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Bücher zum Verschenken

Denk an jene, die du beschenken willst. Was soll es sein? Etwas Unerwartetes? Etwas Phantastisches? Ernstes? Oder Wohlfühllektüre? Wir stellen auf 24 Seiten neu Erschienenes auf dem Buchmarkt vor.

Aus der Zeitungsbeilage

Bücher zum Verschenken
Irmtraud Gutschke

Unter der Leselampe öffnen sich Welten

Bücher verschenken: Der Herr im grünen Sessel ist auf jeden Fall ein Leser. Die Bände stapeln sich bei ihm, was bedeutet: Gern hat er noch mehr davon. Aber was hat es mit dem ausgestopften Krokodil auf sich, auf das er seine Beine stützt? Haben die Tiere um ihn herum mi...

Bücher zum Verschenken
Karlheinz Kasper

Meisterwerk der Moderne

Was Michail Bulgakow (1891- 1940) in seinem Romanerstling mit autobiografischer Authentizität darstellt, wirkt gegenwartsnah. In der von Russland abgespaltenen Ukraine tobte 1918/19 ein erbitterter Bürgerkrieg. Den von deutschen Besatzungstruppen gestützten Hetman Skoro...

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Irmtraud Gutschke

Wege aus der Versteinerung

Zwei Frauen haben einen riesigen Tisch auf einen Handwagen geladen, der aus einem deutschen Fahrrad gebaut worden ist. In einem belorussischen Dorf machen sie sich 1986 auf den Weg nach Gorki, das heute wieder Nischni Nowgorod heißt. Weit über tausend Kilometer zu Fuß -...

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Sabine Neubert

Unermesslich die Weite dieses »Landes der Ströme und der Flüsse«

»Vor mir also, in der Sonne glitzernd, der Amur. Breit wie ein Meeresarm. Fast achthundert Kilometer vor seiner Mündung. Wir sind angekommen. Viertausend und ein paar Kilometer seit dem verschneiten Krasnojarsk. Alte Männer tanken Sonne am Strand, die Mützen fest über d...

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Irmtraud Gutschke

Der Alsina-Fluch

Wahrscheinlich wird das Publikum in ihrer Heimat den Roman noch ganz anders lesen als wir. Womöglich sind Anspielungen darin zu entdecken, konkrete Personen und Ereignisse wiederzuerkennen, wobei die Autorin wohl eine gewisse Vorsicht walten lassen musste. Wer wirklich ...

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Florian Schmid

Wer sich entziehen will ...

Wenn Jerome Leroy Frankreichs politischer Realität zu Leibe rückt und mögliche Ereignislinien einer nahen Zukunft entwirft, kommt spannende Literatur heraus. Schon im vergangenen Jahr erschien hierzulande pünktlich zur Präsidentschaftswahl in Frankreich »Der Block«, ein...

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Silvia Ottow

Königin mit Künstlern und Knackern

Es ist an diesem Abend schon die zweite oder dritte Linie Koks für den Künstler Walter van Raamsdonk. Auch dem ersten Glenfiddich sind längst weitere gefolgt. Zwischendurch hat er eine Valiumtablette aus der Pillenschachtel gefischt. Wir sind im »Gimmick«, einem Club in...

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Reiner Oschmann

Bibel der Bäume

Im Dezember 1997 stieg die junge Amerikanerin Julia Butterfly Hill in Kalifornien auf einen tausendjährigen Küstenmammutbaum und verharrte in 60 Metern Höhe 738 Tage. So wollte sie die Abholzung eines Sequoiawalds durch ein übel beleumundetes Unternehmen verhindern, das...

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Sabine Neubert

Ein Liebesbrief und die Folgen

Blumen sind Liebesboten. Wenn der junge englische Schriftsteller David Whitehouse in seinem zweiten Roman eine Reise in die fantastische Welt der Blumen unternimmt, erzählt er natürlich eine Liebesgeschichte, eine zarte, eine traurige, eine herzzerreißende, übrigens nic...

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Holger Teschke

Verskonzert

Von Alfred Lord Tennysons »Maud« (1855) bis Simon Armitages »Zoom« (1987) - die »Poets’ Collection« vereint auf 13 CDs 94 englischsprachige Autorinnen und Autoren mit 192 Gedichten. Wobei sich das Wunderbare dieser Sammlung nicht nur aus den großartigen Gedichten in zum...

