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Brexit

Brexit ohne Brexit: Das Austrittsdatum Großbritanniens aus der EU ist ohne Einigung verstrichen. Der May-Vertrag mit Brüssel wird abgelehnt. Das britische Parlament ist sich nur darin einig. Kein einziger Vorschlag zum Austritt fand eine Mehrheit. Einen No-Deal-Brexit möchte aber auch niemand.
Schnelle Neuwahlen sind für den in Umfragen schwachen Labour-Che...
Brexit
Peter Stäuber, London

Termingeschäfte

Die Opposition zögert, sich auf baldige Neuwahlen einzulassen. Labour will erst den No-Deal-Brexit vom Tisch haben - und dann aus der Niederlage der Regierung Kapital schlagen.

Zeit für Reinigung im verlassenen Unterhaus.
Großbritannien
Aert van Riel

Gerichte stützen Johnsons Plan

Im Parlament ist der Widerstand gegen den britischen Premier Boris Johnson gewachsen. Deswegen will er das Unterhaus bald in einen Zwangsurlaub schicken. Ob dies zulässig ist, wird bald das oberste britische Gericht entscheiden.

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson.
Brexit
Aert van Riel

Unberechenbar

In London zeigt sich, wie wichtig ein starkes Parlament ist. Die Mehrheit des Unterhauses hat im Streit um den EU-Austritt des Vereinigten Königreichs zumindest vorerst die Kontrolle übernommen. Mithilfe von Rebellen bei den regierenden Tories hat die Opposition ein Ges...

Diese Kombo zeigt Boris Johnson (l), Premierminister von Großbri...
Brexit
Ian King, London

Der entzauberte Johnson

Kein EU-Austritt ohne Abkommen, keine Neuwahlen - Boris Johnson kassiert im Parlament eine Abstimmungsniederlage nach der anderen. Doch die Opposition tut sich in Umfragen weiter schwer.

Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien verliert Parla...
Boris Johnson
Aert van Riel

Johnson verliert Mehrheit im Unterhaus

Die Sommerpause des britischen Parlaments ist vorbei und es stehen wichtige Entscheidungen an. Viele Abgeordnete wollen die Brexit-Pläne von Premier Boris Johnson stoppen.

Anti-Johnson und Brexit-Protest in einem am Mittwochabend in Lon...
Brexit
Ian King, London

Johnson stößt auf Widerstand

Mehrere tausend Menschen sind in britischen Städten gegen Premierminister Boris Johnson auf die Straßen gegangen. Auch in seiner konservativen Partei ist der Zwangsurlaub für das Parlament umstritten.

Mit Boris Johnson droht dem Vereinigten Königreich eine düstere ...
Boris Johnson
Peter Stäuber, London

Ein Angriff auf die Demokratie

Premier Boris Johnson will mitten in der größten politischen Krise Großbritanniens seit Jahrzehnten das Parlament aushebeln. Die Opposition tobt und wirft Johnson einen Putsch vor, ist aber machtlos.

Großbritannien
Aert van Riel

Mehrheit gegen den No-Deal-Brexit

Die britische Parteienlandschaft ist zunehmend zersplittert. Rechtes und linkes Lager sind zerstritten. Viele Parlamentarier sind sich aber in ihrer Ablehnung gegenüber Premier Boris Johnson einig.

Boris Johnson
Aert van Riel

Londons Despot

Der britische Premier will das Parlament zusperren - offenbar, um seine Pläne für einen No-Deal-Brexit durchziehen zu können. Dieses Vorgehen von Johnson widerspricht dem Grundgedanken der Demokratie.

Grenzübergang im irischen County Donegal, 1985
Nordirland
Dieter Reinisch

Befriedung statt Frieden

Explosionen und Schüsse: Die »Gewalt« droht nach Nordirland zurückzukehren. Doch genauer gesehen war sie nie ganz abwesend - weder auf der Straße, noch in den sozialen Strukturen.

Brexit
Aert van Riel

Corbyn will als Premier No-Deal verhindern

Der Sozialdemokrat Jeremy Corbyn wirbt per Brief für ein Misstrauensvotum gegen den Premierminister Boris Johnson und für Neuwahlen. Einige potenzielle Mitstreiter lehnen aber ab.

Boris Johnson
Peter Stäuber, London

Deregulierung als Brexit-Strategie

Zwar verspricht Boris Johnson, dass er mehr Geld ausgeben wird, aber eigentlich will er die britische Wirtschaft mit Rezepten aus den 1980er Jahren in Schwung bringen. Das dürfte auf Widerstand stoßen.

Tories
Ian King, London

Brexiteers dominieren Kabinett

Premier Boris Johnson hat die Neubesetzung von 16 Ministerien bekannt gegeben. Einstige Getreue seiner EU-freundlicheren Vorgängerin und Parteikollegin Theresa May räumen für Johnson das Feld.

Theresa May
Ian King

Die Unheilige geht

Die Pfarrerstochter Theresa May war ehrgeizig, zielstrebig, ernsthaft, des besten Willens voll. Wollte brennende Ungerechtigkeiten in der britischen Gesellschaft korrigieren. Aber gute Vorsätze reichen nicht aus. Sie scheiterte auf der ganzen Linie.

Brexit
Aert van Riel

Die Macht der Abgeordneten

Es deutet vieles darauf hin, dass sich die britische Regierungskrise auch unter dem neuen Premierminister fortsetzen wird. Am Dienstag wird das Ergebnis der Tory-Urwahl verkündet. Neuer Partei- und damit auch Regierungschef wird entweder Boris Johnson oder Jeremy Hunt. ...

