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Redaktionsübersicht

Johanna Treblin

Johanna Treblin hat Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert. Von Februar 2015 bis Oktober 2018 Ressort Berlin/Brandenburg, seit November 2018 Redakteurin im Feuilleton, zuständig für Reportagen und Portraits. Schwerpunkte: Flucht, Asyl, Soziales.

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Aktuelle Beiträge von Johanna Treblin

Zur Begrüßung spielt die DDR-Hymne

Burkhard Fiebig betreibt ein kleines privates DDR-Museum - und zwar in Rheinheim im Odenwald. Auf 40 Quadratmetern zeigt er seit fünf Jahren rund 800 Exponate von Bügeleisen über Robotron-Computer und Wahlurne bis Mitropa-Tassen.

Leere Strandkörbe an der Ostseeküste. Hilft die deutsche Krisenpolitik den Hoteliers? Und wem noch?

Diese Krise ist anders

Kellner, Künstlerinnen, Selbstständige – Millionen Menschen in Deutschland können wegen der Pandemie-Vorschriften ihre Jobs nicht mehr ausüben. Plötzlich haben sie kaum oder kein Erwerbseinkommen mehr und brauchen schnell Geld.

Die Grafik zeigt modellhaft: Bei den Schutzmaßnahmen gegen SARS-CoV-2 geht es weniger darum, die Ausbreitung des Virus zu verhindern – das ist auf Dauer kaum möglich –, sondern sie zu verzögern. Ohne Schutzmaßnahmen wie die Unterbrechung der Produktion in Unternehmen oder das Absagen von Massenveranstaltungen droht eine rasche Ausbreitung (rote Fläche) und damit eine Überforderung des Gesundheitssystems mit der Folge vieler Opfer. Wird die Ansteckung jedoch verzögert, dann wird die Zahl der Angesteckten über einen längeren Zeitraum gestreckt (graue Fläche). Infizierte können dann besser behandelt werden, und Risikogruppen können auf die Entwicklung eines Impfstoffs hoffen.

Verzögern statt verhindern

In China und Italien wurden wegen des Coronavirus Städte abgeriegelt, ganz Italien wurde zur Schutzzone erklärt. Theoretisch wäre das auch in Deutschland möglich – aber unwahrscheinlich. Noch gilt: Es ist wenig sinnvoll und nicht verhältnismäßig.

Oberfastnachter

Mit einer Büttenrede bei der TV-Sitzung »Mainz bleibt Mainz« hat Andreas Schmitt mehr Haltung gezeigt als mancher Politiker: »Die Morde von Hanau, die Schüsse auf die Synagoge in Halle - ob Juden, Christen, Muslime, das war ein Angriff auf alle.«

Wer sind die Ermordeten?

Zehn Menschen ermordete der Attentäter von Hanau. Darunter auch seine 72-jährige Mutter. Von den anderen kursieren Namen. Offiziell bestätigt sind sie nicht. Die meisten hatten ihr ganzes Leben in Hanau verbracht. Unter ihnen waren Kurden, ein rumänischer, ein bulgarischer und ein bosnischer Staatsbürger.

Im Sinkflug

Der Mindestlohn soll zumindest existenzsichernd sein, das ist sowohl Forderung von Arbeitsmarktexperten als auch der EU-Kommission. In Deutschland entfernt er sich immer weiter von diesem Ziel.

Gekauft

Ein Journalist bittet eine Escortdame um ein Interview. Als sie absagt, bucht er sie und schreibt hinterher ein Porträt über sie, ohne dass sie davon wusste. Für eine Klage sammelt sie nun Geld.

Gleicher Lohn? Doch nicht

Künftig soll in der EU gelten: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort. So sieht es die neue EU-Entsenderichtlinie vor. Doch ein Gesetzentwurf, der diese Richtlinie in nationales Recht umsetzen soll, ist nach Ansicht von Kritikerinnen eine Mogelpackung.

