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Oliver Kern

Oliver Kern

Oliver Kern, Jahrgang: 1978, Studium Sportwissenschaften, Anglistik, Kommunikations- und Medienwissenschaften (alles Magister) an der Uni Leipzig bis 2006.

Schreibt über: Olympia, Sportförderung, Wintersport, Basketball, Volleyball bis 2007 verschiedene Praktika (erstes nd-Praktikum 2004), bis 2009 Volontariat beim nd, seit September 2009 festangestellt im Sportressort

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Aktuelle Beiträge von Oliver Kern

Sergio Llull (r.), hier gegen den Argentinier Nicolás Brussino, war ein wichtiger Faktor im Spiel des neuen Weltmeisters Spanien.

Erst die Arbeit, dann der Spaß

Mit dem Fokus auf eine harte Defensive pflügt Spanien ungeschlagen durch die WM und gewinnt zum zweiten Mal nach 2006 Gold. Der Sensationslauf von Argentiniens Spaßbasketballern endet im Finale.

Erstaunlich gut: die Spanier um Juancho Hernangomez (v.) und Ricky Rubio

Erfolgreiche Rückkehr

Vor elf Jahren verlor Ricky Rubio in Peking das Olympiafinale gegen die USA. Nun steht er dort mit Spanien wieder in einem Endspiel: Weil aus dem «Baby» ein starker Anführer geworden ist, können die Iberer nach 13 Jahren wieder Weltmeister werden.

Was auf der High-Tech-Messe in Shenzhen präsentiert wird ist längst schon Realität in der Megalopolis.

Im Schatten des digitalen Wandels

Der digitale Boom in chinesischen Metropolen wie Shenzhen ist außergewöhnlich. China will die ganze Region am Perflussdelta zur Megaregion entwickeln. Aber der Fortschritt hat auch Schattenseiten - die Technologien bieten Möglichkeiten zum Missbrauch.

Treffsicher: Australiens Patty Mills

Australien erstmals im Halbfinale

Die Basketballer Australiens waren wohl noch nie so stark besetzt wie bei der WM in China. Auf ihrem Weg in die Runde der letzten Vier ließen sie sich auch von den überraschend guten Tschechen nicht stoppen.

Ricky Rubio (l.) gegen Polens Mateusz Ponitka

Alter vor Schönheit

Länger als erwartet konnte Außenseiter Polen mit dem Favoriten Spanien mithalten. Am Ende aber setzte sich die größere Erfahrung durch. Die cleveren Iberer bleiben dank eines 90:78 ungeschlagen im Turnier.

Kichern auf Rädern

Eine Reise im Nachtzug sollte in der Volksrepublik jeder mal gemacht haben - machte man jedenfalls unseren Autor glauben. Nach 19 Stunden in der obersten Geschoss eines Dreietagen-Bettes der chinesischen Staatsbahn sagt unser Autor: Es ist eine Erfahrung.

Dennis Schröder (M.) und das deutsche Team erfuhren beim Sieg gegen Kanada harte Gegenwehr.

Olympia bleibt machbar

Es war kein ansehnliches Spiel, doch der Abschluss der Basketball-WM fällt versöhnlich aus: 82:76 gegen Kanada. Das neu ausgegebene Ziel Olympia 2020 ist dadurch weiterhin erreichbar.

Mitchell (l., USA) gegen Antetokounmpo (Griechenland)

Die Ersatz-Stars werden langsam munter

Die Zeiten eines überragenden Dream Teams sind vorbei. In China müssen die US-Basketballer bei der WM ohne ihre Superstars auskommen. Noch trafen sie nicht auf Gegner, die das ausnutzen konnten.

Schüler üben in einer Grundschule einen Tanz mit Hüfttrommeln.

Selektierte Wahrheiten

Man muss ein Land schon bereisen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist, hier zu leben. Was man vorher liest und hört, ist maximal ein Ausschnitt, wenn nicht sogar die Verdrehung der Wahrheit. Das gilt für China ganz besonders, denn in einer knappen Woche in Shenz...

