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Tom Strohschneider

Tom Strohschneider

Tom Strohschneider, Jahrgang 1974, war nd-Chefredakteur von 2012 bis 2017. Nach einem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie kam er mehr zufällig zum Journalismus. Er arbeitete unter anderem bei der Wochenzeitung "Der Freitag" und bei der "taz". Er denkt gern über die gesellschaftliche Linke nach, bloggt unter anderem "Linksbündig" und wartet stets vergeblich auf ein Rezensionsexemplar des jeweils neuesten 3D-Druckers. Strohschneider liest gern Dath und hat aus "South Park" und "Die Simpsons" mehr gelernt als aus vielen Sachbüchern. Selbst schreibt er auch manchmal welche. Zuletzt erschienen von ihm: "Linke Mehrheit?" über Möglichkeiten und Grenzen von Rot-Rot-Grün sowie “What's left?” über Europas Linke, den Rechtsruck und einen sozialistischen Kompromiss. Beide erschienen bei VSA.

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Aktuelle Beiträge von Tom Strohschneider

Der unbekannte Vordenker

Der Sozialdemokrat war in der DDR ein unbekannter Bekannter - über ihn, den Renegaten, gab es ein festgefügtes Urteil. Erst Anfang der 90er Jahre versuchten manche in der PDS eine Neubesinnung.

Marx verstehen

Seit die Preußen wieder am Ruder waren, ging es Trier schlechter. Wir schreiben das Jahr 1815, die Stadt an der Mosel steht seit dem Wiener Kongress nicht mehr unter französischer Hoheit. Und die Menschen bekommen das zu spüren. Wo eben noch die Tuchbetriebe für die in ...

Eine andere Seite von 1968

Der weltberühmte Fotograf Robert Lebeck schrieb einmal: »Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt.« Warum seine Arbeiten genau darum das Bild von 1968 komplettieren, zeigt jetzt eine Ausstellung in Wolfsburg.

Bunte Klassen

Hegel bemerkt irgendwo, dass alle großen weltgeschichtlichen Thatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen«, schreibt Karl Marx - und dieses Zitat kennt fast jeder: »Er hat vergessen hinzuzufügen: das eine Mal als große Tragödie, das andre Mal als lumpige Farc...

Zufriedene, Verunsicherte, Enttäuschte

Werte und Konfliktlinien unter deutschen Wählern: Eine zu wenig beachtete Studie der Hans-Böckler-Stiftung hilft dabei, die richtigen Fragen zu stellen.

Die mit Wirtschaft was am Hut hat

Sie leitete die Hochschule für Ökonomie in der DDR, war Wirtschaftsministerin der DDR, Bundestagsabgeordnete der PDS und hat bis heute einen guten Rat für die Linke parat.

Die ehemalige Schutzmacht

Warum stecken so viele sozialdemokratische Parteien in Europa in der Krise? Die SPD hat bei der Bundestagswahl im vorigen Jahr mit 20,5 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949 eingefahren. Die Krise, so Tom Strohschneider in einer großen Analyse, hat ihren Ursprung in den 1970er Jahren.

Der Mahner

Hans Modrow hatte im SED-Apparat einen festen Platz zwischen den Stühlen. Dann bekam er den undankbarsten Job der Welt. Für die LINKE hat er stets eine Warnung parat. Nun wird er 90. Eine Verbeugung.

Jenseits des magischen Denkens

Es grenzt an magisches Denken, von einem Gang in die Opposition zu erwarten, dieser allein schon leite die Erneuerung der SPD ein. Die SPD braucht mehr: ein überzeugendes Konzept zur sozialen Integration im Kapitalismus.

Dobrindt und die »konservative Revolution«

Alexander Dobrindt trommelt in einem Gastbeitrag für die »Welt« für eine »konservative Revolution« gegen die behauptete Meinungsführerschaft »linker Eliten«. Das ist mehr als eine Übernahme von AfD-Positionen.

Die Bilder, die man sich nachträglich macht

Karl Marx war in der DDR omnipräsent: Seine Ideen und Analysen galten der SED als Richtschnur für ihre Politik. 1983 wurde in der DDR der 100. Todestag des Philosophen und Ökonomen begangen. Ein Blick zurück.