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Martin Kröger

Martin Kröger

Martin Kröger, Jahrgang 1975, Leiter des Ressorts Berlin/Brandenburg, hat Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin studiert. Themenfelder sind Innen- und Landespolitik in Berlin, er verwendet im "nd" das Kürzel "mkr". 

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Aktuelle Beiträge von Martin Kröger

Im Fokus der Kritik steht Stadtrat Florian Schmidt (Grüne).

Bewertung als Immobilienskandal ist verfrüht

In die Vorgänge um die Ankaufsgenossenschaft »Diese eG« schaltet sich jetzt der Landesrechnungshof ein. Eine Aktenmanipulation in diesem Fall streitet der Grüne-Stadtrat Florian Schmidt erneut ab.

Der Mietendeckel wird in Berlin von linken Gruppen begrüßt, Kritik kommt aus der Immobilienbranche und von der politischen Opposition der Rot-rot-grünen Landesregierung.

Ausschuss beschließt Mietendeckel

Der Mietendeckel rückt näher. Das geplante Gesetz zur Regulierung der Mieten in Berlin hat am Mittwoch den Stadtentwicklungsausschuss passiert - die Opposition beklagt eine späte Zusendung des Entwurfs.

Die Fallhöhe ist extrem hoch

Die Zeit drängt. Bereits an diesem Mittwoch werden im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses, der gemeinsam mit dem Stadtentwicklungsausschuss tagen soll, die letzten Feinschliffe am Entwurf für das Mietendeckelgesetz vorgenommen. Entsprechend groß ist der Druck. Und ver...

Michael Müller (SPD), regierender Bürgermeister von Berlin, redet lieber über seine Partei als über gemeinsame Projekte der rot-rot-grünen Landesregierung.

Wahlkampfjahresauftakt der SPD

Angekündigt war die Pressekonferenz als »Politischer Ausblick 2020«. Doch statt um rot-rot-grüne Senatsprojekte standen am Montag die neuesten politischen Vorstöße der Sozialdemokraten im Vordergrund.

Saisonal, regional und gesund: Das Schulessen in Berlin soll bundesweit Vorbild werden.

Fair und ökologisch auf den Teller

Rund 145 Millionen Euro pro Jahr lässt sich Rot-Rot-Grün das kostenlose Schulmittagessen in den Grundschulen kosten. Durch neue Maßnahmen soll die Qualität weiter verbessert werden.

Harald Wolf

Harald Wolf hat bei Bezügen nicht getrickst

Die Story des »Tagesspiegel« stimmt nicht: Ex-Wirtschaftssenator Harald Wolf (LINKE) hat mit seiner Mandatsniederlegung nicht extra bis Januar gewartet, um bei seiner Altersversorgung von der Parlamentsreform zu profitieren. Das stellte die LINKE klar.

Um ihn tobt eine Schlammschlacht: Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne).

Die Verlierer sind die Mieter

Wie auch immer die Vorgänge um die Ankaufsgenossenschaft »Diese eG« in Berlin ausgehen werden, die Verlierer der Debatte stehen bereits jetzt fest: Es sind die Mieterinnen und Mieter der Häuser.

Der Görlitzer Park

Schaulaufen am Görlitzer Park

Berlins Innensenator Andreas Geisel hat sich als neuestes Aktionsfeld den Görlitzer Park in Kreuzberg auserkoren. Aber lässt sich die ganze Sucht- und Kriminalitätsproblematik mit polizeilichem Aktionismus lösen? Eher nicht.

Harald Wolf will sich auf die Bundespolitik konzentrieren.

Harald Wolf wird Hanseat

Es ist das Ende einer politischen Ära für die Berliner Linkspartei: Mit Harald Wolf gibt einer der einflussreichsten und prägendsten Köpfe nach 30 Jahren seine landespolitische Karriere auf.

Rechte Gefahr sofort angehen

Es ist ein Skandal, dass eine Gruppe von Neonazis aus Neukölln und Umgebung Antifaschistinnen und Antifaschisten seit Jahren ungestört terrorisieren kann. Es braucht endlich neue Ansätze, um den rechten Terror ein Ende zu bereiten.

Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD)

Berlin investierte 2019 rund 2,5 Milliarden Euro

Finanziell läuft es für das Land Berlin prächtig. Zum vierten Mal in Folge wurde ein Milliarden-Jahresüberschuss erzielt. Doch der Jahresabschluss zeigt für das Jahr 2019 auch Probleme auf.

