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Ines Wallrodt

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt, Jahrgang 1977, ist Politikredakteurin, Schwerpunkt 
Gewerkschaften und Arbeitsmarktpolitik. Das ist für sie neu und alt zugleich. Denn bis dahin hat sie viele Jahre lang über außerparlamentarische Bewegungen berichtet, in denen sie vorher noch mehr Jahre selbst politisch aktiv war und zwar thematisch mit Schwerpunkt Wirtschaft und Soziales. Und da schließt sich der Kreis zwischen neuen und alten sozialen Bewegungen. Studiert hat sie auch einmal, und zwar ziemlich lange, aber immerhin zu Ende, und zwar Germanistik, Politikwissenschaft und Publizistik/Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon sehr bald nach Studienbeginn wurde sie Mitglied bei ver.di, wovon sie als Studentin gar nichts hatte, was sich aber irgendwie gehörte. 

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Aktuelle Beiträge von Ines Wallrodt

Wir können nicht allein gewinnen

Die Erwartungen waren groß an die neue Allianz von Fridays for Future und Gewerkschaft für den öffentlichen Nahverkehr. Obwohl das Hauptziel nicht erreicht wurde, ist Klimaaktivist*in Hannah Harhues ganz und gar nicht unzufrieden.

Der hustende Mitarbeiter

Wir reden viel über die wirtschaftlichen Folgen von Corona. Gemeint sind Kurzarbeit, Pleiten, Gewinneinbrüche. Aber welche Folgen hat die Wirtschaft für Corona? Darüber wird weder geredet, noch werden Daten systematisch erfasst.

Vor dem Einstieg verloren

Jeder Konzern mit Hunderten Filialen hat hauptberufliche IT-Administratoren - an Schulen hängt die digitale Entwicklung derzeit jedoch am ehrenamtlichen Engagement einzelner Eltern und Lehrer.

Im Wort

Familienministerin Franziska Giffey gilt als bürgernah, glaubwürdig und irgendwie anders als die typische Politikerelite. Diesen Ruf hat die Hoffnung der Berliner SPD mit ihrem Lavieren in der Plagiatsaffäre aufs Spiel gesetzt.

Ihre Eltern haben solche Initiativen nicht gestartet: Moderatorin Melanie Stein

Kollektives Coming-out

Sie sind jung, selbstbewusst und ostdeutsch. Und genervt, wenn ihnen Westdeutsche erklären wollen, wie der Osten tickt. Das tun sie lieber selbst – stellvertretend für ihre Eltern und in eigener Sache.

Einheit bedeutet Vielfalt

Sie sind jung, selbstbewusst und ostdeutsch. Und genervt, wenn ihnen Westdeutsche erklären wollen, wie der Osten tickt. Das tun sie lieber selbst. Melanie Stein, kurz vor der Wiedervereinigung geboren, hat deshalb die Plattform «Wir sind der Osten» initiiert.

»Das Ostdeutsche gibt es nicht«

Sie sind jung, selbstbewusst und genervt, wenn ihnen Westdeutsche erklären wollen, wie der Osten tickt. Judith Enders, ein Wendekind, im Gespräch über westdeutsch geprägte Bilder des Ostens und warum die »Dritte Generation Ostdeutschland« zwar eine Gruppe ist, aber ohne gemeinsame Identität

Die nächste Verkehrswende

Der öffentliche Nahverkehr muss sich dem Wettbewerb stellen, heißt es seit der Jahrtausendwende. Das Ergebnis: Niedrige Löhne, weniger Personal. Jetzt will die Gewerkschaft Verdi eine Wende einleiten - und muss gleich zu Beginn streiken. Denn die Arbeitgeber verweigern sich Verhandlungen.

Jenseits der 4,8 Prozent

Die Erwartungen an die Tarifrunde sind riesig, die Bedingungen schwierig: Die Coronakrise hat die miesen Löhne der Heldinnen und Helden des Alltags bewusst gemacht, wie auch die Bedeutung öffentlicher Daseinsvorsorge. Was machen die Gewerkschaften daraus?

Sondieren, was geht

Diese Tarifrunde ist in mehrfacher Hinsicht besonders: Denn die Gewerkschaft Verdi will die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) dazu bringen, mit ihr über bundesweit einheitliche Rahmenbedingungen für über 87 000 Beschäftigte des öffentlichen Personennahverkehrs zu...

»Man kann nicht mal zur Toilette«

Der öffentliche Nahverkehr ist zersplittert und mit ihm die Tariflandschaft. Die Gewerkschaft fordert einheitliche Rahmenbedingungen für alle ÖPNV-Beschäftigten. Ob sich die Arbeitgeber darauf einlassen? Am Mittwoch finden erste Gespräche statt.

Fridays for Nahverkehr

Vereint gegen den Klimakollaps: Die Allianz von Verdi und Klimabewegung für gute Arbeit im Nahverkehr macht Hoffnung, dass der sozial-ökologische Wandel doch gelingen kann.

»Es wurde natürlich gerne mal gemordet«

Spaniens einstiger König ist untergetaucht. Also haben wir mit dem Universalgelehrten Steffen Schmidt über Hochadel und Revolution, Mord und Totschlag gesprochen und erfahren: »Enthauptung kam nicht gar so oft vor.«

»Die Folgen für den Unterricht kommen deutlich zu kurz«

Zum Schuljahresbeginn diskutieren wir über eine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler. Ist das aus Sicht eines Bildungsforschers die entscheidende Frage? Abstandsregeln, Masken und andere Einschränkungen sind zweifellos notwendig, um die Gesundheit der Schüler...