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Klimabewegung

Ob „Ende Gelände“ oder „Fridays for Future“ die Klimabewegungen fordern die Einhaltung der Klimaziele von der Politik. Von der CO2-Steuer bis zum Klimanotstand reichen ihre Forderungen. Politiker*innen sollen handeln, nicht erst in fünf Jahren, sondern jetzt.

Die COP25 in Madrid.
UN-Klimaverhandlungen
Elena Balthesen

Als hätten wir noch alle Zeit der Welt

»Ich habe kaum Besseres erwartet, aber ich bin erschüttert«, schreibt unsere Kolumnistin Elena Balthesen von »Fridays for Future.« Für die junge Klimabewegung ist der Gipfel trotzdem bereichernd.

Das NRW-Innenministerium scheint RWE bereitwillig zuarbeiten zu ...
Hambacher Forst
Sebastian Weiermann

Fotos für RWE

Am Dienstag veröffentlichte Dokumente werfen neue Fragen zur Zusammenarbeit zwischen nordrhein-westfälischen Behörden und dem Energiekonzern RWE auf.

Klimabewegung
Andreas Fritsche

Streit um Kohle, Zeit und Geld

Die Justiz ist überlastet. Verfahren ziehen sich deshalb lange hin. Es ist angesichts dieser Lage nur vernünftig, Verfahren gegen eine Geldauflage einzustellen, wenn es sich um vergleichsweise geringfügige Vorwürfe handelt. Mal abgesehen davon, was am Montag vor dem Amt...

Protest im August 2015 am Kraftwerk Jänschwalde
Ende Gelände
Andreas Fritsche

Klimaschutz vor Gericht

Gegen eine geringe Geldauflage hätte das Amtsgericht Cottbus das Verfahren gegen einen Umweltaktivisten einstellen können. Doch die Staatsanwaltschaft verlangte plötzlich eine empfindlichere Strafe.

Im Berliner Olympiastadion soll die Bürger*innenversammlung 2020...
Fridays for Future
Sebastian Weiermann

Für 29,95 Euro die Welt retten?

Mit einem Großevent im Olympiastadion wollen ein Drogerieprodukthersteller und Teile der »for Future«-Bewegung ein Zeichen für Klimaschutz setzen. Es hagelt Kritik an Umsetzung und Zielen der Veranstaltung.

Libyen
Bettina Rühl

Klimaschutz in Zeiten des Krieges

Auch wenn ein ökologischer Lebensstil inmitten von Krieg und Überlebenskampf kaum zu vermitteln ist, gibt die »Libysche Jugendbewegung für das Klima« nicht auf. Sie will das Thema wachhalten, damit nach einem Ende des Kämpfe keine Zeit verloren geht.

Fridays for Future
Elena Balthesen

Klimabewegung muss zusammenhalten

Fridays for Future und Extinction Rebellion sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Das ist gut, findet die Aktivistin Elena Balthesen. Es ist strategisch nur sinnvoll, dass es unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Ansätzen gibt.

Kontra: Extinction Rebellion
Marie Frank

Kenne deine Gegner

Angesichts des Rechtsrucks ist es mehr als nur ein Fauxpas, wenn sich Extinction Rebellion ihre politischen Gegner*innen ausgerechnet auf der linken Seite sucht. Es ist ein fatales gesellschaftliches Signal, das viel darüber aussagt, was bei dieser Bewegung läuft.

Pro: Extinction Rebellion
Sebastian Bähr

Solidarische Kritik üben

In Teilen der radikalen Linken Deutschlands wird besonders die junge Bewegung »Extinction Rebellion« kritisiert. In vielen Fällen auch zu Recht: Aber wegen der fehlenden »Reinheit« die Bewegung verdammen und sich in der Szenekneipe auf die Schultern klopfen?

Mit 20 Kanus blockieren Aktivisten des Bündnisses "DeCOALonize" ...
Kohleausstieg
Sebastian Weiermann

Steinkohlekraftwerk in Lünen blockiert

Aktivisten des Bündnisses »DeCOALonize Europe« haben am Freitag Kohlekraftwerke in Hamburg und Lünen bei Dortmund blockiert. Sie wollen die Lieferkette der Kohle unterbrechen und auf die miserablen Zustände in den Abbauländern aufmerksam machen.

deCOALonize Europe
Moritz Wichmann und Vanessa Fischer

Aktivisten blockieren Zuweg zum Kohlekraftwerk Moorburg

Sie wollen den sofortigen Kohleausstieg. In Hamburg haben Aktivisten Straßen blockiert. Das Bündnis »deCOALonize Europe« will durch seine Aktionen die globalen Lieferketten der Steinkohle sichtbar machen – vom Bergbau bis zur Verbrennung.

