Klimabewegung

Ob „Ende Gelände“ oder „Fridays for Future“ die Klimabewegungen fordern die Einhaltung der Klimaziele von der Politik. Von der CO2-Steuer bis zum Klimanotstand reichen ihre Forderungen. Politiker*innen sollen handeln, nicht erst in fünf Jahren, sondern jetzt.

Ende Gelände

Im Rheinland stehen an diesem Wochenende wieder »Ende Gelände«-Aktionstage an. Unter Corona-Bedingungen ist vieles anders als in den vergangenen Jahren. Das Ziel bleibt allerdings, den Kohleausstieg zu beschleunigen.

Sebastian Weiermann
Fridays For Future

Fridays for Future organisiert am Freitag erneut einen globalen Klimastreik. Aktivisten wie Maximiliam Reimers lassen sich von Corona-Einschränkungen nicht abschrecken – und rufen auf, der Autoindustrie »kleine Streiche« zu spielen.

Sebastian Bähr
Kohleausstieg

Im Sommer soll das Kohlekraftwerk Datteln 4 in den Betrieb gehen. Fridays for Future mobilisierte am Freitag 500 Menschen dagegen. Doch in der betroffenen Gemeinde gibt es auch andere Stimmen.

Sebastian Weiermann
Klimaklage

Drei Gruppen von besonders vom Klimawandel Betroffenen und Fridays-for-Future-Aktivistinnen und -Aktivisten haben Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.

Friederike Meier
Siemens

Erst umgarnte der Chef des deutschen Siemens-Konzerns die Klimaschutzbewegung - jetzt bringt er sie noch mehr gegen sich auf. Wegen »lächerlicher« 20 Millionen Euro.

Barbara Barkhausen (Sydney) und Kurt Stenger
Klimaschutz

Dieses Jahr war wie keines zuvor von der Klimapolitik geprägt. 2019 wurde deutlich, dass die Klimakrise nicht erst in ferner Zukunft stattfindet, sondern Teil unserer Realität ist.

Anke Herold
Klimaprotest
ndPlus

Seit dem 14. Dezember 2018 streikt die 14-jährige Alexandria Villaseñor in New York vor dem Hauptsitz der Vereinten Nationen für mehr Klimaschutz. In dem von Klimawandelskeptiker Donald Trump regierten Land erhält sie dafür sogar Todesdrohungen. Sie macht trotzdem weiter.

Philipp Hedemann
COP25

Vor einem Jahr begannen auf der UN-Klimakonferenz in Polen die weltweiten Schulstreiks fürs Klima. Heute sind es die Regierungen, die in den Klimastreik getreten sind.

Lorenz Gösta Beutin
UN-Klimaverhandlungen

»Ich habe kaum Besseres erwartet, aber ich bin erschüttert«, schreibt unsere Kolumnistin Elena Balthesen von »Fridays for Future.« Für die junge Klimabewegung ist der Gipfel trotzdem bereichernd.

Elena Balthesen
Hambacher Forst

Am Dienstag veröffentlichte Dokumente werfen neue Fragen zur Zusammenarbeit zwischen nordrhein-westfälischen Behörden und dem Energiekonzern RWE auf.

Sebastian Weiermann
Klimabewegung

Die Justiz ist überlastet. Verfahren ziehen sich deshalb lange hin. Es ist angesichts dieser Lage nur vernünftig, Verfahren gegen eine Geldauflage einzustellen, wenn es sich um vergleichsweise geringfügige Vorwürfe handelt. Mal abgesehen davon, was am Montag vor dem Amt...

Andreas Fritsche
Ende Gelände

Gegen eine geringe Geldauflage hätte das Amtsgericht Cottbus das Verfahren gegen einen Umweltaktivisten einstellen können. Doch die Staatsanwaltschaft verlangte plötzlich eine empfindlichere Strafe.

Andreas Fritsche
Fridays for Future

Mit einem Großevent im Olympiastadion wollen ein Drogerieprodukthersteller und Teile der »for Future«-Bewegung ein Zeichen für Klimaschutz setzen. Es hagelt Kritik an Umsetzung und Zielen der Veranstaltung.

Sebastian Weiermann
Libyen

Auch wenn ein ökologischer Lebensstil inmitten von Krieg und Überlebenskampf kaum zu vermitteln ist, gibt die »Libysche Jugendbewegung für das Klima« nicht auf. Sie will das Thema wachhalten, damit nach einem Ende des Kämpfe keine Zeit verloren geht.

