Redaktionsübersicht

Kurt Stenger

Kurt Stenger leitet das Wirtschafts-Ressort beim "nd".

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Aktuelle Beiträge von Kurt Stenger

Das süße Gift

Der Bayer-Konzern hat spätestens seit der Übernahme des Glyphosatherstellers Monsanto ein massives Imageproblem - ganz zu schweigen vom nicht abschätzbaren finanziellen Risiko durch Zehntausende Schadenersatzklagen in den USA. Statt daraus zu lernen, rollt die PR-Maschi...

Mal mit dem Finger zeigen

Jetzt zeigen wir aber mal so richtig mit dem Finger auf die Bösewichte - so lautet die bisherige Strategie der EU gegen die Steueroasen dieser Welt. Man setzt diese auf eine schwarze Liste; Staaten wohlgemerkt, die Mafiosis und Steuerhinterziehern beste Möglichkeiten zu...

Finanzoasen für anonyme Anleger

Der »Schattenfinanzindex 2020« zeigt: Trotz internationaler Maßnahmen gegen Finanzoasen bieten noch immer viele Staaten gute Möglichkeiten für Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

Volkswagens Vogelkunde

Es ist eine knifflige Entscheidung, die Volkswagen von Hunderttausenden seiner Dieselautokunden verlangt: Sie erhalten 1350 bis 6257 Euro je Fahrzeugtyp und -alter, wenn sie dafür alle weiteren Ansprüche aufgeben und sich einem völlig intransparenten Vergabeverfahren un...

Autokrise ist eine Krise der Zulieferer

Man werde den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Neuwagen in Europa in diesem Jahr um rund 20 Prozent senken, kündete BMW-Chef Oliver Zipse am Donnerstag an. Dabei ist der bayerische Konzern nicht der einzige Autobauer, der auf Absatzeinbruch und Strukturwandel reagiert...

Wie der Klimawandel Europa trifft

Die europäischen Staaten müssen dringend Strategien zur Anpassung an die Klimawandelfolgen entwickeln, empfiehlt die EU-Umweltagentur. Es geht aber nur noch um Schadensbegrenzung.

Nur Transparenz schützt vor Panik

Es ist mit das Schlimmste, was als Reaktion auf eine Gesundheitskrise entstehen kann: Panik. Daher war es verständlich, dass die Behörden in China das Auftauchen des neuartigen Coronavirus zunächst nicht an die große Glocke hängen wollten. Doch genauso schlimm ist es, w...

Falscher Weg zu mehr Qualität

Eine Sondersteuer auf Fleisch soll dafür sorgen, dass es in den Ställen der Republik etwas humaner zugeht. So zumindest empfiehlt es ein Beratergremium der Bundesregierung. Dass letztere dies umsetzt, ist angesichts der seit vielen Jahren praktizierten Agrarpolitik zwar...

Quarantäne heißt weniger Geschäft

Quarantäne bedeutet vor allem eines: stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Und diese macht sich gerade in einer vernetzten Welt wirtschaftlich bemerkbar. Und so trifft der Ausbruch des neuartigen Coronavirus zunächst alle Bereiche, die mit Reisen von und nach China be...

Startschuss für EU-Batteriezellfertigung

Durch die E-Auto-Wende werden viele Jobs überflüssig. Die Politik fördert neue Bereiche wie die Batteriezellfertigung. Aber die EU-Staaten kommen reichlich spät.

Holt den Taschenrechner raus!

Kann im Bundeswirtschaftsministerium eigentlich überhaupt niemand rechnen? Die Atomkraftwerke sind bis 2022 Geschichte, die Kohlemeiler folgen bis 2038, der Ausbau der Erneuerbaren wird lahmgelegt, gleichzeitig sollen viele Autofahrer Strom tanken, wird die stromintensi...

Per Werbung zum neuen Image

Die Autoindustrie versucht gerade, sich per Werbebotschaften ein neues Image zu geben - total modern mit Elektroantrieb und irgendwann auch voll automatisiert. Doch der Dieselskandal lastet wohl noch lange Zeit auf den Unternehmen. VW sieht sich weiter mit milliardensch...

Datteln 4 bringt die Bahn auf die Palme

Die Deutsche Bahn setzt auf grüne Projekte, um etwas für ihr Image zu tun. Das neue Steinkohlekraftwerk Datteln 4 macht ihr nun einen Strich durch die Rechnung.

Die Kohlelobby freut sich zu früh

Natürlich ist es positiv, dass der Ausstieg nun in trockenen Tüchern ist und nicht bis zum St. Nimmerleinstag verschoben wird. Doch was Bund, Länder und Kraftwerksbetreiber ausgeheckt haben, fällt sogar noch hinter den unzureichenden Plan der Kohlekommission zurück.

Die Ozeane werden hysterisch

Es gibt immer mehr, vor allem rechtsgerichtete Leute in Politik, Wirtschaft und Medien, die Klimaschutzpolitik als Hysterie beschimpfen. Da ihr Einfluss gewachsen ist, hat eine Jury »Klimahysterie« zum #Unwort des Jahres 2019 erkoren.

Stoppsignal für Klimaschutz

Erst umgarnte der Chef des deutschen Siemens-Konzerns die Klimaschutzbewegung - jetzt bringt er sie noch mehr gegen sich auf. Wegen »lächerlicher« 20 Millionen Euro.

Feuerstürme und trockene Gewitter

Die australischen Buschbrände sind Folge von Dürre und Hitze. Doch sie erzeugen auch ihre eigenen Wettersysteme, die die Brände noch beschleunigen.

Kaesers Richtungsentscheidung

Es ist ein reichlich perfides Spiel, das Siemens-Chef Joe Kaeser gerade inszeniert. Garniert mit ein paar Krokodilstränen, verkündet er das Festhalten an einem klimaschädlichen Kohleprojekt in Australien, wo gerade als Folge der Erderwärmung gewaltige Buschbrände toben....

Neue Bündnisse im alten Konflikt

Eigentlich ist es nur eine Röhrenleitung, die von A nach B führen soll. Doch das Großprojekt Eastmed birgt geopolitischen Zündstoff genauso wie allerlei Kitt.

Geister der Energie-Vergangenheit

Atomausstieg Ende 2022, Kohleausstieg 2038, neue Gaskraftwerke, die mangels Rentabilität nicht in Betrieb gehen, und der mutwillig lahmgelegte Windkraftausbau - selbst notorische Mathegegner können unschwer feststellen, dass die Energiezukunft in Nebel gehüllt ist. Zuma...