Technik gegen Klimakrise
Stephan Kaufmann

Vorsicht, defekt!

Die Temperaturregulierung der Erde ist kaputt. Da hilft nichts, wir brauchen bessere Technik! Saubere Autos, sauberer Strom, sauberes Fleisch. Wie das aussehen könnte wissen wir sogar. Es gibt nur einen Haken...

Aktionswoche
Reimar Paul

Campen für den Klimaschutz

Die großen Klimademonstrationen am Freitag waren der Auftakt einer weltweiten Aktionswoche. Es gibt viele Veranstaltungen, auch in Niedersachsen.

Fridays for Future
Philipp Hedemann

»Warum wird immer noch Kohle verfeuert?«

Die Klimakrise bedroht die Zukunft junger Menschen. 16 Kinder aus zwölf Ländern haben deshalb am Montag eine Beschwerde beim UN-Kinderrechtsausschuss eingereicht. Im Interview erklärt Mitunterzeichnerin Raina Ivanova, was sie sich jetzt erhofft.

Klimaschutz
Markus Drescher

Nach dem Gipfel ist vor dem Streik

Während UN-Generalsekretär António Guterres nach dem Klimagipfel in New York zufrieden zeigt, weil 77 Länder sich zur Klimaneutralität bekannt haben, wirft Fridays-for-Future Begründerin Greta Thunberg Staats-und Regierungschefs Versagen vor.

Klimastreik
Katharina Schwirkus und Sebastian Bähr

Ungehorsam fürs Klima

Einigen Teilnehmer*innen des Klimastreiks gingen die Demonstrationen nicht weit genug. Aktivist*innen der Klimabewegung »Ende Gelände« und der »Seebrücke«, die legale Migrationswege fordert, besetzten von Freitagnachmittag bis in die Nacht Straßen in Berlin.

Lausitzer Braunkohlerevier
Fabian Hillebrand

Der erlegte Drache

In der Lausitz ist die Diskussion um den Klimawandel hitziger, viele Arbeitsplätze in der Region hängen an der Kohle. Umso erstaunlicher: In Finsterwalde beteiligten sich über 300 Menschen am Klimastreik.

Fridays For Future
Lili Geiermann & Sebastian Bähr

»Heute ist nur der Anfang«

Seit dem frühen Freitagmorgen fanden in Berlin verschiedene Protestaktionen gegen die Klimapolitik der Regierung statt. Teilnehmer fordern, nicht den streikenden Schülern und Jugendlichen die Verantwortung für die Klimakrise zu überlassen.

Fridays for Future
Elena Balthesen

Habt ihr uns endlich verstanden?

Egal in welcher Form, ob mit Schulstreiks, Straßen- und Baggerblockaden oder mit ganz neuen Protestformen: Mit »Fridays for Future« ist etwas Einzigartiges entstanden und die Vernetzung deutschland- und sogar weltweit ist großartig.

Gewerkschaft und Klimaschutz
Hans-Gerd Öfinger

Trendwende oder Eintagsfliege?

Zahlreiche Gewerkschaftsmitglieder werden dem Aufruf zum globalen Klimastreik folgen. Doch die konkrete Unterstützung für »Fridays for Future« muss sich in den Betrieben bewähren.

Fridays for Future
Sebastian Bähr

»Die Jugendlichen sind nicht naiv«

Der Schülerbewegung Fridays for Future ist es innerhalb eines Jahres gelungen, die öffentliche Debatte zu bestimmen. Der Bewegungsforscher Simon Teune spricht im Interview über die Perspektiven, Stärken und blinden Flecke der Jugendlichen.

Klimastreik
Susanne Schwarz

Das erste und das letzte Wort

Vom Südpol bis Spitzbergen: «Global Climate Strike» - unter diesem Motto hat die Klimabewegung Großes vor. In mehr als 2000 Städten in 130 Staaten auf allen Kontinenten gibt es allein an diesem Freitag Demonstrationen.

Hambacher Forst
Sebastian Weiermann

Im Wald gestorben

Heute jährt sich der Tod des Dokumentarfilmers Steffen Meyn. Er verunglückte während der Räumungsarbeiten im Hambacher Forst. Die Politik versuchte danach, den Tod für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Extinction Rebellion
Georg Sturm

Massenhafte Sitzblockaden angekündigt

Linke Gruppen haben sich zu einem Bündnis »Ungehorsam für alle« zusammengeschlossen. Anfang Oktober sollen ganze Teile Berlins lahmgelegt werden, um für Klimaschutz zu protestieren. Das Bündnis lädt alle Menschen ein, sich an den Blockaden zu beteiligen.

