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Vor Gericht: Der Mord an Walter Lübcke und der versuchte Mord an Ahmad E.

Der Prozess im Mordfall Walter Lübcke hat begonnen. Der mutmaßliche Mörder Stephan Ernst soll auch den Iraker Ahmad E. mit einem Messer attackiert haben. Ernst war Mitglied der Freien Kameradschaft Kassel. Sein Name findet sich auch im geheimen Verfassungsschutzbericht zum NSU. Das Versagen der Behörden, Ernst rechtzeitig zu stoppen, soll ein Untersuchungsausschuss im hessischen Landtag klären.
Blumen und Kränze erinnern vor dem Eingang des Regierungspräsidi...
Mordfall Walter Lübcke
Nathan Niedermeier

Freunde im rechten Terrornetz

Mehrere laut Generalbundesanwaltschaft wichtige Akteure des rechtsterroristischen NSU hatten nachweislich Kontakte zum im Mordfall Walter Lübcke angeklagten Stephan E. Außerdem kannte er den militanten Neonazi Stanley R.

Gerichtssaal des Oberlandesgerichts zu Beginn einer weiteren Ver...
Lübcke-Prozess
Johanna Treblin

Ein Satz, eine Leerstelle

Im Mordfall Walter Lübcke droht dem Hauptangeklagten Stephan Ernst eine lebenslange Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung. Der Mitangeklagte Markus H. könnte auf freiem Fuß bleiben.

Lübcke-Prozess
Johanna Treblin, Frankfurt am Main

Korrektur als Zeichen der Stärke

Der Anwalt der Familie von Walter Lübcke bewertet den Fall anders als die Bundesanwaltschaft. Der Mitangeklagte Markus H. solle wegen Mittäterschaft beim Mord und nicht nur wegen Beihilfe verurteilt werden.

Anklagevertreter Killmer ist überzeugt, dass Stephan E. beim Lüb...
Mord an Walter Lübcke
Joachim F. Tornau

Höchststrafe gefordert

Die Bundesanwaltschaft hält auch den Messerangriff von Stephan E. auf einen Geflüchteten für erwiesen. Auch für den Mitangeklagten Markus H. fordert sie fast zehn Jahre Haft.

Lübcke-Prozess
Joachim F. Tornau

Sonderbare Spaziergänger

Eine Gerichtsaussage belastet den Mitangeklagten Markus H. Der Sohn des Mordopfers will den Neonazi beim gemeinsamen Auskundschaften mit Stephan Ernst gesehen haben.

Lübcke-Prozess
Joachim F. Tornau

Zunehmend verzweifelt

Mit allen Mitteln versucht die Verteidigung zu verhindern, dass der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke auch wegen des Messerangriff auf den Geflüchteten Iraker Ahmed I. verurteilt wird.

Stephan Ernst
Johanna Treblin

Lübcke-Mörder »schuldfähig«

Der Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten verzögert sich. Der Senat hat aber schon deutlich gemacht, wie er urteilen will: Markus H. soll sich nur wegen Waffenbesitz verantworten.

Lübcke
Johanna Treblin

Lübcke-Prozess: Urteil für 1. Dezember erwartet

Im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und den versuchten Mord an Ahmed I. könnte am 1. Dezember das Urteil fallen. Vorausgesetzt, dass die Beweisaufnahme und die Vernehmung der noch ausstehenden Zeugen und Sachverständigen planmäßig abgeschlossen werden.

Lübcke
Johanna Treblin

Lübcke-Prozess: Urteil für 1. Dezember erwartet

Im Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und den versuchten Mord an Ahmed I. könnte am 1. Dezember das Urteil fallen. Thomas Sagebiel, Vorsitzender Richter des 5. Strafsenats Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt, visierte am Dienstag für d...

Walter Lübcke
Johanna Treblin

Plötzliche Amnesie

Das Oberlandesgericht in Frankfurt am Main geht davon aus, im Dezember ein Urteil im Lübcke-Mordprozess zu sprechen. Dabei ist man der Wahrheit bisher kaum näher gekommen. Der Hauptangeklagte und einige Zeugen haben zu oft gelogen.

