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Aert van Riel

Aert van Riel
Jahrgang: 1982, Ko-Ressortleiter Politik, Studium Politische Wissenschaft, Soziologie, Geschichte Magister in Hannover und Prag, parallel dazu Autor für konkret, junge Welt, Prager Zeitung, 2009 bis 2011 Volontariat, danach Redakteur bei "nd".

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Aktuelle Beiträge von Aert van Riel

Frans Timmermans

Mit Patriotismus in den Wahlkampf

Die Sozialdemokraten müssen bei der Europawahl im Mai herbe Verluste fürchten. Spitzenkandidat Frans Timmermans sieht Nationalisten und Konservative als Hauptgegner.

Mulmiges Gefühl vor Landtagswahlen im Osten

Die CDU-Spitze distanziert sich von möglichen Bündnissen mit linken oder weit rechts stehenden Kräften. In einem weiteren Antrag auf dem Parteitag spricht sich die Partei für eine verstärkte Aufrüstung der Bundeswehr aus.

Gelbwesten blockieren eine Straße in Frankreich.

Verständnis für Protest in Frankreich

Was sollen Linke tun, wenn auch Rechtsradikale für soziale Anliegen auf die Straße gehen? Politiker der Linkspartei blicken mit zwiespältigen Gefühlen auf die Demonstrationen im Nachbarland Frankreich.

Fixierung auf die Finanzmärkte

Es ist nicht nur das Streben nach Macht, das hinter der Rückkehr von Friedrich Merz in die Politik steht. Der CDU-Mann präsentiert sich auch als Lobbyist. Wenn es nach ihm ginge, dann würde die Altersvorsorge über Aktien steuerlich begünstigt werden. Es ist kein Zufall,...

Tübingens OB Boris Palmer geriet mit einem Studenten aneinander.

Grüner Sheriff

Viele Einwohner Tübingens sehen ihren Heimatort als beschauliches Städtchen. Doch immer wieder ist hier auch ein Mann unterwegs, der zwischen den Fachwerkhäusern und Universitätsgebäuden Gefahren und Kriminalität wittert. Er hat öfter ein Alkoholverbot auf öffentlichen ...

Migranten stehen in Decken gehüllt am Hafen. Mindestens vier Menschen sind bei der Überfahrt von Marokko nach Spanien im Meer ertrunken. 17 Flüchtlinge seien aus dem Boot gerettet und zur ersten Behandlung in Krankenhäuser der südspanischen Region Andalusien gebracht worden.

Streit um Symbolpolitik

Die Aufregung in Deutschland und anderen Ländern über ein UN-Papier, das für die Staaten nicht bindend ist, wirkt absurd. Der Migrationspakt ist lediglich eine Absichtserklärung, um Einwanderung zu steuern. Er hat vor allem symbolische Bedeutung. Rechte Politiker verbre...

Blick in den Plenarsaal des Europaparlaments.

Funktionierendes Karrierenetzwerk

Mit ihrem Listenvorschlag für die Europawahl versucht die SPD-Führung, die innerparteiliche Demokratie auszuhebeln. Die Bundesspitze will ihre eigenen Favoriten auf den vorderen Plätzen sehen, obwohl die Landesverbände Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg zuvor ande...

Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis als Gastprofessor an der Fakultät für politische Ökonomie am Kings College in London über die Europäische Union und den Brexit.

Varoufakis will in das EU-Parlament

Yanis Varoufakis steht vor einer Rückkehr in die Politik. Der 57-jährige Wirtschaftswissenschaftler wurde am Sonntag zum deutschen Spitzenkandidaten für die Europawahl auf der Liste »Demokratie in Europa« gewählt.

Die imaginäre Bedrohung

43,2 Milliarden Euro im Bundeshaushalt sind für das Militär vorgesehen. Damit setzt die Bundesregierung die sinnlose Aufrüstung der Bundeswehr fort, anstatt sich stärker auf Soziales, Umwelt und Bildung zu konzentrieren.

Hohe Ausgaben, aber wenig Gerechtigkeit

Die Bundesregierung plant für das kommende Jahr eine weitere Aufstockung des Etats für Arbeit und Soziales. An der sozialen Ungleichheit hierzulande wird dies aber kaum etwas ändern.

Abgekühlte Beziehung

Ein echter Fortschritt mit Saudi-Arabien wäre nur erreicht, wenn sich die Bundesregierung dazu durchringen würde, die Unterstützung dauerhaft einzustellen. Ob es dazu kommt, ist fraglich. Denn die Diktatur war bisher ein verlässlicher Partner.

Ministerämter als Belohnung

Mehrere langjährige Minister müssen in Bayern ihre Schreibtische räumen. Das nun von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) präsentierte Landeskabinett wird vor allem jünger.

Ska Keller führt Grüne in Europawahlkampf

Die Grünen stimmen sich auf die Europawahl im kommenden Jahr ein. Als Hauptgegner haben sie nationalkonservative und weit rechts stehende Parteien ausgemacht, die in vielen Staaten der EU auf dem Vormarsch sind.

Alle haben sich lieb

Auf ihrem Europaparteitag in Leipzig haben sich die Grünen von der aufstrebenden Rechten in der EU abgegrenzt. Provokative Aussagen von Winfried Kretschmann sorgten in der Partei erneut für Streit.

Widersprüche unter der Decke

Die Grünen sind eine Art Projektionsfläche für ihre sehr unterschiedlichen Unterstützer. Für eher linke Wähler propagieren sie großspurig die Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen und die Wiederbelebung der Vermögensteuer oder wie jetzt in ihrem Europawahlprogramm EU-weit...

Locker und militärisch

Zur Bundeswehr hat Robert Habeck ein betont lockeres Verhältnis. Die heftig geführten Auseinandersetzungen um Krieg und Frieden bei den Grünen sind längst Geschichte. Trotzdem reden die Grünen gerne und oft vom Frieden.

Nach rechts offene Parteienfamilie

Fidesz bleibt auf EU-Ebene vorerst Mitglied der EVP. Ein Hauptkritiker der ungarischen Partei, Alexander Stubb, war bei der Wahl zum Spitzenkandidaten der Konservativen in Helsinki chancenlos.

Die Mitte tendiert nach rechts

Die Linke muss eigene Schwerpunkte setzen, die Interessen von Inländern und Migranten im Auge behält. Nicht leicht, wenn die Mitte immer weiter nach Rechts rückt. Das zeigt eine Autoritarismus-Studie von Forschern der Universität Leipzig.