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Johanna Treblin

Johanna Treblin hat Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert. Von Februar 2015 bis Oktober 2018 Ressort Berlin/Brandenburg, seit November 2018 Redakteurin im Feuilleton, zuständig für Reportagen und Portraits. Schwerpunkte: Flucht, Asyl, Soziales.

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Aktuelle Beiträge von Johanna Treblin

Gerichtssaal des Oberlandesgerichts zu Beginn einer weiteren Verhandlung im Prozess im Fall des Mordes an W. Lübcke

Ein Satz, eine Leerstelle

Im Mordfall Walter Lübcke droht dem Hauptangeklagten Stephan Ernst eine lebenslange Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung. Der Mitangeklagte Markus H. könnte auf freiem Fuß bleiben.

Korrektur als Zeichen der Stärke

Der Anwalt der Familie von Walter Lübcke bewertet den Fall anders als die Bundesanwaltschaft. Der Mitangeklagte Markus H. solle wegen Mittäterschaft beim Mord und nicht nur wegen Beihilfe verurteilt werden.

20 Prozent mehr Pakete, 2,5 Prozent mehr Personal.

Eine wunderbare Katastrophe

Rund 14.000 neue Mitarbeiter vermeldete DHL im Jahr 2020. Doch zum Jahresende gab es etwa 20 Prozent mehr Sendungen, aber nur 2,5 Prozent mehr Personal. Statt 120 bis 130 Paketen pro Tag stellten Paketboten im Dezember bis zu 200 Sendungen zu. Ohne Überstunden war das nicht zu machen.

Nijeer Parks

Systemfehler

Zum dritten Mal ist in den USA ein Schwarzer Mann festgenommen worden, nachdem eine Gesichtserkennungssoftware ihn fälschlicherweise als Täter identifiziert hatte. Nijeer Parks verklagt nun die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Stadt Woodbridge.

Joe Biden, gewählter Präsident der USA

Eine Überraschung, die keine war

Beschäftigte in der Fleischindustrie werden besser vor Ausbeutung geschützt. Ab Januar sind Werkverträge in den Betrieben weitgehend verboten. Damit werden die Machtverhältnisse zwischen Konzernen und Beschäftigten zumindest ein wenig verrückt.

Kein Schlussstrich

Fünf Angeklagte, 74 Anwälte, 95 Nebenkläger und 541 Zeugen. 65 Millionen Euro hat der fünf Jahre währende Gerichtsprozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte gekostet. NSU-Watch hat nun eine Analyse zum Gerichtsprozess vorgelegt.

Lübcke-Mörder »schuldfähig«

Der Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten verzögert sich. Der Senat hat aber schon deutlich gemacht, wie er urteilen will: Markus H. soll sich nur wegen Waffenbesitz verantworten.

Nicht mal mehr Applaus

Wenn sich der Pandemie etwas Positives abgewinnen lässt, dann das: Die Folgen Pflegenotstands und der schlechten Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte werden für alle sichtbar. Nur geändert hat sich bisher wenig.

Trump, Fox und die Befehlsverweigerung

Doch der vermutlich antidemokratischste Präsident der US-Historie verliert Briefwahlstimme um Briefwahlstimme an seinen Herausforderer Joe Biden. Doch Trump gibt immer noch nicht auf und klagt vor Gerichten in Georgia, Michigan, Nevada und Pennsylvania wegen angeblichen Wahlbetrugs. Er hat keine Beweise – und wird deshalb auch scheitern.

Lübcke-Prozess: Urteil für 1. Dezember erwartet

Im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und den versuchten Mord an Ahmed I. könnte am 1. Dezember das Urteil fallen. Vorausgesetzt, dass die Beweisaufnahme und die Vernehmung der noch ausstehenden Zeugen und Sachverständigen planmäßig abgeschlossen werden.

Plötzliche Amnesie

Das Oberlandesgericht in Frankfurt am Main geht davon aus, im Dezember ein Urteil im Lübcke-Mordprozess zu sprechen. Dabei ist man der Wahrheit bisher kaum näher gekommen. Der Hauptangeklagte und einige Zeugen haben zu oft gelogen.

Die Revolution muss warten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will das »Gesetz zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität« nicht unterschreiben. Er hat verfassungsrechtliche Bedenken. Nun sollen einige Passagen geändert werden.

Von der Wahrheit weit entfernt

Ein Ex-Kollege des Hauptbeschuldigten im Prozess im Mordfall Lübcke wurde wegen illegalen Waffenbesitzes angeklagt. Obwohl bei ihm auch Nazi-Devotionalien gefunden wurden, behauptete er wie ein weiterer Zeuge, unpolitisch zu sein.

Lübcke-Prozess: Markus H. vor Haftentlassung?

Markus H. ist der psychischen Beihilfe am Mord des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke angeklagt. Nach einer Aussage seiner ehemalige Lebensgefährtin vor Gericht könnte er allerdings demnächst aus der Untersuchungshaft entlassen werden.

Walter Lübcke ist tot – viele Finger waren am Abzug

Für den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke stehen nur Stephan Ernst und Markus H. vor Gericht. Antifaschisten weisen jedoch daraufhin, dass ein ganzes Netzwerk hinter den beiden Angeklagten steht. »nd« hat nachgeforscht und zeigt die wichtigsten Personen.

Forschen nach dem Netzwerk

In der Befragung des Hauptangeklagten Stephan Ernst taucht immer wieder der Name Alexander S. auf. Gemeinsam mit Ernst und Markus H. sei dieser auf mehreren rechten Demonstrationen gewesen.

»Eine Beantwortung muss unterbleiben«

Seit dem Geständnis vom Lübcke-Mörder könnte der Blick des Gerichts auf ein Netzwerk geweitet worden sein. Wer gehörte zum rechten Umfeld vom mutmaßlichen Lübcke-Mörder? Auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion gibt die Bundesregierung wenig preis.

67 Tatverdächtige für Hasskommentare

Drei Gerichtsverhandlungen, viele Durchsuchungen, Beschlagnahmungen von Computern und ein paar eingestellte Verfahren: 20 Staatsanwaltschaften sind mit Hassposts gegen Lübcke befasst.

Wahlpflichtverteidiger, der vierte

Erst ein Nazi-Anwalt, dann ein Verteidiger aus der gemäßigteren rechten Ecke, schließlich ein neutral wirkendes Anwaltsteam. Stephan Ernst, mutmaßlicher Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, hat seinen zweiten Anwalt gefeuert.