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Niklas Franzen

Niklas Franzen
Niklas Franzen hat Politik und Lateinamerikastudien studiert. Für mehrere Jahre arbeitete er in Berlin und São Paulo als freier Journalist. Seit April 2018 ist er als Redakteur bei ndaktuell. Dort beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit sozialen Bewegungen, Rechtsradikalismus und alternativer Kultur.

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Aktuelle Beiträge von Niklas Franzen

Bolsonaro baut sich seine eigene Partei.

Bolsonaro auf dem Weg zu seiner zehnten Partei

In der Sozial Liberalen Partei (PSL) von Jair Bolsonaro geht es drunter und drüber. Am Dienstag gab der rechtsradikale Präsident von Brasilien bekannt, die PSL zu verlassen und eine neue Partei zu gründen.

Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva zeigt ein Herz während einer Kundgebung am Hauptsitz der Metallarbeitergewerkschaft.

»Legt euch nicht mit Lula an«

Nachdem Ex-Präsident Lula Silva aus der Haft entlassen wurde, feiert die brasilianische Linke den Erfolg. Eduardo Suplicy, Politiker der Arbeiterpartei PT, erklärt unter welchen Bedingungen Lula nochmals für die Präsidentschaft kandidieren kann.

Anhänger des inhaftierten Lula da Silva vor dem brasilianischen Obersten Gerichtshof in Brasilia

Lula bald ein freier Mann

Als das Urteil verkündete wurde, fand das Jubel an vielen Orten Brasiliens kein Halten mehr: Der Oberste Gerichtshof fällte am Donnerstagabend ein Urteil, durch das Brasiliens inhaftierter Ex-Präsident Lula nach 580 Tagen in Haft voraussichtlich freikommen wird. 

Die Erinnerung an Marielle Franco wird lebendig gehalten.

Proteste gegen Bolsonaro: »Nie wieder Diktatur«

Präsident Bolsonaro wird mit dem Mord an der linken Politikerin Marielle Franco in Verbindung gebracht, sein Sohn flirtet offen mit der Diktatur. Und wie reagiert die brasilianische Linke?

Eigentlich wollte Marciele studieren. Doch dann wurde Lula verhaftet.

»Ich verdanke Lula alles«

Er war der Held der brasilianischen Linken: Luiz Inácio Lula da Silva. Der Ex-Präsident stolperte über Korruptionsskandale und sitzt derzeit im Gefängnis. Doch bald könnte Lula wieder freikommen - und Brasiliens Linke aus ihrer Krise führen.

Die Geister der Vergangenheit

Der Brexit naht - mit unklarem Ausgang für Nordirland. In Belfast geht die Angst vor einem Rückfall in alte Zeiten um. Besuch in einer geteilten Stadt.

Anti-Umwelt-Minister

Für einen kurzen Moment wirkte Ricardo Salles wie die Stimme der Vernunft der brasilianischen Regierung. Die von der G7-Staaten angebotenen Hilfszahlungen zur Bekämpfung der Brände im Amazonas-Gebiet seien willkommen, sagte der Umweltminister. Damit ging er auf Distanz ...

»Rio ist ein Labor der Grausamkeiten«

Je mehr Menschen bei Polizeieinsätzen in Favelas getötet werden desto erfolgreicher ist der Einsatz. So denkt die Landesregierung von Rio de Janeiro. Die linke Politikerin Renata klagte das - und muss nun um ihr Mandat bangen.

»Wir haben einen Nerv getroffen«

Weil sie ihren Verein lieben, haben Cottbuser Anhänger die Gruppe »Energie-Fans gegen Nazis« gegründet. Ihr Kampf gegen Rechte in der Kurve erfordert viel Mut, lohnt sich aber auch. Vom FC Energie wünschten sie sich manchmal etwas mehr Hilfe.

Beten reicht nicht

Der Amazonas brennt und in sozialen Netzwerken trendet der Hashtag #PrayForAmazonas. Wichtiger als auf Beistand von oben zu hoffen, wäre es jedoch, die Systemfrage zu stellen.

Von Berlin aus gegen Bolsonaro

In Brasilien nimmt der Widerstand gegen die Bolsonaro-Regierung Fahrt auf. Auch in Europa organisieren sich Brasilianer*innen. Am Wochenende findet in Berlin ein Treffen der Opposition statt. Sie haben auch eine klare Forderung an Deutschland.

Wegschauen ist keine Option

Plauen ist eine Hochburg der Naziszene. Dort ist die Partei »Der Dritte Weg« stark vertreten. Doch es gibt auch eine aktive linke Szene. Am Samstag machte die Kampagne #wannwennichtjetzt in der sächsischen Stadt halt.

IchbinAntifa

US-Präsident Donald Trump will »die Antifa« als terroristische Organisation einstufen und verbieten lassen. Mehr noch: Der Irre aus dem Weißen Haus beschimpfte Antifaschist*innen als »kranke, dumme Menschen«. Solch geistiger Durchfall beschränkt sich aber nicht auf die ...

Burgerprince

Brasiliens Präsident kündigte an, Korruption und Vetternwirtschaft zu bekämpfen. Nun will er seinen Sohn, den Bannon-Freund und rechten Netzwerker Eduardo, als Botschafter in die USA schicken. Doch viel spricht gegen die Nominierung.

Schuften bis zum Tod

Eine umstrittene Rentenreform hat im brasilianischen Parlament ihre erste Hürde genommen. Das Projekt gilt als Überlebenstest für die rechtsradikale Regierung. Für die arme Bevölkerung könnte die Reform jedoch verheerende Auswirkungen haben.

Chemnitz nicht aufgeben

Dr. Motte ist wütend. »Ich hätte nicht gedacht, wieder in einem Land zu leben, in dem Menschen angegriffen und ermordet werden, weil sie anders sind oder anders denken«, sagt der Berliner Techno-Veteran dem »nd«. Dr. Motte heißt eigentlich Matthias Roeingh, ist seit 35 ...

»Wir dürfen die Region nicht aufgeben«

Feiern gegen Rassismus: Unter dem Motto #wirbleibenmehr findet am Donnerstag ein kostenloses Kunst- und Kulturfestival in Chemnitz statt. Auch die Clubszene will ein Zeichen setzen. Für eine Musikerin dürfte das Event besonders werden.

Neue Enthüllungen über Justizkomplott in Brasilien

Es wird immer enger für Moro: Neue Enthüllungen der investigative Online-Zeitung »The Intercept Brasil« bringen den ehemaligen Richter und aktuellen Justizminister weiter in Bedrägnis. Journalisten kündigen weiteres »explosives Material« an.

Auf Linke hören

Während sich viele deutsche Medien immer noch schwer tun über rechten Terror zu berichten, warnen linke Recherche- und Redaktionskollektive seit Jahren vor rechter Gewalt. Danke Antifa!

»Es ist ein Faschismus des 21. Jahrhunderts«

Der brasilianische Schriftsteller Luiz Ruffato schreibt über die untere Mittelschicht. Deren Lebens ist vor allem geprägt durch Gewalt. Die hat Tradition im Land. Der neue Faschismus unter Jair Bolsonaro ist für Ruffato die logische Konsequenz.