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Ines Wallrodt

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt, Jahrgang 1977, ist Politikredakteurin, Schwerpunkt 
Gewerkschaften und Arbeitsmarktpolitik. Das ist für sie neu und alt zugleich. Denn bis dahin hat sie viele Jahre lang über außerparlamentarische Bewegungen berichtet, in denen sie vorher noch mehr Jahre selbst politisch aktiv war und zwar thematisch mit Schwerpunkt Wirtschaft und Soziales. Und da schließt sich der Kreis zwischen neuen und alten sozialen Bewegungen. Studiert hat sie auch einmal, und zwar ziemlich lange, aber immerhin zu Ende, und zwar Germanistik, Politikwissenschaft und Publizistik/Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon sehr bald nach Studienbeginn wurde sie Mitglied bei ver.di, wovon sie als Studentin gar nichts hatte, was sich aber irgendwie gehörte. 

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Aktuelle Beiträge von Ines Wallrodt

Der Wetterhahn gibt selten Prognosen ab.

»Den Zufall ruhig mal an sich ranlassen«

Dr. Steffen Schmidt ist der Universalgelehrte der »nd«-Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Ines Wallrodt fragte ihn nach Sinn und Unsinn von Wettervorhersagen.

Anna Wunderlich, 25, sieht nicht nur die Studienbedingungen kritisch, sondern auch den »Arbeitsplatz Hochschule«. Sie kennt beides: Sie studiert an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main Religionswissenschaft und arbeitet daneben als studentische Hilfskraft an ihrem Fachbereich. Ihre Antwort auf die Probleme, die sie dabei erfährt: Organisierung. Und zwar in einer basisdemokratischen Hochschulgewerkschaft, die sich 2016 an ihrer Uni gegründet hat.

»Wir wollen keine Sachmittel sein«

Anna Wunderlich ist Hilfskraft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie muss kopieren und Kaffee kochen, übernimmt aber auch Arbeiten für Forschung und Lehre. Weil sie die Bezahlung dafür nicht fair findet, engagiert sie sich in der studentischen Gewerkschaft unter_bau.

Stilwechsel

Als »nüchterner Technokrat« wird der neue ver.di-Chef Frank Werneke oft beschrieben. Das ist er nicht. Der 52-Jährige kann die Menschen nicht so mitreißen wie sein Vorgänger Frank Bsirske, dafür aber mitnehmen.

Frank Werneke (re) ist Nachfolger von Frank Bsirske an der ver.di-Spitze

Frank geht, Frank kommt

Es ist ein Aufbruch in eine neue Ära: Frank Werneke rückt an die Spitze der zweitgrößten deutschen Gewerkschaft, ver.di, auf. Er löst den langjährigen Chef Frank Bsirske ab.

Rückgrat der Wirtschaft

Am Sonntag beginnt der Kongress von ver.di. Was die Dienstleistungsgewerkschaft des scheidende Vorsitzende Frank Bsirske wichtig macht, erklärt Ines Wallrodt.

Es betrifft alle

Niemand kommt derzeit daran vorbei, in Umfragen landet »das Klimathema« auf Platz 1 der drängendsten Probleme. Doch zugleich wächst bei einigen das Unbehagen über diesen »Hype«. Warum Klimaschutz und soziale Frage nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen.

Auf linken Gewerkschaftstreffen immer zu hören: Beschäftigte verschiedener Branchen könnten füreinander kämpfen, Eltern gemeinsam mit Erzieherinnen, Angehörige von Patienten an der Seite von Pflegekräften. Wie weit geht die Solidarität?

»Hier schwingt Sozialromantik mit«

In den vergangenen fast 20 Jahren Jahren hat ver.di-Chef Frank Bsirske erlebt, wie Verbesserungen für Beschäftigte erreicht werden können - und wie es der Gegenseite gelingt, Verschlechterungen durchzusetzen.

Abhängig frei

Neue Arbeit, alte Kämpfe: Wer ist Selbstständiger und wer Arbeitnehmer? In der plattformbasierten Arbeitswelt verlieren alte Abgrenzungen an Klarheit. Der Kampf der Youtuber gegen Google setzt Maßstäbe für die gesamte Internetökonomie.

Hart am Wind

Sind Blähungen für Rennradfahrer ein besonderes Problem? Das hat Wissenschaftsredakteur Steffen Schmidt noch nie gehört. Er weiß aber, ob Toilettenpupen klimafreundlicher ist.

Von Österreich lernen

Digitalisierung und Automatisierung verändern die Arbeitswelt in rasantem Tempo. Von der Weiterbildung wird es maßgeblich abhängen, ob Beschäftige von diesen Umbrüchen überrollt werden oder ob sie sie gestalten können.

Auch für Erwachsene

Schüler schwänzen seit Monaten demonstrativ für ihren Klimaprotest den Unterricht, warum nicht Erwachsene einmal einen halben Tag die Arbeit? Die Idee bringt Gewerkschaften in die Zwickmühle.

Azubilöhne zwischen 300 und 1000 Euro

Die Spannbreite ist riesig: Tarifliche Ausbildungsvergütungen in Deutschland reichen von rund 300 Euro bis über 1000 Euro monatlich im ersten Lehrjahr. Wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung vor Begin...

»Prompt am Mars vorbei geflogen«

Diäten, GPS und Marsmissionen: Maßeinheiten sind manchmal nervig, sie sind unterschiedlich und doch wichtig in unserem Leben. Ein Gespräch mit unserem Universalgelehrten.

Maschinen, Kinder und Kollegengespräche

Lärm ist die zweithäufigste Ursache für Berufskrankheiten. Dabei wären Gesundheitsschäden vermeidbar. Arbeitsschutzkontrollen und Betriebsräte könnten Druck auf die Firmen machen.

Bereit für die nächste Episode

Das Angebot der Arbeitgeber zur Arbeitszeit war unannehmbar für die Ostmetaller. Lieber kein Deal als dieser, heißt es. Das Ziel, die Angleichung ans Westniveau bleibt. Doch alle Wege haben Fallstricke.

Pilotabschluss im Einzelhandel

Hunderttausende Beschäftigte im NRW-Einzelhandel erhalten ab diesem Monat mehr Geld. Ein Erfolg für die Gewerkschaft - Allgemeinverbindlichkeit konnte sie jedoch nicht durchsetzen.

Auch unsere Mitglieder fahren mit dem Rad zur Arbeit

Die IG Metall mobilisiert nicht alle Tage ihre Mitglieder zu einer Großdemonstration nach Berlin. Die Lage ist ziemlich ernst, oder? Die Metall- und Elektroindustrie steht vor extremen Umbrüchen. Es muss endlich ein umfassender Plan her, wie die Mobilitäts- und Ene...

Zwischen Kurzstrecke und Korridor

Die ostdeutschen Metallarbeiter kämpfen um die Angleichung ihrer Arbeitszeit auf Westniveau. Gelingt eine Einigung in dieser Woche, wäre das für viele ein Wunder.

Am rechten Rand

Wer sollen diese »schwer Konservativen« sein, die sich bei der CDU nicht mehr wohl fühlen, wie Joachim Gauck beklagt? Sie ist nicht mehr die Union der Altnazis mit Globke und Filbinger, aber doch noch immer die Partei der Inneren Sicherheit und Asylrechtsverschärfung. D...