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Niklas Franzen

Niklas Franzen
Niklas Franzen hat Politik und Lateinamerikastudien studiert. Für mehrere Jahre arbeitete er in Berlin und São Paulo als freier Journalist. Seit April 2018 ist er als Redakteur bei ndaktuell. Dort beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit sozialen Bewegungen, Rechtsradikalismus und alternativer Kultur.

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Aktuelle Beiträge von Niklas Franzen

Damares Alves

Gotteskriegerin

In Brasilien hat Jair Bolsonaro die evangelikale Pastorin und radikale Abtreibungsgegnerin Damares Alves zur Ministerin für Frauen, Familie und Menschenrechte ernannt. Mit der 54-Jährigen droht eine Abkehr vom säkularen Staat.

Auf der Matte mit Antifas

In Neubrandenburg haben Linke ein Kampfsportstudio eröffnet. Dort wollen sie trainieren, um sich gegen Nazis verteidigen zu können, die in den umliegenden Dörfern wohnen und Migranten angreifen.

Im Fadenkreuz von Bolsonaro: Aktivist*innen von sozialen Bewegungen.

Flucht vor Bolsonaro nach Deutschland

In Brasilien hetzt der zukünftige Präsident gegen soziale Bewegungen, viele Aktivist*innen stehen auf der Abschussliste. In Deutschland bereiten sich Solidaritätsgruppen auf die Flucht vor. Doch es gibt einige Schwierigkeiten.

Bolsonaros Angriff

Der rechtsradikale brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die Landlosenbewegung MST und die Wohnungslosenbewegung MTST zum Staatsfeind Nummer eins erklärt. Das ist kein Zufall. Denn sie stellen radikal die Verteilungsfrage.

Zehntausende gegen Bolsonaro auf der Straße

Jair Bolsonaro hetzt auch nach seinem Wahlsieg weiter. Doch der Widerstand gegen den Rechtsradikalen wächst. In ganz Brasilien gingen Zehntausende auf die Straße.

Schweigeminute für Brasiliens Demokratie

Nach der Wahl des Rechtsradikalen Jair Bolsonaro beginnt in Brasilien eine neue Zeitrechnung. In mehreren Städten kam es zu rechten Übergriffen. Die Linke will gegen Bolsonaro mobil machen.

Stunde Null in Brasilien

Die Wahl des Rechtsaußenpolitikers Jair Bolsonaro markiert eine Zäsur: Seine Präsidentschaft wird eine unabsehbare Gefahr für alle darstellen, die nicht in sein ultrareaktionäres Weltbild passen.

Gottes Segen, Gespenster der Junta

Die Stichwahl in Brasilien spaltet das Land. Der rechtsradikale Kandidat Jair Messias Bolsonaro könnte bei den Wahlen in dem südamerikanischen Land am Sonntag Präsident werden. Ein Besuch in der Peripherie von São Paulo.

Die Macht der Bibel

Der Katholizismus ist in Brasilien seit Jahren im Rückgang begriffen. Mittlerweile verstehen sich bereits 29 Prozent der brasilianischen Bevölkerung als evangelikal. Die Gemeinden haben großen politischen und gesellschaftlichen Einfluss.

Brasiliens Linke im Schlussspurt

In Brasilien erreicht der Wahlkampf die heiße Phase. Die Arbeiterpartei PT versucht alles, um den vorne liegenden ultrarechten Ex-Militär Jair Bolsonaro noch zu schlagen. Der hetzt einfach weiter.

Mit einem Bein im Abgrund

Nur knapp ist Brasilien an der Katastrophe vorbeigeschrammt. Vorerst zumindest. Dass allerdings 46 Prozent der Brasilianer für den offen rassistischen, frauenverachtenden und anti-demokratischen Jair Bolsonaro gestimmt haben, zeugt vom unfassbaren Absturz des größten St...

»Bis wir nicht mehr geräumt werden können«

Ein Jahr stand das Haus in der Berlichingenstraße 12 in Moabit leer. Was damit geschehen sollte, war unklar. An Samstag haben es Aktivist*innen besetzt. Doch schon wieder räumte die Berliner Polizei umgehend.

Wenn der Faschismus an die Tür klopft

Am Sonntag wird in Brasilien gewählt. Der ultrarechte Kandidat Jair Bolsonaro sorgt immer wieder durch rassistische und sexistische Hetze für Aufregung - und führt in allen Umfragen. Ein Mann könnte ihn noch stoppen.

Der schönste Tag des Jahres

Unter dem Motto »We’ll Come United« gingen am Samstag bis zu 30.000 Menschen in Hamburg auf die Straße. Sie fordern einen bundesweiten Abschiebestopp, sichere Fluchtwege - und den Rücktritt von Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Bumerang des Hasses

Der faschistische Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro wurde gestern auf einer Wahlkampfveranstaltung niedergestochen und schwer verletzt. Die Wut auf Bolsonaro ist verständlich - für die Linke könnte die Attacke jedoch schwere Folgen haben.

Rassismus bei Polizei-Fahndung in Leipzig?

Am Freitag hat die Polizei ein Einkaufszentrum in Leipzig evakuiert, nachdem ein Mann verdächtigt auf eine Frau gewirkt haben soll. Aktivist*innen erheben schwere Vorwürfe an den Ermittlungsmethoden.

»Die AfD hat ihre Chance vertan«

War es falsch, sich dem AfD-Politiker Stephan Brandner zu treffen? Nein, meint der Buchenwald-Direktor Volkhard Knigge. Denn Brandner habe sich und seine Partei »entlarvt«. Durch die AfD sieht Knigge das Andenken an die Shoah in Gefahr.

»Städte können Spielräume ausnutzen«

Sicherer Hafen für Geflüchtete? Das können laut dem Soziologen Albert Scherr Städte und Kommunen sein - auch in Deutschland. Vorbild für die Zufluchtsstädte sind die US-amerikanischen »Sanctuary Cities«. Doch es gibt einige entscheidende Unterschiede.

Der Hipster-Lula

Der ehemalige Bürgermeister von São Paulo, Fernando Haddad, wird als Vizekandidat für Ex-Präsident Lula in den brasilianischen Präsidentschaftswahlkampf ziehen. Da die Politikone Lula im Gefängnis sitzt, könnte die Stunde des Polit-Hipsters kommen.