Redaktionsübersicht

Andreas Fritsche

Andreas Fritsche

Andreas Fritsche, Jahrgang 1972, Redakteur im Ressort Berlin-Brandenburg, hat Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Journalistik von 1993 bis 1997 an der Universität Leipzig studiert, danach ein Jahr lang das nd ausgetragen und seit Ende 1998 beim "nd" angestellt.  

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Aktuelle Beiträge von Andreas Fritsche

Der lange Weg bis zum Kündigungsschutz-Prozess

Mit der Coronakrise stieg die Zahl der Kündigungsschutzverfahren am Arbeitsgericht Potsdam. Ausgerechnet diesen Standort will Justizministerin Susanne Hoffmann (CDU) im Jahr 2023 schließen.

Das Dorf Proschim vor dem Hintergrund des Braunkohletagebaus Welzow-Süd

Bagger verschonen Proschim

Der Konzern LEAG passt sein Konzept für das Lausitzer Braunkohlerevier dem geplanten Kohleausstieg an. Damit endet die Hängepartie für das Dorf Proschim, das nun doch nicht abgebaggert wird.

Hier sprach Karl Liebknecht

Seine Wanderausstellung über Karl Liebknecht aus dem Jahr 2019 hat Historiker Tobias Bank während der Coronazeit eingelagert. Er kann sie nicht zeigen. Doch er produzierte ein Video über Gedenkorte.

Oberstabsgefreiter Tom Liebing spricht mit einer Seniorin, die zur Impfung zum Flughafen Schönefeld gekommen ist.

Kaum noch Impftermine frei

Über die Telefonnummer 116 117 wurden inzwischen 32 000 Termine für Corona-Impfungen in Brandenburg vergeben. Nun können täglich nur noch wenige weitere Termine angeboten werden, heißt es.

Weil er bei den Impfungen wertvolle Zeit verschenkt hat, muss sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nun ranhalten.

Alles verboten außer beten und arbeiten

Die nächtliche Ausgangssperre ist aufgehoben. Alleinerziehende haben ab 18. Januar Anspruch auf die Notbetreuung ihrer Kinder. Kantinen müssen schließen und es gilt nun die 15-Kilometer-Regel.

Angesichts der Corona-Pandemie wurden am Sonntag in Berlin-Friedrichsfelde weniger rote Nelken abgelegt als sonst.

Gedenken lässt sich nicht verschieben

Trotz der Verlegung des Gedenkens an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg auf Mitte März durch die Linkspartei, kamen am Sonntag Hunderte Menschen und legten rote Nelken auf ihre Gräber.

Polizei agiert wie im Kalten Krieg

Im Kopf der Berliner Polizei herrscht offenbar noch der Kalte Krieg. Wer sein altes FDJ-Hemd aufgehoben hat, gilt als gefährlicher Verfassungsfeind. Wer es aus Spaß anzueht, begeht eine Straftat.

Keine Peanuts: Parteispenden in Deutschland.

Arroganz der Macht

Die Wildauer SPD soll sich durch einen Investor bestochen lassen haben - und verteidigt daraufhin Parteispenden. Seit 1990 hat die SPD in Brandenburg das Sagen - und entwickelte eine schädliche Arroganz der Macht, kommentiert Andreas Fritsche.

Der Abgeordnete Christian Görke (links) am Bahnhof Templin-Stadt in einer Regionalbahn

Volkseigener Betrieb Fahrzeugbau

Dereinst soll kein Brandenburger auf ein eigenes Auto angewiesen sein - weil es in jeder Gemeinde einen Bahnhof oder wenigstens eine Bushaltestelle gibt und viele Wege überflüssig geworden sind.

LL-Demo in Berlin 2019

Gemeinsam zu Karl und Rosa

Nach kontroverser Debatte hat das Liebknecht-Luxemburg-Bündnis am Montagabend beschlossen, die für den kommenden Sonntag geplante Demonstration zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde nicht zu verschieben.

Stilles Gedenken für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht im Jahr 2020 an der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde.

Demonstration mit Risiko

Seit vielen Jahrzehnten werden an jedem zweiten Sonntag im Januar in Berlin-Friedrichsfelde Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg geehrt. Dies sollte man nur im absoluten Ausnahmefall ändern, meint Andreas Fritsche. Aber ist die Coronalage ein solcher Ausnahmefall?

Boomt während der Coronakrise: der Amazon-Onlinehandel, hier am Standort Brieselang. Andernorts streiken Beschäftigte.

Kurzarbeit schönt die Statistik

Die Arbeitsmarktstatistik für Berlin und Brandenburg zeigt eine angesichts der Coronakrise unerwartete Stabilität. Ob diese aber von Dauer sein wird, daran bestehen erhebliche Zweifel.

Eine Frau legt ihre Hand auf das Grab von Rosa Luxemburg in Berlin.

Allein zu Karl und Rosa

Fest steht: Das traditionelle Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg findet dieses Jahr nicht wie gewohnt statt. Fest steht auch: Es werden Menschen zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde kommen.

Eine Frau erhält im DRK-Seniorenwohnpark Großräschen die erste Corona-Impfung im Bundesland Brandenburg.

Brandenburg will aufholen

Kaum sind die Impfungen im Land Brandenburg angelaufen, gibt es Kritik: Zu langsam gehe es voran. Dabei stehen die Menschen, die eingeladen werden, vor Problemen, die nicht bedacht wurden.

Rechtsrock auf den Index gesetzt

Das Landeskriminalamt Brandenburg bleibt fleißig im Kampf gegen Hassmusik: 61 Tonträger hat es im vergangenen Jahr der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien vorgelegt.

Erich Passarge in seinem Berliner Wohnzimmer

Opfer des BRD-Systems

Die Menschen, denen in der DDR Unrecht angetan wurde, sind in aller Munde. Die Unrechtsopfer der BRD werden vergessen, bedauert der 96-jährige Erich Passarge. Er gehört zu dieser Gruppe.

Nicht jeder ist so überzeugt vom Impfen wie diese Dame aus einem Seniorenheim bei Tübingen.

Überzeugen statt Überrumpeln

Brandenburg hat erst 3219 Menschen geimpft - und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher muss sich entsprechend viel Kritik anhören. Allerdings wäre es fair, ihr noch einige Tage Zeit zu geben, meint Andreas Fritsche.

Im Treppenhaus des von Architekt Emil Leibold entworfenen Kulturhauses von Rüdersdorf.

Das Vermächtnis der Kulturdirektorin

Das imposante Kulturhaus in Rüdersdorf muss für neun Millionen Euro saniert und modernisiert werden. Die Gemeinde hat dafür Bundes- und Landesmittel in Aussicht - und für den kommunalen Eigenanteil von zwei Millionen Euro nun auch Spenden.