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Christoph Ruf

Christoph Ruf

Christoph Ruf, 41, lebt als frei(willlig)er Journalist im sonnigen Südwesten, wo er Bücher und Zeitungstexte über Fußball, Fans und Neonazismus schreibt. Für das nd besonders gerne..

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Aktuelle Beiträge von Christoph Ruf:
Isoliert die Isolierten

Das Hygienekonzept der Deutschen Fußball-Liga sei sicher, heißt es. Unser Autor fragt sich aber, warum jetzt drei Spiele der Zweiten Liga ausgefallen sind, und empfiehlt dem Fußball, sein Leben in der Blase in aller Konsequenz zu führen.

Einig in der Ablehnung: RB Leipzig wird fast nirgendwo gemocht, es gibt aber auch falsche Kritik.
Alle sind Teil des Kapitalismus

RB Leipzig wird fast nirgendwo gemocht. Die Kritik an dem Verein weise zum Teil aber antisemitische Züge auf, meint Pavel Brunssen in seinem Mitte April erscheinenden Buch »Antisemitismus in Fußball-Fankulturen«.

»Police Academy« auf Schwäbisch

Winfried Kretschmann und seine Partei stehen medial kurz vor der Heiligsprechung. In welchem Bundesland liegt noch mal dieses Stuttgart, in dem 10 000 Wirrköpfe stundenlang machen konnten, was sie wollten?, fragt sich Christoph Ruf.

Boykott? Besser spät als nie

Durch die »Human Rights«-Proteste der deutschen Nationalmannschaft hat die Diskussion um die WM in Katar noch mal mehr Fahrt aufgenommen. Stellt sich die Frage, ob dem DFB klar war, was er dadurch auslöst?

Ostseestadion: Erstmals wurden wieder Fans ins Stadion gelassen, 777 sollten nach Schnelltests die Erlaubnis dazu erhalten.
Irgendwo ist es immer schlechter

Im Fußball gilt das Gleiche wie im echten Leben. Denn die vermeintliche Gewissheit, dass die Dinge in diesem Land besser laufen als »anderswo«, ist erstaunlich weit verinnerlicht.

Fans, die Stimme der Vernunft

Die Anhänger von Borussia Dortmund und dem FC Bayern fordern weniger Geld für ihre Vereine. Überhaupt zeigen sie eine Einstellung, die man eigentlich von den Vereinsführungen erwarten würde.

Kaiserslauterns Marlon Maurice Ritter am Boden
Die Geister, die keiner rief

Fußballspiele ohne Publikum sind schlimm – und besonders schlimm für Trauernde, die sich von ihren dahinscheidenden Vereinen nicht anständig verabschieden können. Fans von Schalke 04 und des 1. FC Kaiserslautern wissen das am besten.

Kennste einen, kennste alle

Der Wechsel von Gladbachs Trainer Marco Rose zum BVB sagt mehr über die Branche aus, als der lieb sein kann. Der deutsche Fußball besteht zu 95 Prozent aus Retortenpersonal.

Gewalt, perfide getarnt

Unser Kolumnist Christoph Ruf wundert sich, wie zwischen März und Dezember 2020 über 1000 Neueinspeicherungen in die »Datei Gewalttäter Sport« vorgenmommen wurden - schließlich gab es in diesem Zeitraum nur Geisterspiele.

Selten so gelacht

Es gab schon abwechslungsreichere Ergebnisse als am vergangenen Wochenende in der deutschen Fußball-Bundesliga. Prächtig amüsiert haben wir uns trotzdem.

Wer sich setzt, wird sediert

Der Profifußball ist so reformfähig wie der Vatikan. Fans sollten aufhören, wertvolle Lebenszeit an Gremien zu verschwenden, die nichts bewirken, weil sie nichts bewirken sollen, findet Christoph Ruf.

Die nun Besiegbaren

Der BVB verliert schon das achte von 20 Spielen in dieser Saison - und das ausgerechnet in Freiburg, wo man noch nie verlor. Die Borussia riskiert damit die Qualifikation fürs internationale Geschäft und ist dennoch wohlgemut.

Gladbach wirft Stuttgart raus

Während Mönchengladbach im DFB-Pokal dem ersten Titelgewinn seit 1995 etwas näher gekommen ist, zerfleischt sich der Bundesligaaufsteiger aus Stuttgart trotz guter sportlicher Leistungen selbst.

Falsche Fragen

Gleiches Recht für alle, auch für Fußballfans, fordert Christoph Ruf. Weil wieder einmal ein nachweislich unangemessener Polizeieinsatz folgenlos bleibt. In diesem Fall im Südwest-Derby zwischen dem VFB Stuttgart und dem Karlsruher SC.

Der Rasen als Kinoleinwand

Fußball hat dieser Tage etwas sehr Surreales, findet unser Kolumnist Christoph Ruf, der neben Schalke einem anderen Verein den Abstieg gönnt.

Pfiffe aus dem Kölner Orkus

Immer öfter werden Profi-Fußballspiele nicht auf dem Platz entschieden. Das und die schwachsinnige Hand-Regel rauben einem den Spaß an einer Liga, die eigentlich gerade spannender ist als befürchtet.

Cavani und das Heilbutt-Syndrom

Wer »Jehova« ruft, wird gesteinigt - sagt Christoph Ruf in Anlehnung an Monty Python zu einem vermeintlichen Rassismusskandal im englischen Fußball.

Ein Mindestmaß an Verantwortung

Künftig soll es mindestens »einen Verantwortlichen im Corporate-Social-Responsibility-Bereich« in jedem Profiklub im Fußball geben. Das fordert die Fan-Initiative »Zukunft Profifußball«.

Worüber soll man noch reden?

Corona ist ein Charakterschwein und Modernität völlig überbewertet, findet unser Kolumnist, der möglichst bald nach Siegen, Jena und Lustenau fahren will. Solange es dort noch etwas zu sehen gibt.

Keller allein im Haus

Wem nutzen eigentlich die Berichte über den angeblich so tapsigen DFB-Präsidenten? Das fragt sich zum Jahreswechsel unser Kolumnist Christoph Ruf.