Redaktionsübersicht

Kurt Stenger

Kurt Stenger leitet das Wirtschafts-Ressort beim "nd".

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Aktuelle Beiträge von Kurt Stenger

Finanzaufsicht stützt Kurs von Wirecard

Nach Kursturbulenzen griff die Bundesfinanzaufsicht ein: Leerverkäufe mit den Aktien des DAX-Unternehmens Wirecard sind für zwei Monate verboten.

Protest gegen Amazon in New York

Amazon ist nicht hipp

Amazon eröffnet kein neues Hauptquartier in New York City, weil die Stadt dem Konzern nicht nur den roten Teppich ausrollte, sondern auch Kritik am Digitalkonzern übte. Denn: Das Unternehmen ist ein ganz schnöder Ausbeuter.

Wie wäre es mal mit Energiewende?

Da haben sie den Kompromisssalat: Gegner wie Befürworter der Ostseepipeline Nord Stream 2 werten die Einigung über die Novelle der EU-Gasrichtlinie als Erfolg. Für die einen gibt es jetzt erstmals eine Handhabe gegen die Leitung des russischen Gazprom-Konzerns, für die ...

LNG-Terminal im nordwestaustralischen Karratha

Geopolitik mittels Regionalförderung

Gleich mehrere außenpolitische und energiewirtschaftliche Probleme möchte die Bundesregierung auf einen Schlag lösen. Das Zauberwort hat nur drei Buchstaben: LNG.

Arbeiten an einem ICE 3M/Velaro D im Siemens-Werk in Krefeld

Bahnfusion auf dem Abstellgleis

Die EU-Kommission hat die Eisenbahnfusion zwischen Siemens und Alstom aus Sorge um den Wettbewerb untersagt. Jetzt möchte Frankreich die EU-Regeln aufweichen.

Andreas Scheuer (CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

Was nun, Herr Scheuer?

Wie viele andere Bemühungen hat auch Softwareupdate bei Dieselfahrzeugen nichts gebracht. Auch 2018 liegen die Stickoxidwerte in 35 deutschen Städten über den Grenzwerten. Mehr regionale Fahrverbote werden kommen.

Keine Frage der Juristerei

Umweltverbände und Konzernkritiker sind sauer auf den Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), aus dessen Sicht das Freihandelsabkommen CETA nicht gegen EU-Recht verstößt. Man könnte dessen Bewertung aber auch anders lesen: nämlich dass der Widerstand gegen C...

Athen stimmt für Prespa-Abkommen

Das griechische Parlament hat dem Kompromiss im Namensstreit mit der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien zugestimmt. 153 der 300 Abgeordneten votierten in namentlicher Abstimmung am Freitag für das Prespa-Abkommen, 146 dagegen. Von einem »Sieg für die Politik de...

Copyright auf den »Stern von Vergina«

Er ist das Symbol der Auseinandersetzung um den Namen Mazedonien: der »Stern von Vergina«. Nahe der gleichnamigen 2500-Seelen-Gemeinde 70 Kilometer westlich von Thessaloniki entdeckte der Archäologe Manolis Andronikos im Jahr 1977 bei Ausgrabungen unter einem Tumulus ei...

Fiese Taktiken

Dass Interna aus geheimen Verhandlungen Medien gesteckt werden, gehört zu den beliebten Taktiken im politischen Ränkespiel. So ist es nicht zum ersten Mal auch bei der Kohlekommission, die über Ausstiegsfahrpläne und Strukturwandelförderung berät. Lanciert wird all das,...

Am schlimmsten in Luxemburg

Dass vor allem große Unternehmen gnadenlos die komplizierten nationalen Steuerregelungen für ihre Zwecke nutzen, ist bekannt. Eine Studie informiert erstmals detailliert über das Ausmaß.

Verlorener technischer Vorsprung

Die deutsche Autoindustrie war lange Zeit geprägt von Selbstüberschätzung: »Wir sind die Erfinder des Otto- und des Dieselmotors; niemand macht uns bei der Autoherstellung etwas vor«, war die Haltung. Und so wurden die putzigen, autonom fahrenden Google-Testautos lange ...

Nicht hopp, nicht top

Aus Hopp oder top - wird nichts. Großbritannien ist nicht Griechenland. So führt letztlich kein Weg an Neuverhandlungen vorbei.

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras

Die Gespenster der Vergangenheit

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat mit einer Tradition der Nea Demokratia gebrochen. Er sieht den Staat nicht als Selbstbedienungsladen seiner Partei an. Viele Griechen sehnen sich dennoch nach der guten alten Zeit zurück.

Ungesundes WTO-Szenario

Unternehmen bereiten sich seit Monaten auf einen harten Brexit vor. Die wirtschaftlichen Verluste wären wohl trotzdem hoch. Ultrarechte Brexiter sehen positive Folgen.

Demonstranten stehen vor dem Parlament. Mit neuen Zusicherungen der Europäischen Union hat die britische Premierministern May um Unterstützung ihres Parlaments für den Brexit-Vertrag gekämpft - und verloren.

Der Brexit der Neinsager

Der Brexit zeigt, dass die Nationalisten jenseits des »Neins« keine Perspektive zuwege bringen. Genausowenig, wie das EU-Establishment, dass sich als reformunwillig und -unfähig erweist. Das könnte eine Chance für Linke sein.

Überflüssiger Streit

Der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos ist am Sonntag zurückgetreten und will die Koalition mit der Regierungspartei SYRIZA von Premier Alexis Tsipras aufkündigen. Grund ist der Konflikt um Mazedonien

Tolle Lösung für Toll Collect?

Nach den Skandalen um den Lkw-Maut-Betreiber will der Bund nun offenbar doch die Geschicke in die eigene Hand nehmen.

Freundlich, aber wenig hilfreich

Die Zeiten sind vorbei, in denen ein Staatsbesuch Angela Merkels in Griechenland von Massenprotesten und Karikaturen der Kanzlerin in Nazi-Uniform begleitet wurden. Das liegt nicht etwa daran, dass Merkel in dem südosteuropäischen Land mittlerweile besser ankommt, sonde...

Verjährte Gerechtigkeit

Es war die erste Klage dieser Art in Deutschland. Doch die juristische Frage, ob deutsche Unternehmen für Verstöße ihrer Zulieferer im Ausland haften müssen, blieb unbeantwortet.