Redaktionsübersicht

Jana Frielinghaus

Jana Frielinghaus
Jahrgang 1968, ist seit Oktober 2018 Redakteurin im „nd“-Politikressort. Zuvor war sie knapp zwei Jahrzehnte Redakteurin bei der „jungen Welt“, zu der sie als Quereinsteigerin kam. Denn eigentlich ist sie gelernte Landwirtin und hat Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Uni studiert.

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Aktuelle Beiträge von Jana Frielinghaus

Der Skandal nach dem Skandal

Reinhard Marx ist ein so freundlicher und jovialer Typ, dass man ihm Kalkül und Unlauterkeit kaum zutrauen mag. Doch die Vorwürfe, die Christian Pfeiffer gegen ihn erhebt, basieren nicht nur auf Indizien. Und nicht nur der renommierte Kriminologe ist überzeugt, dass die...

Entfremdung überwinden

Stadt-Land-Konflikte sind auch im Kritischen Agrarbericht Schwerpunktthema. Der von Landwirten, Umwelt- und Tierschützern sowie entwicklungspolitisch Aktiven erarbeitete Report ist ein Dialog- und Informationsangebot an agrarpolitisch Interessierte.

Überfälliger Schritt

Endlich soll regelmäßig behördlich erfasst werden, wie viele Menschen auf der Straße leben und wie viele in von Kommunen vorgehaltenen Notunterkünften untergebracht sind. Zuvor fand die Regierung jahrzehntelang nichts dabei, die Berichterstattung über das Ausmaß des Pro...

Pflästerchen statt Gesamtkonzept

Familienministerin Giffey hat durchaus vernünftige Ideen. Dass die Arbeit mit Jungen und Männern Schwerpunkt des »Gleichstellungsjahrs 2020« sein soll, ist sinnvoll. Was der Bundesregierung aber fehlt, ist ein ressortübergreifender Ansatz beim Abbau struktureller Ungleichheit.

Fraktionsvize Ernst findet Verbote von Kurzstreckenflügen nicht so gut.

80 Prozent Einigung

Über Klimapolitik wurde auf der Klausurtagung der Linksfraktion in Rheinsberg kontrovers diskutiert. Vom »Aktionsplan Klimagerechtigkeit« beschlossen die Abgeordneten immerhin die meisten Kapitel. Das innerfraktionelle Klima scheint sich immerhin verbessert zu haben.

In der Zwickmühle

Die von der US-Regierung geplanten Strafzölle auf mexikanische Importe bedeuten eine neue Eskalationsstufe in der Bekämpfung von Migrationsbewegungen in den globalen Norden. Transitländer werden durch offenen Zwang dazu genötigt, eine zunehmend repressive Innenpolitik zu übernehmen.

Der Schmerz der anderen

Zehn Jahre nach den ersten Enthüllungen über sexuelle Übergriffe auf Kinder in katholischen Schulen will die Institution Untersuchungen durch unabhängige Experten zulassen.

Genossen dringend gesucht

Viele Aktive haben Beiträge zur Strategiedebatte der Linkspartei eingereicht. Kontroversen gibt es unter anderem darüber, wie gesellschaftliche Mehrheiten für linke Politik erreicht werden sollen.

Heiko Maas

Vorwahlkampf oder Kurswechsel?

Exemplarisch für das Phänomen des Linksblinkens und diametral entgegengesetzten Handelns von Sozialdemokraten ist das Wirken von Heiko Maas: Man erinnere sich an seine Verrenkungen in Sachen Vorratsdatenspeicherung, als er noch Justizminister war. Und seit er im Auswärt...

Gedenkdemo 2018 in Dessau: Dem Kampf von Bürgerrechtlern ist es zu verdanken, dass Oury Jalloh heute nicht vergessen ist.

Justiz deckt Mörder in Uniform

Am 7. Januar 2005 verbrannte ein Asylbewerber im Dessauer Polizeirevier, gefesselt an eine Matratze. Die These der »Selbstentzündung« ist längst widerlegt, ein neuer Prozess dennoch unwahrscheinlich.

Fremdeln mit einem Einheimischen

An der Basis sind die Christsozialen immer noch sehr schnell überfordert, allen von der CSU-Spitze mittlerweile vorgenommenen Modernisierungen und Begrünungen zum Trotz. Das zeigt die Debatte um die Kandidatur von Sener Sahin. Der ist einer von uns, dachte sich der CSU-...

Christian Hirte (CDU), Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer

Gesundbeter vom Dienst

Da dem Ostbeauftragten der Bundesregierung wirtschaftspolitisch seit jeher wenig mehr als das Instrument des Appells zur Verfügung steht, verlegt er sich traditionell auf klassische Schönfärberei. So auch Christian Hirte.

Martin Kutscha ist Professor für Staats- und Verwaltungsrecht im Ruhestand und lehrte bis 2013 an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR). Seine Forschungsschwerpunkte sind Grundrechtsfragen im Polizei-, Datenschutz-, Beamten- und Europarecht. Jana Frielinghaus sprach mit ihm über die Funktion des Extremismusbegriffs und darüber, wann Berufsverbote legitim sind.

»Verfassungswidriger Kampfbegriff«

Die Kategorie »extremistisch« hat in der deutschen Rechtsordnung nichts zu suchen, findet der Staatsrechtler Martin Kutscha. Im Interview erklärt er die Funktion des Extremismusbegriffs und begründet, ab wann Berufsverbote legitim sind.

Breite Solidaritätsbewegung: VVN-BdA-Mitglieder demonstrierten am 23. Oktober 1975 in Bonn in Häftlingskleidung gegen die Berufsverbote

Nur eine Schikane mehr

Vor 1990 war die Benachteiligung vieler Linker in der Bundesrepublik Staatsdoktrin. Gegenüber Berufsverboten und Co. wirkt die Aberkennung der Gemeinnützigkeit für einen Antifa-Verband fast harmlos.

Kämpfer für den Rollback

»Lebensschützer« haben am Donnerstag eine Niederlage vor dem Europäischen Gerichtshof eingesteckt. Für den Moment ist das beruhigend. Aber Evangelikale und rechte Katholiken werden so schnell nicht aufgeben.

Überall auf der Welt gehen Frauen am 8. März für mehr Rechte auf die Straße.

Einäugiger unter Blinden

Laut einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Weltwirtschaftsforums wird es noch 100 Jahre dauern, bis überall Gleichberechtigung herrscht. Deutschland nimmt im Ranking Platz 10 ein.

Vorsichtiges Signal aus dem Willy-Brandt-Haus

Die LINKE-Bundesvorsitzende ruft SPD und Grüne zu Gesprächen über eine «Regierung der Hoffnung» auf. Der neue SPD-Chef findet die Idee gut. Die Unterredungen könnten aber «nicht offiziell» sein, betont er.

Faschismus verharmlost

Auf Antrag der Großen Koalition wird bald ein »zentrales Mahnmal« für die Opfer »der kommunistischen Gewaltherrschaft in Deutschland« errichtet. Das ist eine erneute Verharmlosung des Hitlerfaschismus, findet Jana Frielinghaus.

Standortbestimmungen

Immerhin: Die LINKE verliert nicht nennenswert an Zustimmung. Seit Jahren hält sie sich stabil bei Werten zwischen acht und zehn Prozent. Das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie gerade in Ostdeutschland seit vielen Jahren an Zustimmung verliert.