Bettina Rühl
Fridays for Future

Fridays for Future und Extinction Rebellion sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Das ist gut, findet die Aktivistin Elena Balthesen. Es ist strategisch nur sinnvoll, dass es unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Ansätzen gibt.

Elena Balthesen
Kontra: Extinction Rebellion

Angesichts des Rechtsrucks ist es mehr als nur ein Fauxpas, wenn sich Extinction Rebellion ihre politischen Gegner*innen ausgerechnet auf der linken Seite sucht. Es ist ein fatales gesellschaftliches Signal, das viel darüber aussagt, was bei dieser Bewegung läuft.

Marie Frank
Pro: Extinction Rebellion

In Teilen der radikalen Linken Deutschlands wird besonders die junge Bewegung »Extinction Rebellion« kritisiert. In vielen Fällen auch zu Recht: Aber wegen der fehlenden »Reinheit« die Bewegung verdammen und sich in der Szenekneipe auf die Schultern klopfen?

Sebastian Bähr
Mit 20 Kanus blockieren Aktivisten des Bündnisses "DeCOALonize" ...
Kohleausstieg

Aktivisten des Bündnisses »DeCOALonize Europe« haben am Freitag Kohlekraftwerke in Hamburg und Lünen bei Dortmund blockiert. Sie wollen die Lieferkette der Kohle unterbrechen und auf die miserablen Zustände in den Abbauländern aufmerksam machen.

Sebastian Weiermann
deCOALonize Europe

Sie wollen den sofortigen Kohleausstieg. In Hamburg haben Aktivisten Straßen blockiert. Das Bündnis »deCOALonize Europe« will durch seine Aktionen die globalen Lieferketten der Steinkohle sichtbar machen – vom Bergbau bis zur Verbrennung.

Moritz Wichmann und Vanessa Fischer
Technik gegen Klimakrise

Die Temperaturregulierung der Erde ist kaputt. Da hilft nichts, wir brauchen bessere Technik! Saubere Autos, sauberer Strom, sauberes Fleisch. Wie das aussehen könnte wissen wir sogar. Es gibt nur einen Haken...

Stephan Kaufmann
Aktionswoche

Die großen Klimademonstrationen am Freitag waren der Auftakt einer weltweiten Aktionswoche. Es gibt viele Veranstaltungen, auch in Niedersachsen.

Reimar Paul
Fridays for Future
ndPlus

Die Klimakrise bedroht die Zukunft junger Menschen. 16 Kinder aus zwölf Ländern haben deshalb am Montag eine Beschwerde beim UN-Kinderrechtsausschuss eingereicht. Im Interview erklärt Mitunterzeichnerin Raina Ivanova, was sie sich jetzt erhofft.

Philipp Hedemann
Klimaschutz

Während UN-Generalsekretär António Guterres nach dem Klimagipfel in New York zufrieden zeigt, weil 77 Länder sich zur Klimaneutralität bekannt haben, wirft Fridays-for-Future Begründerin Greta Thunberg Staats-und Regierungschefs Versagen vor.

Markus Drescher
Klimastreik

Einigen Teilnehmer*innen des Klimastreiks gingen die Demonstrationen nicht weit genug. Aktivist*innen der Klimabewegung »Ende Gelände« und der »Seebrücke«, die legale Migrationswege fordert, besetzten von Freitagnachmittag bis in die Nacht Straßen in Berlin.

Katharina Schwirkus und Sebastian Bähr
Lausitzer Braunkohlerevier

In der Lausitz ist die Diskussion um den Klimawandel hitziger, viele Arbeitsplätze in der Region hängen an der Kohle. Umso erstaunlicher: In Finsterwalde beteiligten sich über 300 Menschen am Klimastreik.

Fabian Hillebrand
Fridays For Future

Seit dem frühen Freitagmorgen fanden in Berlin verschiedene Protestaktionen gegen die Klimapolitik der Regierung statt. Teilnehmer fordern, nicht den streikenden Schülern und Jugendlichen die Verantwortung für die Klimakrise zu überlassen.

Lili Geiermann & Sebastian Bähr
Fridays for Future

Egal in welcher Form, ob mit Schulstreiks, Straßen- und Baggerblockaden oder mit ganz neuen Protestformen: Mit »Fridays for Future« ist etwas Einzigartiges entstanden und die Vernetzung deutschland- und sogar weltweit ist großartig.

