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Blumenparadies Madeira

Blumenparadies Madeira
Foto: S. Kohlmetz

Flug, GR-Reisen

Die Insel Madeira ist ein abwechslungsreiches Iland und bietet nicht nur für  Badeurlaube, sondern auch für Wanderungen ideale Bedingungen. Entdecken Sie den ewigen Frühling Madeiras.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise
2. Tag: Funchal & Botanischer Garten

Die Hauptstadt der Insel weist zahlreiche Sehenswürdigkeiten auf, wie die Paläste mit schattigen Innenhöfen, Herrenhäuser umgeben von subtropischen Parks, Kirchen, Klöster und interessante Museen. Es ist eine attraktive, weitgehend ursprünglich gebliebene Stadt. Es herrscht reges Treiben auf den Märkten, in den Einkaufsstraßen und emsige Betriebsamkeit rund um den Hafen. Während einer interessanten Stadtrundfahrt in Funchal besuchen Sie die Markthalle und bekommen einen Eindruck der vielfältigen subtropischen Früchte, welche auf der Insel angebaut werden. Eine weitere bunte Vielfalt gibt es bei den Blumen- und Fischständen. Nach dem Besuch des Botanischen Gartens Jardim Botânico besichtigen Sie eine Stickerei Manufaktur. Anschließend geht es zur ältesten Weinkellerei der Insel und Sie können dort den berühmten madeirischen Wein verkosten.

3. Tag: Porto Moniz
Der Tag beginnt mit einer Fahrt entlang der Südküste zum malerischen Fischerdorf Camara de Lobos, welche benannt wurde nach den dort einheimischen Mönchsrobben, bis zur mächtigen Klippe des Cabo Girao. Der Cabo Girao ist mit seinen ca. 580 m das zweithöchste Kliff der Welt und die höchste Steilküste Europas. Anschließend wird die Fahrt nach Ribeira Brava fortgesetzt, einem Ort von dem es heißt, dass hier eigentlich immer schönes Wetter ist und sie gehen hoch zum Aussichtspunkt. Über den Encumeada Pass geht es weiter nach Sao Vicente, einem der ältesten Orte der Insel. Im Zentrum besuchen Sie die barocke Pfarrkirche, die als eine der schönsten Madeiras gilt. Von San Vicente geht die Fahrt nach Porto Moniz auf einer der schönsten Strecken Madeiras. Die kunstvoll in die Steilküste gehende Straße zieht sich unter herabstürzenden Wasserfällen dahin. Auf halber Strecke halten Sie in Seixal um hier einen Blick auf den berühmten Wasserfall, den Brautschleier, zu werfen. Mittagessen an der Nordküste im Dorf Porto Moniz, mit seinen Naturschwimmbecken und die Felsbadebecken mit glasklarem Wasser. Zurück zum Hotel geht es über das Hochplateau Paul da Serra und Calheta, dem Zentrum des Südwestens. Die Schornsteine ehemaliger Zuckermühlen zeugen von einer Zeit als Calheta ein wichtiges Zuckerrohranbaugebiet war. Zum Abschluss des Tages ist das letzte Ziel Ponta do Sol, das Sie über Madalena do Mar erreichen und hier besuchen Sie eine Bananenplantage.

4. Tag: Nonnental
Über den Pico dos Barcelos, dem schönsten Aussichtspunkt über die Bucht von Funchal, weiter durch den dichten Eukalyptuswald geht es bis zum Eira do Serrado. Von hier aus haben Sie ein überwältigenden Panoramablick auf das verschlafene Kraterdörfchen Curral das Freiras, genannt Nonnental. Der Krater thront wie ein Balkon mehrere hundert Meter über dem Curral das Freiras. Anschließend führt Sie der Weg zum Monte, wo Sie dann die Kirche Nossa Senhora do Monte besuchen. Die Kirche war im 19. Jahrhundert ein Luftkurort für Wohlhabende. In der barocken Wallfahrtskirche wurde der hier im Exil verstorbene letzte Kaiser Österreichs, Karl von Habsburg, beigesetzt. Weltberühmtheit erlangte ein traditionelles Transportmittel von Monte bis nach Livramento. Seit Jahrzehnten lässt sich kaum ein Besucher die Fahrt in einem Korbschlitten entgehen, ein Erlebnis für alle Teilnehmer.

