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Tom Strohschneider

Tom Strohschneider

Tom Strohschneider, Jahrgang 1974, war nd-Chefredakteur von 2012 bis 2017. Nach einem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie kam er mehr zufällig zum Journalismus. Er arbeitete unter anderem bei der Wochenzeitung "Der Freitag" und bei der "taz". Er denkt gern über die gesellschaftliche Linke nach, bloggt unter anderem "Linksbündig" und wartet stets vergeblich auf ein Rezensionsexemplar des jeweils neuesten 3D-Druckers. Strohschneider liest gern Dath und hat aus "South Park" und "Die Simpsons" mehr gelernt als aus vielen Sachbüchern. Selbst schreibt er auch manchmal welche. Zuletzt erschienen von ihm: "Linke Mehrheit?" über Möglichkeiten und Grenzen von Rot-Rot-Grün sowie “What's left?” über Europas Linke, den Rechtsruck und einen sozialistischen Kompromiss. Beide erschienen bei VSA.

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Aktuelle Beiträge von Tom Strohschneider

»Ich finde, dass zwölf Euro Mindestlohn angemessen sind«, sagte kürzlich Finanzminister Olaf Scholz.

Fortschreiten oder nachlaufen

Der Mindestlohn ist ein Beispiel für die Widersprüche progressiver Politik. So wichtig es war, dass endlich eine gesetzliche Lohnuntergrenze eingezogen wurde, so richtig waren und bleiben alle Rufe nach Verbesserung.

Wer kann das Gemeinwohl definieren?

Wirtschaften im Sinne des Gemeinwohls soll eine Alternative zur Renditeorientierung sein. Doch wie kann das in der Praxis laufen?

Unter der grünen Oberfläche

Die Grünen dürften bei der Landtagswahl in Hessen ähnlich wie in Bayern sehr gut abschneiden. Die Wahlerfolge und Umfragewerte der Partei sind mehr als ein Hype. Sie sind Ausdruck dafür, dass es heute um die »Ökologie der Existenz« geht.

Nicht bloß Marxerei

Zum Begriff »Marxologie« weiß der Duden dreierlei: Erstens bezeichne er die »Wissenschaft, die sich mit dem Marxismus beschäftigt«. Zweitens weist das Nachschlagewerk darauf hin, das Wort werde »meist scherzhaft oder abwertend« verwandt. Drittens: »Marxologie« sei »vera...

Gelenkte Weltwirtschaft

Die Bundesregierung will Übernahmen deutscher Firmen durch chinesische Unternehmen einfacher stoppen können. Sind die Argumente dafür schlüssig? Und welche Motive haben chinesische Firmen überhaupt, hierzulande zu investieren?

Unfreiwillig lustig

Hat die SPD Humor? Ist Selbstreflexion in der SPD noch möglich oder hat in der Partei doch schon die Totenstarre eingesetzt? Und wann hat sich die älteste Partei des Landes welcher Mittel beraubt, dies auch in Zukunft zu bleiben?

Die Claims werden neu abgesteckt

Die Regierung will, dass Künstliche Intelligenz »den Menschen hilft«. Eckpunkte einer Strategie laufen vor allem auf die Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen hinaus.

Fiktion der Politik

In dem Kompromisspapier zur Asylpolitik der Union ist von einer »Fiktion einer Nichteinreise« die Rede. Im Politikbetrieb dieser Tage kann noch an anderer Stelle von Fiktion gesprochen werden: bei der linken Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht.

Mit den Augen des Anderen

Linke Politiker sollten sich fragen, ob ihr Handeln unverzichtbaren moralischen Grundsätzen genügt: der Anerkennung der Gleichheit aller Menschen und ihres gleichen Rechts auf ein besseres Leben.

Niemand denkt an die Verlierer

Müssen Linke jetzt für Freihandel sein, weil Trump für Protektionismus ist? Für den Ökonomen Heinz-Josef Bontrup sind die Konsequenzen aktueller Wirtschaftspolitik Rechtsruck und Entdemokratisierung.

Begriff ohne Unterleib

Die Grünen sollen es neuerdings sein und große Teile der Presse längst: bürgerlich! Linke verwenden den Begriff gern und oft - als Abgrenzungsvokabel, mit der sich die Welt schlicht in »die« und »wir« einteilen lässt.