Redaktionsübersicht

Jana Frielinghaus

Jana Frielinghaus
Jahrgang 1968, ist seit Oktober 2018 Redakteurin im „nd“-Politikressort. Zuvor war sie knapp zwei Jahrzehnte Redakteurin bei der „jungen Welt“, zu der sie als Quereinsteigerin kam. Denn eigentlich ist sie gelernte Landwirtin und hat Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Uni studiert.

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Aktuelle Beiträge von Jana Frielinghaus

Die LINKE ist Teil sozialer Proteste wie der Mietendemo in Berlin am 3. Oktober, die Macher sind oft außerparlamentarische Gruppen

Mehr Mut zum Populismus

Die Linksfraktion im Bundestag hat eine neue Spitze. Laut der LINKEN-Vorsitzenden Katja Kipping seien die teilweise sehr knappen Wahlergebnissen bei der Wahl des neuen Vorstands ein »Weckruf zur Einheit«. Sie zeigten, »dass jetzt viel Integrationsarbeit in der Fraktion ansteht.«

Amira Mohamed Ali, neugewählte Co- Vorsitzende der Bundestagsfraktion der LINKEN und der Co-Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch nach der Bekanntgabe des Ergebnisses.

Raus aus den Gräben

Die LINKE hat eine neue Fraktionsspitze gewählt. Als Stimme all jener, die gegen Faschisierung, Sozialabbau und Ausgrenzung kämpfen, muss diese nun Gräben zuschütten und Verbindendes herausarbeiten, findet Jana Frielinghaus.

Weil viele künftige Rentner lange Zeiten der Erwerbslosigkeit in Kauf nehmen mussten, werden sie ihre Einkünfte weiter durch Flaschensammeln oder ähnliches aufstocken müssen

Viele bleiben ausgeschlossen

Mit der Grundrente bekommen viele Menschen einen Rechtsanspruch auf Zahlungen etwas oberhalb des Hartz-IV-Niveaus. Hunderttausende prekär Beschäftigte bleiben aber Bittsteller beim Sozialamt.

Gründung der Deutschen Demokratischen Republik am 7.10.1949

Republik der Versehrten

Gedanken zum Wendejubiläum: Härte gegen sich selbst und andere kennzeichnete das Handeln vieler aus der Aufbaugeneration der DDR. Ein Blick auf ihre Biografien sollte etwas Verständnis möglich machen.

In Wendorffs Betrieb werden Rinder der Rassen Charolais und Uckermärker gehalten, neun Monate des Jahres stehen sie auf der Weide

Der Vermittler

Wie schafft man den Spagat, Ökobauer zu sein und als Verbandsfunktionär auch die Interessen der konventionell wirtschaftenden Kollegen zu vertreten? Henrik Wendorff sieht kein Problem darin.

Auch mal gegen rechts kämpfen

Drei Wochen nach dem antisemitischen Anschlag in Halle hat das Bundeskabinett ein Maßnahmenpaket »gegen Hass« beschlossen. Engagierte Bürger sollen besser vor Bedrohungen geschützt werden.

Klappe vom rechten Auge nehmen

Es wäre ein Anfang, wenn alles ernst gemeint wäre, was im nur dreiseitigen Neun-Punkte-Plan der Bundesregierung angekündigt wird. Viele der aufgelisteten Aktivitäten sind allerdings schon vor Monaten versprochen worden. So hatte Bundesinnenminister Seehofer bereits im J...

Bruder Jallohs und Nebenkläger: Saliou Diallo am Montag während des Pressetermins in Berlin.

Kein Frieden ohne Gerechtigkeit

Nebenklageanwältin Gabriele Heinecke weist auf Widersprüche im jüngsten Gerichtsbeschluss zum Fall des in einer Polizeizelle verbrannten Flüchtlings hin. Experten beklagen Versäumnisse der Justiz.