Elena Balthesen
Gewerkschaft und Klimaschutz
ndPlus

Zahlreiche Gewerkschaftsmitglieder werden dem Aufruf zum globalen Klimastreik folgen. Doch die konkrete Unterstützung für »Fridays for Future« muss sich in den Betrieben bewähren.

Hans-Gerd Öfinger
Fridays for Future

Der Schülerbewegung Fridays for Future ist es innerhalb eines Jahres gelungen, die öffentliche Debatte zu bestimmen. Der Bewegungsforscher Simon Teune spricht im Interview über die Perspektiven, Stärken und blinden Flecke der Jugendlichen.

Sebastian Bähr
Klimastreik

Vom Südpol bis Spitzbergen: «Global Climate Strike» - unter diesem Motto hat die Klimabewegung Großes vor. In mehr als 2000 Städten in 130 Staaten auf allen Kontinenten gibt es allein an diesem Freitag Demonstrationen.

Susanne Schwarz
Hambacher Forst

Heute jährt sich der Tod des Dokumentarfilmers Steffen Meyn. Er verunglückte während der Räumungsarbeiten im Hambacher Forst. Die Politik versuchte danach, den Tod für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Sebastian Weiermann
Extinction Rebellion

Linke Gruppen haben sich zu einem Bündnis »Ungehorsam für alle« zusammengeschlossen. Anfang Oktober sollen ganze Teile Berlins lahmgelegt werden, um für Klimaschutz zu protestieren. Das Bündnis lädt alle Menschen ein, sich an den Blockaden zu beteiligen.

Georg Sturm
Klimastreik

Statt »AfD wegbassen« heißt es an diesem Freitag: »Kapitalismus wegbassen«. Das Bündnis Reclaim Club Culture setzt beim Klimastreik auf Rave und Rausch - und fordert einen radikalen Systemwechsel.

Marie Frank
Klimastreik

Am Freitag hat die Klimabewegung zum Streik aufgerufen. Marie Frank meint: Im Kampf gegen den Klimawandel helfen keine Schönheitsreparaturen mehr, sondern radikale politische und ökonomische Veränderungen sind nötig.

Marie Frank
Sand im Getriebe

Ziel erreicht: Das Aktionsbündnis »Sand im Getriebe« hat am Sonntag Teile der Automesse IAA lahmgelegt und mehrere Zugänge blockiert. Viele Messebesucher reagierten mit Unverständnis.

Katharina Schwirkus und Sebastian Weiermann, Frankfurt
IAA

Die »Fridays for Future«-Bewegung hat ihren Auftritt auf der internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main abgesagt. Die Absage der Jugendlichen ist ein starkes Signal.

Sebastian Bähr
Hambacher Forst

Ein Jahr nach dem Beginn der Räumung des Hambacher Forstes gibt es viele Fragezeichen. Ist der Wald wirklich gerettet? Wie kam es damals eigentlich zur Räumung?

Sebastian Weiermann
Braunkohletagebau

Für Schäden durch den Bergbau muss der Verursacher aufkommen. Was jedoch soll werden, wenn die Lausitzer Energie AG das nicht mehr kann? Das fragt die Klimaschutzorganisation BUND.

Andreas Fritsche
Volksinitiative Klimanotstand

Mehr als doppelt so viele Unterschriften wie nötig hat die Volksinitiative Klimanotstand Berlin in kurzer Zeit gesammelt. Sie drängt den Berliner Senat auf schnellere Umsetzung der Klimaziele.

Claudia Krieg
Greta Thunberg
ndPlus

Vor genau einem Jahr begann Greta Thunberg mit ihrer Protestaktion für mehr Klimaschutz. Und ebnete damit den Weg für eine längst weltweite Klima- und Schulstreikbewegung.

Annika Keilen
Brandenburger Landtag

AfD-Wahlkandidat Andreas Kalbitz nennt die Klimaschutz-Ikone Greta Thunberg ein »mondgesichtiges Mädchen«. Die Jugend lässt ihm das nicht durchgehen.

Wilfried Neiße
Greta Thunberg

Am Mittwoch ist Greta Thunberg mit dem Segelboot nach New York aufgebrochen. Nicht wenige sehen in der Atlantik-Überfahrt Fallstricke für die 16-Jährige. Aber auch sie ist keine Heilsbringerin.