Klimastreik
Marie Frank

Feiern gegen den Untergang

Statt »AfD wegbassen« heißt es an diesem Freitag: »Kapitalismus wegbassen«. Das Bündnis Reclaim Club Culture setzt beim Klimastreik auf Rave und Rausch - und fordert einen radikalen Systemwechsel.

Klimastreik
Marie Frank

Klimakampf ist Klassenkampf

Am Freitag hat die Klimabewegung zum Streik aufgerufen. Marie Frank meint: Im Kampf gegen den Klimawandel helfen keine Schönheitsreparaturen mehr, sondern radikale politische und ökonomische Veränderungen sind nötig.

Sand im Getriebe
Katharina Schwirkus und Sebastian Weiermann, Frankfurt

»Ihr könnt auch Fahrrad fahren«

Ziel erreicht: Das Aktionsbündnis »Sand im Getriebe« hat am Sonntag Teile der Automesse IAA lahmgelegt und mehrere Zugänge blockiert. Viele Messebesucher reagierten mit Unverständnis.

IAA
Sebastian Bähr

Zeichen des Niedergangs

Die »Fridays for Future«-Bewegung hat ihren Auftritt auf der internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main abgesagt. Die Absage der Jugendlichen ist ein starkes Signal.

Hambacher Forst
Sebastian Weiermann

Wie Reul den Räumungsgrund fand

Ein Jahr nach dem Beginn der Räumung des Hambacher Forstes gibt es viele Fragezeichen. Ist der Wald wirklich gerettet? Wie kam es damals eigentlich zur Räumung?

Braunkohletagebau
Andreas Fritsche

Klimaschützer verklagen Konzern

Für Schäden durch den Bergbau muss der Verursacher aufkommen. Was jedoch soll werden, wenn die Lausitzer Energie AG das nicht mehr kann? Das fragt die Klimaschutzorganisation BUND.

Volksinitiative Klimanotstand
Claudia Krieg

Rückenwind für den Klimaschutz

Mehr als doppelt so viele Unterschriften wie nötig hat die Volksinitiative Klimanotstand Berlin in kurzer Zeit gesammelt. Sie drängt den Berliner Senat auf schnellere Umsetzung der Klimaziele.

Greta Thunberg
Annika Keilen

Ein Vorbild vor allem für Frauen

Vor genau einem Jahr begann Greta Thunberg mit ihrer Protestaktion für mehr Klimaschutz. Und ebnete damit den Weg für eine längst weltweite Klima- und Schulstreikbewegung.

Brandenburger Landtag
Wilfried Neiße

Gretas Jünger befragen Kandidaten

AfD-Wahlkandidat Andreas Kalbitz nennt die Klimaschutz-Ikone Greta Thunberg ein »mondgesichtiges Mädchen«. Die Jugend lässt ihm das nicht durchgehen.

Greta Thunberg
Stefan Otto

Wer braucht schon Ikonen?

Am Mittwoch ist Greta Thunberg mit dem Segelboot nach New York aufgebrochen. Nicht wenige sehen in der Atlantik-Überfahrt Fallstricke für die 16-Jährige. Aber auch sie ist keine Heilsbringerin.

Fridays for Future
Simone Regina Adams

Klimademos statt Mord und Totschlag

Die meisten Journalisten widmen der aktuellen Klimakrise nicht genügend Aufmerksamkeit, meint Simone Regina Adams. Das müsse sich ändern, wenn die Katastrophe verhindert werden soll

Kohleausstieg

»Coal & Boat«-Demonstration in Potsdam

Umwelt- und Klimaaktivisten rufen am 18. August in Potsdam zur »Coal & Boat«-Demonstration für den Kohleausstieg auf. Damit wollen sie ein deutliches Zeichen für den »schnellen Kohleausstieg bis spätestens 2030« setzen.

Extinction Rebellion
Christian Mihatsch

Aufstand statt nur Protest

Wer bei einer Aktion der Umweltbewegung Extinction Rebellion in Grossbritannien verhaftet wird, kommt auch vor Gericht. Bislang gab trifft das mehr als 1400 Aktive.

