Redaktionsübersicht

Lisa Ecke

Lisa Ecke ist in Hamburg geboren und hat Ressortjournalismus in Ansbach studiert. Danach hat sie als freie Journalistin gearbeitet, später bei der Märkischen Oderzeitung. Seit April 2020 ist sie Redakteurin für Sozialpolitik beim nd.
Folgen:
Aktuelle Beiträge von Lisa Ecke:
Entschädigung für Lohndiskriminierung

Frauen, die weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen bekommen, sollen von ihrem Arbeitgeber entschädigt werden. Das geschlechtsspezifische Lohngefälle soll zudem vom Unternehmen veröffentlicht werden.

Angemessen sind hohe Strafen

Der Gesetzesentwurf der EU-Kommission zu Maßnahmen für gleiches Gehalt von Männern und Frauen für gleichwertige Arbeit war längst überfällig. Dass Arbeitgeber verpflichtet werden sollen, Informationen über das Lohngefälle zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu ...

Hat von den Männerzirkeln in der CDU genug: Kerstin Rinke.
Frauenpolitikerin aus Sachsen-Anhalt verlässt die CDU

Die stellvertretende Vorsitzende der Frauen-Union in Sachsen-Anhalt, Kerstin Rinke, tritt aus ihrer Partei aus. Ihre Vorwürfe an die CDU: Frauenfeindlichkeit, Männerzirkel, fehlender Respekt und eine Verschiebung des Landesverbandes nach rechts.

Spürbar niedriger als in anderen Ländern

Die Corona-Pandemie hat die Entwicklung der Mindestlöhne in Europa laut einer Erhebung deutlich verlangsamt. Deutschland landet im westeuropäischen Vergleich der Mindestlöhne auf dem letzten Platz.

Trotz Milliarden Euro für den Bau von Sozialwohnungen, gibt es davon immer weniger.
Wohnraumoffensive gescheitert

Die Bundesregierung lobt in einer Zwischenbilanz ihre Wohnraumoffensive, Opposition und Verbände fällen vernichtende Urteile und kritisieren die Wohnungspolitik scharf.

Entmischung und Wertsteigerung

Einfamilienhausbesitzer dürfte die aktuelle Diskussion um regionale Neubauverbote ihrer bevorzugten Wohnform freuen. Denn wenn - wie bereits in Hamburg-Nord der Fall - in bestimmten Gebieten der Neubau von Einfamilienhäusern verboten würde, steigt der Wert bereits vorha...

Alles anders dieses Schuljahr - nur die Benotung bleibt.
»Auf gar keinen Fall jetzt mit Zeugnissen bestrafen«

Lockdown, Schulschließungen, Homeschooling - das Schuljahr 2020/21 lässt sich mit anderen nicht vergleichen. Dennoch werden weiter Noten vergeben. Das kritisiert Professorin Silvia-Iris Beutel und fordert andere Arten der Leistungsbeurteilung - auch nach der Pandemie.

Symbolpolitik statt mehr Kinderrechte

Kinderrechte sollen explizit im Grundgesetz verankert werden. Das hat am 22. Januar das Kabinett beschlossen. Doch laut einem Gutachten hat das wohl kaum einen Effekt.

Bildung ist keine Privatsache

Der fehlende Regelunterricht führt dazu, dass manche Kinder noch mehr abgehängt werden, als sie es bereits vor dem Lockdown waren - die Verantwortung dafür wird aber ständig abgewälzt.

Eine mickrige Einmalzahlung hilft Menschen in Armut nicht durch die Coronakrise.
Abgespeist und im Regen gelassen

Die Koalition hat sich auf einen Corona-Zuschuss in Höhe von 150 Euro für Hartz-IV-Empfänger und auf einen Kinderbonus verständigt. Viele kritisieren dies als viel zu geringe Krisenhilfe für die Ärmsten.

Armut wird vererbt.
Arme erben meist gar nichts

Erbschaften machen Vermögende noch reicher, sie erben am häufigsten und zugleich die höchsten Beträge. Vom ärmsten Fünftel der Bevölkerung erben nur zwei Prozent eine kleine Summe.

Aus Geldmangel nur bei Mama

Kinder sollen die Möglichkeit haben, mit beiden Elternteilen aufzuwachsen, mit beiden den Alltag zu erleben. Auch dann, wenn diese getrennt wohnen. Das ist kein Wunsch, sondern steht in einer 2015 vom Europarat beschlossenen Resolution. Mit dieser sind alle Mitgliedssta...

Kältetod wird in Kauf genommen

Jeder Tag auf der Straße ist für wohnungslose Menschen ein Überlebenskampf. Besonders im Winter. Dabei wäre eine Möglichkeit der Kältehilfe so naheliegend: In Hotels sind die Zimmer großteils leer, der perfekte Zeitpunkt, um Wohnungslosen eine Unterbringung zu ermöglichen.

Bevormundung als Hilfe

Dass sich Hartz-IV-Beziehende erst jetzt kostenfreie Masken in Apotheken abholen können macht deutlich, wie ausgegrenzt arme Menschen werden. Statt Betroffenen mehr Geld zu geben, werden sie gebrandmarkt und bevormundet.

Für viele reicht der Lohn nicht zum Leben

Die Corona-Pandemie und ihre finanziellen Auswirkungen treffen Menschen mit geringem Einkommen und diejenigen ohne Job besonders hart. Ihnen fehlt etwa Geld für Schutzausrüstung oder für die aktuell noch dringender als sonst benötigte technische Ausstattung, um digital ...

Kim M. zog für ein schulisches Referendariat von Niedersachsen nach Berlin. Das Referendariat hat er nicht bestanden, seit August ist er erwerbslos. Lisa Ecke befragte ihn dazu, warum er mit weniger als dem Hartz-IV-Regelsatz leben muss, welche Probleme er durch das Jobcenter hat und wieso er sich alleingelassen fühlt.
»Das ist unterlassene Hilfeleistung«

Kim M. zog für ein schulisches Referendariat von Niedersachsen nach Berlin. Das Referendariat hat er nicht bestanden, seit August ist er erwerbslos. Seit über fünf Monaten muss er nun von rund 260 Euro im Monat leben.

Kein würdevolles Leben im Alter

Rund jede fünfte Frau über 65 ist armutsgefährdet, über die Hälfte der Geringverdienenden verfügt über keine zusätzliche Altersvorsorge neben der gesetzlichen Rente.

Jobcenter zahlt zu wenig für die Miete

Mehrere Bezieher von Grundsicherungsleistungen klagen gegen die geringe Wohnkostenübernahme der Jobcenter in Hessen. Die erste Klägerin hat jetzt nach einem langjährigen Streit vor Gericht Recht bekommen.

Präzise und unkonkret

Eine Garantiesicherung für ein menschenwürdiges Existenzminimum, ohne Sanktionen und niedrigschwellig – so wollen die Grünen die Grundsicherung reformieren.

Mieten in Großstädten stiegen auch in Krise

Berlin. Im Corona-Krisenjahr 2020 lässt sich am Wohnungsmarkt laut dem Portal Immowelt keine Trendwende beobachten. Die anhaltende Corona-Pandemie habe demnach keine merklichen Auswirkungen auf die Angebotsmieten gehabt. In über vier Fünftel der Großstädte steigen die Q...