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Alexander Ludewig

Alex Ludewig, Jahrgang 1974, schreibt seit 2010 für unsere Zeitung – mit einer Grundsympathie für jene, die den Fußball groß gemacht haben, die Fans. Er berichtet nicht nur kenntnisreich vom Spiel, von Spielern und Spielerinnen, er zeigt dabei immer die politische Dimension des Fußballbusiness auf. 

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Aktuelle Beiträge von Alexander Ludewig

Union konnte dem Gegner aus Leipzig mit Nordi Mukiele (l.) nur selten folgen, Linksverteidiger Christopher Lenz tat sich besonders schwer.

Mit Haltung verloren

Nach dem ersten Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte steht der 1. FC Union am Tabellenende. An dieses Bild muss man sich in Berlin vielleicht eine Zeit lang gewöhnen, auch wenn Leipzig kein Maßstab ist.

Die Potsdamerin Rahel Kiwic (l.) und Marith Priessen mit dem 1. FFC Frankfurt treffen sich im Eröffnungsspiel der Bundesliga.

Der nächste Neuaufbau

Mit Spielen bei Eurosport und Sendezeiten in der ARD-Sportschau wollen die Fußballerinnen sichtbarer werden. Andere Probleme werden dadurch aber nicht gelöst.

Mit dem Telefon hat Oliver Ruhnert keine Probleme mehr, er hat ein Neues. Der Akku des alten hielt dem heißen Transfersommer nicht stand. Neben anderen Verpflichtungen holte der Geschäftsführer Profifußball des 1. FC Union allein elf neue Spieler zur Mannschaft der Berliner. Dabei gab es auch Verhandlungen, die den 46-jährigen Sauerländer »vier Tage wachhielten«. Alexander Ludewig sprach mit ihm über die Arbeit eines Managers und das besondere Verhältnis zwischen Fußball und Politik. Denn Ruhnert ist Gründungsmitglied von »aufstehen« und Fraktionschef der Linkspartei in Iserlohn.

Rot muss gewinnen

Oliver Ruhnert ist Manager des 1. FC Union Berlin, Gründungsmitglied von »aufstehen« und Fraktionschef der Linkspartei in Iserlohn. »nd« sprach mit ihm über die Arbeit eines Managers und das besondere Verhältnis zwischen Fußball und Politik.

Testspiel von Union Berlin.

Bemerkung: volles Format
S. 29, 20.7.

Die Euphorie ist noch da

Aufstiegstrainer Urs Fischer hat im Trainingslager alle Neulinge des 1. FC Union Berlin in sein System integriert. Auf einige von ihnen zählt er für die Premierensaison des Klubs in der 1. Bundesliga ganz besonders.

Zeitdruck

Der Abschied fällt schwer. Auch wenn manch Reisender hier leicht in die Irre geführt werden kann: Vor allem an langen Abenden haben Windischgarsten und der 1. FC Union Berlin einander lieb gewonnen. Zum Ende des Trainingslagers steht aber noch eine ganz große Geburtstagsfeier an.

Linzer Leiden

Nach fünf Tagen Trainingslager in Windischgarsten endlich mal Auslauf: Ein Testspiel führte Fußballer und Fans des 1. FC Union nach Linz. In der Sportwelt der oberösterreichischen Landeshauptstadt ist es jedoch gerade sehr ungemütlich.

Laute Schreie in der Idylle

Manches ist charmant, manches gewöhnungsbedürftig. »Dass muss man mal erlebt haben«, meinen zwei Fans, die für die Reise nach Windischgarsten ins Trainingslager des 1. FC Union Berlin extra ihren Urlaub umgebucht haben.

Bannbrecher

Es gibt auch Fußballer, denen die Strapazen eines Sommertrainingslagers nicht nur nichts ausmachen, sondern sogar Spaß bereiten. Einer davon ist mit dem 1. FC Union Berlin derzeit in Windischgarsten – und auch darüber hinaus ein besonderes Exemplar.

