Redaktionsübersicht

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt, Jahrgang 1977, ist Politikredakteurin, Schwerpunkt 
Gewerkschaften und Arbeitsmarktpolitik. Das ist für sie neu und alt zugleich. Denn bis dahin hat sie viele Jahre lang über außerparlamentarische Bewegungen berichtet, in denen sie vorher noch mehr Jahre selbst politisch aktiv war und zwar thematisch mit Schwerpunkt Wirtschaft und Soziales. Und da schließt sich der Kreis zwischen neuen und alten sozialen Bewegungen. Studiert hat sie auch einmal, und zwar ziemlich lange, aber immerhin zu Ende, und zwar Germanistik, Politikwissenschaft und Publizistik/Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon sehr bald nach Studienbeginn wurde sie Mitglied bei ver.di, wovon sie als Studentin gar nichts hatte, was sich aber irgendwie gehörte. 

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Aktuelle Beiträge von Ines Wallrodt

Chance für Einige

Über eine Million Menschen waren aus der öffentlichen Debatte in Deutschland zuletzt fast vollständig verschwunden, denn sie sind seit mehreren Jahren arbeitslos. Man sonnte sich lieber in einem »Jobmärchen«, das allerdings schon immer zu schön war, um wahr zu sein. Die...

Fahrstuhl nach unten

Immer mehr Menschen vor allem in Ostdeutschland müssen dauerhaft mit sehr wenig Geld klarkommen. Die soziale Polarisierung geht in der Bundesrepublik weiter.

Ein Urlaub auf Lanzarote führt zu einem Rollenkonflikt.

Vater in der Krise

Henning und Theresa sind mit ihren Kindern im Urlaub auf Lanzarote. Der Vater macht eine Radtour, welche zu einer Fahrt zu sich selbst wird. Juli Zehs Roman »Neujahr« handelt von Gleichberechtigung und Vaterschaft.

Streikende Ryanair-Piloten vor dem Firmensitz in Dublin im Sommer 2018

Ende einer Streikbasis

Am Sonntag wird Flugbegleiterin Susanna Laris zum letzten Mal mit einer Ryanair-Maschine in Bremen landen. Abheben wird sie von hier nicht noch einmal. Denn ab Montag ist die Basis geschlossen.

Verdacht auf illegale Leiharbeit bei Ryanair

Der Druck auf die irische Billigfluglinie wächst: Sie soll Leiharbeiter von irischen Firmen beschäftigen, die keine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland haben.

Klaus Pfisterer, 1954 in Mannheim geboren, arbeitete 1983 drei Monate lang im Aktionsbüro zur Vorbereitung der 
Menschenkette gegen Atomraketen in Deutschland. Hauptberuflich Sonderschullehrer, engagiert er sich sein gesamtes 
Leben ehrenamtlich in der Friedensbewegung. Seit 1972 ist er Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, aktuell als einer der Landessprecher in Baden-Württemberg. Seit dem 1. August ist Klaus 
Pfisterer pensioniert und sagt: »Jetzt kann ich Termine auch vormittags wahrnehmen.« Mit ihm sprach Ines Wallrodt.

»Ich galt noch als Vaterlandsverräter«

Klaus Pfisterer organisierte die größte Menschenkette in der Geschichte der Bundesrepublik am 22. Oktober 1983 mit. Eine geschicht davon, wie man Pazifist wird – und bleibt.

Drei Stunden Gerechtigkeit

Lange hat sich die Gewerkschaft nicht herangetraut, doch 15 Jahre nach der schmerzhaften Niederlage der Ost-Metaller im Kampf um die 35-Stunden-Woche liegt das Thema nun auf dem Tisch. Druck gemacht haben insbesondere sächsische Autobauer.

Im Gastgewerbe sind die Betriebe meist nicht so groß, dass die Brückenteilzeit greift.

