Redaktionsübersicht

Johanna Treblin

Johanna Treblin hat Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert. Von Februar 2015 bis Oktober 2018 Ressort Berlin/Brandenburg, seit November 2018 Redakteurin im Feuilleton, zuständig für Reportagen und Portraits. Schwerpunkte: Flucht, Asyl, Soziales.

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Aktuelle Beiträge von Johanna Treblin

Die Baubranche ist ein Wirtschaftszweig, in dem viele Migranten arbeiten. Oft sind es sogenannte entsandte Beschäftigte. Laut EU-Richtlinie sollen diese Menschen künftig so vergütet werden wie inländische Beschäftigte.

Gleicher Lohn? Doch nicht

Künftig soll in der EU gelten: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort. So sieht es die neue EU-Entsenderichtlinie vor. Doch ein Gesetzentwurf, der diese Richtlinie in nationales Recht umsetzen soll, ist nach Ansicht von Kritikerinnen eine Mogelpackung.

Ob mindestens der Mindestlohn auch wirklich gezahlt wird, wird leider zu selten kontrolliert.

Mindestlohn wird wenig effektiv kontrolliert

Seit dem Jahr 2015 gibt es in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn. Doch fehlen dem Zoll Personal und Mittel, um die Einhaltung der Lohnuntergrenze effektiv zu kontrollieren.

Gruppen-Selfie mit Politiker: Schüler und Schülerinnen der Gutenbergschule in Darmstadt wollen unbedingt auf ein Foto mit Bijan Kaffenberger.

Youtuber, Influencer, Parlamentarier

Bijan Kaffenberger macht Selfies mit Schülern, kauft Punsch bei Kita-Erzieherinnen, scherzt mit Kollegen anderer Parteien. Derweil zuckt sein Finger, biegt sich sein Oberkörper. Der hessische SPD-Politiker ist der einzige Landtagsabgeordnete mit Tourette.

Das Zentrum für politische Schönheit mahnt mit einer Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus: Die Union dürfe nicht mit Faschisten paktieren.

Warnung an die Union: Keine Koalition mit Faschisten

Nach dem AfD-Parteitag haben Aktionskünstler des Zentrums für politische Schönheit vor dem Reichstag eine »Gedenk- und Widerstandsstätte« errichtet. Sie soll an die historische Schuld von Konservativen erinnern, die sich mit den Nazis einließen.

Asche für die Union

Mit seinem Mahnmal vor dem Reichstag richtet sich das Zentrum für politische Schönheit vor allem an die CDU. Warum? Es sei der Konservatismus gewesen, der den Nationalsozialisten den Weg bereitete. Heute dürfe die CDU nicht den gleichen Fehler begehen. Es ist also folge...

»Wir töten dich!«

David Janzen wird von Rechtsextremen bedroht. Die NPD Hannover rief sogar zu einer Demonstration gegen ihn und weitere Journalisten auf. Der Fotojournalist ließ sich nicht einschüchtern und dokumentierte auch diese Demonstration.

Sie sind die VVN-BdA

Sechs Menschen haben uns erzählt, warum sie Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sind.

7500 für die Pressefreiheit

Die Polizei hatte versucht, den NPD-Aufmarsch in Hannover zu verbieten. Am Ende durften die Neonazis marschieren und gegen die Pressefreiheit wettern. Tausende Menschen stellten aber klar, wie wichtige freie Berichterstattung ist.

Wem gehört berlin.de?

Die neuen Besitzer der »Berliner Zeitung« haben auch einen Anteil am Stadtportal berlin.de erworben. Silke und Holger Friedrich wollen das Portal modernisieren. Der Senat sieht die Ideen kritisch.

Was sie wollen, weiß man nicht

Das Ehepaar Friedrich, das sich die »Berliner Zeitung« gekauft hat, hat dort ein Editorial in XXL veröffentlicht. Nicht alles, was da drin steht, ist per se falsch. Nur leider bis zur Unverständlichkeit geraunt.