Mordfall Lübcke
Joachim F. Tornau

Verteidiger beschuldigt Ex-Verteidiger

Wie glaubhaft ist das jüngste Geständnis des mutmaßlichen Lübcke-Mörders Stephan Ernst? In der derzeit gültigen Version seines Geständnisses gibt er zu, auf Lübcke geschossen zu haben. An den Umständen sei aber sein mitangeklagter Freund schuld.

Das Netzwerk
Johanna Treblin und Sebastian Bähr

Walter Lübcke ist tot – viele Finger waren am Abzug

Für den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke stehen nur Stephan Ernst und Markus H. vor Gericht. Antifaschisten weisen jedoch daraufhin, dass ein ganzes Netzwerk hinter den beiden Angeklagten steht. »nd« hat nachgeforscht und zeigt die wichtigsten Personen.

Mordfall Lübcke
Johanna Treblin, Frankfurt am Main

Forschen nach dem Netzwerk

In der Befragung des Hauptangeklagten Stephan Ernst taucht immer wieder der Name Alexander S. auf. Gemeinsam mit Ernst und Markus H. sei dieser auf mehreren rechten Demonstrationen gewesen.

Lübcke
Johanna Treblin

»Eine Beantwortung muss unterbleiben«

Seit dem Geständnis vom Lübcke-Mörder könnte der Blick des Gerichts auf ein Netzwerk geweitet worden sein. Wer gehörte zum rechten Umfeld vom mutmaßlichen Lübcke-Mörder? Auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion gibt die Bundesregierung wenig preis.

Lübcke-Mord
Sebastian Bähr

Was gehört an die breite Öffentlichkeit?

Juristisch belangt werden können sie vermutlich nicht dafür, presseethisch ist es dennoch fragwürdig: Journalisten des Programms STRG_F haben Sequenzen der Vernehmungsvideos von Stephan Ernst veröffentlicht. Vor Gericht gab es dafür unisono Kritik.

Rechtsterrorismus
Sebastian Bähr

Keine klare, glaubhafte Aussage

Stephan Ernst, mutmaßlicher Mörder von Walter Lübcke, hat diese Woche zum ersten Mal vor Gericht ausgesagt, und damit ein drittes Geständnis abgelegt. Nun will er doch geschossen haben. Viele Details bleiben aber unglaubwürdig.

Walter Lübcke
Johanna Treblin

67 Tatverdächtige für Hasskommentare

Drei Gerichtsverhandlungen, viele Durchsuchungen, Beschlagnahmungen von Computern und ein paar eingestellte Verfahren: 20 Staatsanwaltschaften sind mit Hassposts gegen Lübcke befasst.

Lübcke
Sebastian Bähr

Stephan Ernst gesteht Mord an Walter Lübcke

Sieben Wochen nach Prozessbeginn: Stephan Ernst gibt zu, den Kasseler Regierungspräsidenten ermordet zu haben. Der Mitangeklagte Markus H. soll dabei gewesen sein.

Walter Lübcke
Johanna Treblin

Wahlpflichtverteidiger, der vierte

Erst ein Nazi-Anwalt, dann ein Verteidiger aus der gemäßigteren rechten Ecke, schließlich ein neutral wirkendes Anwaltsteam. Stephan Ernst, mutmaßlicher Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, hat seinen zweiten Anwalt gefeuert.

Lübcke-Prozess
Johanna Treblin, Frankfurt am Main

Ernst schasst seinen zweiten Verteidiger

Frank Hannig, Verteidiger von Stephan Ernst im Mordfall Walter Lübcke, versuchte am Dienstag noch einmal, seinen Mandanten umzustimmen. Doch der wollte ihn loswerden. Und der Richter entpflichtete Hannig schließlich.

Lübcke-Prozess
Johanna Treblin

»Die Anträge sind alle gequirlter Unsinn«

Der Anwalt des Hauptangeklagten Stephan Ernst hatte Anträge gestellt, ohne sich mit seinem Mandanten abzusprechen. Ernst beklagt nun ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis.

