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Aert van Riel

Aert van Riel
Jahrgang: 1982, Ko-Ressortleiter Politik, Studium Politische Wissenschaft, Soziologie, Geschichte Magister in Hannover und Prag, parallel dazu Autor für konkret, junge Welt, Prager Zeitung, 2009 bis 2011 Volontariat, danach Redakteur bei "nd".

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Aktuelle Beiträge von Aert van Riel

Die drei Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz Friedrich Merz (r-l) , Armin Laschet und Norbert Röttgen sitzen nach einer Diskussionsrunde im Konrad-Adenauer-Haus.

Mythen aus der Merkel-Ära

Es ist nicht leicht, Unterschiede zwischen den drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz zu finden. Klar ist aber, dass Friedrich Merz ein Konservativer der ganz alten Schule ist, während seine Kontrahenten sich ein »modernes« Image geben wollen.

Niveaulimbo bei der CDU

Vor dem CDU-Parteitag ringen die Kandidaten für den Vorsitz mit fragwürdigen Kampagnen um Aufmerksamkeit. Der Außenpolitiker Norbert Röttgen drosch auf die FDP ein, weil die Partei einst ein mögliches Bündnis mit CDU und Grünen im Bund platzen ließ. Somit hat sich Röttg...

Bloß nicht zu viel Umverteilung

Die Grünen haben recht damit, dass Sparen in der Coronakrise die falsche Maßnahme wäre. Im Rahmen ihrer Klausur forderte die Partei vielmehr große Investitionen in öffentliche Räume wie Bibliotheken, Schwimmbäder, Schulen, Kulturorte und Innenstädte. Allerdings können d...

Gut verbunden: Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, war bereits 2014 in eine Berateraffäre verstrickt.

Ratschläge vom Kapital

Ein US-Unternehmen, das in Kohle, Öl und Gas investiert, berät die EU-Kommission in Sachen Klimaschutz. Dies ist nur einer von vielen Fällen, in denen die Politik den zweifelhaften Rat externer Firmen sucht - und gut dafür bezahlt.

Zwei ehemalige U-Boote der deutschen Marine

Deutsche Kriegshilfe

Die Behauptung der Bundesregierung, sie betreibe eine restriktive Rüstungsexportpolitik, ist lächerlich. Vielmehr wird jetzt nämlich die Marine aufgerüstet. Darüber freut sich beispielsweise auch Ägyptens Militärdiktatur.

Dreikönigstreffen im Livestream: Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP in einem leeren Opernhaus.

Alles für den Markt

Die Pandemie hat gezeigt, dass staatliche Eingriffe in die Wirtschaft zwingend notwendig sind. Trotzdem präsentiert sich die FDP weiter als Partei der Steuersenkungen und des Marktradikalismus.

Das Elend an den Außengrenzen

In Deutschland leben immer mehr Menschen in Armut und die Zukunftsängste werden größer. Die Coronakrise wirkt wie ein Brennglas für bestehende gesellschaftliche Missstände. Ist es in solchen Zeiten angesichts der Probleme, mit denen die einheimische Bevölkerung konfront...

Koalition verweigert Flüchtlingsaufnahme

In Bosnien-Herzegowina müssen Geflüchtete bei Winterwetter im Freien übernachten. Die EU meint, diese Probleme durch Geldzahlungen und Appelle an die Behörden in den Griff zu bekommen.

Große Parteien in Deutschland würden sich mit diesen Peanuts nicht zufriedengeben.

Immobilienwirtschaft beschenkt die CDU

Parteien brauchen viel Geld, um ihre Wahlkämpfe in den kommenden Monaten finanzieren zu können. Metall- und Elektroindustrie sowie Immobilienunternehmen verschaffen mit ihren Großspenden den Unionsparteien einen Vorteil.

Der Weg zu Klein-Britannien

Der britische Premier Boris Johnson hat den Austritt seines Landes aus der Europäischen Union mit großen Versprechen verknüpft. Doch anstatt an alte Größe anzuknüpfen, droht dem Vereinigten Königreich die Spaltung.

Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz greift nach der Macht.

Annäherungen an die AfD

Im Kampf um den CDU-Vorsitz sendet Friedrich Merz Signale an den rechten Parteiflügel, der auch zu einer punktuellen Zusammenarbeit mit der AfD bereit ist. Das Parteiestablishment der Konservativen ist alles andere als begeistert.

Die Leiden der grünen Geostrategen

Die Grünen blicken mit Sorgen auf den zunehmenden Einfluss der Türkei und Russlands in der Nachbarschaft der Europäischen Union. Allerdings haben sie keinen schlüssigen Plan, was man dieser Entwicklung entgegensetzen könnte.

Schwarz-braune Allianz

Teile der CDU in Sachsen-Anhalt senden immer wieder freundschaftliche Signale an die AfD. So auch aktuell beim Thema Rundfunkbeitrag.

Die blockierte Chefin

Ursula von der Leyen will als EU-Kommissionschefin ihren unterschiedlichen Unterstützern gefallen. Den Grünen kam sie in der Klimapolitik entgegen, den Rechten bei der Migration. Große Schritte hat sie aber bisher nirgendwo unternommen.

Revolutionär wie ein Bausparvertrag

Nach der Bundestagswahl im nächsten Jahr wollen die Grünen mitregieren. Ihre Führung hat auf dem Bundesparteitag deutlich gemacht, dass sie dafür politisch weiter in die Mitte rücken wird, anstatt radikale Forderungen zu erheben.

Schon längst auf der Autobahn

Die Grünen wollen an diesem Wochenende auf ihrem Bundesparteitag über ein neues Grundsatzprogramm entscheiden. Das Treffen wird vom Streit um die Zukunft des Dannenröder Forsts überschattet.

Völkerrecht unter Beschuss

Bei den Grünen ist ein alter Streit wieder aufgebrochen, unter welchen Umständen sie Militärmissionen der Bundeswehr zustimmen wollen. In ihrem neuen Grundsatzprogramm äußern sie sich nur vage zu diesem Thema.

Regierungskrise als Chance

Ein Innenminister, der offensichtlich so wenig über die Neonazistrukturen in seinem Bundesland weiß oder wissen will, dass er bei einem Rechtsradikalen eine Waffe kauft, der ist nicht mehr tragbar. Deswegen ist es folgerichtig, dass Lorenz Caffier nun das Handtuch gewor...

Nationaler Egoismus

In diesen Tagen wird einmal mehr deutlich, dass die Europäische Union ein fragiles Gebilde ist, in dem vor allem nationalstaatliche Interessen vorherrschen. Obwohl insbesondere die südlichen Mitgliedstaaten in der Coronakrise dringend Unterstützung benötigen, wurden die...

Schützenhilfe aus Berlin

Die Bundesrepublik hatte einen teilweisen Rüstungsexportstopp gegen ihren Nato-Partner Türkei verhängt. Möglich sind aber weiterhin Ausfuhren für den »maritimen Bereich«.