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Sebastian Weiermann

Sebastian Weiermann
Sebastian Weiermann hat in Hamburg und Bochum ein bisschen Geschichte und Sozialwissenschaften studiert. Beim nd kümmert er sich von Wuppertal aus um alles was in Nordrhein-Westfalen passiert. Besonders gern schreibt er über soziale Bewegungen und innere (Un)sicherherheit.

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Aktuelle Beiträge von Sebastian Weiermann

Protest gegen die Anschläge in Hanau in Hamburg

Mit Verschwörungstheorien Ohnmachtsgefühle bekämpfen

Wie überraschend kommt das Attentat in Hanau aus Ihrer Sicht? Leider nicht sehr überraschend. Es gibt in den letzten Jahren eine Häufung von solchen und ähnlichen Fällen und es gibt eine Radikalisierung im Internet. Insofern sind solche Taten nur eine Frage der Zei...

Eine Frau legt als Zeichen der Trauer eine Karte und Blumen an einem Tatort in Kesselstadt nieder.

Ein Rassist und Verschwörungstheoretiker

Es war mutmaßlich der 43-jährige Tobias R., der am Mittwochabend neun Menschen mit Einwanderungsgeschichte erschoss. Die Bundesanwalt ermittelt, ob es Mittäter und Mitwisser gab.

Die Beschäftigten bei Real wollen nicht wie »Restposten« behandelt werden.

Metro stößt sich gesund

Mit dem Verkauf von Real ist die Zerschlagung der Supermarktkette beschlossene Sache. Die meisten Filialen sollen weiterverkauft werden. 10 000 Arbeitsplätze sind laut Betriebsratsangaben in Gefahr.

Entpolitisierter Engels

Mit einer Festveranstaltung im Opernhaus hat das Wuppertaler Friedrich-Engels-Jahr begonnen. Es gab jedoch nicht nur Applaus.

Ein Braunkohlebagger vor dem Hambacher Forst.

Wieder Polizei im Hambacher Wald

Der Hambacher Wald ist auch nach den Kohleausstiegsplan von Bund und Ländern ein umkämpfter Ort. Am Montag war wieder mal die Polizei vor Ort - unter anderem um Barrikaden abzubauen.

In Münster gibt es auch viel eher bürgerlichen Protest gegen die AfD

Vereint gegen Rechtsaußen

Was ist der »Münster-Konsens«? Ganz einfach: Kein Raum für Nazis und Rassisten, sagen Antifa und auch die CDU vor Ort. Deswegen haben bis zu 10.000 Menschen gegen den Neujahrempfang der AfD und die Normalisierung der Partei protestiert.

Protest gegen den AfD-Neujahrsempfang in Münster 2019

Münster will AfD blockieren

Zum dritten Mal will die AfD einen Neujahrsempfang im Rathaus von Münster veranstalten. Ein breit aufgestelltes Bündnis will das verhindern: »Wenn wir sagen ›Keinen Raum der AfD‹, meinen wir das auch genau so«.

Ein Baumhaus von Klimaaktivisten im Hambacher Forst.

Polizei übermittelte Daten an RWE - ohne Rechtsgrundlage

Die Polizei Aachen hat dem Energiekonzern RWE Daten aus dem Hambacher Forst übermittelt. Eine Rechtsgrundlage will das Innenministerium dafür nicht benötigt haben, wie aus einer Kleinen Anfrage der Landesregierung Nordrhein-Westfalens an die Grünen hervorgeht.

Aktivisten haben einen Förderbagger auf dem Gelände des Steinkohlekraftwerks Datteln 4 besetzt. Das Kraftwerk im Ruhrgebiet soll entgegen der Empfehlung der Kohlekommission im Sommer dieses Jahres ans Netz gehen.

Aktivisten besetzen Kohlewerk Datteln 4

Im Morgengrauen haben etwa 150 Aktivisten des Anti-Kohle-Bündnisses »Ende Gelände« Verladeanlagen des Steinkohlekraftwerks »Datteln 4« besetzt. Das Kraftwerk soll im Sommer in den vollen Betrieb gehen. Die Polizei bewertet die Blockade-Aktion als »friedlich«.

Der nordrhein-westfälische Landtag in Düsseldorf

Auskunftsrecht für Abgeordnete gestärkt

Das nordrhein-westfälische Verfassungsgericht hat der AfD Recht gegeben. Dass die Landesregierung verlangte Auskünfte verweigerte, sei unrechtmäßig. Parteien haben einen Informationsanspruch.

Kein Konsens

Von der Kritik zur Aktion wollen verschiedene Akteure der Klimabewegung übergehen. Den Kohlekompromiss kritisieren sie alle. Und konkrete Aktionsplanungen gibt es vom Bündnis »Ende Gelände«.

Datteln Vier? - Nicht mit mir!

Im Sommer soll das Kohlekraftwerk Datteln 4 in den Betrieb gehen. Fridays for Future mobilisierte am Freitag 500 Menschen dagegen. Doch in der betroffenen Gemeinde gibt es auch andere Stimmen.

Ausstieg ohne soziale Härten?

Im Zuge des Kohleausstiegs baut der RWE-Konzern in den kommenden Jahren 6000 Arbeitsplätze im Rheinland ab. Gewerkschaften setzen auf soziale Absicherung und Unterstützung für Kohlekumpel.

Sichergestellte Waffen der rechtsterroristische Truppe »Combat 18«

Wirkungsloses Verbot

Der Bann gegen die rechtsterroristische Truppe »Combat 18« trifft diese gut vorbereitet. Parallel- und Nachfolgestrukturen wurden längst aufgebaut. Deren Aktive zeigen ihre Herkunft ganz offen.

»Wütend und fassungslos«

Auch nach dem Kohlekompromiss wird es an der Protestfront in Nordrhein-Westfalen nicht ruhiger. Pläne für den Hambacher Forst erschrecken die Bewegung. Es wird Widerstand angekündigt.

Aus Datteln 4 dampft es schon

Das Kohlekraftwerk Datteln 4 des Energiekonzerns Uniper speist Strom ins Netz ein und soll im Sommer in den regulären Betrieb gehen. Für Klimaschützer ist dies ein Skandal.

Bewaffnete Politiker

Ein CDU-Politiker schießt im Streit auf einen jungen Mann und ein Bürgermeister will sich im Dienst bewaffnen. In Nordrhein-Westfalen ist eine Debatte über die Sicherheit von Amtsträgern entbrannt.

Debatte über Selbstbewaffnung

Schusswaffen in Privathand bergen ein hohes Risiko - auch wenn die Besitzer Amtsträger sind. Die Idee einer Selbstbewaffnung von Kommunalpolitikern stößt auf breite Ablehnung.

Fotoverbot für Antifaschisten

In Essen möchte die Polizei Antifaschisten verbieten, extrem Rechte zu fotografieren. Ein Anti-Nazi-Bündnis will sich das nicht gefallen lassen - und klagte erfoglos gegen die Ordnungsverfügung.

Sorgen sich vorgeblich um den Ruf der Trümmerfrauen: rechte Demonstranten am Samstag in Köln

Desaster für Oma-Fans

Am Ende waren es nur 50 Rechte, denen 1000 Gegendemonstranten gegenüberstanden. Nach einer virtuellen Eskalation um die WDR-Satire »Umweltsau«, hatten rechte »Zwangsgebührengegner« am Samstag auf der Straße in Köln einen schweren Stand.