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Bombendrohung

Ai Weiwei lebt seit 2019 nicht mehr in Berlin, sondern in Cambridge. Die Trennung war keine gütliche und das Verhältnis zu Deutschland scheint zerrüttet, seit Ai den Deutschen vorwarf, das Gedankengut Hitlers sei noch überall zu finden. Im Grunde hassten die Deutschen Ausländer, sähen sich als Elite und hätten nichts aus der Vergangenheit gelernt, wie er dem britischen »Guardian« mitteilte. Für Di...

Stephan Fischer

Wie im Film

Es ist was faul bei Obst und Gemüse - nirgendwo sind die Arbeitsbedingungen in den reichen Ländern schlechter als in diesen Bereichen der Landwirtschaft. Lesen Sie auch über Chöre in der Corona-Pause, Sarrazin ohne SPD und den Aufstand in Russlands Fernem Osten

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Wolf H. Wagner, Florenz

Lega-Chef kann angeklagt werden

Als Minister untersagte Lega-Chef Salvini im Sommer 2019 Rettungsschiffen das Anlanden von 163 Flüchtlingen in Italien. Der Freiheitsberaubung und des Amtsmissbrauchs angeklagt, kommt er nun vor Gericht, nachdem der Senat Salvinis Immunität aufhob.

Felix Jaitner

Der aufmüpfige Gouverneur

Die Verhaftung Sergej Furgals macht deutlich: Russlands Föderalregierung verschärft den Kurs gegen lokal verankerte Gouverneure. Derweil richtet sich die staatliche Repression auch zunehmend gegen die gesellschaftliche Linke.

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Stephan Kaufmann

Vom Leben auf dem Lande

Erntehelfer und Saisonarbeitskräfte müssen für Hungerlöhne arbeiten. Die Schuld daran wird häufig den Konsumenten gegeben, die beim Einkauf knausern. Ursache der Ausbeutung ist allerdings die besondere Ökonomie der Agrarwirtschaft.

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Moritz Wichmann

Ausgeliefert und ausgebeutet

Sie übernehmen Schwerstarbeit, die US-Amerikaner nicht mehr erledigen wollen: ausländische Farmarbeiter. US-Präsident Donald Trump hat die Corona-Pandemie dazu benutzt, die Arbeitsmigration ins Land fast komplett auf null zu reduzieren - mit einer Ausnahme: Farmarbeiter. Republikaner-Abgeordnete aus ländlichen Wahlkreisen hatten sich dafür eingesetzt. Um sich vor möglichen Gerichtsprozessen zu sch...

Haidy Damm

Mehr als Spargelretter

Rund 285 000 Saisonkräfte schuften jährlich auf deutschen Äckern. Zehn bis zwölf Stunden täglich ernten sie teilweise im Akkord Gurken, Kohl, Erdbeeren oder Spargel. Seit 2018 bekommen sie dafür immerhin den Mindestlohn - aktuell liegt der bei 9,35 Euro brutto. Allerdings bekommen Erntehelfer*innen ihre Stunden meist nicht komplett ausgezahlt. So gibt es Abzüge für Unterbringung und Verpflegung. M...

Ingrid Wenzl

Von den Konsumenten bis zur EU

Ein großer Teil der landwirtschaftlichen Produktion in Spanien machen saisonale Produkte aus wie das Stein- und Kernobst aus Lleida, der Wein aus Rioja, Zitrusfrüchte aus Valencia oder Oliven aus Jaén. Damit ist sie fundamental auf billige Saisonarbeiter angewiesen, denn diese Kulturen benötigen hauptsächlich in der Erntezeit viele Arbeitskräfte. Die Arbeitsbedingungen sind prekär: Einer Stud...

