Gastautoren

Leo Fischer

Leo Fischer
Der gebürtige Münchener war von 2008 bis 2013 Chefredakteur der 
Satirezeitschrift "Titanic". Er ist regelmäßiger Autor mehrerer 
Zeitungen - für "neues deutschland" schreibt er die vierzehntägige 
Kolumne "Das kann weg". 

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Aktuelle Beiträge von Leo Fischer

Hosen

Wie schnell die Erinnerungskultur ihr natürliches Ende in der Schwimmbekleidung eines Holocaustrelativierers findet! Über Zwieback, Zivilisationsbruch und die Verteidigung der Sicherheit Deutschlands beim Badespaß.

China

Die »Welt« weint: China hat uns abgehängt. Trotz allem. Leo Fischer erinnert an die gute alte Zeit, als Marktradikale noch wöchentlich in der Sendung »Sabine Christiansen« soziale Schikanen wie Hartz IV fordern konnten.

Wasser

Trinkwasser wird in Deutschland drastisch teurer, seine Reinhaltung wegen der Gülle-Landwirtschaft immer aufwändiger. Das betrifft alle, doch die Grünen begnügen sich mit Wohlfühl-Ökologie für die Mittelschicht, meint nd-Kolumnist Leo Fischer.

Too much information

Macht doch bitte jemand das Licht aus! Muss unbedingt das Elend von Medienmenschen von der Straße zu sehen sein? Leo Fischer über zu viel Glas, zur Schau gestellte Harmlosigkeit und Reflexe aus der Zeit, als wir Spitzmäuse waren.

Heute-lieber-nicht-Liberale

Jens Jessen hat mit einem Beitrag zur Metoo-Debatte für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Tenor: Feminismus ist ein schönes Ideal, soll aber bitte erst einmal Ideal bleiben, denn immerhin bin ich noch da. Diese Haltung gehört dringend weg.

Etikettenschwindel

Verschiedentlich war jetzt aus der SPD zu hören, doch etwas an Hartz IV drehen zu wollen. Wie kommt es, dass nun ein Begriff wie »Grundeinkommen« in einer sozialdemokratischen Debatte auftaucht? Ganz einfach: Es ist überhaupt kein Grundeinkommen gemeint.

Olafs langer Weg

Olaf Scholz hat es geschafft. Er ist Finanzminister. Seine Anwesenheit ist ein Wunder: Nach katastrophalen Wahlniederlagen und sacht aufflackernder Revolutionsstimmung an der Basis sitzen bei der SPD schon wieder exakt die Leute am Ruder, die an der ganzen Misere schuld sind.

Bayern

Bayern gelten als ulkig, verschroben und hinterwäldlerisch: Gerade Linke machen sich keine Vorstellung davon, was ihre exotische Verharmlosung Bayerns in diesem Landstrich anrichtet. Die CSU ist keineswegs das kleinere Übel.

Die Tafeln

Die Tafeln sind fester Bestandteil des Systems Hartz IV, man muss sie schon halbstaatlich nennen. Sie können weg. Und der schmerbäuchige Essener Essensverteiler, dem es offenbar ein Genuss ist, Menschen zu drangsalieren, die noch elender dran sind als er, kann bitte auch gehen.

Lebenslang funktionieren

Sie ist Ausführungsbeamtin und fleischgewordener Ellenbogen. Ihre Identifikation mit der Macht ist total. Ein Portrait über die neue Generalsekretärin der Christdemokraten, Annegret Kramp-Karrenbauer.

Der gute Ton

Die einzige Strategie, die der SPD nachweislich Prozente zurückgibt - Kritik und Korrekturen an Hartz IV - hatte man Martin Schulz schon nach wenigen Wochen untersagt; dass er sich darauf einließ, ließ die Talfahrt der Kompromisse beginnen.

Liste »BIOGOLD« und andere innovative Politikbündnisse

Sind Parteien noch zeitgemäß? Leo Fischer hat ein paar Ideen für Listen, die neue Milieus in unserer Gesellschaft, wie das urbane Biobürgertum, besser abbilden könnten. Auch für das Ehepaar Wagenknecht/Lafontaine hat er einen Vorschlag.

Meinungsführerschaft

Die Sieger geben den Kammerton an, alles andere muss sich darauf beziehen – das ist es, was Alexander Dobrindt unter Meinungsvielfalt versteht. Politiker wie er bekommen noch auf dem Thron der Welt Angstzustände. Oder sie halluzinieren sie.

Die Körper der Fremden

Es wird jetzt sehr ernst in der Flüchtlingsdebatte: Um Straftaten, ja der Kriminalität insgesamt vorzubeugen, werden allermodernste wissenschaftliche Erkenntnisse angesetzt, um die fremden Körper zu durchleuchten. Das folgt dem Bedürfnis, soziale Probleme durch Technik zu lösen.