Redaktionsübersicht

Bahareh Ebrahimi

Bahareh Ebrahimi
Bahareh Ebrahimi hat erstmal Physik studiert und wusste nicht warum. Sie beschäftigte sich lieber mit Zeichnung, Karikatur und Fotografie. Nach dem Abschluss wechselte sie endlich zur Kunst und machte dann einen Master in Kunstwissenschaft und einen in Kulturjournalismus. Für viele Zeitungen hat sie gearbeitet und deckte außer Kunst noch Themen in Bereichen Medien, Gesellschaft, Alltagskultur und Kulturpolitik ab. Seit Herbst 2018 arbeitet sie als Redakteurin im Ressort Feuilleton.

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Aktuelle Beiträge von Bahareh Ebrahimi

Heimat wie im Albtraum.

Schnitzel, aber bitte mit Kimchi!

Im Essayband »Eure Heimat ist unser Albtraum« schildern 14 Autor*innen, wie sie durch den strukturellen Rassismus zum »anderen« gemacht werden, aber auch durch angeblich harmlose alltägliche Fragen wie »Woher kommst du?«

Nackt in Paris

Der junge Israeli, Yoav, ist auf der Flucht vor seiner Herkunft. Er kommt in Paris an und möchte nun Franzose werden. Der Berlinale-Wettbewerb-Film »Synonymes« handelt von der Frage der Identität.

Die Griechen sind schuld!

Der Berlinale-Wettbewerb-Film «Der Goldene Handschuh» von Fatih Akin ist sein erster Versuch eines Horrorfilms. Das ist eine Schreckensreise in die düstere Welt der zu Säufern verkommenen Menschen.

Die lustige Witwe

Das staatliche Bauhaus wurde 1919 in Weimar als Kunstgewerbeschule und Kunstschule gegründet. Im Laufe der Jahre kam ihm immer wieder die Politik nahe - vor allem die Rechtskonservativen und Rechtsradikalen hatten es auf die Schule abgesehen.

Persönliche Einladung des Direktors

Das Programm kommt erst nach der Pressekonferenz, sonst hauen die Leute sofort ab!« Der eine erklärt es dem anderen vor dem Beginn der Berlinale-Pressekonferenz. Die Menschen bleiben also, in der Hoffnung, dass dieses Jahr etwas Spannendes auf der PK gesagt wird - außer...

Sven Frohn-Langnick

»Da rutschte der Tote die Treppe runter«

Sven Frohn-Langnick ist Bestatter in Berlin. Vor dem Tod hat er keine Angst. Aber schnell sollte es schon gehen. Er selber möchte nicht eingeäschert werden, das sei ihm zu endgültig.

Kein Geld und keine Zeit für Kunst

Herr Ivičević, Sie kamen mit sechs Jahren mit Ihrer Familie nach Deutschland. Wo haben Sie dann gelebt? In Crailsheim in Baden-Württemberg, dort bin ich zur Schule gegangen und habe Schreiben und Lesen gelernt. Deutsch war also meine erste Sprache, so habe ich das ...

Investigatives Feuilleton

Das französische Wort Feuilleton bedeutet »Blättchen« und wurde zum ersten Mal Ende des 18. Jahrhunderts verwendet. Damals hatte das »Journal des Débats« ein extra Blatt mit Theaternachrichten und Buchbesprechungen. Dafür war der Journalist und Kulturkritiker Julien Lou...

Clara Löffler

»Wir dürfen nichts dazu erfinden«

Als Restauratorin muss Clara Löffler kreativ sein, sieht sich aber nicht als Künstlerin. Wichtig sei, das ursprüngliche Werk wieder lesbar zu machen.

Tiere müssen nicht Englisch können!

Wie spricht man mit den Tieren und Bäumen? Eine Ausstellung in Berlin beschäftigt sich mit dieser Frage. Inzwischen beschwert sich eine ältere Dame, warum die Titel der Werke nicht auf Deutsch seien. Ein Text über das Streben nach Verstehen.

Die verschiedenen Farben der Stimme

Neun persische Sängerinnen waren anlässlich des Festivals »Female Voice of Iran« in Berlin. In ihrer Heimat dürfen sie nur für Frauen singen. Etwa 5000 Kilometer weit weg von Iran gaben sie nun zahlreiche Konzerte.

»Auf der Straße bist du ein Jäger«

Sie haben die Berliner Studierenden der Puppenspielkunst in einem dialogischen Umgang mit ihren Puppen porträtiert. Wie kamen Sie auf die Idee, wie war der Prozess? Von einem Bekannten erfuhr ich, dass diese Abteilung der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« ge...

Kuss ohne Muss

Berlin ist eine Frau. So sieht es die Schriftstellerin Annett Gröschner und erzählt in ihrem neuen Buch die Geschichte dieser Frau. «Berolinas zornige Töchter» handelt von 50 Jahren Berliner Frauenbewegung.

Das Sicherheitsrisiko

Einmal musste ich auf der Bank meine falsche Adresse korrigieren lassen. Die Bankangestellte nahm dies sofort zum Anlass, für Tausende Versicherungen zu werben, die sie einem noch zur Verfügung stellten. »Nein, danke«, war meine übliche Antwort, »ich habe nichts zu...

Die Prominenten auf den Bäumen

Mehr als 60 Persönlichkeiten setzen sich mit symbolischen Baumpatenschaften im Hambacher Forst für den Kohleausstieg ein. Unter ihnen ist auch der Schauspieler und Synchronsprecher Benno Fürmann.

Poppige Absage

Für das Finale 2019, das am 3. Februar im Mercedes-Benz Stadion in Atlanta stattfindet, war die Popsängerin Rihanna gebucht. Sie hat jedoch den Auftritt abgesagt, um mit dem ehemaligen Spieler Colin Kaepernick zu sympathisieren.

Umzug der Puppen

Als die erste deutsche Schauspielschule im Jahr 1905 von Max Reinhardt, dem Intendanten des Deutschen Theaters in Berlin, gegründet wurde, fand der Unterricht zum Teil in den Räumen dieses Theaters statt. Die 1951 vom DDR-Kultusministerium umbenannte Staatliche Schauspi...