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Redaktionsübersicht

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt

Ines Wallrodt, Jahrgang 1977, ist Politikredakteurin, Schwerpunkt 
Gewerkschaften und Arbeitsmarktpolitik. Das ist für sie neu und alt zugleich. Denn bis dahin hat sie viele Jahre lang über außerparlamentarische Bewegungen berichtet, in denen sie vorher noch mehr Jahre selbst politisch aktiv war und zwar thematisch mit Schwerpunkt Wirtschaft und Soziales. Und da schließt sich der Kreis zwischen neuen und alten sozialen Bewegungen. Studiert hat sie auch einmal, und zwar ziemlich lange, aber immerhin zu Ende, und zwar Germanistik, Politikwissenschaft und Publizistik/Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon sehr bald nach Studienbeginn wurde sie Mitglied bei ver.di, wovon sie als Studentin gar nichts hatte, was sich aber irgendwie gehörte. 

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Aktuelle Beiträge von Ines Wallrodt

Die nächste Verkehrswende

Der öffentliche Nahverkehr muss sich dem Wettbewerb stellen, heißt es seit der Jahrtausendwende. Das Ergebnis: Niedrige Löhne, weniger Personal. Jetzt will die Gewerkschaft Verdi eine Wende einleiten - und muss gleich zu Beginn streiken. Denn die Arbeitgeber verweigern sich Verhandlungen.

Symbolische Anerkennung: Auf der Sitzung am 25. März applaudieren die Bundestagsabgeordneten den Helfern in der Krise.

Jenseits der 4,8 Prozent

Die Erwartungen an die Tarifrunde sind riesig, die Bedingungen schwierig: Die Coronakrise hat die miesen Löhne der Heldinnen und Helden des Alltags bewusst gemacht, wie auch die Bedeutung öffentlicher Daseinsvorsorge. Was machen die Gewerkschaften daraus?

Sondieren, was geht

Diese Tarifrunde ist in mehrfacher Hinsicht besonders: Denn die Gewerkschaft Verdi will die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) dazu bringen, mit ihr über bundesweit einheitliche Rahmenbedingungen für über 87 000 Beschäftigte des öffentlichen Personennahverkehrs zu...

»Man kann nicht mal zur Toilette«

Der öffentliche Nahverkehr ist zersplittert und mit ihm die Tariflandschaft. Die Gewerkschaft fordert einheitliche Rahmenbedingungen für alle ÖPNV-Beschäftigten. Ob sich die Arbeitgeber darauf einlassen? Am Mittwoch finden erste Gespräche statt.

Fridays for Nahverkehr

Vereint gegen den Klimakollaps: Die Allianz von Verdi und Klimabewegung für gute Arbeit im Nahverkehr macht Hoffnung, dass der sozial-ökologische Wandel doch gelingen kann.

»Es wurde natürlich gerne mal gemordet«

Spaniens einstiger König ist untergetaucht. Also haben wir mit dem Universalgelehrten Steffen Schmidt über Hochadel und Revolution, Mord und Totschlag gesprochen und erfahren: »Enthauptung kam nicht gar so oft vor.«

»Die Folgen für den Unterricht kommen deutlich zu kurz«

Zum Schuljahresbeginn diskutieren wir über eine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler. Ist das aus Sicht eines Bildungsforschers die entscheidende Frage? Abstandsregeln, Masken und andere Einschränkungen sind zweifellos notwendig, um die Gesundheit der Schüler...

Mehr Freiheit oder mehr Stress?

Keinen Chef vor der Nase, keine Pendelei und die nervigen Kollegen muss man auch nicht sehen. Doch Homeoffice hat nicht nur Vorteile. Das erkennt man schon daran, dass Unternehmer Sparpotenzial wittern.

Löhne drücken per Vertrag

Die Bundesregierung will Werkverträge in der Fleischverarbeitung noch dieses Jahr verbieten. Das wäre ein Fortschritt. Allerdings werden Werkverträge in vielen Branchen eingesetzt, um Personalkosten zu senken.

Ab Januar nur 15 Cent mehr

Länger als gedacht dauerte die Beratung der Mindestlohnkommission für die künftige Anhebung der Lohnuntergrenze. Am Ende einigte sich man auf 10,45 Euro. Aber erst ab Juli 2022.

Farbe bekennen

Die Mindestlohnkommission entscheidet mit der künftigen Mindestlohnhöhe über die Lebensverhältnisse in bestimmten Regionen, Branchen, ja, für ganze Teile der Gesellschaft. Sie schlägt dort Pflöcke ein, wo Gewerkschaften zu schwach sind, um bessere Löhne und Tarifverträg...

Richtig steuern

Durch den Tönnies-Skandal ist klar geworden: Verboten gehört ein Geschäftsmodell, das Verantwortung auf Subunternehmer abschiebt. Verboten gehören Werkverträge, deren einziger Zweck es ist, Beschäftigten Schutz vorzuenthalten.

Erst der Profit, dann die Sorge

Einmal im Jahr, am 12. Juni, wird mit dem Welttag gegen Kinderarbeit die Ausbeutung von Kindern ins Bewusstsein gerufen. Ein Lieferkettengesetz könnte ihre Lage verbessern, kommt aber nicht voran.

Mit Billigung

Das Desaster war vorhersehbar. Deshalb muss darüber geredet werden, wer dafür die Verantwortung trägt. Die Verantwortlichen sitzen in der Spitze des Lufthansa-Konzerns und in der Großen Koalition

Zum Schutz der Bauern

Die Ernte ist sicher - Julia Klöckner hat an die Bauern und Verbraucher gedacht. Beim besseren Schutz der Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft sind die Neuregelungen aber vage.

»Aus Dankbarkeit passiert nichts«

Zu Beginn der Pandemie ist Pflegekräften und Verkäuferinnen große Anerkennung gezollt worden. Doch nun »kippt dieses Gefühl der Wertschätzung bei den Beschäftigten«, sagt Verdi-Chef Frank Werneke im nd-Interview.

Ende der Subunternehmer

Es ist ein Großreinemachen, das die Bundesregierung der deutschen Fleischindustrie verordnet: Kern der neuen Beschlüsse sind ein Verbot von Werkverträgen und mehr Kontrollen.

Stabiler Bau

Metallisches Klopfen, schwenkende Kranarme - als das öffentliche Leben in Deutschland still stand, ging die Arbeit auf Baustellen weiter. Nun beginnt mit Verspätung die Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe.

Zum Wohl

Bald kann man überall wieder auswärts essen gehen - mit Abstand, Mundschutz und Anmeldung wird der Genuss ein anderer. Auch die Arbeit ändert sich. Doch wer kontrolliert die Hygienevorschriften?