Eva Roth

Alltag im historischen Einbruch

Weniger Flüge, weniger Autoverkäufe, weniger Hotelübernachtungen - und weniger Geld für Erwerbstätige: Die Pandemie hat zu einem starken Rückgang der Wirtschaftsleitung in Industrieländern geführt. In Deutschland schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) vom ersten aufs zweite Quartal um zehn Prozent und damit so stark wie noch nie in der Nachkriegszeit. In den USA war der Rückgang ähnlich stark, ...

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Johanna Treblin

Wahlpflichtverteidiger, der vierte

Erst ein Nazi-Anwalt, dann ein Verteidiger aus der gemäßigteren rechten Ecke, schließlich ein neutral wirkendes Anwaltsteam. Stephan Ernst, mutmaßlicher Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, hat seinen zweiten Anwalt gefeuert.

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Mascha Malburg

Eine Männerfreundschaft

Don Alphonso hat (mal wieder) eine Hetzkampagne gestartet. Wann endlich trennt sich »Welt«-Chef Ulf Poschardt von seinem rechten Troll-Kolumnisten? Eine ziemlich naive Frage, wenn man bedenkt, wie viel diese Männer zusammenschweißt.

Uwe Kalbe

Sarrazin schafft sich ab

Seit Jahren verärgert Thilo Sarrazin die SPD-Führung mit seinen antimuslimischen Thesen und provoziert durch heuchlerische Sympathie. Am Freitag entschied das Bundesschiedsgericht der SPD: Der Parteiausschluss gilt.

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Fabian Hillebrand

Im Namen der Macht

Horst Seehofer hat Berlin nun offiziell das dort beschlossene Landesaufnahmeprogramm für 300 notleidende Flüchtlinge, die in griechischen Elendslagern festsitzen, verboten. Aus »rechtlichen Gründen«. Eigentlich geht es um etwas ganz anderes. 

Peter Steiniger

Verfolger in Märtyrerpose

Italiens Senat hat den Weg zur Bestrafung des Lega-Chefs freigemacht. Nach Aufhebung seiner Immunität darf Ex-Innenminister Matteo Salvini nun wegen seiner menschenverachtenden Weisungen im Fall des Rettungsschiffs »Open Arms« vor Gericht landen. Im besten, aber nur im besten Fall führt dieser Weg Salvini direkt ins Gefängnis. Italien hätte damit die Chance, der Welt zu zeigen, dass rechtsextreme ...

Kurt Stenger

Besteuern, wo viel Geld ist

Amazon, Apple, Facebook und Google haben für das zweite Quartal hohe Milliardengewinne vermeldet. Mit dem Corona-Lockdown können die US-Techkonzerne sehr gut leben. Die Staaten sollten daraus die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen: die Marktmacht der einflussreichen Internetriesen begrenzen und sie endlich einer angemessenen Besteuerung unterziehen.

Moritz Wichmann

Vermittler

Er ist wieder da! Nach langer relativer Abwesenheit auf der politischen Bühne hat sich Ex-US-Präsident Barack Obama mit einer leidenschaftlichen Rede auf der Trauerfeier des Bürgerrechtlers und Kongressabgeordneten John Lewis zurückgemeldet. Obama hatte 2008 die US-Amerikaner mit wolkiger »Wandel«-Rhetorik und einem eher linkspopulistischen Wahlkampf begeistert, dann aber ziemlich moderat regiert ...

Leo Fischer

Ein Regenbogen der Resignation

Viele lehnten von Anfang an das Maskentragen ab: So könne man sich selbst ja gar nicht schützen, sondern nur andere. Der einfachste solidarische Schritt - wenn alle die Anderen schützen, sind alle geschützt - war eine zu starke Abstraktion.

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ves

Van Gogh in Leipzig

Natürlich fehlen seine berühmten Sonnenblumen nicht, in voller Blütenpracht oder auch schon halb verwelkt. Der Reiz einer virtuellen Installation: Sie kann täuschend echt Wachstum und Vergehen im Zeitraffer simulieren. Das Kunstkraftwerk Leipzig erinnert an den »Sonnenblumen-Superstar«, der vor 130 Jahren, am 29. Juli 1890 in Auvers-sur-Oise, nordwestlich von Paris, starb. »Vincent van Gogh revolu...

