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Christoph Ruf

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Christoph Ruf, 41, lebt als frei(willlig)er Journalist im sonnigen Südwesten, wo er Bücher und Zeitungstexte über Fußball, Fans und Neonazismus schreibt. Für das nd besonders gerne..

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Aktuelle Beiträge von Christoph Ruf

Cavani und das Heilbutt-Syndrom

Wer »Jehova« ruft, wird gesteinigt - sagt Christoph Ruf in Anlehnung an Monty Python zu einem vermeintlichen Rassismusskandal im englischen Fußball.

Im Gedenken an einen jüdischen Ex-Trainer wird beim 1. FC Nürnberg jährlich der »Jenö-Konrad-Cup« ausgespielt.

Ein Mindestmaß an Verantwortung

Künftig soll es mindestens »einen Verantwortlichen im Corporate-Social-Responsibility-Bereich« in jedem Profiklub im Fußball geben. Das fordert die Fan-Initiative »Zukunft Profifußball«.

Kein guter Ort, um über Schopenhauer zu reden: Blick in den leeren Innenraum des Olympiastadions.

Worüber soll man noch reden?

Corona ist ein Charakterschwein und Modernität völlig überbewertet, findet unser Kolumnist, der möglichst bald nach Siegen, Jena und Lustenau fahren will. Solange es dort noch etwas zu sehen gibt.

Keller allein im Haus

Wem nutzen eigentlich die Berichte über den angeblich so tapsigen DFB-Präsidenten? Das fragt sich zum Jahreswechsel unser Kolumnist Christoph Ruf.

Wolfsburgs Wout Weghorst

Erstklassige Widersprüche

Im Fußball erstrahlt die »contradict-yourself-culture« in vorweihnachtlicher Pracht. Christoph Ruf fragt sich trotzdem, wie man jemandem ohne Absicht mitten ins Gesicht spucken kann.

Qualität von der Bank: Sasa Kalajdzic (M.) wurde gegen Union zehn Minuten vor Ende eingewechselt und rettete mit zwei Toren das Remis.

Endlich wieder etabliert

Nach entscheidenden Personalwechseln auf der Führungsebene beim VfB Stuttgart läuft es auch sportlich wieder gut bei den Schwaben. Gegen das andere Überraschungsteam der Liga, den 1. FC Union Berlin, reichte es zu einem 2:2.

Die Uerdingisierung der Bundesliga

Wenn es weiterhin nicht gelingt, die horrenden Spielergehälter zu begrenzen, könnte der endgültige Ausverkauf der Bundesliga nur noch eine Frage der Zeit sein, glaubt Christoph Ruf.

FC Deutschland, Stern des Südens

Auch wenn die Übergabe der Macht im deutschen Fußball weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit vonstatten ging - dass sie nun auch offiziell stattgefunden hat, ist mittlerweile unübersehbar.

Diego, ein Fall für Nietzsche

Dass selbst der »Spiegel« mit dem Tod eines hochbegabten Fußballers aufmacht, verwundert auf den ersten Blick. Mit dem zweiten sollte man sich Maradonas Dribblings noch einmal anschauen.

Rosen, Blumenkohl und Gerechtigkeit

Auf der Suche nach schönen Dingen im Fußball wurde man in der vergangenen Woche reich beschenkt - sowohl verbal als auch auf dem Spielfeld. Es gibt noch intelligentes Leben in der Branche, schreibt Christoph Ruf.

Bewegung in feudalen Strukturen

Michel Brandt ist ausgebildeter Schauspieler und sitzt für die Linke im Bundestag. Unter all den Jurist*innen und Beamt*innen will er dafür kämpfen, einer prekären Branche mehr Gehör zu verschaffen.

Ich brauche Sie!

Zu gerne würde unser Kolumnist mal eine Hymne über die schönen Dinge des Fußballlebens schreiben. Aber auch in die schönsten Gedanken kracht immer wieder die blöde Realität. Nun sind Sie gefragt.

Einigkeit und Recht und Pressefreiheit

Wer ein Bild likt, das den Hass religiöser Fanatiker auf Emmanuel Macron symbolisiert, ist als Nationalspieler untragbar. Die Empörung über Rüdiger ist bislang überschaubar - unverständlicherweise.

Mit 600 PS an den Baum gelehnt

»Verdient« hat sich ein Bankdrücker, der 22 Jahre alt ist, das Vermögen natürlich nicht, das er in ein Auto gesteckt hat. Er arbeitet nur in einer Branche, in der noch ein Hinterbänkler bei einem 08/15-Team mehr Geld verdient als der Bundespräsident.

Gummibärchen im brennenden Haus

Vor Berufskrankheiten ist keiner gefeit. Schon gar nicht die Bundesliga-Manager, von denen mancher scheinbar nicht mehr mitkriegt, was im echten Leben passiert.

Widerstand gegen die unheilige Allianz

Dass der Fußballweltverband eine WM in ein Land gibt, dass Terrorismus unterstützt und Menschenrechte missachtet, gefällt den wenigsten. Zwei Buchautoren haben einen Boykottaufruf gestartet - um Katar 2022 zu einem Rohrkrepierer werden zu lassen.

Ein Eigentor als Volltreffer

Die Stuttgarter Kickers sind in vielerlei Hinsicht typisch für einen Verein mit großer Vergangenheit und vergangener Größe. »Tradition« muss in Degerloch nicht behauptet werden, sie weht einem aus jedem zugigen Loch über die Gegengerade hinweg an. Wer aus Versehen einen...

Fußball, ganz unten

»Das ist kaum zu ertragen!«, schreibt ein Freund, der sich vor 40 Jahren den falschen Lieblingsverein ausgesucht hat. Dabei ist er nicht mal Fan von Schalke 04.

Maske, Popcorn, Weingummi

»Endlich dürfen wieder Fans ins Stadion«, jubelt die Branche. Doch viele von denen wollen gar nicht dorthin. Denn das, was sie im Stadion erwartet, hat mit Live-Fußball nicht viel zu tun.

Distanzlose Ehrengäste

Am Wochenende war der Saisonstart in den ersten drei deutschen Fußballligen. Corona hat in den Stadien eine Zweiklassengesellschaft geschaffen. Umso bemerkenswerter, dass diejenigen, die reindürfen, sich so merkwürdig benehmen.