Redaktionsübersicht

Johanna Treblin

Johanna Treblin hat Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert. Von Februar 2015 bis Oktober 2018 Ressort Berlin/Brandenburg, seit November 2018 Redakteurin im Feuilleton, zuständig für Reportagen und Portraits. Schwerpunkte: Flucht, Asyl, Soziales.

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Aktuelle Beiträge von Johanna Treblin

Grüne kritisieren Polizeigewalt

Die Senatsinnenverwaltung bestreitet in der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage Gewaltanwendung bei Abschiebungen, bestätigt aber Ausübung »unmittelbaren Zwangs«.

Feuerwehr: »Talsohle noch nicht erreicht«

Neue Stellen wurden geschaffen, neue Fahrzeuge genehmigt. Doch die Feuerwehr ist noch lange nicht saniert, kritisieren Experten. Denn noch immer fehlen viele Freiwillige bei der ehrenamtlichen Feuerwehr.

Datengefährder

Ein Tweet hat Konsequenzen für Ronald Gläser, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Sprecher der dortigen AfD-Fraktion. Er hatte einen Haftbefehl gepostet, den zuvor ein Justizbeamter aus Dresden fotografiert und veröffentlicht hatte. Es war der Haftbefehl gegen ...

Mit Helm und Atemmaske

Demo-Sanitäter*innen sind auf fast allen linken Demonstrationen dabei, auf denen sie gebraucht werden könnten. Am liebsten halten sie sich im Hintergrund - auch die Riot Medics Berlin.

Gut gemalt statt gut gemacht

Es grünt so grün - und das nicht, weil jetzt plötzlich wieder der Frühling ausgebrochen ist, jedenfalls was die Temperaturen angeht. Es grünt zwar nicht neben Berlins Straßen - dort jahreszeitenbedingt immer weniger -, sondern streckenweise auf ihnen. Radwege sollen end...

Integration in beide Richtungen

Der eine hat BWL studiert, der andere Computerwissenschaft. In Berlin machen die beiden Männer aus Damaskus jetzt etwas ganz anderes. Bei der »Residenz am Freiaplatz« geben sie ihr Wissen weiter.

Erst die Wohnung, dann die Hilfe

Der Senat startet ein neues Hilfsprogramm für Wohnungslose. »Housing First« wurde bereits in den 90er Jahren in den USA entwickelt. In Europa wird der Ansatz erst vereinzelt vertreten.

«Gut, dass es noch so mutige Leute gibt»

Erneut gab es in Berlin Besetzungen. Die Aktivist*innen setzen auf einen «housing first»-Ansatz für Wohnungslose. «neues deutschland» dokumentiert, was Nachbar*innen und Politiker*innen dazu sagen.

Besetzen statt Zeichen setzen

Sie wollen nicht nur ein Zeichen setzen. Sie wollen sich die Häuser, die sie besetzen, tatsächlich aneignen. Allerdings nicht für sich selbst, sondern für prekarisierte Gruppen. Sie wollen, dass nicht mehr die Besetzung von Leerstand, sondern der Leerstand an sich krimi...

»Bis wir nicht mehr geräumt werden können«

Ein Jahr stand das Haus in der Berlichingenstraße 12 in Moabit leer. Was damit geschehen sollte, war unklar. An Samstag haben es Aktivist*innen besetzt. Doch schon wieder räumte die Berliner Polizei umgehend.

Sozialarbeiter aus Polen nur auf Probe

Vor etwa einem Jahr wurden sie angekündigt, nun sind sie tatsächlich da: Polnische Sozialarbeiter sollen Obdachlose unterstützen. Das Projekt läuft zunächst nur bis Ende des Jahres. Doch es gibt auch skeptische Stimmen.

Sichere Radwege? Fehlanzeige

Da ist noch Luft nach oben: Nur ein Viertel aller Berliner Hauptstraßen sind für Radfahrer sicher befahrbar, allerdings zum Teil auf zu schmalen Wegen. Über ein Drittel schneidet schlecht ab.

Entlassung war konsequent

Die Entlassung Knabes als Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen ist konsequent und richtig. Wer als CHef nicht in der Lage ist ein gutes Arbeitsklima für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen, sollte diese Position nicht bekleiden.

Aufnahme von Jesidinnen - Berlin zieht nach

Bereits 2015 hat Baden-Württemberg als erstes Bundesland Jesidinnen aufgenommen, die von IS-Milizinären vergewaltigt worden waren. Nun zieht Berlin nach und will zunächst 100 Jesidinnen aufnehmen, später 500.

Jesiden kommen nach Berlin

Das Abgeordnetenhaus soll am Donnerstag über einen Antrag von SPD, LINKEN und Grünen zur Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge beraten. Gemeint sind vor allem Jesiden.

Mehr als ein Papiertiger

Ja, die Staatsanwaltschaft ist unabhängig. Wenn sie der Ansicht ist, alle Mittel ausgeschöpft zu haben, allen Spuren nachgegangen zu sein, dann kann sie Ermittlungen einstellen. Aber es verwundert doch, dass verschiedene Teile der Exekutive im Fall einer rechten Anschla...

Graffito erhitzt Gemüter

Unweit der Stelle, an der Nidal R. ermordet wurde, hat jemand dessen Gesicht an eine Wand gemalt. Das Bezirksamt kritisiert, damit sei ein »Wallfahrtsort für eine vielfach verurteilte Person« geschaffen worden.

»Athen ist das neue Berlin«

Noch immer ist die wirtschaftliche Situation für viele Menschen in der griechischen Hauptstadt angespannt. Die Regierung bemüht sich zwar um Erleichterungen, doch sind die vor allem symbolisch.

»Ich werde mich den Behörden stellen«

Panos Moraitis ist Gründer der Flüchtlingshilfsorganisation ERCI, für die die inhaftierte Schwimmerin und Aktivistin Sarah #Mardini auf #Lesbos war. Er will sich den Behörden stellen. Die Vorwürfe gegen seine Organisation hält er für haltlos #ndplus