Redaktionsübersicht

Birthe Berghöfer

Birthe Berghöfer
Birthe Berghöfer, Jahrgang 1991, hat Politikwissenschaft und Gender Studies in Marburg und Berlin studiert. Nach drei Jahren in Schweden, wo sie für das „nd“ unter anderem über Politik und Gesellschaft in Skandinavien berichtete, kam sie im April 2020 ins Onlineressort des „nd“. Die Berlinerin twittert als @BirtheBird über Feminismus, Gender, Schweden und die Kuriositäten des Alltags.
Aktuelle Beiträge von Birthe Berghöfer:
Kriminalität wird vorausgesetzt

Feminismus ist kein Verbrechen - sollte man meinen. Lili Kramer vom queerfeministischen Bündnis »What-The-Fuck?!« berichtet allerdings von Repression und sogar strafrechtlicher Verfolgung feministischer Aktivist*innen.

Einer von 365 Tagen

Frauen kämpfen - und das oft ihr Leben lang. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr. Kein Wunder, dass manche Feminist*innen den Internationalen Frauentag nur belächeln können: Ein Tag im Jahr, an dem für gleiche Rechte, Selbstbestimmung und gegen G...

Nichts los im Rotlichtviertel rund um das Nürnberger Frauentor
»Ein Abziehbild für das Sexkaufverbot«

Seit gut einem Jahr gilt für Sexarbeitende ein Berufsverbot. Doch weil nicht alle Anspruch auf soziale Hilfen haben, arbeiten viele Prostituierte weiter. Mittlerweile kämpft auch der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen ums Überleben.

Das größte Problem unserer Zeit?

Bei der ganzen Aufregung über »Gendergaga« gerät aus dem Blick, wer hier eigentlich was verunstaltet: gefälschte Abgaswerte den Planeten, Rechtsextreme unsere Gesellschaft und uneinsichtige Boomer die Gleichberechtigung der Geschlechter.

Yoshiro Mori, Ex-Präsident des Olympischen Organisationskomitees, beantwortet Fragen auf einer Pressekonferenz. Ob sie lange gedauert hat?
Wirklich nervig

Yoshiro Mori, Ex-Chef des Olympischen Komitees, hat in einer Sache recht: Dinge, die sich in die Länge ziehen, können die Nerven belasten. Das Patriarchat zum Beispiel nimmt einfach kein Ende. Äußerst nervig.

Peng!-Kollektiv ruft Angestellte bei Biontech dazu auf, Informationen über die Impfstoff-Herstellung zu leaken.
Corona-Impfstoff für alle!

Eine verbesserte Produktion und Verbreitung des Corona-Impfstoffs muss möglich sein. Das sagt das Kollektiv »Peng!« und ruft die Angestellten des Pharmaunternehmens Biontech dazu auf, Informationen über die Herstellung des mRNA-Impfstoffs zu leaken.

Talkrunden-Rezept

In Reaktion auf den Rassismus in der WDR-Sendung »Die letzte Instanz« gibt es auf YouTube nun »Die beste Instanz«. Und damit eine Sendung, die zeigt, welche »Zutaten« es für eine unterhaltsame Talkrunde mit Mehrwert braucht.

Nicht nur Theater

Es ist gar nicht so verwunderlich, dass sich viele Menschen nicht vorstellen können, dass es Geschlechter jenseits von männlich und weiblich gibt, Geschlecht auch nicht in Stein gemeißelt, sondern veränderbar ist und dass diese Geschlechtsidentitäten schon lange Teil un...

Wer Gewalt an Frauen nicht als solche benennt, verharmlost sie.
Das wahre Drama: Verharmlosung

Beziehungstat, Sextäter oder von »Dämonen« getrieben: Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen benennt diese selten als strukturelles Problem. Doch was verharmlost, wem geglaubt und wer hinterfragt wird, kann verheerende Auswirkungen haben.

