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Ines Wallrodt

Ressort: Politik
Ines Wallrodt

Ines Wallrodt, Jahrgang 1977, ist Politikredakteurin, Schwerpunkt 
Gewerkschaften und Arbeitsmarktpolitik. Das ist für sie neu und alt zugleich. Denn bis dahin hat sie viele Jahre lang über außerparlamentarische Bewegungen berichtet, in denen sie vorher noch mehr Jahre selbst politisch aktiv war und zwar thematisch mit Schwerpunkt Wirtschaft und Soziales. Und da schließt sich der Kreis zwischen neuen und alten sozialen Bewegungen. Studiert hat sie auch einmal, und zwar ziemlich lange, aber immerhin zu Ende, und zwar Germanistik, Politikwissenschaft und Publizistik/Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon sehr bald nach Studienbeginn wurde sie Mitglied bei ver.di, wovon sie als Studentin gar nichts hatte, was sich aber irgendwie gehörte. 

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Aktuelle Beiträge von Ines Wallrodt

Geld oder Urlaub

Personalbesetzungsnormen für Züge, mehr Betriebsrente und selbstbestimmte Freizeit - die Bahngewerkschaften suchen nach Wegen, den Arbeitsstress zu verringern und soziale Absicherung zu erhöhen.

Unter dem Hashtag #ausspekuliert demonstrierten zig tausend Menschen gegen die steigenden Mieten, für bezahlbaren Wohnraum und gegen soziale Ausgrenzung in München.

Das Kapital der Straße

Es ist noch gar nicht so lange her, 2013 war es, da verkaufte die CSU die gemeinnützige Baugesellschaft GBW an ein privates Augsburger Immobilienunternehmen. Bei der Landtagswahl, die im selben Jahr stattfand, dürften die Folgen dieser Entscheidung noch nicht spürbar ge...

Caterer bezahlen in der Regel nicht nach Tarif. Öffentliche Aufträge für Schulen und Kitas bekommen sie trotzdem.

Der Staat als Komplize

Einen öffentlichen Auftrag erhalten nur Firmen, die Beschäftigte nach Tarif bezahlen – schön wär‘s. Tarifgebundene Betriebe haben bei Ausschreibungen oft das Nachsehen. Warum nutzt der Staat seine Marktmacht nicht?

Frank Werneke könnte neuer Chef von ver.di werden.

Der Zweite

Wenn Frank Bsirske mit 18 Jahren an der Spitze von ver.di als dienstältester Gewerkschaftschef gilt, dann dürfte Frank Werneke zu den dienstältesten Stellvertretern gehören. Seit 2003 steht er an Bsirskes Seite und dürfte nun in einem Jahr dessen Nachfolge antreten. Ein...

Beschäftigte zweiter Klasse

In der Metallbearbeitung, der Logistik oder bei der Post arbeitet inzwischen jeder zehnte Beschäftigte auf Leiharbeitsbasis. Diese Jobs federn nicht etwa kurze Auftragshochzeiten ab, sondern sind fest einkalkuliert - die Ausnahme als Dauerzustand. Diese Arbeitskräfte we...

Trotz wechselnder Arbeitsstätten – immer mehr Pflegekräfte lassen sich bei Leiharbeitsfirmen anstellen.

Flucht in die Leiharbeit

Als Fachkrankenpfleger könnte Johannes Kutz in jedem Krankenhaus eine feste Stelle bekommen. Doch er ging zu einer Zeitarbeitsfirma. Die bietet bessere Dienstzeiten. Er ist nicht der einzige.

Aktivisten protestieren im April 2017 in Berlin gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall.

Welch ein Wahnsinn

Die Bundesregierung will ihre Militärausgaben massiv steigern. Immer mehr Menschen wollen das verhindern und fordern, das Geld für Pflege, Wohnungsbau und Verkehrswende einzusetzen.

