Redaktionsübersicht

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt, Jahrgang 1977, ist Politikredakteurin, Schwerpunkt 
Gewerkschaften und Arbeitsmarktpolitik. Das ist für sie neu und alt zugleich. Denn bis dahin hat sie viele Jahre lang über außerparlamentarische Bewegungen berichtet, in denen sie vorher noch mehr Jahre selbst politisch aktiv war und zwar thematisch mit Schwerpunkt Wirtschaft und Soziales. Und da schließt sich der Kreis zwischen neuen und alten sozialen Bewegungen. Studiert hat sie auch einmal, und zwar ziemlich lange, aber immerhin zu Ende, und zwar Germanistik, Politikwissenschaft und Publizistik/Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon sehr bald nach Studienbeginn wurde sie Mitglied bei ver.di, wovon sie als Studentin gar nichts hatte, was sich aber irgendwie gehörte. 

Folgen Sie Ines Wallrodt:

Aktuelle Beiträge von Ines Wallrodt

Ein Mittel gegen Willkür

Mit Tarifpolitik lassen sich geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Entlohnung abbauen. Sie gleichen etwa den Umstand aus, dass Frauen oftmals zurückhaltender als Männer über ihr Gehalt verhandeln.

Ins Recht gesetzt

Panama-Papers, Lux Leaks, Toll Collect - die Namen stehen nicht nur für riesige Wirtschaftsskandale, sondern auch für mutige Mitarbeiter, die kriminelle Machenschaften in ihren Unternehmen aufgedeckt haben. Ohne Informanten wären in den vergangenen Jahren weitaus wenige...

Endlich mehr Zeit für Überstunden

Was bei Vereinbarkeit helfen soll, wirkt höchst ungleich: Können Väter ihre Arbeitszeiten selbst bestimmen, machen sie Überstunden. Mütter auch - aber zusätzlich kümmern sie sich mehr um die Kinder.

Matthias Kollatz

Zwiegespaltener Arbeitgeber

Als Finanzsenator in Berlin ist Matthias Kollatz kein Knauserer. Als Verhandlungsführer der Länder muss dennoch hart mit ihm gerungen werden, wie viel an den öffentlichen Dienst verteilt werden soll.

Die Stimme der Eltern wird gehört

Katharina Mahrt hat einen zweijährigen Sohn und ist aktiv in der Initiative Kitakrise Berlin. Die Mutter erklärt, warum sie gute Gründe hat, an der Streikkundgebung der Landesbeschäftigten in Berlin teilzunehmen.

Teilnehmer eines Streiks der Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in Hamburg ziehen durch die Innenstadt und halten ein Schild mit der Aufschrift

Ver.di droht mit Eskalation

Ab Donnerstag regiert im öffentlichen Dienst wieder das Wort. Bis dahin aber gibt es Streikaktionen. Ob Schule, Klinik oder Behörde - in fast jedem Bundesland wird man etwas spüren.

Auf der Höhe der Zeit

Sein Fall betrifft die Rechte der Kirchen als Arbeitgeber von 1,4 Millionen Menschen: Seit zehn Jahren wehrt sich ein geschiedener, katholischer Arzt gegen seine Kündigung – und hat nun Recht bekommen.

Spiel über Bande

Landet der Streit um die Kündigung eines katholischen Chefarztes erneut in Karlsruhe, steht eine spannende Abwägung zwischen deutschem Verfassungsrecht und Unionsrecht bevor.

»Die Politik muss jetzt handeln«

Der Prozess um die Chefarztkündigung ist nicht die erste juristische Auseinandersetzung um das kirchliche Arbeitsrecht. Müssen Beschäftigte auch nach dem Urteil einer nach dem anderen vor Gericht ziehen? Obwohl die katholische Kirche schon 2010 eine Niederlage gege...

»Sie verlieren ihre Angst«

Nicht mehr Stellvertreter, die Beschäftigten selbst sollen ihre Kämpfe führen. Wie das funktionieren kann, darum drehte sich eine Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Ran an den Boden

Die Wohnungsfrage wirft die Bodenfrage neu auf - eine Studie untersucht Ursachen und Lösungen der Preisexplosion.

Pro: Symbolisch wichtig

Die Bedeutung des SPD-Beschlusses liegt nicht darin, dass einige Korrekturen am Hartz-IV-System zusammengefasst wurden, die teilweise auch früher schon diskutiert wurden, oder dass sie sich nun auch der Forderung nach zwölf Euro Mindestlohn anschließt. Was die SPD der l...

CDU pocht auf Rückschritt

Die SPD will sachgrundlose Befristungen abschaffen. Für 800 000 Beschäftigte würde das eine Verbesserung bedeuten. Die CDU will die Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil nur mittragen, wenn die SPD im Gegenzug ihre Ideen für mehr Arbeitszeitflexibilisierung akzeptiert.

Schwierige Abwehrlinie

Die Länder erzielten allein 2018 einen Überschuss von 17 Milliarden Euro. Da ist es nicht leicht, die Tarifforderungen der Beschäftigten wie üblich zurückzuweisen.

Gewerkschaft will nicht bei Null anfangen

Die Metall-Unternehmer wollen über die Verkürzung der Arbeitszeit Ost verhandeln, aber von ganz vorn beginnen. Dabei war die IG Metall schon mal viel weiter. Das will sie sich nicht wieder nehmen lassen.

Hoffen auf Schnee

In den nächsten zehn Jahren scheidet jeder Vierte aus dem öffentlichen Dienst aus. Gewerkschaften warnen die Arbeitgeber, ohne Masterplan werden schon bald wichtige Aufgaben nicht mehr erfüllt.

Das bisschen Sand fällt nicht ins Gewicht

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Ines Wallrodt fragte ihn nach künstlichen Inseln.

Der richtige Maßstab

Zeigen Streiks Wirkung, ist das Geschrei immer groß. Dabei sind es seit fünf Jahren die ersten großen Arbeitsniederlegungen von Sicherheitsleuten an Flughäfen. Mehr als 1800 Tage war Ruhe. Und selbst wenn es anders wäre: Ein Streik, den niemand merkt, bringt nichts. Was...

Problem erkannt, nicht gebannt

Problem erkannt: Thüringens CDU-Chef Mike Mohring warnt vor der wachsenden Zahl von Menschen in Ostdeutschland, die von ihren Renten nicht leben werden können, obwohl sie »ein Leben lang gearbeitet haben« oder weil sie »unverschuldet durch den Zusammenbruch der DDR-Wirt...