Stefan Otto
Fridays for Future

Die meisten Journalisten widmen der aktuellen Klimakrise nicht genügend Aufmerksamkeit, meint Simone Regina Adams. Das müsse sich ändern, wenn die Katastrophe verhindert werden soll

Simone Regina Adams
Kohleausstieg

Umwelt- und Klimaaktivisten rufen am 18. August in Potsdam zur »Coal & Boat«-Demonstration für den Kohleausstieg auf. Damit wollen sie ein deutliches Zeichen für den »schnellen Kohleausstieg bis spätestens 2030« setzen.

Extinction Rebellion
ndPlus

Wer bei einer Aktion der Umweltbewegung Extinction Rebellion in Grossbritannien verhaftet wird, kommt auch vor Gericht. Bislang gab trifft das mehr als 1400 Aktive.

Christian Mihatsch
Vattenfall
ndPlus

Das Unternehmen Vattenfall heizt in Berlin-Moabit noch immer mit extrem schädlicher Steinkohle. Ein Besuch im ältesten Kraftwerk der Hauptstadt. Spätestens 2030 soll es in der Hauptstadt ausgekohlt haben.

Claudia Krieg
Klimakrise
ndPlus

Ob in Belgien, Frankreich oder im Westen Deutschlands - vielerorts wurden diese Woche neue Hitzerekorde aufgestellt. Und nach dem extrem trockenen und heißen Sommer 2018 lässt sich auch das Jahr 2019 zu trocken an. In etlichen Bundesländern im Norden und im Süden Deutsc...

Susanne Aigner
Fridays for Future

Fridays for Future ist eine elitäre Veranstaltung? Na und? Ist es nicht wünschenswert, wenn die Privilegierten sich an erster Front gegen die Klimakrise einsetzen. Sie haben diese schließlich verursacht.

Lara Eckstein
Fridays for Future

Jugendliche von Fridays for Future campten fünf Tage lang auf dem Alten Markt in Köln. Dass die Metropole als erste deutsche Millionenstadt den Klimanotstand ausgerufen hat, reicht ihnen nicht.

Sebastian Weiermann
Fridays for Future

Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Wir reden vom Feminismus - und vom Klimaschutz. Denn beides gehört nicht nur in Theorie zusammen. Die Fridays-for-Future-Bewegung (F4F), die derzeit die Weltpolitik beeinflusst, gibt dieser Verbindung auf vielfältige Weise konkrete Gest...

Kerstin Wolter Alex Wischnewski
Ende Gelände

Bauer Willi darf seit den Protesten von «Ende Gelände» im Rheinland in vielen Medienberichten als Beleg dafür herhalten, dass sich Klimaaktivisten nicht für die Arbeit der Landwirte interessieren. Die Geschichte hat nur einen Haken.

Robert D. Meyer
Fridays For Future

Die Protesten im Rheinischen Kohlerevier am vergangenen Wochenende könnten ein Wendepunkt gewesen sein. Denn jetzt rückt ein weiterer Akteur in das Blickfeld der Debatte: der globale Süden.

Tetet Lauron, Nadja Charaby, Katja Voigt und Tadzio Müller
Ende Gelände

nd-Redakteur Fabian Hillebrand wurde bei den Ende-Gelände-Protesten in Nordrhein-Westfalen von der Polizei festgesetzt. Sein Bericht zeigt, wie sehr er dadurch in der Ausübung seines Berufes behindert wurde.

Fabian Hillebrand
Ende Gelände

Das »Ende-Gelände«-Bündnis kann zufrieden sein: Tausende beteiligten sich an Blockaden, Besetzungen und Demonstrationen.

Katharina Schwirkus und Sebastian Weiermann
LINKE in der Krise

Der britische Autor Paul Mason spricht sich vor dem Hintergrund rechter Wahlerfolge für die Schaffung von Mitte-Links-Bündnissen aus. »Die wichtigste Aufgabe ist heute, die Demokratie gegen die extreme Rechte zu verteidigen.«

Simon Poelchau
Ende Gelände

Mehr als 1.000 Menschen sind auf dem Protestcamp von »Ende Gelände« bei Viersen eingetroffen. Besonders gefragt sind die Pressesprecherinnen. »nd« hat sie getroffen.

