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Ines Wallrodt

Ressort: Politik
Ines Wallrodt

Ines Wallrodt, Jahrgang 1977, ist Politikredakteurin, Schwerpunkt 
Gewerkschaften und Arbeitsmarktpolitik. Das ist für sie neu und alt zugleich. Denn bis dahin hat sie viele Jahre lang über außerparlamentarische Bewegungen berichtet, in denen sie vorher noch mehr Jahre selbst politisch aktiv war und zwar thematisch mit Schwerpunkt Wirtschaft und Soziales. Und da schließt sich der Kreis zwischen neuen und alten sozialen Bewegungen. Studiert hat sie auch einmal, und zwar ziemlich lange, aber immerhin zu Ende, und zwar Germanistik, Politikwissenschaft und Publizistik/Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon sehr bald nach Studienbeginn wurde sie Mitglied bei ver.di, wovon sie als Studentin gar nichts hatte, was sich aber irgendwie gehörte. 

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Aktuelle Beiträge von Ines Wallrodt

Viele Beschäftigte würden gerne eine Zeit lang weniger arbeiten und später wieder voll. Doch besteht nur »nach unten« ein Anspruch.

SPD erlebt ein Déjà-vu

Beim Rückkehrrecht vom Teilzeit- zum Vollzeitjob versucht die Union ein zweites Mal, der SPD einen Strich durch die Rechnung zu machen. Den Koalitionsvertrag hat sie dabei nicht auf ihrer Seite.

Deliveroo wird nachgeben müssen

Orry Mittenmayer wollte durch einen Job bei Deliveroo Geld für sein Studium ansparen. Die schlechten Arbeitsbedingungen führten ihn in den ersten Betriebsrat dieses Unternehmens in Deutschland. Vor einer Woche verlor er seine Arbeit. Nun klagt er dagegen.

Lob der Kritiker

DGB-Chef Hoffmann wurde mit einem schlechten Wahlergebnis für seine Unterstützung der Großen Koalition abgestraft. Allerdings verzichteten die GroKo-Kritiker auf die große Kontroverse.

Kämpfen und Feiern

Die Gewerkschaften wollten eine Neuauflage der Großen Koalition. Zum diesjährigen Kampf- und Feiertag der Beschäftigten betonen sie aber, dass sie mehr erwarten, als bislang geplant ist.

Die Musik spielt auf dem Arbeitsmarkt

Rente runter, Beiträge rauf, arbeiten bis 70 oder länger – das gilt vielen als alternativlos, um die Alterssicherung fit zu machen. Eine neue Studie zeigt hingegen: Die Beschäftigungspolitik ist entscheidend.

Größere Schritte

Der Mindestlohn hat sich bewährt, ist aber weiterhin relativ niedrig, so dass viele Menschen trotz Arbeit aufstocken müssen. Ökonomen fordern daher statt der üblichen Anpassung einen deutlichen Sprung.

Gewissensentscheidung

Man wünschte sich so einen Aufschrei, wenn es anders herum ist: wenn bekannt wird, dass Flüchtlinge von den Behörden zu Unrecht abgewiesen wurden. Denn für die Betroffenen geht es dann um Leben und Tod. Was bedeuten hingegen schon 1000 Menschen mehr, die in Deutschland ...

Unten und oben mehr

Das Ergebnis der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst ist ein komplizierter Abschluss, der allen etwas bringt. Über drei Prozent mehr, zwei Jahre hintereinander – das gab es im öffentlichen Dienst schon länger nicht mehr.

DGB-Schilder mit der Aufschrift

Eingeschränktes Recht

Wer seine Vollzeitstelle verkürzt, hat bisher große Schwierigkeiten, die Arbeitszeit wieder auszudehnen. Das Recht auf Teilzeit wird so zur Falle, vor allem für Frauen, die es ja in der Regel sind, die nach der Geburt des ersten Kindes oder wegen der Pflege von Angehöri...

Tarifeinigung im öffentlichen Dienst in Sicht

Das Kongresshotel Potsdam konnte es freuen: Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst stockten am Dienstag. Die Teilnehmer verlängerten ihre Hotelbuchung deshalb um eine weitere Nacht. Wer hingegen von dem künftigen Tarifabschluss profitieren wird, blieb bis zum Abe...

Wofür es sich zu kämpfen lohnt

Mindestens 200 Euro mehr fordern die Gewerkschaften für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in den aktuellen Verhandlungen. Für Pflegekräfte, Busfahrer oder Müllwerker wäre das ein ordentlicher Sprung.

Logische Folge

Eigentlich sind es beliebte, wenn nicht gar Traumberufe für Jugendliche: Koch, Friseur, Restaurantfachkraft. Deshalb beginnen sie der kargen Bezahlung zum Trotz eine Ausbildung. Friseure bekommen im ersten Lehrjahr zwischen 210 und 450 Euro pro Monat, die anderen genann...

Sicher für zwei Jahre

Den Beschäftigten bei Bombardier steht ein tiefgreifender Umbau bevor. Viele Stellen fallen weg oder werden neu ausgerichtet. Betriebsbedingte Kündigungen sind jedoch bis 2020 ausgeschlossen.

Gegenwind in der IG Metall

Kritische Metallgewerkschafter wollen über die Risiken kapitalgedeckter Zusatzrenten aufklären. Sie verbinden damit auch eine grundsätzliche Debatte über den Zweck von Tarifverträgen.

Anständiger Sozi

Udo Bullmann ist neuer Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament (EP). Kommissarisch leitete er die mit 188 Mitgliedern zweitgrößte Gruppe bereits seit einigen Monaten, nachdem der italienische Politiker Gianni Pittella in die nationale Politi...

Richtig meckern

Wenn der öffentliche Dienst streikt, wird gern kritisiert, das treffe die Falschen. Klar, wenn Kitas geschlossen bleiben, Busse und Bahnen nicht fahren, dann leiden darunter »unbeteiligte Bürger«. Aber wie können die Beschäftigten im öffentlichen Dienst die Richtigen tr...

Staus von bis zu 20 Kilometern

Keine Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen: In vielen Städten des Ruhrgebiets war der öffentliche Nahverkehr am Dienstag lahmgelegt. Doch trotz Staus und Umwegen blieben die Menschen gelassen.

Geschlecht spielt eine Rolle bei der Entlohnung

Am 18. März ist Equal Pay Day: Bis zu diesem Datum arbeiten Frauen im Vergleich zu den Männern auf das Jahr bezogen im Schnitt umsonst. Sarah Lillemeier erklärt die strukturellen Ungleichheiten bei der Bezahlung von Männern und Frauen.

Unter dem Deckmantel der Gastfreundschaft

Die Digitalisierung fordert neue Regelungen zur Arbeitszeit. Das leuchtet vielen ein. Doch auch das Gastgewerbe findet die Regelungen nicht mehr zeitgemäß. Dabei sind die Probleme hier uralt.

Ins Uferlose

Die FDP will das Arbeitszeitgesetz ändern. Das ist nicht neu, und ein Gesetzentwurf der Opposition hat eh keine Chance. Doch auch im Koalitionsvertrag von Union und SPD findet sich das Vorhaben.

ndLive 2018
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