Fokke Joel

Einfach die Hölle

Albert Londres Reportagen aus Afrika von 1920 bis 1930 sind von einer überraschenden Aktualität. Die Kolonialherrn von damals sind verschwunden, die Länder »befreit«, aber im Westen ist der gut gemeinte Wille, andere Länder und Menschen auf den rechten Weg zu bringen, ungebrochen.

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Stefan Ripplinger

Von Herzen und Dampfkolben

»La Roue« ist ein Film über alles, was pocht - vom Herzen bis zum Dampfkolben. Dieser Filmmonument der Moderne ist nach fast hundert Jahren wieder in seiner Originalfassung zu sehen.

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Stefan Bollinger

Verordneter Antifaschismus

Moskaus Tischler waren innovativ und eifrig. Die Staatsführung hatte ihnen einen Sonderauftrag erteilt - einen runden Tisch mit über drei Metern Durchmesser zu fertigen. Für ein historisches Ereignis. Die pflichtbewussten Handwerker schaffen es pünktlich: Rechtzeitig trifft ihr Werk im Potsdamer Schloss Cecilienhof ein. Dort wollen die »Großen Drei« der Anti-Hitler-Koalition, der britische Premier...

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Norma Schneider

Schöne Bücher gegen ewige Regenten

Es sind eher Kunstwerke als Bücher, aufwendig gestaltete Bände, in denen Text und Bild stets miteinander korrespondieren. Die meisten der Autor*innen und Künstler*innen des Berliner Kleinverlags Ciconia Ciconia kommen aus Russland und Osteuropa, viele regierungskritisch, und können in ihren Heimatländern nur eingeschränkt publizieren. Bei Ciconia Ciconia finden sie eine Möglichkeit, ihre Projekte ...

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Ralf Hutter

Christliche Immobilienaufwertung

Das größte Wohnungsunternehmen der katholischen Kirche setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein, trägt jedoch mit seinem Vorgehen in Berlin und Köln auch zu steigenden Mieten bei.

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Katholische Wohnungsfirmen

Im Katholischen Siedlungsdienst (KSD) sind 44 Wohnungs- und Immobilienunternehmen organisiert, die der katholischen Kirche gehören oder ihr nahestehen. Zusammengenommen verwalten die Firmen 85 000 Wohnungen. Weitere Wohnungen, die katholischen Bistümern gehören, sind darin nicht erfasst.Die KSD-Firmen orientieren sich einerseits an der katholischen Soziallehre. So bieten sie etwa Wohnprojekte für ...

Die Kirche ist gefordert

Der Mieterverein Köln kritisiert den Umgang des Erzbistums Köln mit seinen Immobilien. Im Januar 2019 sorgte der Vereinsvorsitzende Franz-Xaver Corneth, Katholik und CDU-Mitglied, mit der Aussage für Aufsehen, dass in Köln und Umgebung etliche Klöster und andere kirchliche Gebäude weitgehend leer stehen. Die Kirche habe eine soziale Verantwortung und solle die Gebäude daher einer anderen Nutzung z...

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Nadire Biskin

Der bestmögliche Verbündete

Aref*, 30 Jahre alt: Rassismus ist allgegenwärtig und war schon immer Teil meiner Lebensrealität. Wir alle sind in irgendeiner Form davon beeinflusst, sei es als Ausübender oder Betroffener. Mir als Muslim ist in Deutschland immer schon antimuslimischer Rassismus begegnet. In meiner vorherigen Beziehung, in der auch mein Partner von Rassismus betroffen war, haben wir uns in solchen Situa...