Katharina Schwirkus
Ende Gelände

Die Medienarbeit der Klimaaktivist*innen von »Ende Gelände« wird immer professioneller. Auf dem Protestcamp zeigen sie Journalist*innen, welche verschiedenen Positionen man einnehmen kann, wenn die Polizei die Blockade auflöst und Demonstrant*innen wegträgt.

Katharina Schwirkus, Viersen
Ende Gelände

Die Sicherheitsbehörden versuchen seit Wochen, die Klimaproteste im Rheinland zu spalten. Das Gute ist: »Fridays for Future« hat klargemacht, dass sie sich auf diese etwa von den Anti-G20-Protesten bekannte Strategie der Behörden, eine Protestbewegung in »legal« und vermeintlich »kriminell« zu unterscheiden, nicht einlässt.

Robert D. Meyer
Ende Gelände

Wenn die einen pennen, müssen die anderen rennen. Und so nimmt die Klimaschutzbewegung weiter an Fahrt auf. Gerade weil die herrschende Politik keinerlei Anstalten macht, tatsächlich etwas für den Schutz unser aller Lebensgrundlagen zu tun.

Lorenz Gösta Beutin
LINKE in der Krise

Menschen wie Frank Schumacher werden gerne herangezogen, um mit ihren Schicksalen zu erklären, dass sich Politik und Parteien weniger ums Klima kümmern sollten und mehr um Löhne, Renten und Grenzen. Doch der alte, weiße Ossi widerspricht.

Frank Schumacher
Ende Gelände

»Ende Gelände« mobilisiert immer mehr 
Menschen, mit zivilem Ungehorsam für den Ausstieg aus der Braunkohle zu demonstrieren. Dieses Jahr werden zum vierten Mal in Folge Tausende Menschen für Klimagerechtigkeit 
protestieren.

Katharina Schwirkus
Ende Gelände

Aktivisten, Schüler, Studenten, Umweltschützer - viele Gruppen, ein Ziel: Mehr Klimaschutz. Tausende werden zu den Aktionstagen am und im Rheinischen Revier erwartet. Jetzt steht der Standort des Protestcamps fest.

Elke Silberer
Ende Gelände

Die Umweltbewegung »Extinction Rebellion« protestierte vor dem Kanzleramt für die Erklärung eines Klimanotstands. Das »Ende Gelände«-Bündnis erhält derweil Strafzahlungsaufforderungen in Höhe von 50.000 Euro.

Sebastian Bähr
Alle Dörfer Bleiben!

Mehr als ein Dutzend Dörfer in Deutschland sind in ihrer Existenz bedroht. Ihre Bewohner*innen sollen umgesiedelt werden, damit Braunkohle abgebaut werden kann, die unter den Häusern liegen. Doch die Betroffenen vernetzen sich und fordern, ihr zu Hause zu erhalten.

Katharina Schwirkus
Ende Gelände

Aktivist*innen von »Ende Gelände« bereiten sich auf Proteste im Rheinland vor. Die Polizei warnte Schüler*innen zunächst mit falschen Informationen, jetzt setzt sie auf Videobotschaften. Doch die Umweltaktivist*innen lassen sich nicht einschüchtern.

Katharina Schwirkus
Umweltprobleme

Eine weltweite Umfrage zeigt, dass Westeuropäer besonders besorgt über Plastikmüll im Meer sind. US-Amerikaner und Australier finden die Klimaerwärmung gefährlicher. Im globalen Süden ist Trinkwasserverschmutzung das wichtigste Problem.

Klimaschutz

In Deutschland kann die Zivilgesellschaft in Sachen Elektromobilität kaum mitreden. Michael Reckordt von der linken NGO PowerShift erklärt im Podcast, warum Konzerne die deutsche Rohstoffpolitik dominieren und warum der alleinige Fokus auf Elektroautos problematisch ist.

Katharina Schwirkus
Fridays for Future

Die 16-jährige Initiatorin der Fridays-for-Future-Bewegung belässt es nicht dabei, jeden Freitag zu streiken. Ab dem Sommer will sie dem Unterricht ein ganzes Jahr lang fernbleiben. Stattdessen: Un-Klimagipfel in New York und Santiago de Chile - natürlich mit dem Schiff.

Fridays for Future
ndPlus

Lia und Leila unterstützen die »Fridays-for-Future-Bewegung«. Die beiden 13-jährigen Berlinerinnen fordern ein Umdenken in der Klimapolitik. Auch bei anderen Themen sollten Kinder und Jugendliche mehr mitreden können, finden sie.

Inga Dreyer