Eingemachtes in Windischgarsten

»Aggressiv antreten«: Wenn Athletiktrainer Martin Krüger beim Trainingslager über den Platz brüllt, geht’s für die Fußballer vom 1. FC Union ans Eingemachte.

Dem Ball entgegen

Am zweiten Tag des Trainingslagers hatte der Spaß für die Fußballer des 1. FC Union Berlin ein Ende. Viel lernen konnte man auf dem Trainingsplatz in Windischgarsten über die Harmonie im Trainerteam, die Hierarchie in der Mannschaft und das Arbeiten an der größten Schwäche des Berliner Bundesligisten.

Qualvolle Tage

Christopher Trimmel ist in diesen Tagen besonders gefordert. Als Kapitän des 1. FC Union Berlin ist er auch dafür verantwortlich, »die Stimmung in der Mannschaft hochzuhalten«, wie er kurz vor der Abreise ins Trainingslager nach Oberösterreich erzählte.

Union meldet Eigenbedarf an

Die Entscheidung von Union Berlin, den Immobilienriesen Aroundtown SA auf seinen Trikots werben zu lassen, ist keine gute. Hoffentlich bekommt der Klub den Unmut vieler Fans finanziell zu spüren - wenn sie darauf verzichten, das neue Trikot zu kaufen.

Klatschen für die Korruption

Wenn es nach der korrupten Ära Blatter Hoffnung auf einen Neuanfang bei der FIFA gab, hat sie Giani Infantino sofort wieder zerstört. Weil auch seine Machtbasis das Geld ist, kommt kein Widerspruch.

Den Kindern die Welt

Zum Kindertag haben wir mit Kindern gesprochen, zum Beispiel einem zehnjährigen Kampfsportler aus Tschetschenien: Sie nennen ihn Wolf. Wir würdigen das Grips-Theater, das 50 Jahre alt wird und politischen Autoritäten lange Zeit als Jugendverderber galt. Und weil das EU-Wahlergebnis Auswirkungen auf die Politik der nächsten Jahre hat, haben wir genauer hingeschaut, wer wo warum gewonnen hat. Etwa in Portugal. Oder in Ostsachsen.

Schlaflos in Köpenick

Bundesliga: Diese von politischen Systemen unabhängige jahrzehntelange Sehnsucht des 1. FC Union hat ein in Ton und Auftreten sehr maßvoller Trainer aus der Schweiz mit dem Aufstieg gestillt.

Unter Feinden

Geliebt oder gehasst: Der FC Bayern ist ein Massenphänomen. Gegner RB Leipzig ist noch unbeliebter, aufgrund seiner Strukturen sportlich aber schon nah am Rekordmeister.

Versteckt im Nirgendwo

Trotz der besten Zweitligasaison der Klubgeschichte spricht vor den Duellen mit dem VfB Stuttgart fast alles gegen Unions Fußballer: die Statistik, der Druck, das Niveau der Liga und ein zaghafter Trainer.

In drei Jahren will Magdeburg wieder zweitklassig sein

Der 1. FC Magdeburg steht seit dem 0:3 bei Union als Absteiger fest. Während sich die Berliner an diesem Sonntag im Fernduell mit Magdeburgs Mitaufsteiger Paderborn um das direkte Ticket für die 1. Bundesliga streiten, will sich der FCM anständig verabschieden.

Provokateurin

Ute Groth nimmt die Leute beim Wort. In diesem Fall die Männer vom Deutschen Fußball-Bund. »Warum nicht mal eine Frau?« Diese Frage stellte DFB-Vizepräsident Rainer Koch nach dem Rücktritt von Verbandschef Reinhard Grindel Anfang April. Das dachte sich auch Ute Groth - ...

Im Westen nichts Neues

Mit dem Saisonende endet auch eine ganz besondere Beziehung - die zwischen Pal Dardai und Hertha BSC. Sportlich lässt sich die Trainerentlassung nicht wirklich erklären. Aber was der Verein wirklich will und wofür er steht, ist und bleibt ja auch ein Rätsel.