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Redaktionsübersicht

Tom Strohschneider

Tom Strohschneider

Tom Strohschneider, Jahrgang 1974, war nd-Chefredakteur von 2012 bis 2017. Nach einem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie kam er mehr zufällig zum Journalismus. Er arbeitete unter anderem bei der Wochenzeitung "Der Freitag" und bei der "taz". Er denkt gern über die gesellschaftliche Linke nach, bloggt unter anderem "Linksbündig" und wartet stets vergeblich auf ein Rezensionsexemplar des jeweils neuesten 3D-Druckers. Strohschneider liest gern Dath und hat aus "South Park" und "Die Simpsons" mehr gelernt als aus vielen Sachbüchern. Selbst schreibt er auch manchmal welche. Zuletzt erschienen von ihm: "Linke Mehrheit?" über Möglichkeiten und Grenzen von Rot-Rot-Grün sowie “What's left?” über Europas Linke, den Rechtsruck und einen sozialistischen Kompromiss. Beide erschienen bei VSA.

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Aktuelle Beiträge von Tom Strohschneider

Demonstranten protestieren vor dem Bundestag in Berlin während der Demonstration gegen das globale Finanzsystem 2011.

Die anderen Strophen

Der Boden, auf dem Richtungsfragen der Wirtschaftspolitik diskutiert werden, hat sich verändert. Sind die Linken auf der Höhe der Zeit?

Es war einmal eine kühne Idee

Vom demokratischen Traum zum Kahlschlag: Die Treuhand war nicht immer gedacht als jene Privatisierungsbehörde, die Betriebe zerschlug und Menschen arbeitslos machte. Ihr ging ein Ur-Vorschlag voraus, der genau das Gegenteil im Sinn hatte.

Eine Frage des Ausprobierens

Längere Leine für Kommunen, Reallabore und demokratische Experimente: zu möglichen Formen regionalpolitischer Alternativsuche.

Eine Portion Hoffnung

Eine »Solidarische Gesellschaft« ist leichter beschrieben als verwirklicht: Sie ist das Einfache, das schwer zu machen ist. Um Wege dahin und Widerstände dabei geht es in dem neuen Buch von Dieter Klein.

Das erste Bedürfnis

Dumme Konsumenten, böse Kapitalisten? Wir sollten anders über Bedürfnisse reden.

Grün schlägt Rot

Die US-Autoren Andrej S. Markovits und Philip S. Gorski wussten es schon lange: Das neue, grüne Linkssein wird gegenüber dem alten, roten Linkssein an Bedeutung gewinnen. Mit den Fehlern etwa der SPD hat das nur bedingt zu tun.

Bürgerliche Geschmeidigkeit

Nicht mehr so wie damals oder bloß anders als man selbst? Die kritische Abgrenzung von den »bürgerlichen« Grünen ist empirisch nicht ganz haltbar. Auch Marx hätte mit dem Begriff so nicht viel anfangen können.

Sozialpolitik der Einzelpäckchen

Diverse sozialpolitische Maßnahmen konnte die SPD in der Großen Koalition auf den Weg bringen. Trotzdem werden die Wahlresultate nicht besser - aus gutem Grund.

Der Antrag an Mikro 9

Auflösung, Neugründung, Etiketten- oder Strategiewechsel? Der Sonderparteitag der SED im Dezember 1989 war auf Drängen der Parteibasis einberufen wurden - und entschied über den Fortbestand der Partei. Doch die Konflikte blieben.

Um nicht zu stagnieren

Die DDR ist auch an der Unfähigkeit zu kritischer Selbstverortung gescheitert. Exemplarisch steht dafür das Schicksal des Schriftstellers Thomas Brasch.

Leistung schlägt Solidarität

Sozialdemokraten sind zufrieden mit dem Bundesverfassungsgericht. Kein Wunder, hat es doch mit den Sanktionen das Postulat einer Leistungsgesellschaft bestätigt, das nicht erst seit der Agenda 2010 Kern sozialdemokratischer Gerechtigkeitsvorstellungen ist.

Jetzt ist alles gelaufen

Die nächsten Jahre werden für uns kein Zuckerschlecken.» Diese Worte verliest Heiner Müller auf der Demonstration am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz. Auf dieser Demo schien vieles möglich. Doch schon kurz danach wechselt die Geschichte das Gleis.

Bequeme Nachrufer

Als »Vordenker« bezeichneten den verstorbenen Erhard Eppler viele seiner Genossen. Das heißt aber, dass die SPD ihm hätte nachfolgen müssen. Stattdessen konzentrierte sich die Partei auf den Vollzug von Sachzwängen und machte weiter wie zuvor.

Danke, du Unvollkommener!

Du wirst 70, lieber DGB, und wir beide sind inzwischen auch schon fast 30 Jahre zusammen. Es waren nicht immer einfache Zeiten, für dich nicht, und auch für mich nicht. Aber wann waren die Zeiten schon einfach? Als ich in deine Familie eintrat, hieß meine Gewerksch...

Klöße und Größe

Amtsinhabereffekt, Ramelowisierung oder schlicht »Thüringenmoment«? Der amtierende Ministerpräsident des Freistaats eilt in Beliebtheitsfragen allen anderen Linkspolitikern davon.