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Frédéric Valin

Das Auto als Möbelstück

Das Auto als Sinnbild der Freiheit: Das findet sich nicht nur in unzähligen Filmen und Werbeanzeigen, sondern auch im Diskurs der Liberalen. Dabei ist die liberale Geschwindigkeitsliebe nur gut verpackter Hang zur komfortablen Eroberung der Welt.

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Christopher Wimmer

Über einen Umweg zur Praxis

Pierre Bourdieu entwickelte seine Konzepte und Theorien in der Feldforschung. Er suchte nach Strukturen menschlichen Handelns, ohne ihnen ein Eigenleben zuzusprechen. Das macht sein Denken bis heute anschlussfähig, für die Wissenschaft und die politische Linke.

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Felix Lill

Im nuklearen Dorf

Vor 75 Jahren traf die erste militärisch eingesetzte Atombombe der Geschichte Hiroshima. Dieses Trauma hat die japanische Gesellschaft geprägt. Und rechtfertigt bis heute ein atomares Aufrüsten. Auch trotz oder gerade wegen Fukushima.

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Eltern und der Rest der Welt
Nicola Eschen und Almut Birken

Eltern und der Rest der Welt

Ohne Betreuung, ohne Großeltern, ohne Pause. Die Corona-Pandemie hat viele Eltern auf die Kleinfamilie zurückgeworfen. Und die funktioniert nicht immer besonders gut. Doch alternative Lebensformen erfordern praktische Solidarität - die auch einschränkt.

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Lisa Winter

Luxus der Zeit

Die Corona-Pandemie hat Sorgearbeit sichtbarer gemacht. Doch feministisches Wissen bleibt oft unzugänglich. Das liegt auch an mangelnder Selbstkritik. Und akademischen Hürden.

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Uralte Mikroben unterm Meeresboden

Fast hundert Meter unter dem Grund des Pazifiks schlummern seit rund 100 Millionen Jahren Mikroorganismen. Das schreiben japanische und US-amerikanische Forscher im Fachblatt »Nature Communications«. Sie konnten diese winzigen Lebewesen unter Laborbedingungen vermehren. Das Team nahm vom Forschungsschiff »Joides Resolution« aus mehrere Bohrproben vom Grund des Südpazifischen Meereswirbels. Dieser ...

Knut Henkel

Fruchtige Papierproduktion

Ohne Zellulose geht in der Papierproduktion nichts. Bisher wird der Rohstoff mit Hilfe von Sulfat, Chlor und organischen Lösungsmittels aus Holz gewonnen. Aus Hannover könnte eine nahhaltigere Alternative kommen.

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Ingrid Wenzl

Fehlendes Nass

Je nach Region viel zu trocken oder viel zu nass, brachte der Sommer 2018 für die Landwirtschaft der ganzen nördlichen Hemisphäre große Ernteeinbußen. Über Deutschland hing bei spanischen Temperaturen wochenlang ein Hochdruckgebiet und ließ keinen Regen auf die ausgedörrte Erde fallen. Auch im vergangenen Jahr fiel die Anbauperiode deutlich trockener aus und setzte Wald und landwirtschaftlichen Fl...

Ingrid Wenzl

Zwischen Abfederung und Anpassung

Auch wenn es in diesem Jahr nicht so auffällig ist, die Landwirtschaft leidet auch hierzulande zunehmend unter Trockenheit im Sommer. Vielerorts sind die Wasserspeicher im Boden erschöpft.

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Wolfgang Hübner

»Die Männerklubs sind harmlos«

nd-Wissenschaftsredakteur Steffen Schmidt erklärt diese Woche unter anderem, warum ein Mückenstich auf der Haut anschwillt und warum wir nur von weiblichen Mücken gestochen werden.