Kann sich ein Dienstjahr für Geflüchtete vorstellen: Annegret Kramp-Karrenbauer

Absurde Verrenkung

Es mag sein, dass Annegret Kramp-Karrenbauer den ganz Verbohrten in ihrer Partei nur eine vorsichtige Öffnung des Arbeitsmarkts für Geflüchtete schmackhaft machen will. Doch das verpflichtende Dienstjahr wird dadurch nicht besser. Man braucht es weder für alle jungen Me...

Immernoch gibt es ein Arbeitszeitgefälle zwischen Ost-und West.

Ossis arbeiten mehr und verdienen weniger

Die Deindustrialisierung Ostdeutschlands nach der Wende hat bis heute Folgen. Beschäftigte im Osten arbeiten länger als im Westen und verdienen dennoch weniger.

Nicht hinnehmen

Es ist eine alte Tatsache, dass im Vergleich zum Westen in Ostdeutschland weniger Betriebe tarifgebunden sind und die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder unter den Beschäftigten erheblich geringer ist. Beides hängt miteinander zusammen und gehört wiederum zu den Ursachen f...

Rechtshilfe gegen Willkür

Ob Kündigung oder Lohn - viele Konflikte am Arbeitsplatz landen vor Gericht. Gewerkschaften lassen ihre Mitglieder dabei nicht allein und sorgen dafür, dass erkämpfte Rechte durchgesetzt werden.

Kampfmittel Bestechung

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass Prämien für Streikbruch legitim sind. Doch gerade jene Beschäftigten, die am wahrscheinlichsten Zusatzzahlungen in Anspruch nehmen, leiden unter den schlechtesten Arbeitsbedingungen.

Ökologisch und gerecht

Manche hatten gehofft, der Dieselskandal könnte das Fukushima in der Verkehrspolitik werden. Diese Hoffnung hat sich bislang nicht erfüllt, wohl aber sind tektonische Verschiebungen zu bemerken. Selbst die nun vorgestellten Modellprojekte für den öffentlichen Nahverkehr...

Modellprojekte für alle

Im Kampf gegen zu viele Dieselabgase in deutschen Städten fördert der Bund einen attraktiveren Nahverkehr mit Bussen und Bahnen. Vorerst allerdings nur in fünf Modellstädten.

Vom Haken gegangen

Aufstieg oder Etikettenschwindel? »Nordsee« hat viele Filialleiter zu leitenden Angestellten gemacht, die deshalb nicht Betriebsrat sein dürften. Doch sind sie wirklich befördert worden? Gerichte sagen Nein.

Das Flugwesen entwickelt sich

Eigentlich wollen die Ryanair-Piloten einheitliche Regeln für alle, aber Europas größte Billigfluglinie zwingt sie zu Gesprächen auf nationaler Ebene, um ihre Durchsetzungskraft zu schwächen. Doch die Zeiten, in denen Ryanair-Chef O’Leary schalten und walten konnte, wie...

Abschied von den Stellvertretern

Tür eintreten, Betriebsrat wählen, weg zum Nächsten - das war einmal. Längst fördert die IG Metall eine andere Kultur. Wie die aussieht, zeigen berührende Reportagen aus Betrieben in Baden-Württemberg.

An der richtigen Adresse

Mitarbeiter der Universitätskliniken in Düsseldorf und Essen streiken für eine bessere Personalausstattung. Ihr Kampf dreht sich auch um die Frage, wer darüber überhaupt verhandeln darf.

Welch ein Elend

Nun haben sich CDU und CSU also geeinigt. Das sollten sie auch, hatten hochrangige SPD-Politiker immer wieder gemahnt und damit so getan, als gehe der Streit sie nichts an. Ganz so, als wäre egal, was sich durchsetzt, haben sie sich rausgehalten und die Debatte laufen l...

Niederlage für christliche Gewerkschaft

Kaum Mitglieder, schlechte Tarifabschlüsse - die christliche Gewerkschaft DHV konnte das Bundesarbeitsgericht nicht von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen. Ob sie weiterhin Tarifverträge schließen darf, muss das Landesarbeitsgericht erneut entscheiden.

Das Blättchen Heft 19/18