Basketball: WM, Deutschland - Jordanien, Vorrunde, Gruppe G, 3. Spieltag im Shenzhen Bay Sports Center.

Der Einpeitscher

Shareef ist ein großer Fan des jordanischen Basketballs, seinem Nationalteam ist er zur WM nach China nachgereist. Aber einfach nur da sein, reicht ihm nicht: Der Mittvierziger erreicht, dass auch die Chinesen plötzlich Jordanien anfeuern.

Dennis Schröder (l.) und dem DBB-Team gelang gegen die Jordanier mit Yousef Abuwazaneh der erste WM-Sieg.

»Warum nicht gleich so?«

Im dritten Spiel der erste WM-Sieg. Die Teilnahme an einem Olympiaqualifikationsturnier ist das neue Ziel des DBB-Teams. Jordanien war dafür der perfekte Aufbaugegner. Doch es fehlen noch zwei Siege.

Nationaltrainer	Joseph Stiebing (Jordanien)

Den Weg zum Sieg suchen

Der 58-jährige US-Amerikaner Joseph »Joey« Stiebing trainiert seit zehn Monaten Jordaniens Basketballer, die an diesem Donnerstag letzter WM-Vorrundengegner der Deutschen sind.

DiDis Daten

Um Wege jenseits des Basketball-Parketts zu erforschen lädt sich Sportredakteur Oliver Kern eine App herunter. Er ist erstaunt, was DiDi alles wissen will.

Zu selten konnten sich Paul Zipser (2.v.r.) und seine Mitspieler gegen das Team aus der Dominikanischen Republik durchsetzen.

Das unerwartete Desaster

Beim 68:70 gegen die Dominikanische Republik lassen die jungen deutschen Basketballer wieder viel von ihrem Talent vermissen. Den Willen, etwas grundlegend zu ändern, zeigt dennoch niemand.

Dominikanischer Korbverantwortlicher: Gelvis Solano

Wir haben da mal was vorbereitet

Der Bundestrainer sieht im Duell mit der Dominikanischen Republik das entscheidende Gruppenspiel. Sein Team gilt als favorisiert, ist allerdings zum Siegen verdammt. Der Gegner kann dagegen bereits die Zwischenrunde erreichen.

Vor allem zu Beginn schwach im Abschluss: Robin Benzing (rechts) und Kollegen im WM-Match gegen Frankreichs Nando de Colo (Mitte)

Der Talentbeweis steht noch aus

Nach viel Wurfpech zu Beginn kommt Deutschland zu spät zurück ins Spiel. Ein NBA-Star der Franzosen entscheidet den Nervenkrimi in der Schlussphase.

Das US-Team um Kemba Walker (r.) verlor im Testspiel gegen Australien erstmals seit knapp 13 Jahren bei oder kurz vor einem großen Turnier.

Nicht mehr die Allergrößten

Bei einer Weltmeisterschaft kommen die besten Sportler einer Disziplin zusammen. Nicht so im Basketball. Bei deren WM in China fehlen nun die großen Stars. Dies liegt vor allem am Basketballverband.

eSport braucht keine Hilfe

Ein Gutachten soll bestätigen, dass eSport kein Sport sei. Die Argumentation ist wacklig. Aber darum geht es nicht, sondern um Gemeinnützigkeit. Und nur weil sich eine Unterhaltungsbranche »Sport« nennt, muss sie noch längst nicht gefördert werden.

Schneller, höher, härter

Felix Koslowski trainiert das deutsche Volleyball-Nationalteam der Frauen. Kurz vor dem EM-Auftakt 
gegen die Schweiz in Bratislava sprach »nd« mit ihm über Luxus im Volleyball, die Ziele für die EM und den langen Weg zurück zur Weltspitze.

Die knappen Siege sind wertvoller

Vier Spiele, vier Siege. Die WM-Vorbereitung läuft weiterhin gut für Deutschlands Basketballnationalteam. Auch Dennis Schröder hat seinen Rhythmus schnell gefunden.