Redaktionsübersicht

Daniel Lücking

Daniel Lücking
Daniel Lücking. Jahrgang 1979, hat Online-Journalismus in Darmstadt und Kulturjournalismus in Berlin studiert. Seine Bundeswehrvergangenheit merkt man ihm nur noch in seinen Themen an. Neben Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst er sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit. Via Twitter begleitete er die Untersuchungsausschüsse zur NSA-Affäre (#NSAUA) und zum Attentat vom Breitscheidplatz (#UA1BT).
Aktuelle Beiträge von Daniel Lücking:
In der Facebook-Gruppe
Nur 300?

Lehren aus dem Afghanistankrieg sollen gezogen werden. Zu den bittersten Kapiteln der Aufarbeitung vergangener Kriege, gehört stets der Umgang mit Ortskräften, die später als Kollaborateure in Lebensgefahr geraten.

Gedenkzeremonie im afghanischen Masar-e-Sharif. Die Politik (in Zivil im Bildvordergrund) bleibt eine Evaluation des Kriegseinsatzes bislang schuldig.
Abrechnen, bitte!

Auf der Suche nach einer Zahl, wie viele Menschen im Afghanistan-Krieg seit 2001 getötet wurden, gibt es einiges zu bemerken. Vor allem die Frage danach, was die Regierungen mit dem Krieg letztlich erreicht haben.

Mit Kommerz in die vierte Welle

Ziemlich genau vor einem Jahr gab es bei der Einführung der Corona-Warn-App eine heftige Diskussion in der Netzgemeinde. Firmen tauchten auf, die vorgaben, mit Technik einen schnelleren Weg raus aus der Pandemie zu unterstützen. Programmierer und Datenschützer schlugen ...

Auf Werbung folgt Warnung: Die Luca-App fällt mit zahlreichen Fehlern auf.
Bewegungsdaten offen im Netz

Hastig kauften die Bundesländer Lizenzen der Luca-App. Deren Macher suggerieren, mit der App könnten Geschäfte bedenkenlos wieder öffnen und Gesundheitsämter Kontakte besser nachverfolgen. Sicherheitslücken sprechen dagegen.

Protest gegen rechtsradikale schweinekopfwerfende Munitionsdiebe aus dem KSK
Selbstverteidigungsministerium

Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) rechtfertigte sich im Verteidigungsausschuss. Wann erfuhr sie erstmals von der Amnestie, die möglicherweise als Strafvereitelung zu werten ist? Zu viele Fragen bleiben offen.

Bei einer Protestaktion forderten Aktivisten am Montag die Auflösung des Kommando Spezialkräfte KSK. Bei einer rechtsradikalen Feier war 2017 ein Schweinekopfwerfen veranstaltet worden.
Ministerin unter Druck

Am Montagnachmittag stellte sich Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) den Fragen der Abgeordneten im Verteidigungsausschuss zur Munitionssammelaktion im Kommando Spezialkräfte KSK.

Julian Assange nach seiner Verurteilung zu 50 Wochen Haft wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen im Mai 2019.
Ruf nach dem Rechtsstaat

Mittlerweile ist es zwei Jahre her, dass der australische Journalist Julian Assange in das britische Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh überstellt wurde. Zwei Jahre ohne Anklage, zwei Jahre ohne rechtskräftige Verurteilung.

Löchrig wie ein Käse, aber irgendwann dicht? Das Konzept und der Einkauf der Luca-App durch die Länder stehen in der Kritik.
Luca-App: Nachts im Zoo Osnabrück

Nach Kritik an der Luca-App sorgte TV-Satiriker Jan Böhmermann nun für breite Bekanntheit der teuren Software, die immer mehr Bundesländer einkaufen. Ein Berliner Unternehmer feierte eine virtuelle Party mit über 600.000 Log-Ins.

Mit einem Dienstmodell und patriotischen Tönen rührt Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer die Werbetrommel für mehr Personal und bringt Sozialdienste gegen sich auf.
AKK will Heimatschutz positiv besetzen

Mit einem Freiwilligendienst will das Verteidigungsministerium es ermöglichen, sich »in einer neuen und sehr flexiblen Art und Weise für Deutschland einsetzen zu können«. Die Kritik an der neuen PR-Maßnahme fällt deutlich aus.

Das Endlosverfahren gegen Assange

Nach dem abgeschlossenen Auslieferungsverfahren gegen den australischen Journalisten Julian Assange bleibt die Kritik am Verhalten der europäischen Staaten und der Haftsituation.

Selbstzufriedene Überwacher

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linke-Bundestagsabgeordneten Anke Domscheit-Berg zeigt deren sorglosen Umgang mit der Datenerfassung bei Bundesbürger*innen.

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, lässt sich von das Einchecken mit der Luca-App erklären.
Luca-App überzeugt nicht

Die App »Luca« eines Berliner Start-ups soll die Kontaktnachverfolgung der Gesundheitsämter unterstützen und so letztlich auch Lockerungen ermöglichen. Die Kritik an der App wächst. Jetzt wurde eine Lizenzrechtsverletzung öffentlich.

Unwirksame Exportkontrolle

Prozesse gegen Heckler & Koch haben eine eklatante Lücke in der Rüstungsexportkontrolle offenbart. Die Praxis der Endverbleibserklärungen bei Waffenlieferungen muss überarbeitet werden.

Auch das überarbeitete BND-Gesetz dürfte ein Fall für das Bundesverfassungsgericht werden.
Beendet die Große Koalition!

»Schuster, bleib bei deinen Leisten«, heißt es, wenn zum Ausdruck kommen soll, dass Leute von etwas reden, wovon sie keine Ahnung haben. Diesen Spruch muss sich auch die Große Koalition beim BND-Gesetz gefallen lassen.

Für die Linksfraktion arbeitet André Hahn an einer besseren Kontrolle der Geheimdienste durch das Parlamentarische Kontrollgremium. Das neue BND-Gesetz kritisiert er hart.
«Das ist nicht nur politisch bescheuert»

Am vergangene Freitag wurde im Bundestag trotz aller Kritik das Gesetz für den Bundesnachrichtendienst BND verabschiedet. Die bislang illegale Überwachung ist damit jetzt legal möglich.

Eine Demonstrantin der «Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel» protestiert gegen Rüstungsexporte.
Warten auf Schützenhilfe der Justiz

Eine Lücke, so groß, dass darin bislang bequem Waffenhandel betrieben werden kann. Um sie zu schließen, braucht es ein Urteil des Bundesgerichtshofes oder ein Gesetz. Was wird kommen?

Kriegswaffen für jede Krise

Nach Informationen des WDR soll die Europäische Union künftig Handfeuerwaffen, Geschütze, Haubitzen und Kanonen in Krisenregionen liefern können. Dies geht aus einer Meldung des Magazins Monitor hervor. Dort liegt ein Entwurf für ein neues europäisches Gremium, die »European Peace Facility« (EFP) vor.

Rüstungsexporte können tödlich sein.
Außer Kontrolle

Eine Prognose welche Rüstungsexporte für wie viele und die meisten Toten sorgen werden, kann nicht getroffen werden. Doch eines ist sicher: Wer mit Waffen Frieden schaffen will, wird damit auch töten.

Menschen kommen mit einem Abschiebeflugzeug aus Deutschland in Afghanistan an.
Abschiebung ins Kriegsgebiet

Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten. Trotz der Aufnahme von Friedensgesprächen geht der Bürgerkrieg mit den militant-islamistischen Taliban weiter. Deutschland hält dennoch daran fest, Menschen in das Krisenland zurückzuschicken.