bemerkung über das Erschießen von Reichen und die Beschwichtigung, mit der Bernd Riexinger den verbalen Fehlgriff einzufangen versuchte, hat nun ihn, den Parteivorsi...

ndPlusIan King, London

Johnson und das Virus

Die Parlamentsmehrheit der Tories von 80 Mandaten versprach dem Premier eine rosige Zukunft. Der EU-Austritt ist ohne Katastrophen über die Bühne gegangen, doch dann kam das Virus.

Urnengang auf der Kippe
ndPlusRalf Klingsieck, Paris

Urnengang auf der Kippe

Nachdem am Sonntag die erste Runde der Kommunalwahl stattfand, ist es mehr als fraglich, ob es am kommenden Sonntag zum geplanten zweiten Wahlgang kommt.

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Fortschritt im Schneckentempo
Jana Frielinghaus

Fortschritt im Schneckentempo

Die Lücke bei Gehältern hat in Deutschland aber auch noch immer viel mit der Berufswahl zu tun. Kitaerzieherinnen, Kranken- und Altenpflegerinnen schneiden nach wie vor schlecht ab - auch ein Armutszeugnis für die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD.

Wider den Kontrollverlust
Hermannus Pfeiffer

Wider den Kontrollverlust

Selbst wenn die Pandemie gesundheitlich wohl nicht gar so arg ausfallen wird, wie Pessimisten befürchten, frisst sich Corona durch die Weltwirtschaft. Und droht, weite Teile der Ökonomie lahmzulegen.

Die Krise nutzen
Moritz Wichmann

Die Krise nutzen

Investmentbanker nutzen Krisen, die Linke sollte das auch tun. Denn die Coronakrise legt dramatisch offen, was schon vorher falsch lief. Zeit mittels linker Schock-Doktrin Verbesserungen der Lebensverhältnisse durchzusetzen.

Nötige Grätsche
ndPlusMoritz Aschemeyer

Nötige Grätsche

Dietmar Hopp hat US-Präsident Donald Trump eine Absage erteilt. »Wenn es uns hoffentlich bald gelingt, einen wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln, soll dieser Menschen nicht nur regional, sondern solidarisch auf der ganzen Welt erreichen, schützen und helfen können«, zitierte das Portal Heidelberg24 den Mäzen des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim. Trump soll dem Tübinge...

Grüße aus dem Homeoffice
Andreas Koristka

Grüße aus dem Homeoffice

Bleiben Sie ruhig, denn die Lage ist angespannt wie dreilagiges Klopapier. Auf dem Spiel stehen nicht nur Menschenleben, sondern auch der allseits beliebte Kapitalismus.

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Justiz bisher kaum betroffen

Mit Stand 8 Uhr früh seien am Montag bisher keine Infektionen in den Berliner Justizvollzugsanstalten bekannt, teilt Sebastian Brux, Sprecher der Senatsjustizverwaltung, auf »nd«-Anfrage mit. »Im Falle eines Verdachts findet zunächst eine Isolierung des Gefangenen in der Anstalt statt«, so Brux weiter. Besuchende, Neuzugänge und Externe würden beim Betreten eines Gefängnisses befragt, ob sie Verda...

Die Krise erreicht die Dörfer
Martin Kröger

Die Krise erreicht die Dörfer

Wie überall wird jetzt auch auf dem Land mehr als sonst Abstand gehalten - das normalerweise obligatorische Händeschütteln entfällt. Gegrüßt wird von Weitem, die Gespräche werden aus sicherer Entfernung von ein paar Metern geführt.

Hauptstadt verschärft die Vorsichtsmaßnahmen
Tomas Morgenstern

Hauptstadt verschärft die Vorsichtsmaßnahmen

Berlins Behörden ergreifen die zur Eindämmung der Coronainfektion notwendigen Maßnahmen mit Augenmaß. Weitere Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger sind nicht zu vermeiden, doch Panik ist unangebracht.

