Redaktionsübersicht

Bahareh Ebrahimi

Bahareh Ebrahimi
Bahareh Ebrahimi hat erstmal Physik studiert und wusste nicht warum. Sie beschäftigte sich lieber mit Zeichnung, Karikatur und Fotografie. Nach dem Abschluss wechselte sie endlich zur Kunst und machte dann einen Master in Kunstwissenschaft und einen in Kulturjournalismus. Für viele Zeitungen hat sie gearbeitet und deckte außer Kunst noch Themen in Bereichen Film, Medien, Gesellschaft, Alltagskultur und Kulturpolitik ab. Seit 2018 arbeitet sie als Redakteurin im Ressort Feuilleton.
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Aktuelle Beiträge von Bahareh Ebrahimi:
Geniale Darstellung der Absurdität: Szene aus »Bad Luck Banging or Loony Porn«, dem Film, der den Goldenen Bären der Berlinale gewann
Eins zu null für die Algorithmen

So laut die Filme der 71. Berlinale nach Interaktion riefen, so leise und isoliert fand das Online-Festival statt. Nicht einmal eine digitale Form der Begegnung, des Austauschs gab es, gute Filme aber jede Menge. Ein Review

Alles nicht ganz so echt wie sonst: Wachsfiguren auf dem Roten Teppich der Berlinale.
Geschlossene Filmgesellschaft

Die 71. Berlinale wird erstmals nur für ein kleines Fachpublikum und die Presse stattfinden. Es stellt sich die Frage, für wen die Filme letztendlich gemacht worden sind. Noch dazu: Für wen berichten die Journalist*innen eigentlich?

»Hey da, bist du nicht die kleine Zengelsche?«, wird Helena Zengel auf der Straße angesprochen.
»Und ich renne rum wie eine zwölfjährige Sausebiene«

»Hey da, bist du nicht die kleine Zengelsche?«, wird Helena Zengel auf der Straße angesprochen. Die 12-jährige Berlinerin ist als beste Nebendarstellerin bei den Golden Globes 2021 nominiert. Ein Gespräch.

Er ist schwanger!

Sundance fand dieses Jahr zum großen Teil digital statt. Das US-Filmfestival bietet alternative Erzählungen und bricht mit Sehgewohnheiten, zeigt Bilder, an denen nicht nur das US-, sondern auch das Weltkino Mangel hat.

Das nd-Feuilleton-Ressort: Bahareh Ebrahimi, Jakob Hayner, Christof Meueler, Samuela Nickel, Christin Odoj, Karlen Vesper
»Dümmstes Wort: Urlaub«

2020 war ein verrücktes Jahr. Unser Feuilleton-Ressort empfiehlt Konsumprodukte des Jahres oder rät davon ab. Die Bestenliste, inklusive Trump.

»Der Text spaziert mit mir«

Wem gehört die Stadt? Der Schriftsteller David Wagner wandelt nachts mit einer Schildkröte durch Berlin. Ein Bildband zeigt die Stationen. Ein Spaziergang-Interview.

»Sie sind Menschen und nicht Themen«

Nachts im Club, tagsüber in der Geflüchteten-Unterkunft: Der Regisseur Faraz Shariat spricht in einem Interview über seinen Film »Futur Drei«, Rassismus in Deutschland und eine postmigrantische Zukunft

Die visuelle Kraft

Maria Schrader gewann den Emmy für die beste Regie einer Miniserie

Dann lieber eine Tomate

»Ich weiß nicht, was ich will«, sagt ein Mann in einem Bus und weint plötzlich. Die anderen Fahrgäste reagieren überhaupt nicht. Der weinende Mann wiederholt seinen Satz. Als sich dann jemand beschwert, sagt ein anderer: »Darf man denn nicht mehr traurig sein?« Die Antw...

»Diktaturen sind nicht lustig«

Die große Melancholie: Eine von Herta Müllers Collagen zieht sich nun durch Berlin. Ein Gespräch mit der Autorin über Populismus in Zeiten der Krise und Wörter, die Halt geben.