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Redaktionsübersicht

Christoph Ruf

Christoph Ruf

Christoph Ruf, 41, lebt als frei(willlig)er Journalist im sonnigen Südwesten, wo er Bücher und Zeitungstexte über Fußball, Fans und Neonazismus schreibt. Für das nd besonders gerne..

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Aktuelle Beiträge von Christoph Ruf

Aufbegehren als Alternative

Man kann als Fan nicht einfach den Verein wechseln. Als Alternative bleiben Resignation, innere Emigration und Zynismus. Weit besser ist das Aufbegehren, für das sich Sckalker Fans entschieden haben, als sie am Samstag Demos gegen das »Systems Tönnies« organisierten.

La ola mit Schlipsträgern

Für viele Fußballanhänger ist die Saison längst vorbei, denn Geisterspiele lehnen sie ab. Andere können sich damit arrangieren. Aber sicher nicht mehr, wenn Spieler jetzt Feier-Rituale mit ihren Funktionären durchziehen.

Keine Schützenhilfe für den Ex-Trainer

Dynamo Dresden ist trotz eines Sieges in Sandhausen praktisch aus der 2. Fußball-Bundesliga abgestiegen, weil Karlsruhe eine Aufholjagd gelingt. Die Sachsen behalten sich juristische Schritte vor.

Dresden ist nicht Wiesbaden

Der Wegfall des Heimvorteils in den Fußballligen benachteiligt Traditionsvereine. Einem Serge Gnabry oder Kai Havertz dürfte es eher egal sein, was auf den Rängen passiert, als einem limitierteren Spieler, der eher über den Willen als übers Genie kommt.

Der große Erfolg blieb Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok (M. ) verwehrt, auch wenn er an der Seitenlinie alles gegeben hatte.

Ein David ohne Steinschleuder

Viertligist 1. FC Saarbrücken hatte im Pokalhalbfinale gegen Bayer Leverkusen keine Chance. Trainer Lukas Kwasniok kam nicht umhin, sich trotzdem enorm über das 0:3 zu ärgern.

Eine Eilmeldung

Freiburg hat den Klassenerhalt geschafft. Wundert Sie nicht? Geht leider vielen so. Dabei hätte die Branche kein solches Legitimitätsproblem, wenn alle so arbeiten würden wie der Sportclub.

Unverschuldet abgeschlagen

Nach positiven Covid-19-Tests und einer Zwangsquarantäne für alle Spieler stieg Dynamo Dresden erst jetzt wieder in die 2. Liga ein. Aufstiegsaspirant VfB Stuttgart erwies sich beim 0:2 als zu stark.

Affe gegen Elefant

Im Leistungssport sind politische Botschaften unerwünscht. Wer will auch deutsche Olympiasieger mit AfD-Fähnchen auf dem Siegerpodest? Dennoch sollte für antirassitische Botschaften endlich eine Ausnahme gemacht werden.

Verzweifelt gesucht: «Riesige Euphorie»

Ich habe am Samstag mein zweites «Geisterspiel» auf einer Pressetribüne gesehen. Wenn man zu den zehn Printjournalisten gehört, die Einlass finden, muss man sich Fieber messen lassen, eine Erklärung abgeben, wonach man keinen wissentlichen Kontakt mit Corona-Infizierten...

Wenn Fußballer Regeln einhalten sollen

Am Wochenende hat die Bundesliga ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen. Im Focus war dabei auch Hertha BSC Berlin, das erst kürzlich mit einem Video für reichlich Schlagzeilen gesorgt hatte.

Im Strafraum

Ich hatte mir ja eigentlich geschworen, mich an dieser Stelle nicht mehr über Geisterspiele auszulassen. Andererseits ist ein »Sonntagsschuss«, dessen Autor den Schuss nicht hören will, natürlich auch eine schwierige Sache. An diesem Sonntag fällt es mir jedenfalls nich...

Survival oft the fattest

Das Fußball-Profigeschäft redet in Corona-Zeiten viel davon, nachhaltiger werden zu wollen. Doch alle Zeichen deuten darauf hin, dass nach der Pandemie die Großen nur noch größer werden – und dass eine letzte Grenze fällt.

»Respektiert, aber nie geliebt«

Ein Buch über Thomas Tuchel porträtiert einen hervorragenden Trainer, der sich selbst im Weg steht. Riesiges Fachwissen, abwechslungsreiches Training und perfekte Vorbereitung treffen auf einen nachtragender und cholerischen Charakter.

Niemand mag Drängler

Wer auf einer Corona-Station arbeitet, darf sich ebenso wenig testen lassen wie die Lehrkräfte, die ab Montag wieder unterrichten sollen. Und da sollen ein paar Fußballer 20.000 Testeinheiten verballern dürfen? Kolumne von Christoph Ruf.

Und plötzlich geht das Licht an

Ob und wann die Profis wieder spielen, ist noch nicht abschließend geklärt. Doch seit der Erklärung der Fans ist eine Diskussion entbrannt, die der offizielle Fußball lieber nicht geführt hätte.

»Ein Denkzettel zur rechten Zeit«

Besser Investitionen in den Nachwuchs statt immer wieder teure Millionen-Transfers: Haching-Präsident Manfred Schwabl hält die Dritte Liga für eine Fehlkonstruktion und fordert für die Zeit nach Corona ein radikales Umdenken im deutschen Fußball.

Liverpooler Einkaufswagenrempler

Nicht alle Bereiche des Lebens werden in Corona-Zeiten eingedampft. Dass Hefewürfel so umkämpft sind, deutet zum Beispiel daraufhin, dass viel gebacken wird in Deutschland. Der Suff scheint ebenfalls ein Corona-Gewinner zu sein, wenn man denn die Flaschenmeere vor den A...

Augen zu und durch

Die Bundesliga will die Saison um jeden Preis zu Ende bringen – wegen der Fernsehgelder. Ab Sommer aber brechen neue Zeiten an. Die Spielergehälter und Beraterprovisionen werden angesichts der Pandemie um gut 20 Prozent sinken. Selbst in den Chefetagen der Klubs wird das begrüßt.

Trennung auf Probe

An alten Gewohnheiten festhalten ist in der Coronakrise nicht möglich. Doch genug Menschen versuchen genau das und rufen schon jetzt nach der Exitstrategie, um zu den alten Gewohnheiten zurückkehren zu können.