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Redaktionsübersicht

Irmtraud Gutschke

Irmtraud Gutschke
langjährige Literaturredakteurin im nd (47 Jahre) und jetzt weiterhin vornehmlich für die Ressorts Feuilleton und nd.Die Woche tätig, hat Slawistik und Anglistik studiert und über das Schaffen von Tschingis Aitmatow promoviert. Sie ist Autorin von Gesprächsbücher mit Hermann Kant, Eva Strittmatter und Gisela Steineckert sowie des Essaybandes "Das Versprechen der Kraniche. Reisen in Aitmatows Welt" und veranstaltet einen monatlichen "nd-Literatursalon" ( www.literatursalon.online ). 

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Aktuelle Beiträge von Irmtraud Gutschke

Zwischen Oben und Unten

Bei Markenprodukten weiß man, was man kauft. Wenn erfolgreiche Autoren plötzlich andere Richtungen einschlagen, ist der künstlerische Ehrgeiz zu loben, doch das Verlagsmarketing wird nicht begeistert sein. Die ab 2011 entstandenen vier Bände der »Neapolitanischen Saga« ...

Welt im Wartestand

Wie wird Covid-19 Europa verändern? Diese Frage hat den Politologen und brillanten Denker Ivan Krastev nicht losgelassen. In seinem Buch spricht Krastev von einer ungleichen Gefahrenverteilung und stellt bestehende Vorhersagen auf den Prüfstand.

Eine Säge im Kirschbaum

Lange hat er die Fernsehsendung »rbb-Gartenzeit« moderiert. Man dürfte ihn also für einen sogenannten Experten halten, was Hellmuth Henneberg inzwischen auch ist. Aber anfangs hat er, wie er bekennt, »Handgriffe vor der Kamera demonstriert«, die er »nie zuvor selbst erp...

»Im alten Europa ist alles gestorben«


Poetisch dicht, in sanft fließenden Sätzen voller sprachlicher Kraft
sind die Zweifel eines sensiblen 
schöpferischen Menschen 
beschrieben. Vor 100 Jahren entstand »Klingsors letzter Sommer« von Hermann Hesse

Die Logik des Systems

Wie kann ein Virus die Weltwirtschaft ins Wanken bringen? Dieser und der Frage nach unvermeidlichen Finanzkrisen geht das Buch »Crash Kurs Krise« nach.

»In einem stillen Land«

Er war einer der namhaftesten ostdeutschen Porträt- und Reportagefotografen - mit scharfem Auge, wachem Verstand, aber eben auch als Mitmensch hat Roger Melis Land und Leute in der DDR verewigt.

Der Mensch als Ganzes

Ein Sachbuch für Laien sowie für Ärzte fasst zusammen, welche Naturheilverfahren auch in wissenschaftlichen Studien bestehen.

Das Territorium der Poesie verteidigen

Die Dichterin Elke Erb bekommt den Büchner-Preis. Weil es ihr gelingt, »die Freiheit und Wendigkeit der Gedanken in der Sprache zu verwirklichen, indem sie sie herausfordert, auslockert, präzisiert, ja korrigiert«, sagt die Jury.

Spionin für den Frieden

Sie hatte viele Namen. Geboren 1907 als Ursula Maria Kuczynski, hieß sie nach ihren Eheschließungen Ursula Hamburger bzw. Ursula Beurton. Zu Ruth Werner wurde sie als Schriftstellerin, nachdem sie 1949 in die DDR übergesiedelt war. Ich erinnere mich noch an ihr erstes B...

Seejungfrauen, Trauerwölfe

Verlagsankündigungen sind Marketingversprechen. »Herrlich amüsante Verwicklungen nehmen ihren Lauf«, heißt es im Klappentext von Kerstin Hensels Novelle »Regenbeins Farben«. Amüsant? Oberflächlich gesehen: ja. Zunächst wirkt die Konstellation wie für ein Kammerspiel gem...

Der goldene Traum vom Frieden

Das Buch »Der 8. Mai. Geschichte eines Tages« ist eine Sammlung von Erinnerungen, die Alexander Rahr und Wladimir Sergijenko herausgegeben haben.

Die Sonne war damals besser

Wenn Erwin Berner über Verschwundenes sinniert, entstehen gleichsam Schwarz-Weiß-Fotos vor dem inneren Auge, die sich gegen das vorherrschend Bunte behaupten wollen: »Erinnern zielt auf ein verlorenes Lebensgefühl.«