Walter Lübcke
Johanna Treblin

Erster Zeuge - und noch ein Geständnis

Seit Juni steht der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke vor Gericht. Nun wird der Prozess gegen Stephan Ernst fortgesetzt. Zwei abweichende Geständnisse von ihm gibt es schon - ein drittes könnte hinzukommen.

Lübcke-Mord
Johanna Treblin, Frankfurt am Main

Rechte Kameraden, rechtes Netzwerk

Warum einen Mord gestehen, wenn es nur ein Unfall war? Die zwei Geständnisse von Stephan Ernst, der den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ermordet haben soll, werfen so viele Fragen auf, wie sie beantworten. Im Prozess, der am 16. Juni vor dem Oberlandesgeric...

Lübcke-Prozess
Johanna Treblin, Frankfurt am Main

»Das stimmt hinten und vorne nicht«

Beim Prozess um den Mord an den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wurde ein zweites Vernehmungsvideo des mutmaßlichen Täters gezeigt. Seine Aussagen wirken nicht sehr glaubwürdig.

Lübcke-Prozess
Johanna Treblin

Stephan Ernsts zweites Geständnis

Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat die Tat gestanden - und später einen Rückzieher gemacht. Jetzt soll es ein Anderer gewesen sein.

Lübcke-Prozess
Johanna Treblin

Berechtigter Verdacht oder bloße Taktik

Am Dienstag geht der Prozess um den Mord an Walter Lübcke und den versuchten Mord an Ahmad E. weiter. Dann soll auch die Entscheidung über vier Befangenheitsanträge gegen den Richter mitgeteilt werden. Vermutlich werden sie abgelehnt.

Nach Prozessauftakt am Dienstag luden antifaschistische Gruppen ...
Walter Lübcke
Sebastian Bähr und Johanna Treblin

Ein lückenhaftes Geständnis

In dieser Woche startete der Prozess zum Mord an Walter Lübcke. Zum Auftakt wird ein Vernehmungsvideo des mutmaßlichen Täters gezeigt - darin schweigt er zum Messerangriff auf Ahmad E.

Ahmad E.
Johanna Treblin

»Mit Genugtuung die Anklage zur Kenntnis genommen«

Der Rechtsanwalt Alexander Hoffmann vertritt nun Ahmad E., der im Januar 2016 von einem Radfahrer niedergestochen 
wurde. Die Tat wird Stephan Ernst zugeschrieben, dem mutmaßlichen Mörder des Kasseler 
Regierungspräsidenten Walter Lübcke.

Lübcke
Hans-Gerd Öfinger

Untersuchungsausschuss zu Lübcke-Mord wird kommen

Der Hessische Landtag wird am kommenden Donnerstag die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur Aufarbeitung des Versagens hessischer Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit dem vor einem Jahr verübten Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) beschließen.

Lübcke-Mord
Sebastian Bähr

»Wir haben um jedes Blatt kämpfen müssen«

»Uns geht es darum, Aufklärung zu leisten und die Hintergründe der Verbrechen zu durchleuchten«. Hermann Schaus von der hessischen Linksfraktion über Untersuchungsausschüsse zum NSU und dem Lübcke-Mord.

Walter Lübcke
Johanna Treblin und Sebastian Bähr, Frankfurt am Main

Schwer erträglicher Start

Der mutmaßliche Mörder des nordhessischen Regierungspräsidenten Walter Lübcke steht in Frankfurt am Main vor Gericht. Seine Verteidiger setzen zu Beginn des Verfahrens auf Povokationen.

NSU
Sebastian Bähr

Nicht überraschend: Nazis lügen vor Gericht

Nach dem Ende des NSU-Prozesses hatten Neonazis applaudiert. Angehörige der Opfer zeigten sich enttäuscht. Sonja Brasch von NSU Watch Hessen über notwendige Aufklärung und blinde Flecken im Lübcke-Prozess.

Walter Lübcke
Johanna Treblin

Der unterschätzte Rechtsterrorismus

Im Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke vor einem Jahr stehen ab Dienstag zwei Männer vor Gericht. Ausschlaggebend für die Tat war Rassismus.