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Stefan Berkholz

Die schlauen Griechen

Wie schlau und basisdemokratisch waren doch die alten Griechen einst, wenn auch nur für ein paar Jahre. Das Volk herrschte tatsächlich und hatte die Macht nicht abgegeben an Statthalter, Funktionäre oder Lobbyisten. Die Legislative, die Regierung und die Gerichtsbarkeit...

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Harald Loch

Der reiselustige Papst

Geschichte ist Vergangenheit. Landschaft ist Gegenwart - und birgt doch auch Vergangenes. Kaum ein Land, das dies eindrucksvoller beweist als Italien. Und keiner ist wohl berufener, darüber zu berichten, als Arnold Esch. Er war Professor für Mittelalterliche Geschichte ...

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Gunnar Decker

Das Ende einer Flucht

Das Buch endet mit einem starken Bild: »Der Tod meiner Großmutter war für mich der Fall der Mauer. Am 6. Mai 2016 habe ich die DDR verlassen.« Der Enkel Roberto erzählt - zusammen mit dem Filmemacher Thomas Grimm - nicht nur vom Ende der DDR und einer neuen Existenz in ...

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Werner Abel

Der Riss ging durch Familien

Kann man die deutsche Novemberrevolution vom Ende der Demokratie her denken, die sie hervorgebracht hat? Entsprach diese Demokratie dem, was sich die Protagonisten der Revolution erträumten? Antworten darauf finden sich im Buch von Heidi und Wolfgang Beutin. • Buch...

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Karlen Vesper

»Warum ward ich kein Mann!«

Von einem Autor oder einer Autorin ein Buch mit Widmung zu erhalten, ist schon eine Ehre. Dazu aber noch einen handgeschrieben Brief - in unserer brieflosen Zeit - zu empfangen, steigert diese. Die »hochwohlgeborene« Karla Luise Cäcilie von Skotwicki, die mit Ehelichung...

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Karlen Vesper

Freie, Gleiche und Herrin ihrer Geschicke

Dem noch jungen Manifest-Verlag ist zu danken, marxistische Klassiker wieder unter die Menschen zu bringen, zwecks Aufklärung und Vernunftstärkung. Passend zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts in Deutschland gab er beispielsweise August Bebels »Die Frau und der Sozia...

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Reiner Oschmann

Der impulsivste, arroganteste und chaotischste Präsident

Die Frage im Buchtitel »Wie gefährlich ist Donald Trump?« wirkt im Jahr 2018, gut anderthalb Jahre nach dessen Amtsantritt, auf den ersten Blick veraltet, unzeitgemäß. Doch hier äußern sich nach akribischen Studien 27 renommierte Experten aus Psychiatrie und Psychologie...

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Karlen Vesper

Zwei Stiefel und zwei Ichs

»Das Bild von Che Guevara bleibt, der Zeit zum Trotz, den so ungeheuren Ereignissen, die täglich und unerbittlich eins aufs andere folgen; es bleibt an den Wänden und in den Köpfen vieler junger Menschen: unverändert, schön und romantisch«, war Jorge Amado überzeugt. Wi...

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Werner Abel

Und alle Menschen verloren ihr Gesicht

Hannah Arendt schrieb in ihrer Studie über die totale Herrschaft, dass diese sich unter anderem durch die Konstruktion eines »objektiven Feindes« auszeichnet. Dieser, ob eine Person, Gruppe oder Gemeinschaft, wird zunächst moralisch, dann juristisch und physisch elimini...

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Ernst Reuß

Verbotene Liebe

Bruno Balz schrieb den Song »Kann denn Liebe Sünde sein?«. Und wurde wegen Homosexualität verurteilt. Weil der Komponist nicht ohne den Texter weiter am Film »Die große Liebe« mit Zarah Leander in der Hauptrolle arbeiten wollte, wurde Balz wieder entlassen, mit der Aufl...

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Reiner Tosstorff

Die Explosion von Gewalt

Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs durch den Waffenstillstand im November 1918 war noch keineswegs der Frieden erreicht. Im Gegenteil, in vielen Teilen Europas sowie in Kleinasien brachen nun neue bewaffnete Auseinandersetzungen aus, oder stattfindende Kämpfe erhielten ...

