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Ines Wallrodt

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt, Jahrgang 1977, ist Politikredakteurin, Schwerpunkt 
Gewerkschaften und Arbeitsmarktpolitik. Das ist für sie neu und alt zugleich. Denn bis dahin hat sie viele Jahre lang über außerparlamentarische Bewegungen berichtet, in denen sie vorher noch mehr Jahre selbst politisch aktiv war und zwar thematisch mit Schwerpunkt Wirtschaft und Soziales. Und da schließt sich der Kreis zwischen neuen und alten sozialen Bewegungen. Studiert hat sie auch einmal, und zwar ziemlich lange, aber immerhin zu Ende, und zwar Germanistik, Politikwissenschaft und Publizistik/Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon sehr bald nach Studienbeginn wurde sie Mitglied bei ver.di, wovon sie als Studentin gar nichts hatte, was sich aber irgendwie gehörte. 

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Aktuelle Beiträge von Ines Wallrodt

100 Jahre Nudeln aus Riesa

Riesaer Schule

Sie stehen für einen Aufbruch im Osten: Die Beschäftigten von Teigwaren Riesa waren die ersten, die in der ostdeutschen Ernährungsindustrie aufbegehrten. Einen Betriebsrat, mehr Geld und einen Tarifvertrag haben sie nun, doch kämpfen müssen sie bis heute.

Ziemlich ungerechte Löhne

Ost-West-Gefälle: Beschäftigte im Osten verdienen bei gleicher Qualifikation 17 Prozent weniger als im Westen. Dies ergab eine Auswertung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung im vergangenen Jahr. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der St...

Zukunft nur für eine Minderheit

Der Verkauf von 276 Real-Märkten an ein deutsch-russisches Konsortium sichert die Zukunft des Metro-Konzerns und seiner Aktionäre, die sich damit einer Last entledigen. Die Last zu tragen haben die 34.000 Mitarbeiter - in der Mehrzahl Frauen, oft teilzeitbeschäftigt und...

Bauarbeiter in Hannover

Falsche Kritik

Kritiker sagen: Mindestlöhne schaden der Tarifbindung. Demzufolge ist es außerordentlich dumm, wenn Gewerkschaften das Tarifsystem stärken wollen und zugleich beim Mindestlohn einen großen Sprung auf zwölf Euro fordern. Doch das Argument stimmt nicht.

Nicht mehr nur Cents

In den Niederlanden haben niedrige Tarifabschlüsse eine ungute Tradition. Doch jetzt kämpft eine große Gewerkschaft für einen Kulturbruch und vier Euro mehr Mindestlohn – Gewerkschaftssekretärin Linda Vermeulen im Gespräch.

Mitarbeiter des Zoll kontrollieren Fahrer eines Paketdienstleisters. Es geht unter anderem um Schwarzarbeit, Scheinselbstständigkeit, Arbeit ohne Arbeitserlaubnis, illegalen Aufenthalt.

Lohnender Betrug

Bei der Mindestlohnkontrolle braucht es strengere Vorgaben. Die Strafen sind derart niedrig, dass sie geradezu Anreiz sind. Die Firmen kommen damit billig davon: Die nicht gezahlten Mindestlöhne ergeben sicher ein vielfaches davon.

Geste des Widerstandes: Susanne Hennig-Wellsows Blumenstrauß vor den Füßen von Thomas Kemmerich.

»Es wurde sehr schnell ein neuer Damm gebaut«

Der Tabubruch ist geschehen. Er kann wieder passieren. Der Druck muss weitergehen. Der Soziologe Klaus Dörre über den Tabubruch von Erfurt, Lebenslügen der CDU und eine Idee für ein neues Rezo-Video.

Keine Hilfe aus Karlsruhe für Tarifbindung

Aus dem Grundgesetz können Gewerkschaften nicht ableiten, dass ein Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt werden muss. Gute Gründe für diese Maßnahme gibt es trotzdem.

Am 20.09.2015 verübten Unbekannte gegen 23 Uhr einen Anschlag auf ein Büro der Linken auf der Dresdner Straße in Freital. Anschläge auf Parteibüros haben in den vergangenen Jahren in Sachsen deutlich zugenommen. 

Wer den Hass sät

Anschläge auf Bürgerbüros, Hasskommentare im Netz bis hin zu »Doxing«, dem Veröffentlichen persönlicher Daten im Netz - das sind Erfahrungen, die Politiker aller Parteien teilen.

Skoda qualifiziert Mitarbeiter für die E-Zukunft.

Länger kurz arbeiten

Politik und Wirtschaft bereiten sich auf schwierige Zeiten vor. Die Koalition setzt mit der Kurzarbeit auf ein bewährtes Instrument aus der Wirtschaftskrise. Ob es bei einer hausgemachten Krise genauso hilft?

Ein wichtiger Job – und doch nur im Mindestlohnbereich bezahlt.

Zweigleisig

Wie hoch die nächste Mindestlohnanpassung sein wird, darüber beginnt die zuständige Kommission jetzt zu beraten. Die Arbeitgeber haben Angst, dass die Politik die Sache erneut an sich zieht.

Porschewerk in Leipzig: Bald früher Feierabend?

Das Versprechen

Nach der schmerzhaften Niederlage 2003 hat sie sich lange nicht getraut, doch jetzt will die IG Metall die 35-Stunden-Woche im Osten noch einmal in einer Tarifrunde angehen.

Nicht mal eine Silbe wert

Es ist der größte Marineauftrag in der Geschichte der Bundeswehr. Und er sorgt für Diskussionen. Doch für welche? Statt nach Deutschland geht der Zuschlag für den Bau von vier Mehrzweckkampfschiffen an ein niederländisches Konsortium. Und nun hagelt es Vorwürfe an die B...

Raus aus der Sozialpartnerschaft

In allen Gewerkschaften gibt es radikale Linke, doch sie sind wenig vernetzt. Eine Strategiekonferenz will das ändern. Das Ziel: die Gewerkschaften kämpferischer machen.

»Gutes Neues« ist eher was Süddeutsches

Hatten wir uns eigentlich schon ein frohes Neues gewünscht? Bin ich mir nicht sicher. Ich bin ja nicht unbedingt so der große Höfliche. Höchstens per E-Mail. (schaut nach) Aber doch, ja, ich habe mich sogar einer gehobenen Ausdrucksweise bedient: »... auch Dir sei ...

Ohne Finnland weiterführen

Die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin soll die Vier-Tage-Woche gefordert haben. Doch die Regierung dementiert. Schade, denn die wichtigen Aspekte, hatte die Staatschefin, als sie noch Verkehrsministerin war, benannt.

Alte Baustellen, neue Wege

Der Trend setzt sich fort: Neben Lohnzuwächsen werden Möglichkeiten zur individuellen Arbeitszeitverkürzung oder Wahloptionen zwischen Geld und freien Tagen immer wichtiger. Eine Tarifbilanz.

»Woher weiß das dein Körper?«

Elsa, 6 und Amanda, 3, gehen in die erste Klasse bzw. in die Kita. Auf fast jede Frage wissen sie eine Antwort – und wenn doch nicht, fragen sie ihre Mutter. Ines Wallrodt stellte ihnen Fragen rund um die Geburt.

Zur Sicherheit lieber abchecken

Überwachung der Herztöne des Ungeborenen, bei Komplikationen Kaiserschnitt, umfassende Aufklärungsgespräche über die Risiken während einer Geburt - all das folgt medizinischen Leitlinien, die dafür da sind, das Wohlergehen von Mutter und Kind zu schützen. Oder nicht? Zu...