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Regina Stötzel

Regina Stötzel

Regina Stötzel, Jahrgang 1969, ist seit 2010 beim „nd“, mitverantwortlich für nd.DieWoche und manchmal Chefin vom Dienst. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Marburg. Vor „nd“ war sie ein knappes Jahrzehnt Inlandsredakteurin der Wochenzeitung „Jungle World“.

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Aktuelle Beiträge von Regina Stötzel

Daniela Katzenberger hat genug Geld um nach Malle umzuziehen, jeder sonstige Ottonormalbürger eher nicht mal für den Umzug um die Ecke.

Hobby: Nicht-Umziehen

In der Zeit, als die Telefone noch Tasten hatten, gab es Menschen, deren Hobby war das Umziehen. Manche hielt es kaum ein Jahr in einer Wohnung. Dieses Hobby ist so selten geworden wie schönere und günstigere Wohnungen.

Aufstehen und Gas geben

Bis eine UN-Klimakonferenz wirklich Konsequenzen nach sich zieht, müssen wohl erst noch Mississippi, Jangtsekiang und Rhein austrocknen. Selbst Elektroautos werden bisher allenfalls als Wirtschaftsfaktoren betrachtet.

Triumph oder Trump

Die Green Gang wird von ihren Wähler*innen auf Händen getragen. Ihr Geheimnis: Sie stehen für alles. Sauberkeit und Profit, Moral und Pragmatismus, Krieg und Frieden – für die Grünen keine Gegensätze.

Sieben Tage, sieben Nächte

In der Küchenzeile der nd-Redaktion kann man gewöhnlich das perfekte Funktionieren der Thermodynamik beobachten. »Aus Ordnung wird Unordnung«, fasst nd-Autor Martin Koch deren zweiten Hauptsatz zusammen (Seite 25). Die Natur hat danach das Bestreben, vorhandene Struktur...

Für ein einfaches Bild braucht es Extremisten

Trotz der rassistischen Ausschreitungen wird das Bild von Sachsen wohl heile bleiben. Anstatt das Problem von Neonazis zu sehen, will man am Ende wieder nur kein Aufmarschgebiet für Extremisten sein.

Durch die Decke

Zehntausende Zuschauer, die es kreischend von den Sitzen riss, ein japsender Sportreporter, der, wenn ihm nicht die Stimme ganz versagte, vor allem Worte wie »Irrsinn« oder »Wahnsinn« herausbrachte: Das war der Wettbewerb im Stabhochsprung bei der Leichtathletik-EM in B...

Alles kommt irgendwann wieder

In der Mode kommt alles wieder, heißt es. Manchmal ist es schwer, sich damit abzufinden, zumal wenn etwas besonders Schlimmes wiederkommt. Mit der Politik ist es so ähnlich. Ständig kommt ziemlich viel wieder.

Sehen und gesehen werden

Natürlich ist es mir ein großes Vergnügen, deine freundliche Einladung anzunehmen«, schreibt Frederick Douglass am 14. Juli 1848 in Rochester, einer Stadt am Ontariosee im US-Staat New York, in einem kurzen Brief. Die Empfängerin, Elizabeth M’Clintock, ist eine Bekannte...