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Bahareh Ebrahimi

Bahareh Ebrahimi
Bahareh Ebrahimi hat erstmal Physik studiert und wusste nicht warum. Sie beschäftigte sich lieber mit Zeichnung, Karikatur und Fotografie. Nach dem Abschluss wechselte sie endlich zur Kunst und machte dann einen Master in Kunstwissenschaft und einen in Kulturjournalismus. Für viele Zeitungen hat sie gearbeitet und deckte außer Kunst noch Themen in Bereichen Medien, Gesellschaft, Alltagskultur und Kulturpolitik ab. Seit Herbst 2018 arbeitet sie als Redakteurin im Ressort Feuilleton.

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Aktuelle Beiträge von Bahareh Ebrahimi

René Pollesch wird neuer Intendant der Berliner Volksbühne.

Nicht wie alle anderen

»Es ist ein Grauen für mich zu überlegen, was nach 2016 passiert«. Das sagte der Dramatiker und Regisseur René Pollesch in einem Interview mit der »taz« im Jahr 2014, als schon klar war, dass Frank Castorfs Intendanz an der Berliner Volksbühne 2016 enden würde. Und als ...

Aus Borke geboren

Manchmal glaube ich, Elemente des Dadaismus purzeln aus den Bäumen. Fantastische Bildwelten tun sich unvermittelt auf. Farben, interessante Formen, Strukturen, skurrile Figuren, bizarre Gebilde, surreale und abstrakte Landschaften, aus der Baumrinde geboren, zu konservi...

Dialektik in Schwarz-Weiß

Die Chicagoer Zeitschriften «Ebony» und «Jet» hatten einen großen Anteil an der Sichtbarkeit der schwarzen Kultur in den USA. Die Berliner Ausstellung «The Black Image Corporation» zeigt einen Teil der Foto-Archive dieser Blätter.

UUAAAGHH!

Es gibt Star-Wars-Fans, die nur die Original-Trilogie mögen. Mit den späteren Episoden können sie nichts anfangen. Und viele von ihnen haben doch den Fehler gemacht, sich endlich mal einen von den neuen Filmen anzuschauen - voller Skepsis. Dazu gehörte natürlich die Epi...

Damals im Café

In einem Hinterzimmer des Café »Einstein Unter den Linden« in Berlin trafen sich mal der ehemalige Generaldirektor der Berliner Opernstiftung, Stefan Rosinski, und der ehemalige Rektor der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Wolfgang Engler. Ersterer wollte ein ...

Die Ästhetik der Unvollkommenheit

Die Kathedrale Notre-Dame de Paris sollte Vollkommenheit symbolisieren. Danach jedenfalls strebte die gotische Architektur. Dieser Kunst- und vor allem Baustil entstand Anfang des 12. Jahrhunderts in Nordfrankreich und währte bis zum Ende des 15. Jahrhunderts. Gotik war...

Schnitzel, aber bitte mit Kimchi!

Im Essayband »Eure Heimat ist unser Albtraum« schildern 14 Autor*innen, wie sie durch den strukturellen Rassismus zum »anderen« gemacht werden, aber auch durch angeblich harmlose alltägliche Fragen wie »Woher kommst du?«

Nackt in Paris

Der junge Israeli, Yoav, ist auf der Flucht vor seiner Herkunft. Er kommt in Paris an und möchte nun Franzose werden. Der Berlinale-Wettbewerb-Film »Synonymes« handelt von der Frage der Identität.

Die Griechen sind schuld!

Der Berlinale-Wettbewerb-Film «Der Goldene Handschuh» von Fatih Akin ist sein erster Versuch eines Horrorfilms. Das ist eine Schreckensreise in die düstere Welt der zu Säufern verkommenen Menschen.

Die lustige Witwe

Das staatliche Bauhaus wurde 1919 in Weimar als Kunstgewerbeschule und Kunstschule gegründet. Im Laufe der Jahre kam ihm immer wieder die Politik nahe - vor allem die Rechtskonservativen und Rechtsradikalen hatten es auf die Schule abgesehen.

Persönliche Einladung des Direktors

Das Programm kommt erst nach der Pressekonferenz, sonst hauen die Leute sofort ab!« Der eine erklärt es dem anderen vor dem Beginn der Berlinale-Pressekonferenz. Die Menschen bleiben also, in der Hoffnung, dass dieses Jahr etwas Spannendes auf der PK gesagt wird - außer...

Sven Frohn-Langnick

»Da rutschte der Tote die Treppe runter«

Sven Frohn-Langnick ist Bestatter in Berlin. Vor dem Tod hat er keine Angst. Aber schnell sollte es schon gehen. Er selber möchte nicht eingeäschert werden, das sei ihm zu endgültig.