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Niklas Franzen

Niklas Franzen
Niklas Franzen hat Politik und Lateinamerikastudien studiert. Für mehrere Jahre arbeitete er in Berlin und São Paulo als freier Journalist. Seit April 2018 ist er als Redakteur bei ndaktuell. Dort beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit sozialen Bewegungen, Rechtsradikalismus und alternativer Kultur.

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Aktuelle Beiträge von Niklas Franzen

In Brasilien gibt es kein revolutionäres Subjekt: Ein Fan von Bolsonaro in Porto Alegre Ende Mai.

»Es ist ein Faschismus des 21. Jahrhunderts«

Der brasilianische Schriftsteller Luiz Ruffato schreibt über die untere Mittelschicht. Deren Lebens ist vor allem geprägt durch Gewalt. Die hat Tradition im Land. Der neue Faschismus unter Jair Bolsonaro ist für Ruffato die logische Konsequenz.

Eine Besetzung gegen die AfD

Antifa muss praktisch werden: In Dresden haben Studierende eine Universitätsbibliothek besetzt, weil deren Leiterin für die AfD kandidiert. Die Aktion war aber auch ein Protest gegen das Schweigen vieler Kunsteinrichtungen im Umgang mit Rechten.

»Die Polizei hat in Clubs nichts zu suchen«

In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage hegt die Bundesregierung Zweifel an der Darstellung der Polizei über einen Polizeieinsatz im Berliner Club »Mensch Meier«. Für die LINKEN-Politikerin Caren Lay steht der Einsatz im Kontext des Rechtsrucks.

Tsunami für die Bildung

Die Schockstarre ist beendet: Hunderttausende Brasilianer*innen demonstrierten gegen Einsparungen im Bildungsbereich. Mit den Kürzungsplänen hat die Regierung ein bestimmtes Ziel.

Der Gouverneur von Rio de Janeiro, Wilson Witzel, schüttelt dem CEO von VW Bus and Trucks Brasilien, Roberto Cortes, in Berlin die Hand

Volkswagen kuschelt in Brasilien wieder mit Faschisten

Bei der VW-Hauptversammlung in Berlin haben Aktivist*innen den deutschen Autokonzern für die Nähe zur Bolsonaro-Regierung kritisiert. Die Zusammenarbeit mit faschistischen Kräften in Brasilien hat Tradition.

Ein Blick hinter die Uniform

Sie sind die bedrohteste Minderheit der deutschen Gesellschaft: Polizei- und Rettungskräfte. Nun will das Innenministerium mit einer Kampagne für ihr Ansehen kämpfen.

»Wir dürfen das nicht hinnehmen«

Die Polizei will eine Polizeiwache auf dem Gelände des Fusion Festivals einrichten. Für die Veranstalter*innen sind die Polizeipläne ein Frontalangriff auf die Philosophie des Festivals. Droht ein Ende der Fusion?

Gefährlicher Präzedenzfall

Die Polizei fordert erstmals in der Geschichte des linken »Fusion«-Festivals, eine Station auf dem Gelände einzurichten - angeblich als Sicherheitsmaßnahme. Doch es ist klar, was wirklich dahintersteht: Die Fusion wird maßgeblich von linken Bewegungen organisiert und gi...

»Wir werden der AfD den Tag vermiesen«

Am 1. Mai will die AfD durch Erfurt marschieren und damit ihren Wahlkampf für die anstehenden Landtagswahlen einleiten. Tausende wollen sich der Partei entgegenstellen. Was ist genau geplant?

Lena und Hanna

Eine Schule gegen die AfD

Die Ida-Ehre-Schule in Hamburg wurde durch die AfD unfreiwillig zu einem bundesweiten Symbol im Kampf gegen rechts. Ein Besuch in der etwas anderen Bildungseinrichtung.

Rebellion mit Seifenblasen

Es sollte der Anfang von etwas Großem werden: Die britische Klimabewegung »Extinction Rebellion« setzte am Montag mit einer Brückenbesetzung erstmals Akzente in Deutschland. Wie geht es nun weiter?

Jair Bolsonaro empört Israelis

Eigentlich steht ihm Israel nahe: Auftritte mit Premier Benjamin Netanjahu, seine Nähe zu den pro-zionistischen evangelikalen Kirchen, Hetze gegen Palästinenser*innen. Nun sorgt Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro mit einer Aussage über den Holocaust für Empörung in Isr...

Knarren im Club

Mit gezogenen Waffen sollen Polizist*innen den linken Club »Mensch Meier« in Berlin gestürmt und mehrere Menschen verletzt haben. Darüber, was zuvor passierte, herrscht Uneinigkeit.

Bässe gegen Seehofer

Mit einem Gesetz will Innenminister Seehofer das Asylrecht weiter verschärfen. In Berlin demonstriert am Samstag ein Bündnis gegen das Vorhaben. Unterstützung erhalten sie auch von der Berliner Clubszene.

Gefesselt, gefoltert, ermordet

Jagd auf Linke: In Brasilien wurde erneut eine Aktivistin brutal ermordet. Gerade auf dem Land hat die Gewalt nach dem Amtsantritt von Präsident Bolsonaro stark zugenommen. Eine Bewegung steht besonders im Fokus der Regierung.

Rechter Kulturkampf im Klassenzimmer

Laut dem brasilianischen Bildungsminister sollen Schüler*innen zukünftig die Nationalhymne singen und einen Bolsonaro-Spruch zitieren. Die Initiative ist Ausdruck eines Kulturkampfes, der von rechten Kräften ausgerufen wurde.

»Tot kann ich nur wenig ausrichten«

Beleidigungen, Diffamierungen, Morddrohungen: Seit Jahren lebt Jean Wyllys in Angst. Nun hat der linke Politiker entschieden, nicht nach Brasilien zurückzukehren. Ein Sieg für die Rechten ist sein Exil trotzdem nicht.

Mit Ex-Feministin in den Gottesstaat

Früher demonstrierte sie oberkörperfrei für Frauenrechte, heute ist Sara Winter eine der bekanntesten Abtreibungsgegnerinnen in Brasilien. Dafür wurde sie von der ultrareaktionären Regierung mit einem Posten belohnt.

Kein Märtyrer werden

Seit vielen Jahren erhält der linke Politiker Jean Wyllys Morddrohungen. Nun hat er entschieden, auf sein Mandat zu verzichten und im Ausland unterzutauchen. Brasiliens Präsident Bolsonaro feierte die Entscheidung.