Corona sorgt für Solidarität
Claudia Krieg

Corona sorgt für Solidarität

Ob in Lichtenberg, Mitte, Treptow, Neukölln, Wedding: Viele Menschen sorgen sich umeinander und versuchen gemeinsam zu gewährleisten, dass diejenigen versorgt werden, die Hilfe benötigen.

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Drei Wochen länger büffeln
ndPlusRainer Rutz

Drei Wochen länger büffeln

Berlins Schulen und Hochschulen sind dicht. Damit Schülern und Studenten in der Prüfungszeit keine Nachteile entstehen, wurden nun die ersten Prüfungstermine nach hinten verschoben.

Coronavirus und Schweinepest
Andreas Fritsche

Coronavirus und Schweinepest

Einige Landkreise und zwei kreisfreie Städte in Brandenburg sind bis jetzt noch vom Coronavirus verschont geblieben. Doch es breitet sich aus und das Land lässt Schulen und Kitas schließen.

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Notenbanken stützen Banken wegen Corona

Frankfurt am Main. Führende Notenbanken haben sich am Montag mit neuen Notfallmaßnahmen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise gestemmt. Bereits am Sonntag hatten sie die Versorgung des Finanzsystems mit der Weltreservewährung US-Dollar sichergestellt. Zum einen werden die Kosten bereits bestehender gegenseitiger Dollar-Leihgeschäfte (Swaps) verringert. Zum anderen werden zusätzli...

ndPlusHermannus Pfeiffer

Opfer einer »höheren Gewalt«

Urlaub geplant? Konzert ausgefallen? Das Verbraucherrecht sieht in diesen Fällen Rückerstattungen vor. Wie Forderungen in der Corona-Krise durchgesetzt werden können, ist in vielen Fällen aber noch unklar.

Der sichere Fall
ndPlusFabian Kretschmer, Peking

Der sichere Fall

Am Montag hat China aktuelle Konjunkturdaten vorgelegt. Die Corona-Krise hat der Wirtschaft einen schweren Schlag versetzt. Für Europa bieten die Zahlen einen Vorgeschmack auf die Zukunft.

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Der klassenlose Teig
Tim Wolff

Der klassenlose Teig

Das Corona-Virus tut sich gerade leicht, alle Ekelhaftigkeiten des Herrschenden freizulegen. Wenigstens haben wir Nudeln: Nudeln sind sind klassenlos, verwöhnen Gaumen und Magen ohne Ansehen von Herkunft, Geschlecht, Sexualität und Alter.

Rom, geschlossene Stadt
ndPlusPeter Wawerzinek

Rom, geschlossene Stadt

Ein Vorteil hat der Virushype: Der Schriftsteller Peter Wawerzinek kommt endlich zum arbeiten - als Gefangener in der Villa Massimo in Rom. Auf die Straße darf er nur mit einem Schreiben der deutschen Botschaft.

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Wer kollaborierte mit den Faschisten?
ndPlusFlorian Schmid

Wer kollaborierte mit den Faschisten?

Wann wird es gefährlich, wenn Nazis in öffentliche Ämter kommen? Wie sehr machen sie Kompromisse erst erfolgreich? Die neue Miniserie »The Plot against America« auf HBO und Sly ist brandaktuell. Sie spielt diese Fragen für die USA durch.

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»Die sportliche Entwicklung ist völlig nebensächlich«

Der Profifußball hat sich mit schnellen Maßnahmen zuletzt schwergetan. Wie haben Sie diese Hängepartie in den vergangenen Tagen wahrgenommen?Da spielen die wirtschaftlichen Konsequenzen sicher eine entscheidende Rolle, und es fällt naturgemäß nicht leicht, auf die gewohnten Einnahmen zu verzichten. Bei der hochdynamischen Entwicklung der Situation in den vergangenen Tagen ist es auch alles andere ...

Der Ball ruht, der Überlebenskampf tobt
Frank Hellmann, Frankfurt am Main

Der Ball ruht, der Überlebenskampf tobt

Unsicherheit und Extremszenarien: Lösungen brachte die Zusammenkunft der 36 deutschen Profiklubs nicht. Mehr Handlungsspielraum erhofft sich der Ligaverband nach dem UEFA-Treffen am Dienstag.