Redaktionsübersicht

Jana Frielinghaus

Jana Frielinghaus
Jahrgang 1968, ist seit Oktober 2018 Redakteurin im „nd“-Politikressort. Zuvor war sie knapp zwei Jahrzehnte Redakteurin bei der „jungen Welt“, zu der sie als Quereinsteigerin kam. Denn eigentlich ist sie gelernte Landwirtin und hat Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Uni studiert.
Folgen:
Aktuelle Beiträge von Jana Frielinghaus:
Sich selbst ernst nehmen

In Parteiprogrammen sind grundsätzliche Ziele der jeweiligen politischen Gruppierung formuliert, in Wahlprogrammen auch solche, in deren Nähe man innerhalb einer Legislaturperiode kommen möchte, sollte man Teil einer Regierung werden. Insofern ist nachvollziehbar, dass ...

Teile der Sperranlagen des G8-Gipfels in Heiligendamm
Der Feind im Bett

Die Rechtmäßigkeit der Spitzelei von Mark Kennedy unter G8-Gegnern wird derzeit in Schwerin verhandelt. Betroffene wurden von ihm nicht nur ausgespäht, sondern teilweise in ihren intimsten Gefühlen verletzt, gedemütigt und missbraucht.

Weiter so - nur in Baden-Württemberg?

Baden-Württembergs Grünen-Ministerpräsident will weiter mit der CDU regieren. Wenn diese Entscheidung keine Blaupause für die nächste Bundesregierung werden soll, muss die Basis der Grünen Druck auf die Parteispitze machen.

Für ältere Menschen wird der Impfstoff von Astra-Zeneca weiter empfohlen.
Sputnik V ante portas

Zulassung und Produktion des Impfstoffs Sputnik V waren Thema in einer Telefonkonferenz von Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron mit Russlands Staatschef Putin. In Deutschland fordern Fachleute einen harten Lockdown.

Wirtschaft wehrt sich gegen Testpflicht

Erneut hat sich der Unternehmerdachverband gegen eine Pflicht gewehrt, Mitarbeiter auf Corona zu testen. Tatsächlich ist es gerade für kleine Betriebe schwer, an Testkits zu gelangen.

Ziel von Hetze

Ägyptens erster Kapitänin Marwa el Selehdar wurde die Schuld an der Schiffshavarie im Suezkanal angedichtet.

Kanzlerin droht mit härterer Gangart

Angela Merkel kündigte in der ARD ein Einschreiten des Bundes mittels Gesetzesänderung an, sollten vereinbarte Corona-Regeln bei Inzidenzwerten über 100 nicht eingehalten werden.

Nahurlaub trotz Notbremse

In Regionen mit Inzidenzwerten über 100 dürfte bald wieder ein härterer Lockdown verfügt werden. Zugleich wächst nach den Beschlüssen des Impfgipfels die Hoffnung auf schnellere Immunisierung der Bevölkerung in der Bundesrepublik.

Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei
Weil er es kann

Lange hatte die Türkei ein - für ein von patriarchalen Strukturen geprägtes Land - bemerkenswert fortschrittliches Familienrecht. Das ist Verdienst einer starken Frauenbewegung mit langem Atem. Aktivistinnen wie die jüngst in Berlin mit dem Anne-Klein-Frauenpreis geehrt...

Bußfertig und doch ohne Fehl und Tadel: Kardinal Woelki am Donnerstag in Köln
Reinwaschung für Woelki

Sie war lange erwartet worden: die Publikation des im Auftrag des Erzbistums Köln erstellten Gutachtens zu sexualisierter Gewalt an Kindern. Dass Kardinal Woelki direkt danach personelle Konsequenzen verkündete, kam überraschend.

Nie wieder still sein: Protest gegen Vertuscher in Köln im Februar mit einem Karnevalswagen des Künstlers Jacques Tilly
Rücktritte wären das Minimum

Opfervertreter Matthias Katsch fordert den Bundestag zum Eingreifen bei der Aufarbeitung sexueller Kindesmisshandlung durch Geistliche auf. Denn die Kirchen seien dazu nicht in der Lage, sagt der Betroffenenvertreter.

Staatsaufgaben übernommen

Die Diskrepanz zwischen den von der Bundesregierung erfassten rassistisch und durch neofaschistische Ideologie motivierten Gewalttaten und denen, die Opferberatungsstellen dokumentieren, ist immer noch groß. Das liegt an der sehr unterschiedlichen Perspektive: Die einen...

Angst vor der Ampel? Nach den Landtagswahlen berät die Union über die Konsequenzen. Die Linke warnt die SPD.
Appelle an die Sozialdemokraten

In beiden Flächenländern mit wenigen Metropolen schaffte die Linkspartei erneut nicht den Sprung in den Landtag. Sie macht sich aber Hoffnung auf bessere Ergebnisse bei der Bundestagswahl.

Weckruf mit Todesfolge

Lange war Fukushima nicht in den Schlagzeilen. Dabei sind dort bis heute gewaltige Mengen an Boden, Wasser und Bauschutt verseucht, die Entsorgung der Abfälle wird Experten zufolge weitere 30 Jahre dauern.

Der 13. Integrationsgipfel wurde per Videoschaltkonferenz abgehalten, am Ende wurde ein Aktionsplan verabschiedet.
Keine Gäste, sondern Inländer

Bereits zum 13. Mal berieten am Dienstag Politiker und Verbandsvertreter Maßnahmen zur »Integration« der mehr als 21 Millionen Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland.

Zusammen stark

Diejenigen, die den miesesten Lohn erhalten, egal welchen Geschlechts, leiden am meisten unter ihnen. Gerade linker Feminismus muss deshalb vor allem die Verhältnisse angreifen, die Menschen in prekäre Jobs, zur Migration und in überholte Rollenmodelle zwingen.

Unerschrocken

Eigentlich ein Unding, dass ihr Name hierzulande kaum bekannt ist, obwohl Millionen türkischstämmige Menschen in Deutschland leben. Dabei ist Cânân Arın in der Türkei eine der bekanntesten Feministinnen. Am Freitag wurde die 79-Jährige für ihren Einsatz für Selbstbestim...

Kai Wegner, CDU-Landeschef (r), und Falko Liecke (CDU, Neuköllns Gesundheitsstadtrat, stehen vor einem gemieteten Lamborghini mit aufgeklebten Einschusslöchern. Darauf prangt der Spruch «Kriminelle Clans gehören auf Netflix, nicht auf Berlins Strassen.»
Mitschuld von Staat und Medien

Politiker und Journalisten befeuern permanent den Hass rechter Täter auf vermeintlich zu Unrecht in Deutschland lebende und den Sozialstaat schröpfende »Eindringlinge«

Erster Arbeitstag als Linke-Vorsitzende: Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler beim Pressetermin im Karl-Liebknecht-Haus
Mit ihnen zieht die neue Zeit

Auf ihrer ersten Pressekonferenz demonstrierten die neuen Chefinnen im Berliner Karl-Liebknecht-Haus Geschlossenheit und präsentierten eine weitreichende politische Agenda.

Ohne Frieden ist alles nichts

Zum Auftakt des Parteitags der Linken forderte die scheidende Vorsitzende Katja Kipping am Freitagabend in Berlin, die Partei müsse zum Regieren im Bund bereit sein. Viele Genoss*innen mahnten zur Geschlossenheit im Superwahljahr.