Verbesserungsvorschläge von links

Thüringens Ministerpräsident Ramelow, Bremens Wirtschaftssenatorin Vogt und Berlins Kultursenator Lederer fordern Strukturhilfen des Bundes zur Umsetzung einer Klima- und Energiewende.

Ein deutscher Panzer vom Typ Leopard 2A4 der türkischen Armee ist am 21.01.2018 auf dem Weg in die kurdische Provinz Afrin in Syrien.

Angriff ist keine Verteidigung

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages schließt aus, dass die Türkei sich bei ihrem Angriff auf Nordsyrien auf das Selbstverteidigungsrecht laut NATO-Regularien berufen kann.

Bürger bleiben Statisten

Die Bundesregierung will laut Koalitionsvertrag den Parlamentarismus durch »Elemente direkter Demokratie« ergänzen und dafür eine Kommission einrichten. Passiert ist bislang nichts.

Linksfraktion wählt Vorstand

Endlich ist klar: Am 12. November wählt die Linksfraktion einen neuen Vorstand. Ko-Fraktionschef Dietmar Bartsch bestätigte jetzt, dass er sein Amt behalten will. Eine Nachfolgerin für seine Tandem-Partnerin Sahra Wagenknecht scheint ebenfalls festzustehen.

Totalitarismustheoretisch fundiert

Da schau her: Die Christdemokraten wollen Antisemitismus und »Rechtsextremismus« bekämpfen. Das ist bemerkenswert, denn es war in den letzten zehn Jahren insbesondere die CDU, die bevorzugt antifaschistische zivilgesellschaftliche Initiativen gern als »linksextrem« bran...

Die LINKE will die große Debatte

Nach dem Absturz bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg sammelt die LINKE-Spitze Vorschläge zur Bewältigung der Krise. Auf einem Kongress sollen sie Ende Februar diskutiert werden.

Polarisierer

Die zerstrittene Saar-LINKE hat einen neuen Landesvorsitzenden: Am Sonntagabend wurde Thomas Lutze in Neunkirchen in dieses Amt gewählt. In seiner Bewerbungsrede versprach er einen Neuanfang und eine Rückkehr zur Sacharbeit. Es solle wieder »um Inhalte und um Politik ge...

High Noon im Saarland

Seit Monaten macht die Saar-LINKE vor allem durch Skandale um Politiker Schlagzeilen. Der Landesverband verliert dramatisch an Mitgliedern. Jetzt soll am kommenden Sonntag ein neuer Landesvorstand gewählt werden. Wer kandidiert, ist jedoch noch nicht bekannt.

Weiter vom Rauswurf bedroht

Nach Wohnungskündigung durch Kirchengemeinde sollte bereits im Juli der Gerichtsvollzieher kommen und Familie Wenzel vor die Tür setzen. Der entsprechende Gerichtsbeschluss wurde aber außer Kraft gesetzt - vorerst.

»Wir müssen eindeutig sein«

Die Linkspartei hat bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen beispiellose Verluste hinnehmen müssen. In Brandenburg erhielt sie 10,7 Prozent, in Sachsen nur 10,4 Prozent der Wählerstimmen. Parteichef Bernd Riexinger mit einem Erklärungsversuch.

Kosmopolitin

Sie ist eines der bekanntesten Gesichter von »Fridays for Future« (FFF) hierzulande. Vor einigen Tagen sagte Carla Reemtsma einen Auftritt bei der Automesse IAA in Frankfurt am Main ab. Sie wolle nicht für solches »Greenwashing« zur Verfügung stehen - also für Bestrebun...

Lernen aus dem Debakel

In der LINKEN nimmt die Debatte über Ursachen der Wahlniederlagen in Brandenburg und Sachsen Fahrt auf. Parteibasis und zivilgesellschafte Akteure sollen nun auf einem Kongress Gelegenheit bekommen, ihre Erwartungen an die Partei zu formulieren.