Redaktionsübersicht

Niklas Franzen

Ressort: ndaktuell
Niklas Franzen
Niklas Franzen hat Politik und Lateinamerikastudien studiert. Für mehrere Jahre arbeitete er in Berlin und São Paulo als freier Journalist. Seit April 2018 ist er als Redakteur bei ndaktuell. Dort beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit sozialen Bewegungen, Rechtsradikalismus und alternativer Kultur.

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Aktuelle Beiträge von Niklas Franzen

Rassismus bei Polizei-Fahndung in Leipzig?

Am Freitag hat die Polizei ein Einkaufszentrum in Leipzig evakuiert, nachdem ein Mann verdächtigt auf eine Frau gewirkt haben soll. Aktivist*innen erheben schwere Vorwürfe an den Ermittlungsmethoden.

Der AfD-Abgeordneter Stephan Brandner

»Die AfD hat ihre Chance vertan«

War es falsch, sich dem AfD-Politiker Stephan Brandner zu treffen? Nein, meint der Buchenwald-Direktor Volkhard Knigge. Denn Brandner habe sich und seine Partei »entlarvt«. Durch die AfD sieht Knigge das Andenken an die Shoah in Gefahr.

»Städte können Spielräume ausnutzen«

Sicherer Hafen für Geflüchtete? Das können laut dem Soziologen Albert Scherr Städte und Kommunen sein - auch in Deutschland. Vorbild für die Zufluchtsstädte sind die US-amerikanischen »Sanctuary Cities«. Doch es gibt einige entscheidende Unterschiede.

Fernando Haddad könnte für Lula da Silva Präsidentschaftskandidat werden.

Der Hipster-Lula

Der ehemalige Bürgermeister von São Paulo, Fernando Haddad, wird als Vizekandidat für Ex-Präsident Lula in den brasilianischen Präsidentschaftswahlkampf ziehen. Da die Politikone Lula im Gefängnis sitzt, könnte die Stunde des Polit-Hipsters kommen.

Demonstration von Seebrücke in Berlin

Aufstand in Orange

Sichere Häfen für Geflüchtete: Das fordern die Aktivist*innen der Seebrücke. Seit Wochen wird demonstriert. Die Bewegung wächst - auch, weil sich nicht nur die üblichen Verdächtigen beteiligen.

Abos für den Feminismus

Das feministische Magazin »an.schläge« wird nicht mehr vom österreichischen Frauenministerium gefördert. Laut Redakteurin Brigitte Theißl hat das vor allem mit der politischen Ausrichtung zu tun. Aufgeben will das Magazin nicht.

Sommer, Sonne, Abschiebestopp

Für viele Reisende bedeutet der Flug gen Süden Vorfreude auf entspannte Urlaubstage am Strand – für andere Menschen die Rückkehr in unfassbares Leid. Denn: Oft sitzen auch Geflüchtete, die abgeschoben werden sollen, an Bord von normalen Linienflügen. So auch am Montag. ...

Wie man eine Abschiebung verhindert

Über Nacht wurde Elin Ersson zum Internetstar. Die junge Schwedin startete am Montagabend ein Live-Video bei Facebook. Hunderttausende Mal wurde der Clip innerhalb von wenigen Stunden aufgerufen, Solidaritätsbekundungen kamen aus der ganzen Welt - aber auch Ablehnung un...

El Profesor (l), Charakter aus der Netflix-Serie

Wenn der Partisanensong zum Sommerhit wird

Ein Remix der Partisanen-Hymne »Bella Ciao« wurde zum Sommerhit 2018 gewählt. Unlängst wurde der Song durch eine Serie bei Netflix einer breiten Öffentlichkeit bekannt - doch auch die politische Aussage trage zum Erfolg bei.

Die Schwedin Elin Ersson hat eine Abschiebung nach Afghanistan verhindert.

Wie man eine Abschiebung verhindert

Eine junge Schwedin hat eine Abschiebung in einem Flugzeug verhindert. Per Facebook-Livestream berichtete sie über ihre Aktion. Auch in Deutschland kämpfen Aktivist*innen gegen Abschiebungen per Flugzeug.

Sommer der Besetzungen erreicht Hildesheim

In Hildesheim haben Aktivist*innen ein Gebäude besetzt. Sie wollen das abrissgefährdete Haus in ein soziales Zentrum umwandeln. Die Universität, die das Gebäude anmietet, ist dagegen und hat den Aktivist*innen ein Ultimatum gestellt.

Streik trotz Gratis-Eis

2400 Amazon-Beschäftigte haben am Dienstag gestreikt. Aufgrund der extremen körperlichen Belastung fordern die Arbeiter*innen unter anderem einen Gesundheitstarifvertrag. Der US-Konzern bietet einen Obsttag an.

Man sollte es lassen

Die »Zeit« fragt, ob die Seenotrettung von Geflüchteten im Mittelmeer legitim ist. Das ist kein journalistischer Pluralismus, sondern Anbiederung an gesellschaftliche Stimmungen.

Nichts ist vorbei

Nach Ende des NSU-Verfahren üben Opfer-Angehörige und Demonstranten lautstarke Kritik. Die Urteile seien teilweise unangemessen, Fragen blieben weiter unaufgeklärt.

»Ein menschliches Zeichen aus der sächsischen Provinz«

In mehreren Städten wollen Aktivist*innen gegen Abschottung und die Kriminalisierung von Seenotrettern auf die Straße gehen. Auch im sächsischen Freiberg ist eine Demonstration geplant. Doch der Organisator hat mit vielen Hindernisse zu kämpfen.

»Den NSU gibt es noch«

War der NSU ein »isoliertes Trio«? Nein, meinen Aktivist*innen und wollen auch nach der Urteilsverkündung am Mittwoch für die Aufklärung des NSU-Komplexes kämpfen.

Im Reich der extremen Mitte

VR-Brillen, Hufeisen und Schnittchen: In Berlin haben »Experten« auf einer Veranstaltung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen über »Linksextremismus« diskutiert. Auch »die Antifa« hatte sich angemeldet.

Reinwaschung der »Mitte«

Sind linke »Extremisten« wirklich so schlimm wie rechte »Extremisten«? Natürlich nicht. Wer linke Demonstranten mit mordenden Neonazis gleichsetzt, ist nicht nur historisch blind, sondern handelt vermutlich mit politischem Kalkül.

Eine Brücke zu sicheren Häfen

Breites Bündnis gegen Abschottung: Am Samstag wollen in mehreren Städten Aktivist*innen gegen die europäische Asylpolitik auf die Straße gehen. Bislang hat sich die Linke schwer getan, größere Proteste zu diesem Thema zu organisieren.

»Es wird keine einfachen Antworten geben«

In diesen Tagen jährt sich der G20-Gipfel in Hamburg. Wie fühlt sich das für Sie an? Durch die Aufbereitung fühlt sich das erst mal nach viel Arbeit an. Gleichzeitig hat man natürlich durch die Arbeit im Sonderausschuss immer wieder Bilder dieser hochdramatischen u...