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Redaktionsübersicht

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt, Jahrgang 1977, ist Politikredakteurin, Schwerpunkt 
Gewerkschaften und Arbeitsmarktpolitik. Das ist für sie neu und alt zugleich. Denn bis dahin hat sie viele Jahre lang über außerparlamentarische Bewegungen berichtet, in denen sie vorher noch mehr Jahre selbst politisch aktiv war und zwar thematisch mit Schwerpunkt Wirtschaft und Soziales. Und da schließt sich der Kreis zwischen neuen und alten sozialen Bewegungen. Studiert hat sie auch einmal, und zwar ziemlich lange, aber immerhin zu Ende, und zwar Germanistik, Politikwissenschaft und Publizistik/Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon sehr bald nach Studienbeginn wurde sie Mitglied bei ver.di, wovon sie als Studentin gar nichts hatte, was sich aber irgendwie gehörte. 

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Aktuelle Beiträge von Ines Wallrodt

Verdi-Chef Frank Werneke .

»Aus Dankbarkeit passiert nichts«

Zu Beginn der Pandemie ist Pflegekräften und Verkäuferinnen große Anerkennung gezollt worden. Doch nun »kippt dieses Gefühl der Wertschätzung bei den Beschäftigten«, sagt Verdi-Chef Frank Werneke im nd-Interview.

Ende der Subunternehmer

Es ist ein Großreinemachen, das die Bundesregierung der deutschen Fleischindustrie verordnet: Kern der neuen Beschlüsse sind ein Verbot von Werkverträgen und mehr Kontrollen.

Trotz der Coronakrise geht die Arbeit auf dem Bau weiter.

Stabiler Bau

Metallisches Klopfen, schwenkende Kranarme - als das öffentliche Leben in Deutschland still stand, ging die Arbeit auf Baustellen weiter. Nun beginnt mit Verspätung die Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe.

Getrennt von Holzgerüsten mit Kunststoffscheiben sitzen Gäste in einem Lokal in Frankfurt am Main.

Zum Wohl

Bald kann man überall wieder auswärts essen gehen - mit Abstand, Mundschutz und Anmeldung wird der Genuss ein anderer. Auch die Arbeit ändert sich. Doch wer kontrolliert die Hygienevorschriften?

»Die IG Metall wird sich nicht ins Homeoffice zurückziehen«

Wegen Corona hat der DGB in diesem Jahr seine Großveranstaltungen abgesagt. Präsent sind die Forderungen von Beschäftigten in diesen Tagen dennoch. Sie kämpfen für ihr Einkommen, 
ihren Arbeitsplatz und eine gerechte Verteilung der Krisenkosten.

Das Virus als Komplize

Arbeitsminister Heil lässt nicht locker und unternimmt einen neuen Anlauf, einen Rechtsanspruch auf Homeoffice gesetzlich abzusichern. In der Coronakrise hat er einen neuen Verbündeten. Denn anders als im vergangenen Jahr, als die Union seinen Gesetzentwurf in den Papie...

Wenn Solidarität Abstand heißt

Das Coronavirus zwingt den DGB zu einer historisch einmaligen Entscheidung: Die Absage sämtlicher Kundgebungen zum Maifeiertag. Einige Gewerkschafter wollen dennoch »heraus zum 1. Mai«.

Applaus allein reicht nicht

Als nach Ostern die Öffnung von Schulen allein für Abschlussklassen verkündet wurde, suchte die Mehrzahl der berufstätigen Eltern, die ihre Kinder weiterhin zu Hause betreuen müssen, nach Antworten, wie es für sie weitergehen soll. Und sie mussten feststellen: Sie wurden schlicht vergessen.

Der Bund als Aufstocker

Mit jeder weiteren Corona-Woche schicken mehr Betriebe ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit. Millionen Beschäftigte sind bis auf Weiteres auf das angewiesen, was die Bundesagentur für Arbeit überweist. Das ist für viele viel zu wenig. Anders als in der Krise von 2009 sind heu...

Diese Krise ist anders

Kellner, Künstlerinnen, Selbstständige – Millionen Menschen in Deutschland können wegen der Pandemie-Vorschriften ihre Jobs nicht mehr ausüben. Plötzlich haben sie kaum oder kein Erwerbseinkommen mehr und brauchen schnell Geld.

Ausgesetzt und verschoben

Maschinen stehen still, in Kliniken wird jede Hand gebraucht, Demonstrationen sind unmöglich - auch die Tarifpolitik ist von Corona befallen. Doch Gewerkschaften können sich anders beweisen.

»Schule nicht simulieren«

Eltern sind keine Lehrer, und Kinder gehen auch deshalb in die Schule, weil sie dort besser lernen können als zu Hause. Die Frage ist: Was kann man in Zeiten von Corona von Schülern verlangen?

Plötzlich nützlich

Nun soll möglich sein, was Asylrechtsschützer bislang vergeblich forderten: Asylbewerber, die bislang Beschäftigungsverbot hatten, sollen hierzulande arbeiten dürfen. Nur in der Landwirtschaft, selbstredend.

Für jede ein Foto

Klaus Baltruschat ist 85, Handballtrainer und war linker Buchhändler. Ein Neonazi schoss vor über 20 Jahren seinen Arm weg. Es war das erste politische Attentat des Jahres 1997. Danach kam der NSU. Wenn Baltruschat trainiert, lässt er die Politik draußen.

Ausgesetzt und verschoben

Die Gewerkschaften haben es in Zeiten von Corona schwer, ihre Forderungen durchzusetzen. Doch gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig sie sind. Es muss schon jetzt über eine Zeit nach der Pandemie nachgedacht werden.

Das Gesicht der Gesellschaft

Was haben wir Egoismus und Rücksichtslosigkeit in der Coronakrise angeprangert: Menschen, die Regale leer kaufen, die Desinfektionsmittel stehlen, mit Atemschutzmasken Geschäfte machen; Junge, die alte Menschen aus Spaß anhusten. Zu Recht wurde in den vergangenen Wochen...

Die Spielräume nach der Krise

Wie Unternehmen und Beschäftigte nach dem Virus dastehen, hängt maßgeblich von den Weichenstellungen der Politik ab. Daher bleiben die Gewerkschaften in den nächsten Monaten weiter gefordert:

Besser zu Hause

Der Coronavirus könnte den Durchbruch in der Unternehmenskultur bringen, aber: Wir brauchen ein Recht auf HomeOffice. Die SPD ist dafür, die Union dagegen. Die Erfahrungen der nächsten Monate könnten Blockaden zu lösen.

Riesaer Schule

Sie stehen für einen Aufbruch im Osten: Die Beschäftigten von Teigwaren Riesa waren die ersten, die in der ostdeutschen Ernährungsindustrie aufbegehrten. Einen Betriebsrat, mehr Geld und einen Tarifvertrag haben sie nun, doch kämpfen müssen sie bis heute.