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Redaktionsübersicht

Stefan Otto

Stefan Otto

Stefan Otto, Jahrgang 1973, hat Germanistik, Geschichte und Soziologie in Potsdam studiert und arbeitet seit sieben Jahren im Politik-Ressort. Er berichtet über Themen aus dem Inland, hat dabei immer auch Mensch Meier im Blick. Darüber hinaus unterstützt er die Alte Meierei im hessischen Witzenhausen.

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Aktuelle Beiträge von Stefan Otto

Tägliche Nadelstiche gegen die A49

Vor Beginn der Rodungssaison tauchten Fotos auf, die rund um die Baumhäuser im Dannenröder Wald polizeifeindliche Graffiti zeigen. Als wollte sie schon im Vorfeld Symbolbilder für die befürchteten Scharmützel während der Rodungen für die A49 liefern.

Appelle für den Wandel

Sie haben eine Menge erreicht, die Waldbesetzer. Auch wenn die Bilanz auf den ersten Blick niederschmetternd aussieht: 33 Hektar wurden seit dem 1. Oktober gerodet, um die A49 weiterzubauen. Jahrhunderte alte Bäume mussten fallen, intakter Mischwald wurde zerstört, die ...

Ein Wunsch, von Kinderhand gemalt, an einer Krefelder Kita im Juni: Monatelang gab es im Frühsommer keinen Regelbetrieb.

Kitas keine Infektionsherde

Seit August läuft der reguläre Betrieb in den Kitas wieder. Bislang gibt es nur wenige Schließungen nach Corona-Infektionen. Eine Ausnahme ist Berchtesgaden. Der Lockdown in dem bayerischen Landkreis könnte zum Präzedenzfall werden.

Den Opfern hilft das wenig

Das Bundeskabinett verschärft die Strafen für sexuelle Gewalt, die sich gegen Kinder richtet. Das mag angemessen und auch gerecht sein. Aber in dem Handeln schwingt auch ein politischer Aktionismus mit. Nach den Vorfällen von Münster oder Bergisch-Gladbach, wo Pädophile...

Können die Schulen offen bleiben?

Neuer Streit um Schulschließungen

Lehrer dringen wegen vieler Corona-Neuinfektionen auf eine Rückkehr zum Homeschooling. Eltern kritisieren im bayerischen Fürstenfeldbruck eine solche Anordnung des Landratsamts.

Bundeshorst

Bewusste Missachtung

Wer wissen will, wie es um die Integration in Deutschland steht, sollte den Angehörigen der Opfer des Anschlags von Hanau zuhören. Serpil Unvar etwa, die Mutter eines Ermordeten, sagt, ihr Sohn habe niemals gleiche Chancen gehabt und formuliert ein klares Ziel: Sie woll...

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt mit Franziska Giffey (SPD, M), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zum Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt.

Erschwerte Integration

Die Kanzlerin fürchtet wegen der Covid-19-Pandemie um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit Migrantenverbänden hat sie sich über die schwierigen Bedingungen für eine Integration ausgetauscht.

»Seltsames Verständnis von Demokratie«

Eigentlich hat das Gemeindeparlament ein Planungsstopp für das umstrittene Logistikgebiet in Neu-Eichenberg beschlossen. Doch offenbar hat sich der Gemeindevorstand daran nicht gehalten.

Law and Order hilft nicht weiter

Die Corona-Regelungen in Deutschland sind nach wie vor sehr unterschiedlich. In einigen Städten müssen die Masken auch in der Öffentlichkeit im Freien getragen werden, in anderen nicht. In manchen Schulen sind sie in den Klassenräumen obligatorisch, anderswo sind die Gr...

Schutzlos vor dem Virus

Kein einziges Land auf der Welt hat genügend gegen die Armut getan. Das ist das nüchterne Fazit einer Oxfam-Studie. Das hat auch Auswirkungen auf den Verlauf der Corona-Pandemie.

Die Ungleichheit wächst

Die Auswirkungen der Pandemie überall auf der Welt arme Menschen stärker treffen als reiche. In Deutschland sind zwar die staatlichen Hilfsmaßnahmen beachtlich, sie können aber die großen sozialen Unterschiede nicht verringern.

Alles soll brummen und blühen

Eine ökologische Verkehrswende wäre zwar angesichts des Klimawandels dringend notwendig. Doch die notwendigen Schritte dafür werden wohl in absehbarer Zeit nicht eingeleitet. Das machte eine Debatte im Bundestag deutlich.

Viel Zuspruch für Kindergrundsicherung

Als Dschungel wird die Familienförderung oft bezeichnet. Es gibt eine Vielzahl von Leistungen, die Eltern für ihre Kinder beantragen können, was unübersichtlich ist und nicht selten dazu führt, dass Familien nicht alle staatlichen Förderungsmöglichkeiten ausschöpfen. Ki...

Fahrrad-Demonstration auf dem Weg zur Kundgebung gegen die Rodung im Dannenröder Wald. Im Forst sollen Bäume für den Weiterbau der Autobahn 49 gefällt werden. Mehrere Hundert Menschen haben auch am Sonntag gegen den Ausbau der Autobahn A49 in Nord- und Mittelhessen protestiert.

Zerreißprobe für die Grünen

Ausgerechnet der hessische Grünen-Verkehrsminister Tarek Al-Wazir ist damit beauftragt, eine Autobahn zu bauen. Die Basis seiner Partei, so scheint es, wendet sich langsam von ihm ab.

Polizei kommt zur Räumung des besetzten Waldes bei Stadtallendorf. Hier soll der erste Bauabschnitt für die umstrittene A49 beginnen.

Wege in die Katastrophe

Die Planungen für die A49 in Hessen stammen aus den 60er-Jahren und scheinen angesichts des Klimawandels wie aus der Zeit gefallen. Zu spät für eine Abkehr ist es nicht. Nötig dafür wäre ein Moratorium, damit über umweltverträgliche Verkehrswege nachgedacht werden kann.

Gleiche Chancen in weiter Ferne

Die aktuelle Auswertung von Daten der Pisa-Studie thematisiert, was Eltern schon lange beschäftigt. Sie wissen natürlich, dass ihre Kinder auf bessere und schlechtere Schulen gehen können. Das hat nicht nur etwas mit dem sozialen Umfeld zu tun, sondern auch mit der Auss...

Unerfüllte Bedürfnisse

Viele Eltern wünschen sich abseits von der Elternzeit gleichermaßen kürzere Arbeitszeiten, um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können. Sie sehen aber häufig keine Möglichkeit, das zu realisieren.

Unerwünschter Lückenschluss

Vor einem Jahr entstanden die ersten Baumhäuser im Dannenröder Wald - aus Protest gegen den Weiterbau der Autobahn A49. Obwohl die Räumung unmittelbar bevorsteht, herrscht Aufbruchstimmung.

Schulen im Aufbruch

Die Schulschließungen waren offenbar ein Weckruf: Bildungspolitik ist jetzt auf der politischen Agenda. Doch um das Schulsystem zu modernisieren, braucht es Zeit, Ideen und Fachkräfte.

Alles unter Kontrolle

Gerichte korrigieren in der letzten Zeit häufiger Corona-Maßnahmen. Somit funktioniert der Rechtsstaat, möchte man meinen. Aber längst kratzt das Regieren mit Verordnungen an der Substanz der Demokratie.