Deutsche Talkrunden: Oder soll man es lassen?

In dem Meinungstalk »Die letzte Instanz« wird über das Vermeiden rassistischer Begriffe debattiert, als gäbe es tatsächlich ein Für und Wider. Aber Rassismus ist keine Meinung - das muss in deutschen Talkshows konsequenter deutlich werden.

Roman Aaron Klarfeld ist Projektleiter im FFBIZ – das feministische Archiv und engagiert sich im Verein TransInterQueer (TrIQ).
»Transfeindlichkeit im Feminismus ist nicht neu«

»Es ist eben nicht so, dass eine feministische Einstellung automatisch Trans-Awareness mit sich bringt«, sagt Roman Klarfeld. Er engagiert sich beim Verein TransInterQueer und spricht über Transfeindlichkeit im Feminismus, TERFs und ihre Nähe zu Rhetorik rechter Gruppen.

Zero Covid ist keine utopische Forderung

Die Kampagne ZeroCovid fordert einen solidarischen Shutdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Mitinitiatorin Bini Adamczak erklärt, warum das Ziel von null Neuinfektionen realistisch ist und warum sich die Corona-Bekämpfung als linke Aufgabe herausgestellt hat.

Fall Hänel geht in die nächste Runde

Die Ärztin Kristina Hänel hatte Grund zur Freude: Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat ihre Revision gegen ein Urteil wegen Verstoßes gegen den Abtreibungsparagrafen 219a verworfen – und damit den Weg zum Bundesverfassungsgericht frei gemacht.

Franzi saß über acht Jahre in Gefängnissen, erst als Mann, später als Frau.
Transidentität ist ein Fremdwort

»Das Justizvollzugsgesetz gibt für transidente, intersexuelle und queere Menschen nichts her«, erklärt Alexia Metge. 2015 outete sie sich als Frau. Seit Juni 2018 sitzt sie im Gefängnis - und kämpft darum, ihre Transition in Haft fortführen zu können.

Alle gegen Merz

Unter #WirFrauenGegenMerz wird seit Tagen auf das Frauenbild, die politischen Fehltritte und obsoleten Wert- und Weltvorstellungen von Friedrich Merz aufmerksam gemacht. Er wird am kommenden Wochenende hoffentlich nicht zum CDU-Vorsitzenden gewählt.

Die heilige Jungfrau

Die »Unschuld« einer Frau spielt auf der ganzen Welt eine Rolle. An Weihnachten die von Maria und den Rest des Jahres die vieler anderer Frauen und Mädchen.

Legitime Wissenschaft

Meinungsmache, Gehirnwäsche und Ideologie, aber keine Wissenschaft: Diese Vorwürfe muss sich die Geschlechterforschung seit vielen Jahren anhören. Am Ende ließe sich den Gender Studies aber höchstens eines unterstellen, findet Birthe Berghöfer.

Von wegen willkommen

Der Fall eines neunjährigen Jungen zeigt, dass das Landesamt für Einwanderung selbst minderjährige unbegleitete Flüchtlinge zur Ausreise auffordert. Dabei dürfen diese gar nicht einfach abgeschoben werden.

Schwarzer Tag

Nach dem Winter- und Sommersale und den vielen Sales dazwischen lädt der »Black Friday« endlich wieder zum Shoppen ein. Der neue Plunder tröstet dann bestenfalls darüber hinweg, dass es sich aufgrund menschenunwürdiger Zustände in der Produktion tatsächlich um einen schwarzen Tag handelt.

Gewalt im Netz wird oft noch nicht ernst genommen

Die Gewalt von Ex-Partnern und sexualisierte Gewalt digitalisieren sich zunehmend, warnt Jenny-Kerstin Bauer. Die Sprecherin des Bundesverbands der Frauenberatungsstellen und -notrufe über die geschlechtsspezifischen Dimensionen von Gewalt im Netz.