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Christoph Ruf

Christoph Ruf

Christoph Ruf, 41, lebt als frei(willlig)er Journalist im sonnigen Südwesten, wo er Bücher und Zeitungstexte über Fußball, Fans und Neonazismus schreibt. Für das nd besonders gerne..

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Aktuelle Beiträge von Christoph Ruf

Thomas Röttgermann während der Pressekonferenz.

Schmutzige Arbeit

Beim Bundesligisten Fortuna Düsseldorf ist eine Führungskraft unter Druck geraten: Vorstandschef Thomas Röttgermann soll einen alten Buddy zum eingestellt haben. Christoph Ruf über banale Kungeleien und echte Untiefen des wild gewordenen Fußballgeschäfts.

Christoph Metzelder

Vom Verschwinden des Konjunktivs

Der Schauspieler Brad Pitt hat vergangene Woche in einem Interview durchblicken lassen, dass er alkoholkrank war. Geholfen hat ihm eine Therapie, die über eineinhalb Jahre viele Gesprächsrunden bei den »Anonymen Alkoholikern« beinhaltete. Pitt ist den anderen Menschen i...

Unions Marius Bülter freut sich nach seinem zweiten Treffer.

Ein paar Zeilen Sonnenschein

Es ist an dieser Stelle schon viel geschimpft worden, harmoniebedürftige Menschen würden vielleicht ergänzen: zu viel. Umso wichtiger scheint es mir, in dieser Spielzeit bereits nach grob geschätzt neun Prozent der zu absolvierenden Spiele ein wenig Sonnenschein aus den...

Bayerns Corentin Tolisso schießt auf das Tor von Schalkes Torwart Alexander Nübel.

Fromme Wünsche im neuen Leben

»Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben«, dichtete ein Schlagerbarde aus Herne Mitte der 70er - und lieferte damit eine Steilvorlage für alle sangesfreudigen Fußballfans, deren Vereine den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse geschafft haben.

Viel Power, wenig Verstand

Es ist schon verwunderlich, was sich derzeit bei 1860 München abspielt. Da debattiert halb Fußballdeutschland über Chemnitz, Schalke und die Frage, wie man Menschen wie Daniel Frahn oder Clemens Tönnies begegnen soll. Menschen also, die sich mit einem Menschenbild herum...

Mit allen auf Augenhöhe

Geht es nach den Verbandsbossen, wird Fritz Keller neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes. Er führte jahrelang den SC Freiburg mit Ruhe und Kontinuität. Das könnte der DFB gerade gut gebrauchen.

Fußballfans sind wachsamer

Nein, allzu viele Überraschungen hatte die erste Pokalrunde nicht parat. Ein paar Menschen dürften bei Google Maps nachgesehen haben, wo dieses Verl liegt, das war’s dann aber auch schon weitgehend. Aber eben nicht ganz, denn Drochtersen/Assel, noch so ein Google-K...

Größenwahn im Stillen

Stuttgart zeigte beim 2:1 am ersten Spieltag gegen Hannover 96, dass es nur ein Ziel geben kann - den Wiederaufstieg. Neben dem VfB gibt es noch drei weitere Schwergewichte. Von Christoph Ruf, Stuttgart Am Freitag war es Hannovers Trainer Mirko Slo...

Ultras wollen nicht vergessen

Lange schwieg sich der DFB über seine Rolle in der NS-Zeit aus. Die Fanszene ist da schon weiter: Kritische Fans sind mit verantwortlich dafür, dass ihre Vereine sich dieser Verantwortung bewusst werden.

Traumausbeuter

Eigentlich soll man sich ja so kurz vorm Urlaub nicht mehr aufregen. Und schon gar nicht sollte man die letzte Kolumne vor der Sommerpause mit anderen Themen füllen als solchen, die mit Sommer, Sonne und Cocktails zu tun haben. Aber zum einen werden Sie auch beim Weiter...

Was alles zum Himmel stinkt

Berlin als fußballferne Stadt zu bezeichnen, wäre übertrieben. Dank der Arbeitsmigration aus 15 anderen Bundesländern gibt es dort für so gut wie jeden Erstligisten die passende Fankneipe, wo er sich mit gleichgesinnten Bremern, Dortmundern oder Gladbachern die Spiele s...

Konzentrierte Freude

Die Siegesgewissheit des VfB schlug im Stuttgarter Stadion schnell in Missgunst um. Weil der Erstligist gegen den 1. FC Union Berlin im Hinspiel der Relegation nur ein Remis erspielen konnte, traf die Stuttgarter Profis die volle Wut der Fans.

Und wieder grüßt das Murmeltier

Schluss, Aus, Feierabend, die Saison 2018/2019 ist zu Ende. Christoph Ruf über einen nackten David, eine fußballbegeisterte Leserin und über diverse Rück- und Fehltritte.

Verhaltensauffälliger Applaus

Am Samstag hätte man sich viele interessante Fußballspiele anschauen können, manche sogar in der Bundesliga. Leipzig gegen Bayern mag nach dem Geschmack manches Zuschauers sein, der Dortmunder Kick ebenfalls. Es ging auch dort schließlich um die Meisterschaft, die die B...

Geier überm Betzeberg

Als die einschlägigen Regisseure das Genre noch nicht ironisch brachen und Quentin Tarantino noch nicht geboren war, inszenierte sich ein ordentlich morbider Western eigentlich von selbst. Eine Kulissenstadt aus Pappe und Holz, eine staubige Straße, klappernde Pferdehuf...

Und ewig lockt die App

Ein Körperteil ist in Fußballstadien besonders gefährlich: die Hand und das Spiel damit. Fans tippen ständig auf ihren Smartphones herum, sind damit vom eigentlichen Geschehen abgelenkt und verspielen auch noch ihre Argumente in der Kindeserziehung.

Die Rückkehr der Malocher

Im Gegensatz zum DFB freut Christoph Ruf der Aufstieg des Arbeiter-Traditionsvereins Waldhof Mannheim in die 3. Liga. Denn der SVW ist das, was man einen Traditionsverein nennt.

Früher war mehr Substanz

Es gibt diesen recht treffenden Cartoon, in dem sich ein Mann in eine Frau am anderen Ende des Tresens verguckt und sich überlegt, wie er sie ansprechen könne. Woraufhin er ein paar Möglichkeiten verwirft: »Na, wie geht’s ? ... Zu doof!«, »Nette Kneipe hier, oder? (...)...

Von Affen und Elefanten

In dieser Kolumne wird gleich ein Satz erscheinen, der gleich alle drei Kriterien erfüllt, die wohlmeinende Journalisten, zu denen sich der Autor dieser Zeilen noch nie gezählt hat, veranlassen würden, ihn nicht aufzuschreiben. Weil er zum einen keinen Neuigkeitswert ha...

Kann man Sicherheit kaufen?

Weil Fußballvereine mehr denn je Wirtschaftsunternehmen sind, ist eine Kostenbeteiligung an Polizeieinsätzen durchaus denkbar. Wenn Sicherheit aber zur Ware wird, könnten Polizisten Wahlkampfhelfer werden – und jeder gesellschaftliche Protest richtig teuer.