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Ernst Reuß

Nicht die geringste Spur von Mitgefühl, sie lachten und scherzten

»Der heutige Tag war sehr schwer für die Juden. Einige Monate lang hatten sie vergleichsweise Ruhe … Sie begannen schon, sich in einer für sie typischen Weise in Sicherheit zu fühlen, was man an ihrem Verhalten auf der Straße sehen konnte. Aber in den letzten Tagen kam ...

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Franziska Klein

Gestalterisches Potenzial

Eine große Ehre ist Dietmar Enderlein zuteil geworden. Horst Klinkmann, Koryphäe für Dialyse und künstliche Nieren, langjähriger Professor für Innere Medizin an der Universität Rostock, Direktor der dortigen Klinik für Inneres und letzter Präsident der Akademie der Wiss...

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Gerd Bedszent

Es begann mit »Druschba«

Es steht schlecht um die Beziehungen zwischen den Staaten der Europäischen Union und Russland. In den großen Medien hierzulande wird selten thematisiert, dass die EU und insbesondere Deutschland jedoch einen Großteil ihres Bedarfes an fossilen Energieträgern aus Russlan...

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Jutta Grieser

Lebenskraft und Leidenschaft

»Wie unergründlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege«, heißt es im Brief des Paulus an die Römer. Das lässt sich auch über jene Wege sagen, auf denen Westdeutsche die DDR entdecken. Beispielsweise Rainer Bauer, der als Informatiker in der Schweiz arbeitete...

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Hans-Dieter Schütt

Doch die Furcht bleibt

Die Flucht zum zynischsten Ausdruck des Weltbürgertums gemacht zu haben - das war im 20. Jahrhundert der barbarische Beitrag Deutschlands zur Internationalität des Menschen. Des Menschen, der Geld oder Glück brauchte oder die Gunst der Vorahnung hatte und also schnell u...

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Jürgen Hofmann

Abseits von Mainstream und Nostalgie

Für jeden, «der redlich und ehrlich mit der Wissenschaft und seiner eigenen Vergangenheit» umgehe, sei «kritische Analyse unumgänglich», betont Walter Schmidt. Er weigere sich aber den gewünschten Totalverriss« mitzumachen. Er wolle »vielmehr zugleich all das berücksich...

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Karlen Vesper

Die sanfte Gewalt

Es ist erstaunlich, was das kleine Großherzogtum Luxemburg mit gerade mal 600 000 Einwohnern für große respektive einflussreiche Männer hervorbringt. Vor Jean-Claude Juncker waren schon zwei Luxemburger Präsident der Europäischen Kommission: Gaston Thorn und Jacques San...

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Jan Rehmann

Wenn die Dinge selbst ein Tun sind

Nach Wolfgang Fritz Haug hätten die 1974 erstmals auf Deutsch erschienenen »Drei Versuche zur materialistischen Geschichtsauffassung« von Antonio Labriola, verfasst zwischen 1895 und 1897, zu einer »veritablen Um-Gründung des Marxismus« führen können - wenn sie vom russ...

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Ursula Rütten

Das Kuschelhormon Oxytocin

»Wer Glück hat, trifft ein Tier, das mit einem sprechen will, … das einen kennenlernen möchte.« Eva Meijer hatte offenbar dieses Glück. Ihre frühen Erfahrungen mit diversen Haustieren, später mit ihrem Hund Pika, haben ihr Einblicke in das weite Feld der sprachlichen Ko...

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Karlen Vesper

Das faule Python-Ei

Der Prolog stimmt mit einer alten Geschichte ein, die man sich in Afrika erzählt. Die Kom hatten eines Tages, aus welchem Grund auch immer, ihre Bohnenfelder und Beete verlassen. Etwa auf der Flucht vor den Kameltreibern aus Darfur, die - wie es hieß - Frauen und Kinder...

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Harald Loch

»Alles ist Rechnen«

Heute wissen, was morgen sein wird - ein Traum seit jeher. Das Fenster zur Zukunft ist geöffnet - dank der »Edge«-Frage, die John Brockman, Visionär aus Bosten, alljährlich führenden Wissenschaftlern, vor allem aus den USA, stellt: »Was halten Sie für die interessantest...

