Redaktionsübersicht

Johanna Treblin

Johanna Treblin hat Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert. Von Februar 2015 bis Oktober 2018 Ressort Berlin/Brandenburg, seit November 2018 Redakteurin im Feuilleton, zuständig für Reportagen und Portraits. Schwerpunkte: Flucht, Asyl, Soziales.

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Aktuelle Beiträge von Johanna Treblin

Warten auf den Präzedenzfall

Ein Berufungsgericht hat am Donnerstag die Klage eines rumänischen Bauarbeiters des Einkaufszentrums Mall of Berlin abgewiesen. Nächste Etappe ist das Bundesarbeitsgericht.

»Ein bisschen Familienanschluss«

Martin war sieben Wochen lang Asylgeber für eine Familie aus Afghanistan. Anders als beim Kirchenasyl wohnen die Geflüchteten in Privatwohnungen. Bisher ist nicht geklärt , ob das legal ist. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen.

Lieber privater Leerstand als Obdachlosenunterkunft

Mit einer kreativen Aktion haben Besetzer auf ein leerstehendes Ladenlokal aufmerksam gemacht. Sie richteten dort eine gemütliche Obdachlosenunterkunft ein - bis die Polizei die Aktion unterband.

Voyage fou vom Thunfisch-Fischer zur Bettlerin

William T. Vollmann lebt in Sacramento, ist Autor und Journalist, verheiratet, hat eine Tochter, reist gerne. Das nur als kleiner Ausschnitt biographischer Informationen, die Leser des neuen Buches von Vollmann über den Autoren erfahren. Nein, er hat keine Biographie ge...

Wie man Mieter schützt

Müssen die Mieten zwangsweise immer weiter steigen? Nein! Vier Wege zum bezahlbaren Wohnen: Städtische Immobilien, Syndikate, Genossenschaften und Mietergewerkschaften.

Einigung über 219a erst im nächsten Jahr

Die FDP will am Donnerstag im Bundestag über die Abschaffung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche abstimmen lassen. Ein entsprechender Antrag liegt vor.

»Ich bin abgegangen wie eine Rakete«

Rosita Rogsch ging zur Polizei, als diese noch eine Männerdomäne war. Erst 1978 wurde die Westberliner Schutzpolizei für Frauen geöffnet. Auf der Straße sorgte Rogsch für Chaos, auf der Dienststelle wehrte sie sich gegen Sexismus.

»Man muss immer konzentriert sein«

Der Pieper kündigt einen Brand an. Die Feuerwehrleute setzen ihre Helme auf, ziehen dicke Handschuhe über. Zwei von ihnen schultern Atemluftflaschen wie Rucksäcke. Ein Besuch auf einer Feuerwache in Berlin-Mitte.

Finanzieren geht über Studieren

Es wäre schön, wenn alle Menschen nur einer solchen Arbeit nachgehen könnten, die ihnen Spaß macht. Das lässt sich natürlich schon deswegen schwer verwirklichen, weil nicht jede Arbeit zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar ist. Was Spaß macht, ist schließlich individ...

Grüne kritisieren Polizeigewalt

Die Senatsinnenverwaltung bestreitet in der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage Gewaltanwendung bei Abschiebungen, bestätigt aber Ausübung »unmittelbaren Zwangs«.

Feuerwehr: »Talsohle noch nicht erreicht«

Neue Stellen wurden geschaffen, neue Fahrzeuge genehmigt. Doch die Feuerwehr ist noch lange nicht saniert, kritisieren Experten. Denn noch immer fehlen viele Freiwillige bei der ehrenamtlichen Feuerwehr.

Datengefährder

Ein Tweet hat Konsequenzen für Ronald Gläser, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Sprecher der dortigen AfD-Fraktion. Er hatte einen Haftbefehl gepostet, den zuvor ein Justizbeamter aus Dresden fotografiert und veröffentlicht hatte. Es war der Haftbefehl gegen ...

Mit Helm und Atemmaske

Demo-Sanitäter*innen sind auf fast allen linken Demonstrationen dabei, auf denen sie gebraucht werden könnten. Am liebsten halten sie sich im Hintergrund - auch die Riot Medics Berlin.

Gut gemalt statt gut gemacht

Es grünt so grün - und das nicht, weil jetzt plötzlich wieder der Frühling ausgebrochen ist, jedenfalls was die Temperaturen angeht. Es grünt zwar nicht neben Berlins Straßen - dort jahreszeitenbedingt immer weniger -, sondern streckenweise auf ihnen. Radwege sollen end...

Integration in beide Richtungen

Der eine hat BWL studiert, der andere Computerwissenschaft. In Berlin machen die beiden Männer aus Damaskus jetzt etwas ganz anderes. Bei der »Residenz am Freiaplatz« geben sie ihr Wissen weiter.

Erst die Wohnung, dann die Hilfe

Der Senat startet ein neues Hilfsprogramm für Wohnungslose. »Housing First« wurde bereits in den 90er Jahren in den USA entwickelt. In Europa wird der Ansatz erst vereinzelt vertreten.

«Gut, dass es noch so mutige Leute gibt»

Erneut gab es in Berlin Besetzungen. Die Aktivist*innen setzen auf einen «housing first»-Ansatz für Wohnungslose. «neues deutschland» dokumentiert, was Nachbar*innen und Politiker*innen dazu sagen.

Besetzen statt Zeichen setzen

Sie wollen nicht nur ein Zeichen setzen. Sie wollen sich die Häuser, die sie besetzen, tatsächlich aneignen. Allerdings nicht für sich selbst, sondern für prekarisierte Gruppen. Sie wollen, dass nicht mehr die Besetzung von Leerstand, sondern der Leerstand an sich krimi...

»Bis wir nicht mehr geräumt werden können«

Ein Jahr stand das Haus in der Berlichingenstraße 12 in Moabit leer. Was damit geschehen sollte, war unklar. An Samstag haben es Aktivist*innen besetzt. Doch schon wieder räumte die Berliner Polizei umgehend.