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Redaktionsübersicht

Bahareh Ebrahimi

Bahareh Ebrahimi
Bahareh Ebrahimi hat erstmal Physik studiert und wusste nicht warum. Sie beschäftigte sich lieber mit Zeichnung, Karikatur und Fotografie. Nach dem Abschluss wechselte sie endlich zur Kunst und machte dann einen Master in Kunstwissenschaft und einen in Kulturjournalismus. Für viele Zeitungen hat sie gearbeitet und deckte außer Kunst noch Themen in Bereichen Film, Medien, Gesellschaft, Alltagskultur und Kulturpolitik ab. Seit 2018 arbeitet sie als Redakteurin im Ressort Feuilleton.

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Aktuelle Beiträge von Bahareh Ebrahimi

staythefucknotnormal

Nach ungefähr drei Monaten Pandemiezustand schwoll die Liste von dauerpräsenten Menschen und Gruppen in den Zeitungen und sozialen Medien an: Die Risikogruppen. Die Älteren. Die Eltern. Die Kinder. Die Männer. Die Held*innen. Die Applaudierenden. Die, denen applaudiert ...

Der Nuschler

»Sind Sie Türkin?«, fragte mich ein nuschelnder alter Mann in einer Kneipe. Dass ich niemandem eine Antwort schuldig bin, dass solche Fragen mehr als »nur« Neugier sind, dass es nicht meine Aufgabe ist, jedes rassistische Vorurteil abzubauen: All dies war mir zu jenem Zeitpunkt nicht bewusst und daher antwortete ich dummerweise auf die Frage.

Die Rückkehr der Obsessiven

Brauchte es unbedingt eine Pandemie, damit verstanden wird, dass man den Speichel anderer Menschen – und Tiere – nicht überall um und an sich haben will oder süß finden muss? Wenn die Normalität wieder zurückkehrt, bleibt hoffentlich etwas von dieser Social-Distancing-Kultur übrig.

Die Klositten sind so eisern wie die Bürokratie

Eine Frage an alle Klopapier-Jäger, -Sammler und -Hamsterer: Macht Klopapier überhaupt sauber? Ist das denn hygienisch und praktisch? Warum nimmt man anderswo Wasser und geht mit einer kleinen Gießkanne aufs WC?

Die netten Mörder

Wer zieht bei der Hinrichtung den Hocker weg? Das iranische Politdrama »Es gibt kein Böses« gewann den Goldenen Bären auf der Berlinale. Der Film handelt davon, ob die Einzelpersonen in einer totalitären Gesellschaft die Macht haben, dem System nein zu sagen.

»Ich wollte die Energie der Stadt zeigen«

Der iranisch-griechische Regisseur Siamak Etemadi spricht im nd-Interview über das Leben als Migrant und sein Langfilmdebüt »Pari«, welches auf der diesjährigen Berlinale in der Sektion »Panorama« gezeigt wird.

Kaum Touchy-Feely-Momente

Die 17-jährige Autumn Callahan muss nach einem Test erfahren, dass sie schwanger ist. Es handelt sich um eine ungewollte Schwangerschaft. Sie geht nach Hause und sterilisiert mittels Feuer eine Nadel. Und sticht sich ein Nasenpiercing. Sie lebt im ländlichen Pennsylvani...

In Gesellschaft von Huskys

Von Bahareh Ebrahimi In einer Hütte, irgendwo im schneebedeckten Sibirien, trinkt Clint mit zwei russischen Frauen Wodka, die eine alt, die andere schwanger. Clint versteht sie nicht. Die Babuschka trinkt weiter, Clint küsst sie auf die Wange und geht mit der Schwa...

84 Minuten, 33 Sekunden

Ein Baum, zwei Büsche, im Hintergrund eine Autobahn. Mit dieser Szene beginnt der Film »Maggie’s Farm«. Die Kamera bewegt sich nicht, nur das Gras im Wind, das sie zeigt. Man hört die Autos. Es ist eine lange Plansequenz. So lang, dass man langsam skeptisch wird: Ist da...

Ein Festival ohne Motto

Bald beginnt die 70. Berlinale: Einiges ändert sich künftig, vor allem sind die Bären von den Plakaten verschwunden.

Eine von Millionen Unterdrückten

»Ich bin weder Heldin noch Fahnenträgerin iranischer Teams. Ich bin eine von Millionen unterdrückter Frauen in Iran.« Das schrieb Kimia Alizadeh, Taekwondokämpferin und einzige olympische Medaillengewinnerin Irans, am Wochenende auf Instagram.

Schleifchen im Kopf

Ich suche seit Wochen nach so etwas Banalem wie Socken. Ganz einfache lange Socken aus Baumwolle. Möglichst nicht so teuer und in drei, vier dunklen Farben. Aber es ist unmöglich, welche zu finden. Solche Socken gibt es auf dem Markt einfach nicht. Jedenfalls nicht für ...