Harald Wolf, Bundesschatzmeister der Partei Die LINKE, will aus persönlichen Gründen von Berlin nach Hamburg ziehen.

Harald Wolf legt Mandat nieder

Mit Harald Wolf verliert die Berliner Linkspartei und die Linksfraktion nicht nur einen langjährigen Abgeordneten und ehemaligen Senator, der mehr als 30 Jahre im Landesparlament oder Senat saß, sondern auch einen der versiertesten Verkehrs- und Mietenexperten.

53.000 neue Stellen entstanden 2019 in Berlin.

Stellenboom fördert Integration

Der Anstieg der Beschäftigung wird sich in Berlin wohl 2020 fortsetzen. Trotz der Eintrübung der Konjunktur wird es deutlich mehr Jobs geben. Das Berliner Jobwunder bringt auch Geflüchtete in Lohn und Brot.

Loveparade 2006 in Berlin

Die Loveparade braucht keiner

Einst hat die Loveparade den Ruf Berlins als Metropole der elektronischen Clubmusik mit befeuert. Doch mit den Jahren wurde die Veranstaltung immer kommerzieller. Am Schluss hatte die Parade in Berlin nichts mehr mit ihrer ursprünglichen Intention zu tun. Es war deshalb...

Jobwunder hat Schattenseiten

Das wirtschaftliche Wachstum in Berlin wirkt sich nicht mehr so positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Die weltweite Schwäche der Konjunktur zeigt Wirkung - auch in der Hauptstadtregion.

CDU macht auf Populismus

Kaum ein Tag vergeht, an dem die CDU-Fraktion und ihr Vorsitzender Burkard Dregger nicht mit immer neuen unrealistischen Forderungen reüssieren. Hier ein paar Beispiele aus den vergangenen Tagen: Dregger fordert Expresszüge für die U-Bahn. Wie die U-Bahn-Züge sich unter...

Ausländerbehörde war einmal

Neues Jahr, neuer Name. Seit dem 1. Januar heißt die Ausländerbehörde Landesamt für Einwanderung. Gleich zur Neuereröffnung gab es vor Ort Probleme mit der Softwarein der umbenannten Behörde.

Im Streit um Mieterhöhungen treffen sich Mieter und Vermieter immer häufiger vor Gericht. 2020 wird sich in Berlin zeigen, ob der Mietendeckel Bestand hat und sich entschärfend auf die steigenden Mieten in der Hauptstadt auswirken wird.

Rot-rot-grünes Richtungsjahr

Im Berliner Koalitionsvertrag hatte das Bündnis aus SPD, LINKEN und Grünen das Ziel formuliert, bezahlbare Wohnungen zu sichern und neue zu schaffen. Ob dieses Ziel erreicht wird? Daran wird sich Rot-Rot-Grün am Ende der Legislatur messen lassen müssen.

Der geplante Mietendeckel könnte der große Knaller des wohnungspolitischen Jahres 2020 werden, wenn er vor Gerichten Bestand hat.

2020 steht im Zeichen der Wohnungspolitik

Mit dem Mietendeckel will der Berliner Senat im neuen Jahr neue Wege beschreiten. Um die Wohnungsmisere zu beenden, müssen aber auch der Neubau und Ankäufe von Wohnungen forciert werden.

Matthias Kollatz (SPD) ist seit Ende 2014 Finanzsenator in Berlin – zunächst in einer großen Koalition von SPD und CDU, seit Herbst 2016 in einem Mitte-links-Bündnis von SPD, LINKEN und Grünen. Der 62-jährige Diplom-Physikingenieur, der in Südhessen geboren wurde, führt in der rot-rot-grünen Koalition eines der wichtigsten Ressorts: In seinen Aufgabenbereich fällt unter anderem die Finanzierung der laufenden Investitionsoffensive im Schulbereich. Finanziell betrachtet steht Berlin unter Kollatz solide da. Viele Jahre in Folge konnten Überschüsse erzielt und Investitionen und Schulden getilgt werden.

»Wir kommen aus eigener Kraft aus der Schuldenmisere«

Berlin, Hauptstadt der Schulden: Das war einmal. Konsolidierung wird unter der rot-rot-grünen Regierung groß geschrieben. Zeitgleich will das Land investieren – etwa beim Ankauf von ehemals landeseigenen Wohnungen.