Redaktionsübersicht

Wolfgang Hübner

Wolfgang Hübner

Wolfgang Hübner, amtierender Chefredakteur, Jahrgang 1959, Journalistik-Studium an der Karl-Marx-Uni Leipzig 1981-85, Volontariat bei der Sächsischen Zeitung Dresden, seit 1985 beim "nd", zunächst im Ressort Bildung, ab 1990 Innenpolitik, dort seit 1998 Ressortleiter, seit 2005 Mitglied der Chefredaktion. Mitautor des Buchs »Lafontaines Linke«. 2015 erschein sein Buch "Mosekunds Merkzeugkasten", in dem Texte aus der nd-Kolumne "Mosekunds Montag" gesammelt sind.

Aktuelle Beiträge von Wolfgang Hübner:
Günter Pappenheim in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald
Der Junge mit der Harmonika

Als 17-Jähriger wurde Günter Pappenheim von den Faschisten verhaftet und ins KZ gesperrt - weil er französischen Zwangsarbeitern die »Marseillaise« vorgespielt hatte. Er blieb sein Leben lang Antifaschist. Nun ist er im Alter von 96 Jahren gestorben.

»Ein hochrelevanter Ort«

Allmählich tut sich etwas in Sachen nd-Genossenschaft. Zumindest hat eine Verhandlungsgruppe die Arbeit aufgenommen, die ausloten soll, wie und zu welchen Bedingungen eine Genossenschaft gegründet werden kann. Beteiligt sind daran Vertreterinnen und Vertreter von Geschä...

»Fast jeder hat eine Wärmepumpe«

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Diese Woche erklärt er den Begriff »erneuerbare Energien«.

Westlicher Hochmut

Es ist eine Geste von westlichem Egoismus und Hochmut: Die Europäische Union denkt offenbar nicht daran, sich um den russischen Impfstoff Sputnik V zu bemühen. Jedenfalls sagte EU-Kommissar Thierry Breton, man habe »absolut keinen Bedarf«. So? Bisher macht die Einkaufst...

Reisen in der Blase?

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Heute geht es um Reisen mit mehr als Lichtgeschwindigkeit.

In Bayern eher selten: Linke-Anhängerin im Münchner Straßenwahlkampf
Jenseits der Schnabeltasse

Für Die Linke waren die jüngsten Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eine Enttäuschung. Die Partei tut sich in westdeutschen Flächenländern noch immer schwer - und im Süden und Südwesten besonders.

Lauter vorletzte Dinge

Was tut einer, der sein Leben lang geschrieben, mit dem Wort gearbeitet und damit sein Geld verdient hat, wenn er Vollzeitkunde der Rentenversicherungsanstalt geworden ist? Im besten Falle: weiter schreiben - jedenfalls sofern er etwas mitzuteilen hat.Jürgen Nowak hat e...

Olaf Scholz (SPD), Bundesminister der Finanzen, Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, und Norbert Walter-Borjans (l), Bundesvorsitzender der SPD
Immerhin ein Angebot

Man kann den Entwurf der SPD als Kampfansage an eine weitere Fortsetzung der Großen Koalition verstehen - und als Angebot zur Vertreibung von CDU und CSU aus der Bundesregierung.

»Wir sind jetzt ein paar Jahre bei euch«

Dem Aufbruch der Linken ins Wahljahr 2021 mit der Wahl der neuen Vorsitzenden Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow werden Debatten über die Regierungsbereitschaft folgen. Auf dem Parteitag am Wochenende begannen sie schon.

Rechnung mit Unbekannten

Mit den neuen Vorsitzenden haben zwei ambitionierte Protagonistinnen die Bühne betreten. Vehementer als alle ihre Amtsvorgänger und als die Ko-Vorsitzende Janine Wissler drängt Susanne Hennig-Wellsow die Linke, zum Regieren im Bund bereit zu sein.

Zwei Frauen an der Spitze

Auf dem Parteitag der Linken wurden die beiden Landtagsfraktionsvorsitzenden Janine Wissler aus Hessen und Susanne Hennig-Wellsow aus Thüringen zu neuen Vorsitzenden gewählt. Sie führen die Partei in das Wahljahr, wobei vor allem Hennig-Wellsow die Linke fit machen will fürs Regieren.

Wird »nd« eine Genossenschaft?

Was wird aus dem »nd«? Seit am Montag eine Mitteilung der Geschäftsführung die Belegschaft aufschreckte, laufen in Redaktion und Verlag die Diskussionen über die Zukunft der Zeitung. So ist der Sachstand.

Am Pol der Hoffnung

Die Linke hat schon viel erlebt in ihrer kurzen Geschichte - aber zwei Frauen an der Spitze, das noch nicht. Seit Monaten warten Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow darauf, dass es endlich losgeht.

Eine notwendige Zumutung

Es ist eine Zumutung, aber eine sehr notwendige: Der Bayerische Rundfunk hat den fünf Jahre währenden NSU-Prozess in einem Dokumentarhörspiel rekonstruiert. Eine quälende Bestandsaufnahme des Rechtsterrorismus und des Umgangs mit ihm.

»Irreführende Verfassungsänderungen«

Der rassistisch motivierte Mord an neun Menschen am 19. Februar 2020 in Hanau hat die Gesellschaft erschüttert. Die Debatte über politische Konsequenzen aus dem Verbrechen hält bis heute an. »nd« befragte dazu die Regierungen von Bund und Ländern.

Null Toleranz und interkulturelle Bildung

Der rassistisch 
motivierte Mord an neun Menschen am 
19. Februar 2020 in Hanau hat die Gesellschaft erschüttert. 
Die Debatte über politische Konsequenzen 
aus dem Verbrechen hält bis heute an. »nd« befragte dazu die 
Regierungen von 
Bund und Ländern.

Musikanten als Kriegsbeute

Schaut man auf den Internetseiten von Künstlern nach den Terminübersichten, dann bietet sich seit Längerem ein trostloses Bild: Konzerte, Ausstellungen, Aufführungen sind in Zeiten des fortgesetzten, immer wieder verlängerten Lockdowns massenweise abgesagt, verschoben o...

Clubhouse: Digitales Tresenblubbern

Was treibt Politiker wie Bodo Ramelow in digitale Plauderrunden wie die Clubhouse-App? Man kann dort zwar hemdsärmelig daherreden. Vertraulich bleibt dort aber nichts.

Linke plant Parteitag neuen Typus

Weil die Pandemie-Lage und Behördenvorgaben die geplanten Präsenzveranstaltungen einschränken, peilt die Linke nun einen komplette Digitalparteitag zur Wahl der neuen Parteiführung an. Eine dritte Verschiebung steht nicht zur Debatte.

Ein blinder Fleck

Wenn Staaten Sanktionen verhängen, geht es fast immer um Wirtschaftsinteressen – auch wenn sie mit einer menschenrechtlichen Begründung dekoriert werden. Diese Mühe macht sich die US-Regierung in ihrem Kampf gegen Nord Stream 2 kaum noch.