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Martin Kröger

Martin Kröger

Martin Kröger, Jahrgang 1975, Leiter des Ressorts Berlin/Brandenburg, hat Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin studiert. Themenfelder sind Innen- und Landespolitik in Berlin, er verwendet im "nd" das Kürzel "mkr". 

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Aktuelle Beiträge von Martin Kröger

Auch das Naturkundemuseum freut sich über den

Geldsegen ist nicht alles

Im Norden Berlins soll ein neues Ankunftszentrum für Geflüchtete entstehen, das die Notunterkunft am Tempelhof ersetzen soll. Klingt zunächst nach einer guten Nachricht, doch bei genauerem Hinsehen liegt bei dem geplanten Vorhaben einiges im Argen.

Abgelegte Steine auf einem Denkmal erinnern am 09.November den Opfer der Reichspogromnacht vor 80 Jahren. Ein in Berlin angekündigter Neonaziaufmarsch von

Behörde verbietet Naziaufmarsch

Der Aufmarsch von Neonazis am 9. November wurde am Mittwoch von der Versammlungsbehörde untersagt. Ob das Verbot Bestand hat, entscheiden nun wohl die Gerichte.

Aufmarschverbot ist ein Signal

Noch ist die Verbotsverfügung der Versammlungsbehörde nicht in trockenen Tüchern. Noch können die Neonazis, die am 9. November zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht durch Berlin marschieren wollten, das Verbot vor Gericht anfechten. Das kündigte der Organisator des Au...

Kein Grund für einen Abgesang

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) plant eine Erhöhung des Mindestlohns, den Unternehmen ihren Beschäftigten als Voraussetzung für Aufträge des Landes zahlen müssen. »Wir wollen die Menschen am Wirtschaftswachstum teilhaben lassen«, sagte sie im »nd«-Interview.

Siemens kehrt zu den Wurzeln zurück

Das Land Berlin hat sich gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt. Siemens will nun doch seinen Campus zur Erprobung von digitalen Technologien in Berlin-Siemensstadt errichten.

Das Siemens Dynamowerk in Berlin-Siemensstadt.

Berlin schlägt Silicon Valley

Warum immer in die Ferne schweifen? »In Berlin gab es Gründerkultur, da gab es im Silicon Valley noch keine Garagen«, schwärmt der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaeser. Der will die Entscheidung seines Konzerns, den Innovationscampus in Berlin zu errichten, a...

Müller (r.) übergibt die Bundesratspräsidentschaft an Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU)

Impulsgeber für Soziales

Symbolisch ist bereits alles erledigt. Bereits beim Einheitsfest am 3. Oktober übergab Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) den Staffelstab für die Bundesratspräsidentschaft an Daniel Günther, den CDU-Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein. Rein fo...

Berlin, Anfang Oktober: Ein Haus in der Berlichingenstraße ist besetzt worden. Die Besetzung soll eine Antwort auf voranschreitende Touristifizierung und alltägliche Verdrängung von Menschen sein.

Radikaler Widerstand verändert die Politik

Der Widerstand gegen die Verdrängung von Mietern in der Hauptstadt radikalisiert sich zusehends: Neben bunten Paraden und Lärmdemonstrationen gibt es immer häufiger Besetzungen. Auch die Enteignung von Wohnungsunternehmen wird neuerdings gefordert.

Stromnetz bald kommunal?

Mehr als sechs geschlagene Jahre wartet Berlin auf eine Neuvergabe des Stromnetzes. So lange läuft bereits das Bieterverfahren für das Netz, das für die Ausgestaltung der Energiewende so unglaublich wichtig ist. Mit dem Urteil des Kammergerichts Berlin vom Donnerstag rü...

Nachbarn in Aktion: Google aus dem Kiez kicken

Google duckt sich weg

An den Protesten im Kiez soll der Rückzug von Google nicht gelegen haben, vielmehr an der konstruktiven Kritik, heißt es beim Konzern. Nach Party ist den Gegnern der Ansiedlung jedoch nicht zu Mute.

Campus-Absage ist ein Erfolg

Dass die CDU (»Fatales Signal!«) und die FDP (»Schaden der gesamten Stadt«) die Umwandlung des Google-Campus zugunsten von sozialen Organisationen politisch ausschlachten werden, war erwartbar. Wer angesichts von realer Verdrängung von alteingesessenen Berlinern aber in...

Wasserbetriebe und Co. florieren

Einst galten die Unternehmensbeteiligungen Berlins als Sorgenkinder. Inzwischen sind sie so etwas wie der Entwicklungsmotor der Stadt, sagt Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD). Aber es gibt Risiken.

Herbstferien sind Reisezeit: Am Flughafen Tegel bildeten sich beim Einchecken lange Passagierschlangen.

Der normale Tegel-Wahnsinn

Mehrere Millionen Fluggäste nutzen über die Herbstferien die Flughäfen. Besonders die Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste in Tegel ächzen unter der Belastung. Die Passagiere nehmen es gelassen.

Rot-Rot-Grün muss aufklären

Die Vorwürfe wiegen schwer. Ein 27-jähriger behinderter Mann zwangssediert, Mutter von Kleinkindern getrennt, Schläge durch Polizisten, auch auf eine schwangere Frau. Die Berichte der Betroffenen einer Sammelabschiebung, die der Flüchtlingsrat Berlin erneut publik macht...

Flüchtlingsrat kritisiert Abschiebungen

Rot-Rot-Grün soll »lückenlos« aufklären, was am 6. Juni dieses Jahres bei einer Sammelabschiebung von Berlin nach Spanien passiert ist. Das fordern Flüchtlingsunterstützer.

Rot-Rot-Grün stellt Nachtragshaushalt auf

Das Mitte-links-Bündnis in der Hauptstadt will einen Teil der diesjährigen Mehreinnahmen von 1,2 Milliarden Euro in einen Nachtragshaushalt stecken. Insgesamt 400 Millionen Euro sollen fließen.

Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Michael Müller (l) und Raed Saleh, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Mit Füllhorn aus der Krise

In den Panikmodus will die SPD-Spitze in Berlin noch nicht verfallen. Aber dass es für die angezählte Volkspartei derzeit »Fünf nach Zwölf« ist, ist auch bei den Sozialdemokraten in der Hauptstadt angekommen.

Neue Einigkeit: Landeschef Michael Müller und Fraktionschef Saleh (r.) bei der Vorstandsklausur

SPD legt Zehn-Punkte-Plan vor

In der gebeutelten SPD werden händeringend Ideen gesucht, wie die Partei in die Offensive kommen kann. Beim kommenden Landesparteitag wollen die Sozialdemokraten ihr soziales Profil schärfen.

Die Robocops kommen

Mit der Novellierung des Berliner Polizeigesetzes wird auch eine Rechtsgrundlage für den Einsatz von Bodycams bei Polizei und Feuerwehr gelegt. Das wird von Gegnern der Überwachung mit Argwohn betrachtet.

Finger weg vom Tempelhofer Feld

Ende Oktober jährt sich die Schließung des Flughafens Tempelhof in Berlin zum zehnten Mal. Pünktlich zum Jubiläum kommt erneut die Forderung wieder auf, dass die große innerstädtische Freifläche am Rand mit Wohnungen zu bebauen. Ein neuer Volksentscheid würde aber nur unter ein Bedingung Sinn ergeben.