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Peter Kirschey

Und kein Ende ...

Mord und immer wieder Mord. Die Republik wird überschwemmt mit Blut und Ballermännern und manchmal auch -frauen. Kein leichenfreies, noch so raffiniertes Verbrechen schafft es auf die Flachbildscheibe. Unter einem Mord geht nichts. Und es nimmt einfach kein Ende. So art...

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Karlen Vesper

Sie sind tatsächlich wieder da

Das Cover zeigt eine Fotomontage von John Heartfield: aus dem Jahre 1933: «Werkzeug in Gottes Hand? Spielzeug in Thyssens Hand!» Hitler als Marionette des allmächtigen Kriegsprofiteurs und Kriegsverbrechers. Einleitend erinnert Christoph Vandreier an den Bestseller von ...

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Zaklin Nastic/Klaus Höpcke

Wie wir pralle Muskeln bekommen

Spitzen von SPD, Grünen, FDP, CDU - und auch Repräsentanten der Linkspartei - setzen allzumeist Nation und Nationalstaat mit einem »Rückfall« gleich, gar »in den Nationalismus«. Damit nun bricht der Sozialdemokrat Michael Bröning, er will Sozialstaat und Migration, Demo...

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Klaus Bellin

Fasziniert vom »Evatum«

Der Vater, euphorisch wie selten, feierte ihre Geburt 1860 stolz in einem Brief. Sie hätten, schrieb der Vierzigjährige, nun auch ein Mädchen, »ein freundliches, liebes, kleines Dingelchen, das uns viel Freude macht«. Nach zwei Jungen nun Martha, ein Kind, das den Elter...

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Irmtraud Gutschke

Ein Treffen großer Geister

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, eine Künstlerbiografie, ein Zeitbild: Am 9. November vor 200 Jahren wurde Iwan Turgenjew geboen, was mehreren Verlagen Anlass war, neue Übersetzungen seiner Werke herauszugeben; heute ist eigentlich alles von ihm lieferbar. Auch d...

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Gunnar Decker

Zwischen den Fronten

Im Umgang mit Briefen zeigt sich der Mensch. Hermann Hesse verbat sich Besuche mittels Schild an der Gartenpforte, aber Briefe, auch die ihm völlig fremder Menschen, waren ihm wichtig. Fast alle beantwortete er. Lesen und Schreiben begann für ihn, der nur in wenigen kur...

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Hans-Dieter Schütt

So elend und so schön

Der Tod kommt als Feind zu uns - da bemühe einer noch so sehr das blöde Argument vom Kreislauf der Natur. Herr Turin aber - Betonung auf der ersten Silbe - will den Tod. Er ist fünfundvierzig, lebt nicht freiwillig im Rollstuhl, aber freiwillig im Heim, er liebt Whisky ...

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Christel Berger

Der Keim einer Traurigkeit

»Seitdem sie im Frühjahr 1933 allein die Grenze überquerten und die Kinder zunächst in Deutschland blieben, steckt in all ihren Gedanken der Keim einer Traurigkeit, die auch aus ihrer Prosa nie wieder ganz verschwinden wird.« Gemeint sind Anna Seghers und ihr Mann Lászl...

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Irmtraud Gutschke

»Das Leben noch einmal aufblühen machen«

»Pemmikan - seltsamer Titel, nicht wahr?« Getrocknetes Fleisch vom Bison mit Fett gemischt - wenn die Jungs in Leipzig-Eutritzsch Indianer spielten, mussten verkohlte Kartoffeln dafür herhalten. Und großartig war es doch! • Buch im nd-Shop bestellen Peter Gosse: P...

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Holger Teschke

Eine Wunderkammer

»Wer die Zukunft kontrollieren will, muss die Vergangenheit abschaffen.«, schreibt Judith Schalansky im Vorwort ihres neuen Buches und fährt fort: »Wer sich zum Urvater einer neuen Dynastie ernennt, zur Quelle aller Wahrheit, muss das Gedenken an seine Vorgänger auslösc...

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Jan Eik

Heimat, ganz ungeschönt

An Büchern über das Leben auf dem Dorf, in denen die scheinbare Idylle sich als trügerisch erweist, mangelt es nicht. Juli Zehs »Unterleuten« oder Regina Scheers »Machandel« sind literarisch anspruchsvolle Beispiele dafür. Der aus der Gegend von Ribnitz-Damgarten stamme...