Maueröffnung am Grenzübergang Invalidenstraße - Jörn Konrad und sein Trabbi.

Schnurstracks zu Burger King

Mit Stempel, Sekt und einem Stadtplan wurde Jörn Konrad am 9. November 1989 in Westberlin begrüßt. Er war einer der ersten, die nach der legendären Pressekonferenz von Günther Schabowskie mit dem Trabi über die Grenze fuhren. Sein Ziel: Burger King am Ku‘damm.

Wie es so ist, mit einem linken Ministerpräsidenten?

Die CDU hat 24 Jahre lang regiert, bis 2014, seitdem konnten die Thüringer nun fünf Jahre lang herausfinden, wie es so ist, mit einem linken Ministerpräsidenten. Wir haben unterschiedliche Menschen nach ihrer Bilanz von Rot-Rot-Grün gefragt.

Betrug am Bau

Dass Bauarbeiter nicht bezahlt werden, zu wenig Geld bekommen oder in illegalisierte Arbeitsverhältnisse gedrängt werden, ist ein gängiges Phänomen auf deutschen Baustellen. Oft trifft es Ausländer, die wegen mangelnder Sprach- und Rechtskenntnisse leichter auszubeuten sind.

Enttäuschung nach der Urteilsverkündung vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt.

Ein Investor haftet nicht

Das Ende eines langes Weges: Fünf Jahre, nachdem zwei rumänische Arbeiter auf der Baustelle eines Berliner Shoppingcenters um ihren Lohn geprellt wurden, wies das Bundesarbeitsgericht ihre Klagen gegen den Investor ab.

Gesetz nachbessern

Die Chancen standen nicht schlecht: Das Gesetz erlaubt, auch Bauherren für ausbleibende Löhne, die Subunternehmen hätten zahlen sollen, haftbar zu machen. Doch das Bundesarbeitsgericht, das am Mittwoch die Klage von zwei rumänischen Bauarbeitern verhandelte, die 2014 au...

Vor dem Bundesarbeitsgericht

»Ich will, dass der Boss sich entschuldigt«

Am 16. Oktober ist es so weit: Ovidiu Mindrila, Bauarbeiter aus Rumänien, klagt gegen den Investor der Mall of Berlin. Weil er vor fünf Jahren auf der Baustelle arbeitete, die Subunternehmen ihn aber nicht bezahlten. Mindrila will sein Geld - und Gerechtigkeit.

Eine Frage der Haftung

Das Baugewerbe ist durch Subunternehmerketten geprägt. An oberster Stelle steht in der Regel der Bauherr oder Investor: Das ist die Firma, die das Bauvorhaben finanziert. Im Falle der Mall of Berlin war das die HGHI Leipziger Platz GmbH & Co. KG. Die Abkürzung HGHI ...

Wut am Bau

Daniel Neagu wurde um seinen Lohn geprellt. Um seinen, und den von fünf seiner Kollegen. Die glaubten ihm nicht, drohten ihm. Neagu bekam Angst, ging zur Polizei, wurde weggeschickt. Dann stieg er wieder auf den Bagger. Heute sitzt er im Gefängnis. Wir haben ihn dort besucht.

Der mit den Häftlingen duscht

Der Skandal um Claas Relotius hat das Leben von Juan Moreno verändert und den »Spiegel« erschüttert. In seinem Buch »Tausend Zeilen Lüge«, das das »System Relotius« entlarvt, bedient sich Moreno aber selbst der Methoden, die er eigentlich kritisiert.

Das queere Schöneberg

Es begann mit einem Kuss – dem längsten schwulen Filmkuss im deutschen Kino: Nach der Aufführung von Rosa von Praunheims »Nicht der Homosexuelle ist pervers« entstand 1971 die Berliner Schwulenbewegung. Eine Comicreportage über Orte queeren Lebens.