5. Tag: Santana & Ostküste
Der Ausflug beginnt mit der Fahrt nach Camacha, einem alten Handwerkszentrum der Korbflechter. Sie besuchen hier eine Korbflechterei und deren Ausstellung, wo Sie den Weg von der Weidenrute bis zum vollständigen Korbsessel verfolgen können. Im Naturschutzgebiet Ribeiro Frio findet man heute noch den ursprünglichen Pflanzenwuchs der Insel wie Mahagoni, Lorbeer, Baumheide und Maiblumenbäume. Weiter geht die Fahrt nach Santana, einem Ort mit über hundert kleinen, typischen, strohgedeckten und farbenfrohen Spitzdachhäusern, die allesamt unter Denkmalschutz stehen. Weiter zum Penha D` Aguia, dem 590 m hohen Adlerfelsen von Porto da Cruz, welcher das Wahrzeichen des Nordens der Insel ist. Der auch heute noch schwer zugängliche Berg erhielt seinen Namen von den Fischadlern, die früher hier lebten. Die Fahrt geht weiter nach Porto da Cruz, wo noch Zuckerrohr angebaut und verarbeitet wird. Über Portela, von wo aus Sie einen überwältigenden Panoramablick genießen können, geht es nach Pico do Facho, wo Ihnen ein weiterer atemberaubender Ausblick über Cancial und die Machico Täler geboten wird. Zurück fahren Sie über Machico, der zweitgrößten Stadt und ehemaligen Hauptstadt der Insel, entlang der Küste über Santa Cruz zum Hotel.

6. Tag: Sessellift + Japanischer Garten
Fahrt vom Hotel zur Luftseibahnstation in Funchal. Mit der Gondelbahn geht es rauf auf nach Monte, die ca. 20-minütige Fahrt ist geschmückt mit atemberaubenden Ausblicken über die Ribeira „Baeche João Gomes und die Bucht von Funchal. Es erfolgt die Besichtigung des Tropischen Gartens Monte Palace Garten. Während einer Reise nach China war José Berardo so beeindruckt von der Geschichte, der Kultur, der Lebensweise und den Einflüssen der Protugiesen im Orient von über 200 Jahren. Als solches sind die beiden orientalischen Gärten ein Versuch, diese Kultur nachzuahmen, verbunden mit dem Buddhismus,
mit seinem Respekt gegenüber der Natur und seinen hoch bewerteten symbolischen Elementen. Am Eingang zu den Gärten im Nordteil befinden sich zwei Fo-Hunde aus Marmor („Cães de Fó), mythische Tiere aus dem Orient, die gewöhnlich am Eingang von Tempeln als Wächter anzutreffen sind. In ihren halb offenen Schnauzen befindet sich ein drehbarer Ball, der nach chinesischem Glauben denen Glück bringt, die ihn einmal vollständig drehen. Die Ausgestaltung orientiert sich am orientalischen Stil, und daher sind verschiedene Pagoden als Aufbewahrungsort für Reliquien oder als Heiligenstätte zu finden. Außerdem sind buddhistische Skulpturen zu sehen, ein von Kindern umgebener Marmordrachen als Symbol für Fruchtbarkeit, steinerne Sitze mit orientalischen Verzierungen und verschiedene steinerne Laternen. Eine zentrale Komponente in dieser Art von Gärten ist das Wasser in Form von Teichen und Wasserfällen mit Miniaturinseln und verzierten Brücken. Neben den Koikarpfenteichen befinden sich zwei Bambuskunstwerke in Form von Rohren. Sobald sie mit Wasser gefüllt sind, entleeren sie sich in den Teich. Das dabei entstehende Geräusch vertreibt nicht nur die Vögel, sondern bedeutet auch die Vergänglichkeit der Zeit. Aus Asien kommt eine Art der Zykaden, die Cyca revoluta, und in beiden orientalischen Gärten sind verschiedene Baumfarne anzutreffen, deren üppiges Grün mit dem Rot und Schwarz der Brücken und Geländer kontrastiert.

7. Tag: Levada-Wanderung
Eine der interessantesten Möglichkeiten, die Schönheit Madeiras zu erkunden, ist sicher eine Wanderung entlang der Levadas - seit dem 15. Jahrhundert gepflegte künstliche Bewässerungskanäle. Sie transportieren Wasser aus den regenreichen Bergen und dem Norden der Insel in den trockenen Süden,, bewässern dort Felder und liefern Trinkwasser. Auf Madeira befinden sich heute Bewässerungskanäle mit einer Gesamtlänge von 2.150 km! Erleben Sie bei Ihrer Wanderung verschiedene Vegetationszonen wie Orchideenwiesen, tropische Feuchtgebieten und schroffe Steinlandschaften! Genießen Sie die grandiose Natur und eindrucksvolle Aussichten! (Länge ca. 7 km, Schwierigkeitsgrad: leicht)

8. Tag: Heimreise

  • Ü/Hotel/HP EZZ 189 EUR
  • Reisepreis ab 949,00 Euro*

Reisetermine:

  • 06.03.2018 bis 13.03.2018

* Die angegebenen Preise beziehen sich auf den Preis pro Person im Doppelzimmer, inkl. programmunabhängige Gebühren und Zuschläge, deren Änderung durch den Veranstalter nicht beeinflussbar ist; sie kann sich auf den angegebenen Endpreis auswirken. Nicht im Preis: Reiseversicherungen.

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Franz-Mehring-Platz 1,
Berlin-Friedrichshain
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Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 9.00 bis 17.00 Uhr

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