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Hans-Dieter Schütt

In zwei Hände gegeben

Wer meint, sein eigenes Dasein wahrhaft deuten zu können, ist in trügerischem Glück gefangen. Wer im Brustton einer Überzeugung klar zu wissen meint, was die Dinge »im Innersten zusammenhält« (Goethe), der hält Anmaßung für Weisheit. Rainer Maria Rilke stellte fest, »da...

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Klaus Bellin

Rauschende Brünnlein

Er hat den letzten Brief, den ihm das liebe, sehr verehrte Fräulein schickte, lange liegen gelassen. Ende Dezember 1929 bricht er sein Schweigen und schickt der jungen Therese Breitbach einen Bericht seiner Lage. Er lebt seit beinahe einem Jahr in einer »schön gelegenen...

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Rudolf Scholz

»Mein lieber Jean, Sie sind ein Voltaire!«

Erstmals wurde die Hallenserin Gertraude Clemenz-Kirsch 2007 mit ihrem Buch » Die sieben Leben des Pablo Picasso« bekannt. Spurensuche persönlicher Art (auch zu anderen Ausnahmekünstlern wie Chagall) wird ihr Metier, wenn sie sich mit der Kamera an die Lebensorte ihrer ...

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Friedemann Kluge

Das Lazarus-Projekt

Im Forst zu Berlin-Spandau ereignet sich Seltsames. Ungeheuer treiben dort ihr Unwesen und sorgen für rätselhafte Fälle menschlichen Verschwindens. Doch wie kommen die Ungeheuer dorthin? Dieser Frage geht - zunächst unfreiwillig - der investigative Journalist Alexander ...

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Christof Meueler

Sprechende Erbsen

Funny van Dannen hat es raus. Alles wirkt bei ihm ähnlich, und doch sind seine Bilder, Lieder und Geschichten immer wieder sehr originell. Und lustig, oft auch anrührend. • Buch im nd-Shop bestellen Funny van Dannen: Die weitreichenden Folgen des Fleischkonsums. ...

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Gerd Bedszent

Die falsche Person

Wer ist hier Täter, wer Opfer? Das wohlgeordnete Hausfrauendasein von Theres gerät durch ein unerwartetes Ereignis aus den Fugen. Plötzlich tauchen Bilder aus der Vergangenheit wieder auf: die erste Liebe, die infolge gemeiner Intrigen zerbrach, und ein neugeborenes Kin...

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Jan Eik

Stadtrundfahrt mit Krimitipps

Horst Bosetz-ky hat für seine Kriminalromane oft sehr treffende Titel gefunden. Einer wird in der Traueranzeige seiner Familie für ihn zitiert: »›Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen‹ (Juli 1972)«. Kurz vor seinem Tod erschien im Jaron-Verlag der letzte aus seinem ...

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Werner Jung

Liebe & Lappalien

»Das Leben«, gesteht Max, der Erzähler, seiner Frau Tina, mit der er seit 26 Jahren zusammen ist, »besteht nun mal, wenn man es in seine atomaren Einzelteile zerlegt, aus lauter Lappalien. Es sind die Zusammenhänge zwischen den Lappalien, welche die ganze Sache erst int...

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Thomas Blum

Maus, Katze, Bär & Co.

Es herrscht schon lange ein großes Missverständnis in diesem Land: Ein Dichter gilt hier meist nur dann etwas, wenn er möglichst bedeutungs- und bleischwer klingende Satzgirlanden aneinanderreiht, und das möglichst humorfrei. Nicht selten muss das Erzählte vor Feierlich...

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Sabine Neubert

»Auf das Leben!«

Manche Texte sind ganze Lebensgeschichten, manche handeln von Wundern, viele sind Momentaufnahmen aus dem Alltag. Aber was heißt in Israel schon Alltag? Es gibt dort so viele Konflikte und Probleme, wie es unterschiedliche Menschen aus aller Welt gibt, ins Land gekommen...