Tory-Parteichef
Peter Stäuber, London

Witzbold Boris Johnson kommt gut an

Am 22. Juli ist Einsendeschluss für die Briefwahlunterlagen der Mitglieder der britischen Tory-Partei. Ein Tag später ist klar, ob der Favorit Boris Johnson oder Jeremy Hunt nächster Premier wird.

Großbritannien
Aert van Riel

Trump und seine Brexit-Freunde

Donald Trump und seine US-Regierung wollen, dass die Briten ohne Deal aus der EU aussteigen. Sie erhoffen sich davon Vorteile in der Handels- und Geopolitik. Doch ob es soweit kommt, hängt auch davon ab, wer neuer Premierminister in Großbritannien wird.

Tories
Ian King, London

Noch Kandidaten gefällig?

Elf Bewerber konkurrieren um die Nachfolge von Theresa May um den Vorsitz der konservativen Tories und das Amt des Premierministers. Fast alle sind weiße ältere Männer und überzeugte Brexit-Anhänger.

Aert van Riel

An den Armentafeln herrscht Andrang

Die Sozialhilfereform Universal Credit ist für viele Briten zum Synonym für Armut geworden. Auch die scheidende Premierministerin Theresa May ist mitverantwortlich für diese Entwicklung.

Ian King, London

Der unerwünschte Staatsgast

Die scheidende Premierministerin Theresa May betont beim Staatsbesuch ihre Differenzen mit Trump. Der verspricht ein Freihandelsabkommen nach dem Brexit.

Donald Trump

Mit Babyballon und goldenem Klo gegen Trump

Bis zu 250.000 Menschen protestieren in London gegen den Staatsbesuch des US-Präsidenten Donald Trump. Dieser nutzt die Reise, um Großbritannien mit Handelsabkommen zu ködern, wenn das Land die EU verlässt.

Brexit-Party
Sascha Zastiral, London

Das Tory-Debakel

Bei den EU-Wahlen verlieren die etablierten Großparteien massiv. Am stärksten profitieren die Befürworter und Gegner des Brexits. Das verleiht der Auseinandersetzung um den EU-Austritt neuen Schwung.

Brexit
Alexander Isele

Theresa May in Seenot

Too little, too late - Theresa Mays neueste Vorschläge für den Brexit werden rundweg abgelehnt. Zu wenig, und das auch noch zu spät. Dabei hat die Premierministerin versucht, auf ihre Kritiker einzugehen. Wie von ihr verlangt, hat sie zugehört, den Remainern im Parlamen...

Kommunalwahlen in England
Peter Stäuber

Schlappe mit begrenzter Aussagekraft

Was will der Wähler damit sagen? Zwar verloren Theresa Mays Tories deutlich bei den englischen Kommunalwahlen. Doch auch Labour konnte keine Erfolge feiern. Offenbar sind die Engländer frustriert - eine eindeutige Haltung in Sachen Brexit lässt sich aber nicht erkennen.

Brexit-Partei
Peter Stäuber, London

Farage will Westminster das Fürchten lehren

Die britischen Konservativen müssen damit rechnen, dass sie bei den Europawahlen abgestraft werden, weil sie beim Brexit noch immer nicht geliefert haben. Nutznießer könnte Nigel Farage sein.

Brexit
Martin Ling

Schottischer Druck

Aus britischer Sicht wäre es der Worst Case: Der Brexit als Beginn des endgültigen Verfalls des britischen Empires, angefangen mit der Abkehr Schottlands vom Vereinigten Königreich. Dieses Szenario ist durch die Erklärung der Regierungschefin Schottlands, Nicola Sturgeo...

EU-Austritt
Nelli Tügel

Öxit, Frexit, Swexit – lieber doch nicht

Wegen des »Brexit-Chaos« streichen insbesondere rechte Parteien den EU-Austritt aus ihrem Forderungskatalog. Die zähen Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien wirken abschreckend. Darauf zielte die Verhandlungstaktik der EU-Seite auch ab.

Nelli Tügel

Nur der Aufschub steht fest

Nach dem EU-Gipfel beginnt der Kampf um die Deutungshoheit darüber, was der Brexit-Aufschub bedeutet. Manch einer hofft, der Brexit werde sich nun ganz erledigen.

EU-Austritt
Nelli Tügel

Nächstes Kapitel: Flexi-Brexit

Auch diese Woche wird das Vereinigte Königreich die EU nicht verlassen. Fraglich ist nur noch, wie lange der Aufschub wird.

Brexit
Bernd Zeller

Wem gehört die Queen?

Was wird nach dem Brexit eigentlich mit exklusiven Informationen aus dem Buckingham-Palast? Jetzt rächt sich, dass Deutschland keinen echten Adel mehr hat, um strategisch heiraten zu lassen, meint Kolumnist Bernd Zeller.

Ian McNab
Stefan Otto

Die Leiden eines Schotten

Das Kieler Innenministerium hat den Brunsmarker Bürgermeister informiert. Kommt der Brexit, muss Bürgermeister Ian McNab sein Amt niederlegen. Doch zumindest den »Celtic Summer Day« im August würde er gerne noch im Amt begehen.

Johanna Bussemer

Der nächste Akt im Brexit-Drama

Zur Rettung des Brexits setzt Theresa May auf Verhandlungen mit Labourchef Jeremy Corbyn. Doch in dessen Partei wächst die Kritik am Kurs des Parteivorsitzenden.

Hermannus Pfeiffer

Britische Banken locken mit hohen Zinsen

Für Sparer und Versicherte, die auf britische Finanzdienstleister setzen, bleibt es spannend. Doch die Regierungen haben alles für einen reibungslosen Übergang vorbereitet.

Brexit
Ian King, London

Alle gegen May

In London demonstrierten am Samstag mehr als eine Million gegen den Brexit. Am Sonntag spekulierten britische Medien über einen Putsch des Kabinetts gegen Premierministerin May.