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Nicolas Šustr

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr, Jahrgang 1976, hat an der Uni Potsdam kurz Linguistik und Geschichte studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitete er journalistisch unter anderem für die Stadtzeitung scheinschlag und die Nachrichtenagentur ddp, die beide schon lange nicht mehr existieren. Immerhin die zitty gibt es noch, für die er auch viele Jahre arbeitete. Seit 2005 betreibt er mit einem Kompagnon eine Kneipe.

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Aktuelle Beiträge von Nicolas Šustr

Deutsche Wohnen in der Immobilienblase

Rund 1,9 Milliarden Euro Bilanzüberschuss hat die Deutsche Wohnen im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielt. Der Löwenanteil entfällt wie immer auf die Höherbewertung des Wohnungsbestandes.

DGB: Politik muss Mieten begrenzen

Der Mietenwahnsinn beschäftigt auch die Gewerkschaften. Immer mehr Mitglieder sorgen sich, ob sie ihre Wohnung halten können. Umzüge sind fast schon zur Utopie geworden.

Die SPD bleibt kurzsichtig

In der Mietenfrage bleibt die SPD-Führung, wie so oft, auf halbem Wege stehen. »Wenigstens eine Regierungspartei, finde ich, muss auch für einen Interessenausgleich stehen«, erklärt der Regierende Bürgermeister und Landesvorsitzende der Partei, Michael Müller am Diensta...

Deutsche Wohnen räumt Fehler ein

Zum Teil sei jahrelang zu wenig investiert worden, räumt Deutsche-Wohnen-Chef Michael Zahn ein. Von wem, lässt er allerdings offen.

Senat mit Rechenfehler

Einfach refinanzierbar: Laut Aktivisten liegt die Untergrenze der Entschädigungen für die Berliner Wohnungen von Deutsche Wohnen bei 18 Milliarden Euro - laut der Rechenmethode des Berliner Senats. Der gibt einen anderen Wert an.

Baustellen weiter Gefahr für Radler

Auch eine Woche nachdem ein Radler sich an einer Baustelle in Alt-Friedrichsfelde bei einem Unfall schwer verletzte, attestieren Radaktivisten eine ungenügende Absicherung.

Reif für die Sozialisierung

Hohe Mietsteigerungen, kreative Steuervermeidung, finanzmarktgetriebenes Agieren - die privaten Wohnkonzerne gleichen sich in ihrer Taktik. Allein 2017 steigerten sie die Mieten um rund sechs Prozent.

SPD will Mietendeckel statt Vergesellschaftung

Nach der LINKEN bekennt sich nun auch die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus zum Enteignungs-Volksbegehren. Die Opposition malt zum wiederholten Male den Untergang Berlins an die Wand.

»Nicht mit unseren Mieten«

Eine »gemeinwohlorientierte Wende« statt »Lobbyarbeit für Deutsche Wohnen« des aus der Genossenschaftsbewegung hervorgegangenen Vermieterverbandes BBU fordern Mieter in einem Offenen Brief.

Private raus aus dem BBU

Gegründet wurde der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen 1897 als genossenschaftlicher Selbsthilfeverband. Die noch junge Bewegung, die ihren Mitgliedern guten Wohnraum zu erträglichen Preisen sichern wollte, musste sich gegen harte und oft unfaire Behan...

Streik gegen B-Plan Ostkreuz

Diesen Mittwochabend wollte der Bezirk Lichtenberg über den Bebauungsplan Ostkreuz informieren. Die Veranstaltung fällt wegen eines Streiks im Kino am Treptower Park aus.

Solche Schilder werden bald in Berlin zu sehen sein.

Freie Fahrt mit Anliegen

Fahrverbote, Tempo 30, flächendeckende Parkzonen. Für Autofahrer soll die Innenstadt deutlich ungemütlicher werden, um die Stickstoffdioxid-Grenzwerte einzuhalten.

Solch ein Zebrastsreifen kann ein ziemlicher Verwaltungsakt sein. Die Grünen wollen das ändern.

Bessere Verwaltung für alle

Bessere Integrationsmöglichkeiten für Migranten und eine funktionierende und moderne Verwaltung waren die Themen der Fraktionsklausur der Grünen.

Viele Fußgänger und Radler, dazu Straßenbahngleise und wenig Autos: So soll die Verkehrswende nach der Vorstellung von Berliner Studierenden auf der Neuköllner Sonnenallee aussehen.

Keine Verkehrswende ohne Tram

Das Berliner Straßenbahnnetz ist rund 195 Kilometer lang und damit das drittgrößte der Welt. Für 3,3 Milliarden Euro soll es bis 2035 um bis zu 90 Kilometer wachsen. Damit liegt die Hauptstadt im weltweiten Trend.

Mit dem Lichtdesign ist das Baukollegium zufrieden. Visualisierung: BIG Architects

Wenig Freude über Hochhaus

Maximal 75 Meter Höhe will der Stadtteilausschuss Friedrichshain dem geplanten Hochhaus an der Warschauer Brücke zugestehen. Die Aktivisten fordern eine Änderung des Bebauungsplans.

In den nächsten Tagen könnte den Berlinern der nächste BVG-Warnstreik ins Haus stehen.

Beschäftigte in Streiklaune

Der nächste Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) liegt in der Luft. Das Landesunternehmen und die Gewerkschaft ver.di geben sich gegenseitig die Schuld für zähe Verhandlungen.

Keine übervorsichtige Reform bei Share Deals

Über eine Million Wohnungen wechselten seit 2009 in Deutschland den Eigentümer, ohne dass Grunderwerbssteuer fällig wurde. Möglich machten das die sogenannten Share Deals.

Siemensstadt 2019: Blick von der Christophoruskirche über die Wohnhäuser am Lenther Steig zum 71 Meter hohen Siemensturm.

Heraus aus dem industriellen Sumpf

Die Siemens AG plant ein neues Stadtquartier auf untergenutzten Industrieflächen in Berlin-Spandau. Der Senat räumt dem Projekt große Priorität ein. Anwohner sorgen sich vor Verdrängung.

Ramona Pop will malaysische Schwulenfeinde nicht hofieren.

Notbremserin

Die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hat die Notbremse gezogen. Die 41-Jährige wird die derzeit laufende Reisemesse »Internationale Tourismusbörse Berlin« (ITB) nicht besuchen. Grund ist das diesjährige Partnerland der Messe, Malaysia. Denn Homosexualitä...