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Lilian-Astrid Geese

Zarte Stimmen, die nachdrücklich aus Gedichten sprechen

»Zwischen den Welten/ teilt es sich/ ist weder Ich noch Ich«, dichtet Marianne Rosenberg. Sie ist Romnja, was viele nicht wissen. Auch Yul Brynner und Charles Chaplin gehörten dem Volk der Roma an. Es gibt vieles, was den »Gadje« (Nicht-Roma) unbekannt ist - über Sinti ...

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Ute Evers

Ein Wortgewaltiger im Elend

Es ist nicht immer einfach, ein Werk posthum zu erobern, vor allem, wenn sein Autor jung verstorben ist. Dabei war der Ungar Andor Endre Gelléri ein Wortgewaltiger, der von seinem Talent indes nicht leben konnte. Wie viel kostbare Zeit verlor er in profanen Arbeiten - s...

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Holger Teschke

Der Vater der Science-Fiction

Als Jules-Gabriel Verne am 24. März 1905 in Amiens im Alter von 77 Jahren starb, hatte er über sechzig Romane verfasst, dazu Bühnenstücke, Erzählungen, Essays und fünf umfangreiche Sachbücher. • Buch im nd-Shop bestellen Ralf Junkerjürgen: Jules Verne. wbg Theiss...

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Raimund F. Engelke

Go-saeng - leiden müssen

Der Satz, der programmatisch über dem ganzen Buch stehen könnte, findet sich auf Seite 470: »Ihr Leben lang hatte Sunja diesen Ausspruch von anderen Frauen gehört: dass sie leiden mussten - als Mädchen, als Ehefrauen, als Mütter - und noch im Sterben litten.« Denn es si...

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Friedemann Kluge

Was für ein Farbenspiel!

Wenn es je ein »Multikulti« gab, das sich in einer einzigen Person konzentrierte, dann hat es sich den Schriftsteller Lafcadio Hearn ausgesucht: Sohn eines Iren und einer Griechin, in England aufgewachsen, in die USA gezogen, dann in Japan eine Japanerin geheiratet und ...

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Samuela Nickel

Keiner will’s gewesen sein

Lilo ist ein lustiges kleines Mädchen mit einer riesengroßen Persönlichkeit. Zusammen mit ihrer frechen Schwester Lotte drängt es sie, schon seit sie ganz klein war, nach Selbstbestimmung. Im Kinderbuch »Lilo und die Dubties« erzählt Doreen Mechsner von Lilos aufgeweckt...

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Silvia Ottow

Abends grüßt die Giraffe

Rachelis Freundin hat nie jemand gesehen, nie konnte man ein Wort von ihr vernehmen. Sie nennt sie Hadass. Beim Abendessen bekommt Hadass eine kleine Extraportion vom Kompott, zum Baden nehmen Rachelis Eltern zwei Schwimmringe mit, damit sie nicht ohne Schutz ins Meer g...

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Irmtraud Gutschke

Mimi und Rodolfo

»Wie eiskalt ist dies Händchen! Lassen Sie, ich wärme es ...« Auf beiliegender CD durfte die berühmte Arie des Rodolfo aus Puccinis Oper »La Bohème« natürlich nicht fehlen. Wer kennt sie nicht, die ergreifende Liebesgeschichte, die so traurig endet, weil kein Geld da is...

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Frieda Voll

Waldwanderung

»Die Wälder sind mein berufliches Zuhause, und die Arbeit mit Bäumen ist mein Leben«, sagt Peter Wohlleben von sich. Er ist der wohl bekannteste Förster des Landes, denn er hat schon mehrere Bücher über die Bäume und Tiere des Waldes geschrieben. Begeisterte Leser fande...

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Eva Peter

Großes denken

»Werde ich immer Glück haben?«, überlegt der kleine Junge. Die Buchkünstlerin Moni Port lässt ihn einen Sternenhimmel sehen, den ein Komet durchpflügt. Mit hellen Augen schaut das Kind in die Nacht, während es doch schlafen sollte. Leicht gesagt! Mit einem Mal kommen ih...

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Silvia Ottow

Yetis lachen nicht

Philip Wright ist so ungefähr der charmanteste, witzigste und fantasievollste Zwölfjährige, den man sich vorstellen kann. Ein wenig naseweis vielleicht, dieser kleine Mister »Richtig«, aber schließlich will er Comedian werden und im Fernsehen auftreten wie sein berühmte...