Redaktionsübersicht

Uwe Sattler

Uwe Sattler
Uwe Sattler, Jahrgang 1960, nd-Redaktionsleitung. Studium der Internationalen
Beziehungen, danach Redakteur der Tageszeitung “Junge Welt”, Korrespondententätigkeit in Paris und Brüssel. Pressearbeit für die Europäische Kommission und für den Europaabgeordneten André Brie. Rückkehr zur “jW”, im Jahr 2006 Wechsel ins nd-Auslandsressort. Seit 2012 für das Redaktionsmanagement zuständig und dem Thema Europa noch immer verbunden.
Folgen:
Aktuelle Beiträge von Uwe Sattler:
Die guten Zeiten sind vorerst vorbei: Angela Merkel 2012 auf Besuch bei Wladimir Putin
»Es geht um die Zeit nach Putin«

Das Urteil gegen Alexej Nawalny hat scharfe Proteste in der EU hervorgerufen. Die Beziehungen zwischen beiden Seiten waren ohnehin bereits gespannt. Ist das Verhältnis überhaupt noch zu kitten?

Polizisten verhaften einen Anhänger Nawalnys auf dem Roten Platz in Moskau
Neue Repression, alte Feindbilder

Prozess und Urteil gegen Alexej Nawalny sind ebenso politisch motiviert wie das vorangegangene Attentat. Mit der amtlichen Verfolgung seines Intimfeindes hat der allmächtige Präsident Putin die Reputation Russlands weiter geschwächt.

Das Kapitol in Washington wird bereits Tage vor dem Amtsantritt Joe Bidens von Nationalgardisten bewacht.
»Das ›gute, alte Bündnis‹ ist überholt«

Der Sturm auf das Kapitol in Washington hat viele Menschen schockiert. Für den Amtsantritt des Demokraten Joe Biden als Präsident am Mittwoch werden abermals Ausschreitungen befürchtet. Der Linke-Europapolitiker Helmut Scholz zur Demokratie in den USA, Biden und zum Verhältnis zur EU.

»Politische Kritik wird als Terrorpropaganda deklariert«

Terrorpropaganda im Internet muss in der EU künftig binnen einer Stunde gelöscht werden, nachdem dies die zuständige Stelle eines EU-Staates angeordnet hat. Der Europaabgeordnete der Piratenpartei Patrick Breyer sieht in der Verordnung eine Gefährdung der Meinungsfreiheit.

Sprint auf den letzten Metern

Zum Jahresende könnte Großbritannien ohne Folgeabkommen aus der EU ausscheiden. Nun ist hektische Bewegung in die Verhandlungen gekommen, um einen No Deal zu verhindern.

Offene Fragen

Zwischen Großbritannien und der EU wird weiter verhandelt, um einen No-Deal-Abschied zu verhindern. Die Hektik, die von beiden Seiten an den Tag gelegt wird, spricht für den Ernst der Lage. Doch eine Frage bleibt unangesprochen.

»Ich mache mir große Sorgen um die EU«

Corona hat die Schwächen der EU deutlicher offenbart, als dies je zuvor geschehen ist, meint die Europawissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Guérot. Das Fehlen einer politischen Union und von Souveränität öffne dem Nationalismus in der EU Tür und Tor.

Der Wirtschaftsprofessor Hein Bierbaum (73) ist auf dem 6. Kongress der Partei der Europäischen Linken (EL) im Dezember 2019 im spanischen Malaga zu deren Präsidenten gewählt worden. Die EL vereint inzwischen über drei Dutzend Mitglieds-, Beobachter- und Partnerparteien aus dem linken und links-grünen Lager aus ganz Europa. Heinz Bierbaum ist zugleich Mitglied des Vorstandes der deutschen Linkspartei und Vorsitzender der Internationalen Kommission bei deren Parteivorstand.
»Die Linke hat die Chance nicht genutzt«

Zwar seien linke Werte wie Solidarität in den vergangenen Monaten sehr populär geworden, sagt der Präsident der Europäischen Linken, Heinz Bierbaum. Dennoch ist die Linke in Deutschland und Europa nicht gestärkt aus der Coronakrise hervorgegangen.

Linker Blick auf Europa

Bildungsträger, Netzwerk, Denkfabrik - »Transform! Europe« ist vieles. Gerade die Verbindung dieser Säulen ist den zwei Co-Präsidentinnen der politischen Stiftung wichtig.

Kaltgestellt

Die EU-Chefin führt eine Koalition der Unwilligen, meint Uwe Sattler