An den Frauen im Gastgewerbe vorbei

Die NGG gehört zum Chor der Kritiker des nun beschlossenen Gesetzes zur Brückenteilzeit. Fangen wir aber mal mit dem Positiven an: Für wen verbessert sich dadurch etwas? Grundsätzlich ist das Anliegen des Gesetzes zu begrüßen, die Möglichkeit zu schaffen, für einen...

Gute Bürgerin

Die SPD nominiert die Schriftstellerin Juli Zeh in Brandenburg als Verfassungsrichterin und man kommt nicht umhin zu denken, ja natürlich, sie ist die perfekte Kandidatin - aktive Grundrechtsverteidigerin, promovierte Volljuristin und dann auch noch Sozialdemokratin. »R...

Geld oder Urlaub

Personalbesetzungsnormen für Züge, mehr Betriebsrente und selbstbestimmte Freizeit - die Bahngewerkschaften suchen nach Wegen, den Arbeitsstress zu verringern und soziale Absicherung zu erhöhen.

Das Kapital der Straße

Es ist noch gar nicht so lange her, 2013 war es, da verkaufte die CSU die gemeinnützige Baugesellschaft GBW an ein privates Augsburger Immobilienunternehmen. Bei der Landtagswahl, die im selben Jahr stattfand, dürften die Folgen dieser Entscheidung noch nicht spürbar ge...

Der Staat als Komplize

Einen öffentlichen Auftrag erhalten nur Firmen, die Beschäftigte nach Tarif bezahlen – schön wär‘s. Tarifgebundene Betriebe haben bei Ausschreibungen oft das Nachsehen. Warum nutzt der Staat seine Marktmacht nicht?

Der Zweite

Wenn Frank Bsirske mit 18 Jahren an der Spitze von ver.di als dienstältester Gewerkschaftschef gilt, dann dürfte Frank Werneke zu den dienstältesten Stellvertretern gehören. Seit 2003 steht er an Bsirskes Seite und dürfte nun in einem Jahr dessen Nachfolge antreten. Ein...

Beschäftigte zweiter Klasse

In der Metallbearbeitung, der Logistik oder bei der Post arbeitet inzwischen jeder zehnte Beschäftigte auf Leiharbeitsbasis. Diese Jobs federn nicht etwa kurze Auftragshochzeiten ab, sondern sind fest einkalkuliert - die Ausnahme als Dauerzustand. Diese Arbeitskräfte we...

Flucht in die Leiharbeit

Als Fachkrankenpfleger könnte Johannes Kutz in jedem Krankenhaus eine feste Stelle bekommen. Doch er ging zu einer Zeitarbeitsfirma. Die bietet bessere Dienstzeiten. Er ist nicht der einzige.

Welch ein Wahnsinn

Die Bundesregierung will ihre Militärausgaben massiv steigern. Immer mehr Menschen wollen das verhindern und fordern, das Geld für Pflege, Wohnungsbau und Verkehrswende einzusetzen.

Absurde Verrenkung

Es mag sein, dass Annegret Kramp-Karrenbauer den ganz Verbohrten in ihrer Partei nur eine vorsichtige Öffnung des Arbeitsmarkts für Geflüchtete schmackhaft machen will. Doch das verpflichtende Dienstjahr wird dadurch nicht besser. Man braucht es weder für alle jungen Me...

Ossis arbeiten mehr und verdienen weniger

Die Deindustrialisierung Ostdeutschlands nach der Wende hat bis heute Folgen. Beschäftigte im Osten arbeiten länger als im Westen und verdienen dennoch weniger.

Nicht hinnehmen

Es ist eine alte Tatsache, dass im Vergleich zum Westen in Ostdeutschland weniger Betriebe tarifgebunden sind und die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder unter den Beschäftigten erheblich geringer ist. Beides hängt miteinander zusammen und gehört wiederum zu den Ursachen f...

Rechtshilfe gegen Willkür

Ob Kündigung oder Lohn - viele Konflikte am Arbeitsplatz landen vor Gericht. Gewerkschaften lassen ihre Mitglieder dabei nicht allein und sorgen dafür, dass erkämpfte Rechte durchgesetzt werden.