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Christoph Ruf

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Christoph Ruf, 41, lebt als frei(willlig)er Journalist im sonnigen Südwesten, wo er Bücher und Zeitungstexte über Fußball, Fans und Neonazismus schreibt. Für das nd besonders gerne..

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Aktuelle Beiträge von Christoph Ruf

Wenn Ichlinge in Fahrt sind

Das Kapitel Jürgen Klinsmann bei Herta BSC ist schnell zu ende gegangen. Was lernt man daraus? Im Fußball ist es nie gut, wenn einer allein am Steuer sitzt. Es kann ihn dann nämlich keiner mehr aufhalten.

Schulden in Millionenhöhe: Wacker Nordhausens Präsident Niko Kleofas

Diesen Weg auf den Höh’n

Rot-Weiß Erfurt am Boden, Wacker Nordhausen pleite, Carl Zeiss Jena vermutlich schon bald nur noch Regionalligist: In Thüringen geht’s mit dem Spitzenfußball rasend bergab. Viel zu viele Unwissende mischen mit.

Sieht gefährlich aus, ist aber harmlos: Fans mit blauer Pyrotechnik.

Rauchzeichen aus Hamburg

Das war also der Grund für all die Aufregung? Die mit großem Tamtam angekündigte bundesweite Premiere von mit hochoffizieller Duldung abgebrannter Pyrotechnik war ein eher banaler Anblick.

Braucht man für solche Frisuren wirklich einen Top-Friseur, fragt sich unser Kolumnist.

Das Kind im Fußballprofi

Kürzlich war ich bei einer Podiumsdiskussion im Ostwestfälischen. Geladen waren der Trainer eines Verbandsligisten, der eines Landesligisten und der Vertreter des örtlichen Fußballkreises, also einer Untergliederung des DFB. Eigentlich waren die Rollen klar verteil...

Marco Terrazzino (r.) wurde im Winter aus Freiburg ausgeliehen. Im ersten Spiel für Dresden schoss er Dynamo gleich zum Sieg.

Der erste Schritt der Aufholjagd

Markus Kauczinski darf endlich im Heimstadion einen Erfolg mit Dynamo Dresdens Fußballern feiern. Dass er mit sechs erfahrenen Neuzugängen arbeiten kann, hilft beim Kampf um den Klassenerhalt.

80 Gramm Synthetik

Während sich viele Fußballer über goldene Steaks definieren, schreiben Funktionäre penibel die Quadratzentimeterzahl für Trikotwerbung vor – natürlich um Geld zu verdienen. Ökologische Kriterien werden leider nicht thematisiert.

«Definitiv ostdeutsch geprägt»

«Freiburg und ich, das passt», wusste Nils Petersen recht schnell nach seinem Wechsel zum SC. Fünf Jahre später hat der im Harz geborenen sogar Heimatgefühle im Breisgau entwickelt. Auf seine Sozialisation im Osten Deutschlands blickt er auch dankbar zurück.

Freiburg ist im Moment nicht zu stoppen.

Ein Lob auf Augsburg, Freiburg, Paderborn

Sie hat also doch tatsächlich wieder angefangen, die gute alte Bundesliga. Dabei sorgen die vermeintlichen grauen Mäuse der Fußball-Bundesliga für gute Unterhaltung, findet Christoph Ruf

Das Schweigen der Würdenträger

Fans des SC Freiburg wollen den AfD-Politiker Dubravko Mandic nicht im Stadion haben. Deshalb plakatierten sie: »Mandic, du Nazi, verpiss dich«. Die Polizei ging dagegen massiv vor. Und die Politik? Sie schweigt.

Circus Maximus im Nahen Osten

»Und wieder fliegen mit Kafala Airways die Menschenrechte davon«, haben die Bayern-Ultras jüngst plakatiert. Doch die Verantwortlichen in den großen Vereinen lassen gerne in den mittelalterlichen Regimes im Nahen Osten spielen.

Immer wiederkehrender Wahnsinn

Keine Ahnung, ob bei mir noch irgendwelche Spätfolgen von Weihnachten nachwirken, ich bin jedenfalls kurz vorm Jahreswechsel einigermaßen versöhnlich gestimmt. Deshalb reduziere ich die unendliche Anzahl meiner Wünsche fürs Jahr 2020 auf den einen: Beruhigt euch mal all...

Schüttet den Keller zu!

Kolumnist Christoph Ruf will das Jahr 2019 nicht mit Gemecker ausklingen lassen. Er sinniert über das Positive im Fußballzirkus. Zum Beispiel die wachsende Treue zum Trainer und den Wert der Kontinuität.

Früher war nicht alles besser

Sido singt zu Weihnachten traditionelle Weihnachtslieder und junge Leute gehen an Heiligabend wieder in die Kirche. Früher war nicht alles besser, die Musik aber schon, meint Christoph Ruf.

Leider viel zu wenig Gewalt

Innenministerkonferenz ratlos bei der Suche nach Begründungen für mehr Strafen: Deutschlands Fußballfans wollten sich in den letzten Monaten einfach nicht prügeln. Ein Glück, dass es die gute alte Pyrotechnik-Debatte gibt.

Botox für die Alte Dame

Nun hat die Liga also ihren »Klinsi« wieder. Als Spieler, im VfB-Dress, wirkte der Stürmer Jürgen Klinsmann noch unverstellt und natürlich. Viele fanden ihn deshalb in Zeiten sympathisch, als das Wort »authentisch« im Fußball noch nicht so inflationär gebraucht wurde wi...

Einer ist immer Sachsen-Anhalt

Jetzt würgt auch noch die Politik den Sachsen-Anhaltiner einen rein und bestellt Rainer Wendt zum Staatssekretär im Innenministerium. Ein Gutes hat die Nachricht. Staatssekretäre werden nicht für das Herumlümmeln in Talkshows bezahlt.

Die Leiden der Fachleute

Wer beruflich eine gehörige Distanz zum Fußball hat, kann sich beim Schauen besser darauf einlassen. Er muss keine taktischen Umstellungen oder Einwechslungen durchdenken oder vornehmen. Wie beim Fußball ist es auch im Leben.

Zu intelligent, zu sensibel

Einen »Brückenschlag zwischen Ensembles und Fußballteams« wolle man hinbekommen, hatte es einleitend geheißen. Insofern lässt sich die zweite Staffel der von der DFB-Kulturstiftung organisierten Reihe »Spielkultur« als erfolgreich gescheitert bezeichnen. Denn bei den 10...

Remis in der Wahlheimat

Der FC Erzgebirge überraschte beim KSC mit Offensivfußball. Nachdem mal wieder die Videoschiedsrichter eingriffen, wurde Aues Spiel dem alten Ruf seines Trainers gerecht.

»Alles gut«

Freiburgs anhaltender sportlicher Höhenflug ging nach dem ersten Bodycheck eines Spielers gegen einen Trainer seit Bundesligagründung und großem Gerangel danach etwas unter.