Vattenfall
Claudia Krieg

Klimakiller Kraftwerk

Das Unternehmen Vattenfall heizt in Berlin-Moabit noch immer mit extrem schädlicher Steinkohle. Ein Besuch im ältesten Kraftwerk der Hauptstadt. Spätestens 2030 soll es in der Hauptstadt ausgekohlt haben.

Klimakrise
Susanne Aigner

Wetterextrem oder Klimawandel?

Ob in Belgien, Frankreich oder im Westen Deutschlands - vielerorts wurden diese Woche neue Hitzerekorde aufgestellt. Und nach dem extrem trockenen und heißen Sommer 2018 lässt sich auch das Jahr 2019 zu trocken an. In etlichen Bundesländern im Norden und im Süden Deutsc...

Fridays for Future
Lara Eckstein

Priviliged Kids for Future? Von wegen!

Fridays for Future ist eine elitäre Veranstaltung? Na und? Ist es nicht wünschenswert, wenn die Privilegierten sich an erster Front gegen die Klimakrise einsetzen. Sie haben diese schließlich verursacht.

Fridays for Future
Sebastian Weiermann

Klimacamp mitten in der City

Jugendliche von Fridays for Future campten fünf Tage lang auf dem Alten Markt in Köln. Dass die Metropole als erste deutsche Millionenstadt den Klimanotstand ausgerufen hat, reicht ihnen nicht.

Fridays for Future
Kerstin Wolter Alex Wischnewski

Was »pro life« eigentlich bedeutet

Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Wir reden vom Feminismus - und vom Klimaschutz. Denn beides gehört nicht nur in Theorie zusammen. Die Fridays-for-Future-Bewegung (F4F), die derzeit die Weltpolitik beeinflusst, gibt dieser Verbindung auf vielfältige Weise konkrete Gest...

Ende Gelände
Robert D. Meyer

Kampf um die Möhre

Bauer Willi darf seit den Protesten von «Ende Gelände» im Rheinland in vielen Medienberichten als Beleg dafür herhalten, dass sich Klimaaktivisten nicht für die Arbeit der Landwirte interessieren. Die Geschichte hat nur einen Haken.

Fridays For Future
Tetet Lauron, Nadja Charaby, Katja Voigt und Tadzio Müller

Vom Klimaschutz zur Klimagerechtigkeit

Die Protesten im Rheinischen Kohlerevier am vergangenen Wochenende könnten ein Wendepunkt gewesen sein. Denn jetzt rückt ein weiterer Akteur in das Blickfeld der Debatte: der globale Süden.

Ende Gelände
Fabian Hillebrand

Mit dem Gefangenentransporter in Richtung Pressefreiheit

nd-Redakteur Fabian Hillebrand wurde bei den Ende-Gelände-Protesten in Nordrhein-Westfalen von der Polizei festgesetzt. Sein Bericht zeigt, wie sehr er dadurch in der Ausübung seines Berufes behindert wurde.

Ende Gelände
Katharina Schwirkus und Sebastian Weiermann

Lahmgelegt

Das »Ende-Gelände«-Bündnis kann zufrieden sein: Tausende beteiligten sich an Blockaden, Besetzungen und Demonstrationen.

LINKE in der Krise
Simon Poelchau

Mason ruft zu Mitte-Links-Bündnissen wie in Berlin auf

Der britische Autor Paul Mason spricht sich vor dem Hintergrund rechter Wahlerfolge für die Schaffung von Mitte-Links-Bündnissen aus. »Die wichtigste Aufgabe ist heute, die Demokratie gegen die extreme Rechte zu verteidigen.«

Ende Gelände
Katharina Schwirkus

Vorbereitet in die Grube

Mehr als 1.000 Menschen sind auf dem Protestcamp von »Ende Gelände« bei Viersen eingetroffen. Besonders gefragt sind die Pressesprecherinnen. »nd« hat sie getroffen.

Ende Gelände
Katharina Schwirkus, Viersen

Training für die Medien

Die Medienarbeit der Klimaaktivist*innen von »Ende Gelände« wird immer professioneller. Auf dem Protestcamp zeigen sie Journalist*innen, welche verschiedenen Positionen man einnehmen kann, wenn die Polizei die Blockade auflöst und Demonstrant*innen wegträgt.

Ende Gelände
Robert D. Meyer

Auf die Straße und in die Kohlegrube

Die Sicherheitsbehörden versuchen seit Wochen, die Klimaproteste im Rheinland zu spalten. Das Gute ist: »Fridays for Future« hat klargemacht, dass sie sich auf diese etwa von den Anti-G20-Protesten bekannte Strategie der Behörden, eine Protestbewegung in »legal« und vermeintlich »kriminell« zu unterscheiden, nicht einlässt.

