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Birthe Berghöfer

Birthe Berghöfer
Birthe Berghöfer, Jahrgang 1991, hat Politikwissenschaft und Gender Studies in Marburg und Berlin studiert. Nach drei Jahren in Schweden, wo sie für das „nd“ unter anderem über Politik und Gesellschaft in Skandinavien berichtete, kam sie im April 2020 ins Onlineressort des „nd“. Die Berlinerin twittert als @BirtheBird über Feminismus, Gender, Schweden und die Kuriositäten des Alltags.

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Aktuelle Beiträge von Birthe Berghöfer

Gewalt im Netz wird oft noch nicht ernst genommen

Die Gewalt von Ex-Partnern und sexualisierte Gewalt digitalisieren sich zunehmend, warnt Jenny-Kerstin Bauer. Die Sprecherin des Bundesverbands der Frauenberatungsstellen und -notrufe über die geschlechtsspezifischen Dimensionen von Gewalt im Netz.

»Kaum zu ertragen«

Dem ZDF hat die Hufeisentheorie kein Glück gebracht - es ist beim Vergleich des Extremismus von links und rechts gescheitert. Die Dokumentation »Deutschland extrem« ist laut Stimmen im Netz »kaum zu ertragen«.

Ob Vorstand oder Parlament: Oft sind Frauen massiv unterrepräsentiert

Eine Frage der Abwägung

Weil sie die Programmfreiheit von Parteien beeinflussen, wurden sowohl das Thüringer als auch das Brandenburger Paritätsgesetz für verfassungswidrig erklärt. Die Juristin Kerstin Geppert erklärt, warum das jedoch kein endgültiges Urteil sein muss.

Feministische Neukartierung

Vom Bildungszugang über die Verteilung von Sorgearbeit bis hin zu sexualisierter Gewalt: Das weltweite Dominanzverhältnis zwischen den Geschlechtern bildet Joni Seagers »Frauenatlas« in 164 Grafiken ab - die gerade durch ihre Nüchternheit politisch wirken.

Ja zur Parität – ob mit oder ohne Gesetz

Gleichstellung ausgebremst

Nach Klagen von NPD und AfD hat das Brandenburger Verfassungsgericht das Gesetz zur paritätischen Besetzung von Wahllisten als verfassungswidrig erklärt. Es galt als Vorreiter im Kampf um Gleichstellung in den Parlamenten.

Stille Epidemie

Nicht Helfer, sondern Täter: In vielen Krisengebieten ist Gewalt gegen Frauen alltäglich – auch durch NGO-Mitarbeiter. »Wir sollten aufhören, von Einzelfällen zu reden, sondern wirklich die Systemimmanenz benennen«, meint die Frauenrechtlerin Monika Hauser.

Frauen? Ja, bitte!

Es braucht endlich eine Frauenquote für Vorstände! Denn Freiwilligkeit als Konzept für mehr Geschlechtergerechtigkeit ist eine Mär – und ein Schlag ins Gesicht all jener topqualifizierten Frauen, die Führungspositionen übernehmen möchten.

»Kein Thema«

Für die belgische Politikerin Petra De Sutter ist es wichtig, nicht auf ihre Geschlechtsidentität reduziert zu werden. Kurz nach ihrer Vereidigung zur Ministerin für den öffentlichen Dienst wurde sie jedoch genau deswegen verbal attackiert.

»Catcalling« ist kein Kompliment

»Es ist 2020. Verbale sexuelle Belästigung sollte strafbar sein«, lautet die Forderung einer Petition gegen das sogenannte Catcalling. Die Studentin Antonia Quell hat sie initiiert und betont: Catcalls sind keine missglückten Flirtversuche.

Schlag ins Gesicht

Der Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union, Jörg Reichel, beobachtet seit Monaten Angriffe auf und Behinderung von Pressearbeit – von extrem Rechten, wie durch die Polizei. Nun ist er selbst angegriffen worden.

«Ich bin Ingenieur»

Als Frauen aus Ost und West 1990 aufeinander trafen und Strategien für eine gemeinsame Frauenpolitik entwerfen wollten, gab es nicht nur sprachliche Barrieren. Zu unterschiedlich waren ihre Biografen und Lebensentwürfe nach 40 Jahren geteilter Geschichte.

(K)ein Unterschied: Ost-Kindsmörderin

Im öffentlich-medialen Diskurs über Mütter, die ihre Kinder töten, scheint es die ostdeutsche Sozialisierung zu sein, die problematisiert und als Erklärung für das Handeln der Frauen in den neuen Bundesländern herangezogen wird.

Meine Entscheidung gehört mir

Laura hat abgetrieben und erlebte eine unendliche Farce von Untersuchungen, Terminen und sozialer Isolation. Die für sie unverzichtbare Unterstützung und Beratung während der Zeit vom Schwangerschaftstest bis zum Abbruch kam dabei nicht vom Staat.

Zweierlei Maß

Menschenhandel und Ausbeutung gibt es in vielen Branchen. Doch ausschließlich im Kontext der Sexarbeit werden konsequent und prominent Kaufverbote und die Abschaffung eines ganzen Wirtschaftszweiges gefordert.

Der Feminismus und der Markt

Kolumnist*in Hengameh Yaghoobifarah macht Werbung für das Luxuskaufhaus KaDeWe. Dabei ist fragwürdig, ob wirklich linke und queerfeministische Ideen oder doch einfach nur ein überteuerter Designer-Mantel verkauft werden soll.

Selbstbestimmt gegen rechts

Beim »Marsch für das Leben« fordern christliche Fundamentalist*innen ein vollständiges Abtreibungsverbot und die Bestrafung Betroffener. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung mobilisiert dagegen und ruft zum Aktionstag auf.

»Liebe ohne Grenzen«

Beim ersten gemeinsamen Pride der Städte Frankfurt (Oder) und Słubice soll auch auf die Situation queerer Menschen in Polen aufmerksam gemacht werden. Seit Monaten kommt es dort zu Protesten gegen Gewalt und die LGBT-feindliche Politik der Regierung.

Auf Gewalt folgt Gewalt

Dass Frauenrechte auf der ganzen Welt immer wieder mit Füßen getreten werden, ist wahrlich nicht neu. Die rechtsextreme Regierung Jair Bolsonaros hat nun beschlossen, ihrer zutiefst frauenfeindlichen Politik noch eins draufzusetzen und das ohnehin schon strenge Abtreibu...

Gendern - muss das sein?

Sprache ist nicht nur Abbild der Gesellschaft, sie bildet auch ab. Wer benannt wird und wer nicht, hat Folgen. Linker Journalismus im Jahr 2020 muss sich dem bewusst sein. Er muss um sprachliche Gleichbehandlung bemüht sein.

Maskenmarathon gegen Maskensünder

Die Großkontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht sind begrüßenswert, ihr nachhaltiger Effekt jedoch zweifelhaft. Die meisten Maskenverweigerer wissen sich vor dem Bußgeld zu schützen.