Redaktionsübersicht

Jirka Grahl

Jirka Grahl

Er arbeitet seit 2003 für “neues deutschland”, 2009 hat er die Leitung des Sportressorts übernommen. Er schreibt vor allem über Sportpolitik, Fußball, Nordischen Skisport und Leichtathletik; am liebsten über die Menschen, die darin eine Rolle spielen. Der Ur-Berliner, der in Prenzlauer Berg groß geworden ist, ist für seine Recherchen viel unterwegs, so dass es durchaus naheliegend war, dass er im Oktober 2018 auch die Verantwortung für die Reiseseiten des “nd” übernommen hat.

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Aktuelle Beiträge von Jirka Grahl

Bergrettter in Österreich

Die Demut schwindet

Immer mehr Menschen sind in den Bergen unterwegs, sagt Alexander Egger vom Österreichischen Bergrettungsdienst. Nicht alle kennen ihre Grenzen. Häufigste Unglücksursachen sind zu hohes Risiko und fehlendes Wissen über die Gefahren im Gebirge.

Kurventechnik: Den Schlitten kriegt Andrea Eskau beim Langlauf gut um die Kurve.

»Ich fühle mich dann wie früher«

In Dresden tragen olympische und paralympische Skiläufer erstmals ihre Weltcups gemeinsam aus. Paralympics-Siegerin Andrea Eskau erzählt über den Skiweltcup, den Rausch der Geschwindigkeit und den Dopingbann für die russischen Sportler.

Das nd-Team beim legendären Spiel in Oranienburg.

Was das Sportjahr 2019 prägte

Die nd-Sportredakteure schildern die Ereignisse, die ihnen von den vergangenen zwölf Monaten am stärksten in Erinnerung geblieben sind: Russland hört nicht mit dem Betrügen auf, Union ist oben angekommen und das nd-Team gewinnt seinen ersten Titel.

Goldjubel: Kira Walkenhorst (r.) mit Laura Ludwig in Rio.

»Letztlich sind wir Arbeitskolleginnen«

Die Hamburger Beachvolleyballerin Kira Walkenhorst gewann 
gemeinsam mit Laura Ludwig Olympiagold 2016 in Rio de 
Janeiro. Im Interview verrät sie, welchen Wert Freundschaft im professionellen Sport hat und wie sie ihre Lebenspartnerin kennenlernte.

Freundschaft!

Sommerferien endeten in der DDR stets Ende August, der erste Schultag bescherte immer einen Lacher. Fahnenappell, Begrüßung: Kaum hatten die Jung- und Thälmannpioniere dem Direktor ihr vielstimmiges »Immer bereit!« entboten, kamen die Acht-, Neunt- und Zehntklässler an ...

ARCHIV - Der 17-jährige DDR-Schwimmer Roland Matthes schwimmt beim Training während der Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt.

So schön schwamm kein anderer

So lange Armzüge wie er konnte sonst keiner. Alle bewunderten Schwimmer Roland Matthes, der mit nur 69 Jahren am Freitag starb.

Russland kündigt Widerspruch an

Russland wird Beschwerde gegen die von der Welt-Antidoping-Agentur WADA verhängte Vierjahressperre vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS einreichen.

Fallon Sherrock gewann als erste Frau ein Spiel der Darts-WM.

Männer und Neider besiegt

Fallon Sherrock ist die erste Frau, der ein Sieg bei der Darts-WM gelang. Sie schrieb damit Sportgeschichte.

Prorussische Entscheidung

Die Welt-Antidopingbehörde WADA hat entschieden: Vier Jahre lang werden russische Athleten bei Olympia oder WM als neutrale Athleten antreten dürfen, aber nur, wenn sie nachweislich ungedopt sind. Richtig so!

Im Land der Viertligisten

Frauenteams von Männer-Bundesligisten verdrängen immer mehr die traditionellen Frauenvereine im Fußball. Den Zusammenschluss von Turbine Potsdam mit einem Männerverein schließt Präsident Rolf Kutzmutz aber aus.

Tausend gute Tage

Die Florida Keys liegen am südlichsten Zipfel der USA. Sie sind ein Rentnerparadies, aber auch ein Dorado für Unkonventionelle und Aussteiger. Auch Hemingway lebte hier sein wildes Leben.

Schmalkalden träumt von Olympia

Es ist ein Musterbeispiel fürs PR-Lehrbuch, was Mike Helios und Hannes Hofmann am Dienstag gelang. Einen Tag lang zumindest dachte man in Deutschland über vermeintlich Unmögliches nach: Winterolympia 2030 in Thüringer Wald, Erzgebirge und bayerischen Alpen - ist so so e...

Der Professor geht zur FIFA

Mit einer kleinen Sensation hat sich Fußballtrainer-Legende Arsène Wenger einer unangenehmen Fragestellung entledigt: ob er es selbst war, der sich bei Bayernboss Karl-Heinz Rummenigge nach dem vakanten Platz auf Bayerns Trainerbank erkundigt hat (so jedenfalls stellt e...

Entlang der grünen Grenze

Fast 1400 Kilometer war sie lang, die Staatsgrenze der DDR zur Bundesrepublik Deutschland: Ein monströses Ungetüm aus Streckdrahtzaun, Kolonnenweg, geharktem 10-Meter-Kontrollstreifen und mindestens 500 Metern Sperrstreifen davor. 371 Menschen verloren ihr Leben an...

Rassismus in Englands Fußball

Rassismus ist im Fußball dieser Tage anscheinend allgegenwärtig: Am Freitag erst erklärte der bulgarische Nationaltrainer Krassimir Balakov seinen Rücktritt - vier Tage, nachdem er behauptet hatte, die rassistischen Vorfälle beim Spiel seiner Mannschaft gegen England in...

Rassismus in Englands Fußball

Gerade erst waren englische Fußball-Nationalspieler in Bulgarien Opfer rassistischer Anfeindungen geworden, da erlebte am Wochenende auch die Insel ihren Rassismusskandal. Bei einem Qualifikationsspiel für den FA-Cup verließen alle Spieler des Viertligisten Haringey aus Solidarität mit ihrem kamerunischen Torwart den Rasen.

Aseptisches Spektakel

Erstmals ist ein Mensch die Marathondistanz unter zwei Stunden gelaufen: Ein britischer Konzern hat dafür einen Lauf unter perfekten Bedingungen gesponsert.

Zehn Tage, die die Welt ernüchterten

Sport in der Wüste ist machbar, wenn auch nicht empfehlenswert. Das ist eine Erkenntnis dieser WM. Eine andere: Dopingzweifel laufen, springen und werfen bei starken Leistungen immer mit. Eine Bilanz.

Der alte Mann und das Meer

All die glitzernden Türme, die sie in Doha aus Stahl, Glas und Beton haben bauen lassen, rufen: Zukunft, Zukunft, Zukunft! Doch in ihrer Mitte findet sich ein sentimentaler Platz: Souk Wakif, der alte Markt, den der Vater des jetzigen Scheichs hat errichten lassen.

»Der WM-Zeitplan ist Mist«

Als aktiver Sportler warf Uwe Hohn 1984 den Speer so weit, dass dieser aus Sicherheitsgründen verändert werden musste. Heute trainiert er Indiens Athleten. Mit nd sprach er am Rande der WM in Doha über Trainingsmethoden in Indien und darüber, dass der Weltverband die Titelkämpfe nie nach Katar hätte vergeben dürfen.