Redaktionsübersicht

Johanna Treblin

Johanna Treblin hat Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert. Von Februar 2015 bis Oktober 2018 Ressort Berlin/Brandenburg, seit November 2018 Redakteurin im Feuilleton, zuständig für Reportagen und Portraits. Schwerpunkte: Flucht, Asyl, Soziales.

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Aktuelle Beiträge von Johanna Treblin

Comic: Die Schwulenbewegung in Berlin

Das queere Schöneberg

Es begann mit einem Kuss – dem längsten schwulen Filmkuss im deutschen Kino: Nach der Aufführung von Rosa von Praunheims »Nicht der Homosexuelle ist pervers« entstand 1971 die Berliner Schwulenbewegung. Eine Comicreportage über Orte queeren Lebens.

Das Dorf der Verlorenen

Fairbourne soll «stillgelegt» werden. Der Meeresspiegel steigt, und in den nächsten 30 bis 40 Jahren könnte der Ort regelmäßig überflutet werden. Die Bewohner des Badeorts an der walisischen Küste sollen ihr Dorf verlassen.

»Für mich ist Schluss mit Gequatsche«

Birgit Huber verdiente ihr Geld zunächst mit Putzen, dann als Krankenschwester. Heute leitet sie eine Klinik. Seit Kurzem geht sie wieder demonstrieren – weil Klima, Wohnungsnot und der Hass auf Flüchtlinge zu große Themen sind, um sie zu ignorieren.

Spiel und Ernsthaftigkeit am Theater

»Irgendwann bin ich jeden Morgen mit Magenkrämpfen ins Theater gegangen.« Eine afrodeutsche Schauspielerin am Berliner Theater an der Parkaue sah sich fast täglich rassistischen Witzen ausgesetzt. Der Vorfall wurde nie richtig aufgearbeitet, kritisieren Mitarbeiter*innen des Theaters.

Am Beispiel der Papaya

Absaugmethode anschaulich gemacht: An Papayas üben Studierende der Medizin, wie man Schwangerschaftsabbrüche durchführt. Mit ihren selbstorganisierten Workshops wollen die Medical Students for Choice Berlin den Lehrplan der Charité ergänzen.

»Für mich ist alles Literatur!«

Florian Günther ordert noch eine Brause. Später gesteht er, dass Wodka-Lemon im Glas ist. Es ist morgens um 10 Uhr, wir treffen uns in seinem »Büro«, dem »Eberty Treff« in Friedrichshain, eine 24-Stunden-Kneipe. Hier produziert Günther seine lesbare Literaturzeitschrift, den »DreckSack«.

»Uns drohen 20 Jahre Knast«

Mithilfe zur illegalen Einwanderung wird in Italien hart bestraft. Auch Seenotretter sollen so kriminalisiert werden. Hendrik Simon ist einer der »Iuventa10«, gegen die seit einem Jahr ermittelt wird. Anklage wurde noch nicht erhoben.

Verdrängt, verschwiegen

Ein spießbürgerlicher Vorort im London der 50er Jahre. Ein Tennisclub, in den nur aufgenommen wird, wer sich höflich und rücksichtsvoll gibt und bloß nicht zu sehr gewinnen möchte. Es ist die Idee seiner Mutter, dass der 19-jährige Student Paul in den Tennisclub eintrit...

»Ohne uns kann hier niemand arbeiten«

Wer ins Berliner Abgeordnetenhaus hineingeht, kommt an ihnen nicht vorbei: den Mitarbeitern vom Ordnungsdienst. Martina Alter ist am längsten dabei: seit 19 Jahren. Ein Gespräch über Arbeitszeiten, Taschenmesser und die Namen der Abgeordneten.

Berlin kann Eigenbedarf begrenzen

Berlin könnte bald einen Mietendeckel einführen. Mietrechtsanwalt Henrik Solf denkt noch einen Schritt weiter. Er meint: Die Bundesländer könnten auch den Eigenbedarf einschränken. »Der Mietendeckel muss der Anfang sein und nicht das Ende.«

»Mütter müssten auf die Straße gehen«

Die Politik hat es seit Jahren verschlafen, ausreichend Hebammen auszubilden, erklärt die freiberufliche Hebamme Lene Hoffmann im Interview. Die Leidtragenden seien vor allem die schwangeren Frauen

»Es passierte einfach so«

In der »taz« gibt es neuerdings eine Quote für die Kommentare. Die wurden mehrheitlich von Männern geschrieben. Nun hat sich das Verhältnis umgekehrt - ein Gespräch mit der Ressortleiterin Johanna Roth.

Erfolg für uns alle

Die Klage von Jan Böhmermann gegen Angela Merkel und ihre Bewertung des Schmähgedichtes des TV-Satirikers über den türkischen Präsidenten ist abgewiesen worden. Trotzdem ist das ein Erfolg für die Kunstfreiheit in Deutschland.

Imagerin

Es ist Mittwoch, der 10. April 2019. Zum ersten Mal überhaupt wird das Bild eines Schwarzen Lochs öffentlich gezeigt. Katie Bouman, heute 29 Jahre alt, hat mehrere Jahre darauf hingearbeitet. Bouman ist Informatikerin.

Vorne rein, hinten raus

Berlin-Zehlendorf. Stephan Mann zieht eine Atemschutzmaske über den Kopf, schwingt seine Beine über den Rand eines Abwasserschachts und steigt hinab. Dort ist kein riesiges Gewölbe, sondern nur ein fußballgroßes Rohr. Ein Besuch in der Kanalisation.

Chaos mit System

Es ist Halbzeit für die Bezirksparlamente in Berlin. Seit zweieinhalb Jahren sitzt die AfD nicht nur im Abgeordnetenhaus, sondern auch in allen zwölf BVVen. In Neukölln vermittelt sie den Eindruck einer Chaostruppe.

Hasen, Bären und ein Mord

Eine Frau um die 30, die letzten Wochen vor der Amtseinführung von Donald Trump; Männer, die zu viel reden (aka Mansplaining); Hasen und Bären, ein Berg und eine Wüste. Klingt nach Stichworten für einen Kurs im kreativen Schreiben? Das könnte es sein. Oder aber der neue...