Ende Gelände
Lorenz Gösta Beutin

K-l-i-m-a-n-o-t-s-t-a-n-d!

Wenn die einen pennen, müssen die anderen rennen. Und so nimmt die Klimaschutzbewegung weiter an Fahrt auf. Gerade weil die herrschende Politik keinerlei Anstalten macht, tatsächlich etwas für den Schutz unser aller Lebensgrundlagen zu tun.

LINKE in der Krise
Frank Schumacher

Trotz alledem: Arbeitsloser Working Class Ossi for Future

Menschen wie Frank Schumacher werden gerne herangezogen, um mit ihren Schicksalen zu erklären, dass sich Politik und Parteien weniger ums Klima kümmern sollten und mehr um Löhne, Renten und Grenzen. Doch der alte, weiße Ossi widerspricht.

Ende Gelände
Katharina Schwirkus

»Proteste sind Ausdruck von Demokratie«

»Ende Gelände« mobilisiert immer mehr 
Menschen, mit zivilem Ungehorsam für den Ausstieg aus der Braunkohle zu demonstrieren. Dieses Jahr werden zum vierten Mal in Folge Tausende Menschen für Klimagerechtigkeit 
protestieren.

Ende Gelände
Elke Silberer

Verwaltungsgericht Aachen gibt grünes Licht für Klima-Camp

Aktivisten, Schüler, Studenten, Umweltschützer - viele Gruppen, ein Ziel: Mehr Klimaschutz. Tausende werden zu den Aktionstagen am und im Rheinischen Revier erwartet. Jetzt steht der Standort des Protestcamps fest.

Ende Gelände
Sebastian Bähr

Aktivisten wollen Ausrufung von Klimanotstand

Die Umweltbewegung »Extinction Rebellion« protestierte vor dem Kanzleramt für die Erklärung eines Klimanotstands. Das »Ende Gelände«-Bündnis erhält derweil Strafzahlungsaufforderungen in Höhe von 50.000 Euro.

Alle Dörfer Bleiben!
Katharina Schwirkus

Podcast: »Kein weiteres zu Hause für Bergbau zerstören«

Mehr als ein Dutzend Dörfer in Deutschland sind in ihrer Existenz bedroht. Ihre Bewohner*innen sollen umgesiedelt werden, damit Braunkohle abgebaut werden kann, die unter den Häusern liegen. Doch die Betroffenen vernetzen sich und fordern, ihr zu Hause zu erhalten.

Ende Gelände
Katharina Schwirkus

Lügen haben kurze Beine - auch bei der Polizei

Aktivist*innen von »Ende Gelände« bereiten sich auf Proteste im Rheinland vor. Die Polizei warnte Schüler*innen zunächst mit falschen Informationen, jetzt setzt sie auf Videobotschaften. Doch die Umweltaktivist*innen lassen sich nicht einschüchtern.

Umweltprobleme

Plastik im Meer für Westeuropäer größte Umweltbedrohung

Eine weltweite Umfrage zeigt, dass Westeuropäer besonders besorgt über Plastikmüll im Meer sind. US-Amerikaner und Australier finden die Klimaerwärmung gefährlicher. Im globalen Süden ist Trinkwasserverschmutzung das wichtigste Problem.

Klimaschutz
Katharina Schwirkus

Wenn es um Umweltpolitik geht, ist Deutschland ein Entwicklungsland

In Deutschland kann die Zivilgesellschaft in Sachen Elektromobilität kaum mitreden. Michael Reckordt von der linken NGO PowerShift erklärt im Podcast, warum Konzerne die deutsche Rohstoffpolitik dominieren und warum der alleinige Fokus auf Elektroautos problematisch ist.

Fridays for Future

Thunberg will ein Jahr nicht zur Schule gehen

Die 16-jährige Initiatorin der Fridays-for-Future-Bewegung belässt es nicht dabei, jeden Freitag zu streiken. Ab dem Sommer will sie dem Unterricht ein ganzes Jahr lang fernbleiben. Stattdessen: Un-Klimagipfel in New York und Santiago de Chile - natürlich mit dem Schiff.

Fridays for Future
Inga Dreyer

Lust aufs Mitbestimmen

Lia und Leila unterstützen die »Fridays-for-Future-Bewegung«. Die beiden 13-jährigen Berlinerinnen fordern ein Umdenken in der Klimapolitik. Auch bei anderen Themen sollten Kinder und Jugendliche mehr mitreden können, finden sie.