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Martin Kröger

Martin Kröger

Martin Kröger, Jahrgang 1975, Leiter des Ressorts Berlin/Brandenburg, hat Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin studiert. Themenfelder sind Innen- und Landespolitik in Berlin, er verwendet im "nd" das Kürzel "mkr". 

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Aktuelle Beiträge von Martin Kröger

Razzia in Berlin

Rot-Rot-Grün setzt auf permanente Nadelstiche

250 Einsätze im Jahr 2019 - fast täglich unternehmen die Berliner Behörden etwas gegen die Organisierte Kriminalität. Die Opposition spricht von einer Inszenierung, die Koalition von einer Strategie.

Bis 2021 fehlen 9500 Schulplätze

Im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses wird Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Freitag viele Fragen beantworten müssen. Bis 2021/2022 fehlen rund 9500 Schulplätze.

Aktivisten und freiwillige Helferinnen der Initiative

Sozialisierung bleibt populär

Der Mietendeckel nimmt der Debatte um die Sozialisierung der Bestände großer Wohnungskonzerne in Berlin nicht den Schwung. Das zeigt eine neue repräsentative Umfrage.

Vergesellschaftung bleibt Ziel

Trotz der Kampagne der Immobilienwirtschaft unterstützen weiter viele Berlinerinnen und Berliner die Vergesellschaftung von großen Wohnungskonzernen. Die hohe Zustimmungsquote zeigt, dass der Mietendeckel nicht ausreicht, die Misere zu bekämpfen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat sich auf dem SPD-Landesparteitag mit seiner ablehnenden Haltung gegenüber der Enteignungs-Initiative durchgesetzt.

Berliner SPD lehnt Enteignungs-Volksbegehren ab

Ein SPD-Parteitag beschließt nach langer Debatte, dass sich die Sozialdemokraten weiter auf den Dreiklang Bauen, Kaufen, Deckeln beziehen wollen – die Vergesellschaftung von Wohnungen wird nicht unterstützt.

Ein Teilnehmer der Demonstration der Gewerkschaften zum Tag der Arbeit trägt eine Weste mit der Aufschrift

Initiative will Volksbegehren vorantreiben

Nach dem ablehnenden Beschluss der SPD zur Vergesellschaftung von großen Wohnungskonzernen wollen die Initiative und die LINKE weiter Unterschriften sammeln. Für die Initiative »Deutsche Wohnen & Co enteignen« ist dennoch klar: »Wir machen weiter!«

26.10.2019, Berlin: Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin und Parteichef, kommt zum Landesparteitag der SPD Berlin und zieht seinen Schal aus. Ein Schwerpunkt ist die Frage, ob Berlin wieder Lehrer verbeamten soll. Foto: Jörg Carstensen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

Funktionäre auf Posten

Für die Berliner SPD ist die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen laut Parteitagsbeschlusses kein Instrument, um die Mietsituation zu verbessern. Angesichts der aktuellen Notlage auf dem Wohnungsmark ist das ein seltsam defensiver Beschluss.

11,4 Prozent wählen Scholz und Geywitz

Der Wettbewerb um die SPD-Spitze wird erst Ende November entschieden. Es ist noch keinem Kandidatenduo gelungen, einen großen Teil der Basis hinter sich zu bringen.

SPD will Kleingärten absichern

Mit Spannung blickt Berlin auf den Landesparteitag der SPD am kommenden Samstag. Dort will die Partei endlich Positionen zum Enteignungs-Volksbegehren und der Lehrer-Verbeamtung beschließen.

Klimaschutzsenatorin Günther (vorne) wird von Klimaaktivisten zunehmend kritisch gesehen.

Günther steht im Fokus der Kritik

Wenn in Berlin der Klimaschutz funktionieren soll, muss die Wärmewende gelingen. Umwelt- und Klimaschutzinitiativen sind äußerst skeptisch, dass der Senat das Projekt ambitioniert genug angeht.

Statt Koalitionskrise jetzt internationaler Furor

Das gibt es im Presseraum des Roten Rathauses nicht alle Tage zu sehen. Nach dem durchaus als historisch zu bewertenden Beschluss des Senats zum Mietendeckel, mit dem Berlin juristisches Neuland beschreitet, war nicht nur ein Kamerateam aus Spanien sowie der Korresponde...

Der konstante Mieterprotest in Berlin zeigt erste Wirkung: Der Mietendeckel kommt.

Mieterverein: Deckel ist historische Chance

Die Reaktionen auf den Berliner Mietendeckel fallen unterschiedlich aus. Während Mieterverbände das Vorhaben begrüßen, läuft die Immobilienlobby weiter dagegen Sturm. Mieteraktivisten sehen einen «ersten Sieg».

1,5 Millionen Miethaushalte sollen von der Regelung in der Hauptstadt profitieren.

Koalition packt den Deckel drauf

Berlin will als erstes Bundesland die Bestandsmieten auf fünf Jahre einfrieren und Wuchermieten absenken. 1,5 Millionen Haushalte sollen von der Regelung profitieren, die Anfang 2020 in Kraft treten soll.

Gutes Ergebnis für die Mieter

Jetzt also doch: Der Mietendeckel wird Anfang nächsten Jahres kommen. Damit hat Rot-Rot-Grün bewiesen, dass es in einer schwierigen Situation durchaus in der Lage ist, Kompromisse zu finden. So wie in den vergangenen Wochen beim Mietendeckel von einigen Koalitionären »a...

Sozialdemokraten haben ein Performanceproblem

Mit dem Mietendeckel-Projekt wollte Rot-Rot-Grün in Berlin bundesweit glänzen - der Verlauf des schwierigen Gesetzesvorhabens zeigte jedoch, dass die Berliner Sozialdemokraten für solche komplexen Vorhaben nicht gut aufgestellt sind.

Photovoltaikanlage der »Mietersonne« Kaulsdorf

Stadtwerke lassen Kaulsdorf leuchten

Wenn Berlin die Energiewende stemmen will, müssen die vorhandenen Dachflächen für Photovoltaikanlagen erschlossen werden. In Berlin-Kaulsdorf wurde die solare Zukunft nun vorangetrieben.

Berlin bekommt einen Mietendeckel.

Rot-Rot-Grün packt den Deckel drauf

Berlin will als erstes Bundesland die Bestandsmieten auf fünf Jahre einfrieren und Wuchermieten absenken. 1,5 Millionen Haushalten sollen von der Regelung profitieren, die Anfang 2020 in Kraft treten soll.

Rot-Rot-Grün am Scheideweg

Wenn sich die Spitzen des Mitte-links-Bündnisses an diesem Donnerstag im Koalitionsausschuss zum Mietendeckel versammeln, geht es nicht nur um das wichtigste politische Projekt der Koalition – den Mietendeckel –, sondern um das Bündnis an sich.