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Leo Fischer

Leo Fischer
Der gebürtige Münchener war von 2008 bis 2013 Chefredakteur der 
Satirezeitschrift "Titanic". Er ist regelmäßiger Autor mehrerer 
Zeitungen - für "neues deutschland" schreibt er die vierzehntägige 
Kolumne "Das kann weg". 

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Aktuelle Beiträge von Leo Fischer
Suppegewordener Hohn

Rewe, Penny & Co. müssen derzeit für so einige andere Freizeitvergnügen herhalten. Kulinarisch ist allerdings noch Luft nach oben. Eine Ausnahme, aber auch nur ein flüchtiges Vergnügen: Parmesansuppe.

In Ewigkeit. Amen

Warum ist überhaupt jemand zurückgetreten in der Maskenaffäre bei CDU/CSU? Denn: Wähler vergessen schnell. Schon seit Jahrzehnten gibt es Korruption bei den Konservativen - und: auch die Untaten der katholischen Kirche haben seit Jahrhunderten keine Folgen.

Viele helfende Hände

Für die AfD gibt es genug helfende Hände. Sie wird schon deshalb nicht zu einer NPD 2.0, weil sie von viel zu vielen in viel zu vielen strategischen Spielen gebraucht wird.

Freie Milliardäre und Laborratten

Weil den Milliardären die Erde buchstäblich zu heiß wird, bereiten sie mit ihrem überflüssigen Reichtum schon mal die Flucht vor - weit hinaus, ins Außerirdische.

Urlaubsreisen nein, Abschiebungen ja

Der deutsche Arbeitsfetisch schlägt auch in einer Pandemie knallhart durch. Es wurde weitergearbeitet, in allen Branchen. Abschiebungen gab es weiterhin, noch mehr sogar - das Reisen wird dagegen eingeschränkt. Das ist Deutschland.

Hauptsache, es wird diskutiert

Diejenigen, die ohnehin in entwürdigenden Behördengängen rechtfertigen müssen, warum sie der Gesellschaft zur Last fallen, dürfen für die nächste Zeit das Essen einstellen, um medizinisches Material wie Masken auf Vorrat zu kaufen.

Schuld sind die Fensterrahmen

Lange hat Leo Fischer darüber nachgedacht, wie es zur großen Corona-Katastrophe kommen konnte. Nun wagt er eine steile These: Es liegt an den Fensterrahmen.

Rückwärts nimmer

Die allfälligen Jahresrückblicke der Medien dürften in diesem Jahr problematisch werden. Denn wenn sie ehrlich sind, müssten sich viele Redaktionen krasse Fehler in der Corona-Berichterstattung eingestehen.

Kauft, Leute!

Unser Kolumnist Leo Fischer gesteht: Er hat versagt. Er hat zu wenig eingekauft und damit seine patriotische Pflicht verletzt. Nun gelobt er sich, uns und Peter Altmaier radikale Besserung.

Der Feind vor der Tür

Nachdem rechte Aktivisten im Reichstag Politiker bedrängt haben, ist die Empörung groß. Muss sich erst ein Nazi auf den Schoß von Wolfgang Schäuble setzen, damit dieser in ihm ein Problem erkennt?

Lieber Herbert

Je lauter er Leute wie Herbert Grönemeyer über die kulturelle Stille in der Krise klagen hört, desto weniger empfindet er sie als Problem, erklärt Kolumnist Leo Fischer.

Von wegen Gleichstellung

CDU und FDP lehnen sich befriedigt zurück: Sie haben die Rechtsextremen die Drecksarbeit beim Paritätsgesetz machen lassen. Dabei sind es diese kleinen, unausgesprochenen Kooperationen, mit denen auf Dauer soziale Errungenschaften erodiert werden.