Mindestlohn wird wenig effektiv kontrolliert

Seit dem Jahr 2015 gibt es in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn. Doch fehlen dem Zoll Personal und Mittel, um die Einhaltung der Lohnuntergrenze effektiv zu kontrollieren.

Youtuber, Influencer, Parlamentarier

Bijan Kaffenberger macht Selfies mit Schülern, kauft Punsch bei Kita-Erzieherinnen, scherzt mit Kollegen anderer Parteien. Derweil zuckt sein Finger, biegt sich sein Oberkörper. Der hessische SPD-Politiker ist der einzige Landtagsabgeordnete mit Tourette.

Das Zentrum für politische Schönheit mahnt mit einer Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus: Die Union dürfe nicht mit Faschisten paktieren.

Warnung an die Union: Keine Koalition mit Faschisten

Nach dem AfD-Parteitag haben Aktionskünstler des Zentrums für politische Schönheit vor dem Reichstag eine »Gedenk- und Widerstandsstätte« errichtet. Sie soll an die historische Schuld von Konservativen erinnern, die sich mit den Nazis einließen.

Asche für die Union

Mit seinem Mahnmal vor dem Reichstag richtet sich das Zentrum für politische Schönheit vor allem an die CDU. Warum? Es sei der Konservatismus gewesen, der den Nationalsozialisten den Weg bereitete. Heute dürfe die CDU nicht den gleichen Fehler begehen. Es ist also folge...

»Wir töten dich!«

David Janzen wird von Rechtsextremen bedroht. Die NPD Hannover rief sogar zu einer Demonstration gegen ihn und weitere Journalisten auf. Der Fotojournalist ließ sich nicht einschüchtern und dokumentierte auch diese Demonstration.

Sie sind die VVN-BdA

Sechs Menschen haben uns erzählt, warum sie Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sind.

7500 für die Pressefreiheit

Die Polizei hatte versucht, den NPD-Aufmarsch in Hannover zu verbieten. Am Ende durften die Neonazis marschieren und gegen die Pressefreiheit wettern. Tausende Menschen stellten aber klar, wie wichtige freie Berichterstattung ist.

Wem gehört berlin.de?

Die neuen Besitzer der »Berliner Zeitung« haben auch einen Anteil am Stadtportal berlin.de erworben. Silke und Holger Friedrich wollen das Portal modernisieren. Der Senat sieht die Ideen kritisch.

Was sie wollen, weiß man nicht

Das Ehepaar Friedrich, das sich die »Berliner Zeitung« gekauft hat, hat dort ein Editorial in XXL veröffentlicht. Nicht alles, was da drin steht, ist per se falsch. Nur leider bis zur Unverständlichkeit geraunt.

Maueröffnung am Grenzübergang Invalidenstraße - Jörn Konrad und sein Trabbi.

Schnurstracks zu Burger King

Mit Stempel, Sekt und einem Stadtplan wurde Jörn Konrad am 9. November 1989 in Westberlin begrüßt. Er war einer der ersten, die nach der legendären Pressekonferenz von Günther Schabowskie mit dem Trabi über die Grenze fuhren. Sein Ziel: Burger King am Ku‘damm.

Wie es so ist, mit einem linken Ministerpräsidenten?

Die CDU hat 24 Jahre lang regiert, bis 2014, seitdem konnten die Thüringer nun fünf Jahre lang herausfinden, wie es so ist, mit einem linken Ministerpräsidenten. Wir haben unterschiedliche Menschen nach ihrer Bilanz von Rot-Rot-Grün gefragt.

Betrug am Bau

Dass Bauarbeiter nicht bezahlt werden, zu wenig Geld bekommen oder in illegalisierte Arbeitsverhältnisse gedrängt werden, ist ein gängiges Phänomen auf deutschen Baustellen. Oft trifft es Ausländer, die wegen mangelnder Sprach- und Rechtskenntnisse leichter auszubeuten sind.