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Nicolas Šustr

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr, Jahrgang 1976, hat an der Uni Potsdam kurz Linguistik und Geschichte studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitete er journalistisch unter anderem für die Stadtzeitung scheinschlag und die Nachrichtenagentur ddp, die beide schon lange nicht mehr existieren. Immerhin die zitty gibt es noch, für die er auch viele Jahre arbeitete. Seit 2005 betreibt er mit einem Kompagnon eine Kneipe.

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Aktuelle Beiträge von Nicolas Šustr

Die Investorenbucht ist erstmal aufgeschoben

Am 18. Oktober hätte das Lichtenberger Bezirksparlament den B-Plan Ostkreuz beschließen sollen. Doch der Widerstand im Bezirk war zu groß. Zumindest mehr Sozialwohnungen lautet nun das Ziel.

Karl Marx hätte sich bestätigt gefühlt

Möglicherweise legal, aber nicht legitim

Der Mieterbeirat der Zuckerbäckerbauten an der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain hat erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Kaufverträge mit der Deutsche Wohnen. Die Mieter wollen kämpfen.

Rechtsanwälte für das Land

Wieder bangen Mieter, weil ihre Häuser verkauft worden sind. Mal wieder an die Deutsche Wohnen. Und natürlich gehörten auch die 700 Wohnungen an der Karl-Marx-Allee in Berlin-Friedrichshain einst der öffentlichen Hand. In den fünfziger Jahren wurden sie sogar von der DD...

Zur Fußball-WM 2006 gehörte noch das Logo der Bankgesellschaft Berlin zur Skyline am Alex.

Landesbank weg, Geld geblieben

Der Skandal um die Landesbank Berlin 2001 kostete nicht nur Eberhard Diepgen das Amt. Der Landeshaushalt ist unter dem Strich jedoch glimpflich davongekommen, sagt der Senat.

Unklare Zuständigkeiten sind nur eines der Probleme der Verkehrslenkung Berlin (VLB).

Ende eines Irrwegs

Binnen Jahresfrist soll die Verkehrslenkung als eigenständige Behörde verschwinden. Zu verbrannt ist der Name und zu kompliziert sind die Zuständigkeiten.

Separate Ampelphasen für Fußgänger

Laut Berliner Unfallstatistik 2017 wurden 488 Mal Fußgänger angefahren, als sie Grün hatten. Bei Rot kreuzende Fußgänger verursachten nur 189 Unfälle.

Mit Privatinitiative Spekulation ausbremsen

Eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik braucht auch Privatinitiative, sind Aktivisten überzeugt. Sie wollen möglichst viel Flächen dem renditegetriebenen Immobilienmarkt dauerhaft entziehen.

Boden ohne Markt

Seit fast 800 Jahren gibt es die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist in Berlin-Spandau. Zunächst als Unterkunft für Pilger gedacht wandelte sie sich zur Armenfürsorge um heute schließlich ein Seniorenwohnheim zu sein. Durch die Jahrhunderte blieb jedoch die soziale Aus...

Weg frei für Ausschreibung der S-Bahn

Das Verfahren für die Vergabe des Betriebs auf den Teilnetzen Stadtbahn und Nord-Süd der S-Bahn kann beginnen. Bis zu 3,2 Milliarden Euro sollen allein für den Kauf der Züge fließen.

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Enteignen statt wegkaufen

Dank Investoren und unsozialer Bundepolitik können Miet-Aktivisten mit Zulauf rechnen. Der neueste Clou: 700 Wohnungen in der Karl-Marx-Allee hat sich der private Wohnkonzern »Deutsche Wohnen« geschnappt.

Block C Nord der Karl-Marx-Allee

Hoffnungsschimmer Vorkaufsrecht

An der Karl-Marx-Allee feiert der Immobilienkapitalismus fröhliche Urständ. Friedrichshain-Kreuzberg hofft, mindestens einen Block nach 25 Jahren rekommunalisieren zu können. Vielleicht geht noch mehr.

Der Bahnhof Siemensstadt liegt seit 1980 im Dornröschenschlaf.

Wachküssen wird teuer

Seit Langem wird über eine Wiederinbetriebnahme der 1980 stillgelegten S-Bahnstrecke nach Gartenfeld diskutiert. Die Pläne für einen neuen Siemens-Campus geben dem Vorhaben neuen Schub.

Nach Plänen des VCD könnte die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn bis Hoppegarten führen.

Oder-Spree soll mehr Straßenbahn wagen

Die Zukunft der Woltersdorfer Straßenbahn ist ungewiss. Doch statt Einstellung oder Weiterbetrieb als Nostalgiebahn fordern ökologisch orientierte Verkehrsexperten einen deutlichen Ausbau.

Die behauptete Liebe spüren BVG-Beschäftigte nicht immer.

Straßenbahn am Limit

Die Berliner Verkehrsbetriebe verschleiern konsequent den Fahrermangel bei der Straßenbahn. Das sagt Detlef Siepelt. Er hat Kenntnis von der Materie, schließlich erstellte er 23 Jahre lang die Dienstpläne.

S-Bahn soll auf Vorkriegszustand kommen

Rund 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sollen auf der Berliner S-Bahn wieder so viele Züge fahren können wie davor. Rund 160 Millionen Euro müssen allein in die Stromversorgung fließen.

Der direkte Zugang zur Brücke ist noch nicht fertig.

Städtebauliches Verbrechen Nummer 69

Mit der East Side Mall ist ein weiterer Baustein des Retortenviertels zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße fertig. Der Nutzen von Einkaufszentren ist jedoch umstritten.

Mieter Marc Multhaupt und Carl Seleborg wollen sich nicht verdrängen lassen.

Neuer Angriff auf Vorkaufsrecht

Die Ausübung von Vorkaufsrechten in den Bezirken hat schon so manchen Plan von Investoren durchkreuzt. Doch Immobilienanwälte suchen immer neue Schlupflöcher, um ans Betongold zu kommen.

Eine Stimme zu haben heißt nicht, dass sich schnell etwas ändert

»Unhaltbare Hygienezustände« in der Justizvollzugsanstalt Tegel sind der Aufmacherartikel der Jubiläumsausgabe des »lichtblicks«, der Gefangenenzeitschrift der Inhaftierten. Nicht zum ersten Mal thematisieren die Redakteure des Blattes den ihrer Meinung nach dilettantis...

Am 9. Dezember soll an der Warschauer Straße der zweite Bahnsteig in Betrieb gehen.

Ostkreuz mit allen Gleisen

Vor der Verbesserung kommt die Qual. In Vorbereitung der Voll-Inbetriebnahme des Ostkreuzes wird ab Freitag die S-Bahn im Ostteil der Hauptstadt großflächig durch Busse ersetzt werden.