Mike Mlynar

Mit ein bisschen Glück

Mitunter verspricht eine Märchenfee: »Du hast drei Wünsche frei.« Eigentlich würde einer ja schon reichen. Denn wer sich von der Fee einfach nur mal Glück wünschte, hätte ja völlig ausgesorgt, garantierte doch so ein Superglücksbonus überall Glück, nebst Liebe, Geld und langem Leben. Aber mit solcher Stringenz funktioniert kein richtiges Märchen. Eine Wunschkategorie »Glück« nähme die Spannung rau...

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Tim Zülch und Nicolas Šustr

Faszinierender Größenwahn

Viele politische Hoffnungen ruhen in Berlin und Brandenburg auf der im Bau befindlichen Fabrik von Tesla für Elektroautos im Speckgürtel. Doch Anwohner und Naturschützer halten viele Frage für noch nicht beantwortet.

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Seit viereinhalb Monaten auf Entzug
Rainer Rutz

Seit viereinhalb Monaten auf Entzug

Während allerorten die große Lockerung ausgebrochen ist, müssen Berlins Chöre weiterhin im Shutdown verharren. Bislang ist nur Singen im Freien erlaubt. Bedingt befriedigend, heißt es von den Chören. Ein Hygienekonzept des Senats soll es jetzt richten.

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Dinah Rothenberg

Mehr Spielraum für Willkür

Brandenburgs Innenminister will sich in Sachen Abschiebung profilieren. Nun nimmt eine extra hierfür eingerichtete Task Force ihre Arbeit auf. Die Entscheidung darüber, wer angeblich sein »Recht, hier zu sein, verwirkt« habe, bleibt dabei den Behörden überlassen.

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Andreas Schirmer, Monte Carlo

Russland droht der Rauswurf

Der Leichtathletik-Weltverband ist noch nicht am Ende der Geduld mit Russland angelangt. Bis zum 15. August hat das Land Zeit, die Millionen-Geldstrafe zu zahlen, sonst wird das Council von World Athletics den Ausschluss beantragen.

Tom Mustroph

Start auf weißen Straßen

Wenn an diesem Wochenende die Radsportlerinnen ihre Saison offiziell mit dem ersten Rennen der WorldTour eröffnen, dann mit großen Sorgen. Die Teams der Frauen haben mit größeren Problemen in der Coronakrise zu kämpfen als die der Männer.

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Schmerzfrei im Sand

Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst kehrt nach knapp zwei Jahren auf das in den Sand zurück. Obwohl Corona ihre Comebackpläne durcheinander brachte, hat sie große Ziele.

Alexander Ludewig

Spaß am Spiel in der Natur

Teil 4 der nd-Serie »Verdienter Meister des Sports«: Oskar Krzykowski hat Solf erfunden - aus seiner Leidenschaft für den Fußball und der Liebe zum Golf. Es ist als entspanntes und kommunikatives Naturerlebnis gedacht, bei dem jeder mitspielen kann.

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Nicole Quint

Allahs Influencer

Der Aufschrei der Empörung war lauter als der Ruf des Muezzins, als nach acht Jahrzehnten zum ersten Mal wieder ein Freitagsgebet in der Hagia Sophia in Istanbul stattfand. Fragt sich bloß, wann all die Entrüsteten das letzte Mal in der deprimierend langen Schlange standen, um die einstige Kirche der heiligen Weisheit zusammen mit zahllosen anderen Wartenden zu kapern. Vor allem in der Hochsaison ...

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Marc Vorsatz

Auf Eselrücken ins Hinterland

Die Algarve zählt zu den familienfreundlichsten Regionen Portugals. Neben atemberaubenden Klippen mit versteckten Buchten wartet das unbekannte Hinterland auf kleine und große Entdecker.

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Inga Dreyer

»Mir sind viele Lichter aufgegangen«

Dass Helen Keller als Kind ihrem Meerschweinchen einiges abverlangte, schockiert sie heute. Über den Umweg Gender Studies kam sie zu Human-Animal Studies. Sie wünscht sich ein Verhältnis zwischen Mensch und Tier, das von weniger Gewalt geprägt ist.