Redaktionsübersicht

Alexander Ludewig

Alex Ludewig, Jahrgang 1974, schreibt seit 2010 für unsere Zeitung – mit einer Grundsympathie für jene, die den Fußball groß gemacht haben, die Fans. Er berichtet nicht nur kenntnisreich vom Spiel, von Spielern und Spielerinnen, er zeigt dabei immer die politische Dimension des Fußballbusiness auf. 

Aktuelle Beiträge von Alexander Ludewig:
Erlösender Jubel: Thomas Tuchel nach dem zweiten Treffer gegen Real Madrid
Wundersame Wandlung

Noch im Januar kämpfte das Team des Londoner Nobelklubs FC Chelsea im Niemandsland der Premier League um Selbstfindung. Dann kam Thomas Tuchel. Mit dem deutschen Fußballlehrer spielen die Blues nun um Europas Krone.

Jesse Marsch
Oberbulle

Viele Vereine hätte ein solch rascher Verlust eines Erfolgstrainers wie Julian Nagelsmann in Schockstarre versetzt. Nicht so die Red-Bull-Filiale in der Messestadt. Man hat bereits Ersatz gefunden.

Erfolg ohne Feier

Das 0:0 zwischen Hoffenheim und Leverkusen geht in die Fußballgeschichte ein - als (vorerst) letztes Montagsspiel in der Bundesliga. Einen ihrer größten Siege kann die aktive Fanszene nicht bejubeln.

Andrich (l.) erzielte Unions Führung und machte Hertha mit Cordoba das Spiel schwer.
Stadtderby ohne Sieger

Kaum Überraschendes bot das 1:1 im Berliner Bundesligaduell: Union spielte mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellensiebten, Hertha wie ein Abstiegskandidat - mit einer erschreckenden Offensivschwäche, die am Klassenerhalt zweifeln lässt.

Druck im Dynamoland

Markus Kauczinski ist Trainer von Dynamo Dresden. Im Interview spricht er über Gefühle eines Tabellenführers, die Akzeptanz von Trainern, die keine Fußballprofis waren, und neue Strategien am Spielfeldrand in Zeiten ohne Zuschauer.

Verzweifeln am Größenwahn

Die etwas schwächelnden Fußballer von Leverkusen reisen mit Luxusproblemen nach Berlin, zumindest aus Sicht der Gastgeber. Denn bei Hertha BSC läuft schon länger Grundsätzliches schief. Weil der Klub nicht aus Fehlern lernt, steht er im Tabellenkeller.

Explosionsgefahr beim Deutschen Fußball-Bund

Bundestrainer Joachim Löw will es im Sommer noch mal knallen lassen. Bei der EM 2024 in Deutschland soll es noch lauter donnern. Die Antwort des DFB auf die große Krise des Fußballs und die eigene im Verband ist allein sportlicher Erfolg.

Wind im Gesicht, Fans im Rücken

Kevin Meinhardt ist das, was man einen Fußballverrückten nennt. Da ist er beim F.C. Hansa Rostock - zwischen Ostsee, Hamburg und Berlin eine Religion - genau richtig. Im Interview spricht er über Hansas Aufschwung und die Kraft von Traditionsvereinen in Coronazeiten

Gleiche Stelle, gleiche Welle

Friedrich Luft war jahrzehntelang die Stimme der Kritik. Seine gleichnamige Radiosendung beendete der Theaterkritiker stets mit denselben Worten. In Anlehnung daran heißt an diesem Mittwoch in der Champions League: Wir spielen wieder. Wie immer - gleiche Zeit, gleiche S...

Auf dünnem Eis

Sportlich hat die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft nicht viel zu bieten. Für Aufregung, auch bei politischen Entscheidungsträgern, sorgt die anhaltende Kritik am neuen Verbandschef Matthias Große und dessen Führungsstil.

Spott aus der Arroganz-Arena

Hunderte Kilometer von Leipzig entfernt, verliert RB gegen Liverpool ein Heimspiel. Der Profifußball darf Regeln brechen, die während der Pandemie für alle gelten. Seine Vertreter aber verspotten politisch Verantwortliche, statt Demut zu zeigen.

Quadratur des Mittelkreises

Die Ziele sind seit Jahren dieselben: Die Fußballerinnen sollen durch größere Sichtbarkeit gestärkt werden. Wirklich funktioniert hat es nicht. Und wird es wohl auch nicht - weil der DFB keine Lösung für grundlegende Probleme präsentiert.

Kein Wille, kein Weg

Die im September von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) gegründete »Taskforce Zukunft Profifußball« soll die große Antwort auf die als existenzbedrohend beklagte Krise sein. Dass am Mittwoch allein die Entstehung dieser Arbeitsgruppe mit 37 Experten aus Sport, Gesellschaf...

Entsetzen im Erfolg

Der 1. FC Union Berlin erlebt gerade die beste Zeit seiner Vereinsgeschichte. Und obwohl die Coronakrise »die Arbeit von zehn Jahren vernichtet hat«, bleibt der Bundesligist stabil. Grund dafür ist der sportliche Erfolg - der aber nicht immer Positives bewirkt.

Die Befreiung der Alten Dame

Dass Pal Dardai wieder die Bundesligafußballer von Hertha BSC trainiert, ist ein Zeichen des Scheiterns. Weil mit Manager Michael Preetz der Verantwortliche dafür nun endlich auch zur Verantwortung gezogen wurde, kann es nur besser werden.

Verbindendes Virus

Es war ein schöner Frühling. Und das nicht nur, wenn man über das Wetter redet. Raus aus der verordneten Ruhezeit in der Wohnung, an die frische Luft - wer wollte das nicht ab und an? Ich musste, zwangsweise. Bewegung auf Rezept: Nach einer Sportverletzung war Laufenler...

Mutig gegen die Besten der Welt

Robert Lewandowski ist Weltfußballer, Manuel Neuer bester Torwart und Trainer Hansi Flick wurde bei der Fifa-Wahl Zweiter. Zeit zum Feiern blieb nicht: Mit Spitzenreiter Leverkusen wartet in der Bundesliga schon die nächste Herausforderung auf den FC Bayern.

Zu weit gedacht

Lucien Favre ist beim BVB am Druck und seiner Zaghaftigkeit gescheitert, meint Alexander Ludewig.

Souveränitätsansprüche

Kurzzeitig hätte der Rekordmeister in Berlin beinahe die Contenance verloren bei seinem Auftritt an der Alten Försterei: Am Ende schafften die Bayern ein 1:1 bei den selbstbewussten Köpenickern, die ihre Ausfälle gut zu kompensieren wussten.

Die erste Chance verspielt

Der Profifußball macht auch in der Krise weiter wie bisher: Bei der Neuverteilung der Medienerlöse werden die DFL und ihre Klubs den Reformversprechen nicht gerecht. Und selbst in höchster Not wird das kranke System nicht geändert. Ob da eine Task Force helfen kann?