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Nicolas Šustr

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr, Jahrgang 1976, hat an der Uni Potsdam kurz Linguistik und Geschichte studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitete er journalistisch unter anderem für die Stadtzeitung scheinschlag und die Nachrichtenagentur ddp, die beide schon lange nicht mehr existieren. Immerhin die zitty gibt es noch, für die er auch viele Jahre arbeitete. Seit 2005 betreibt er mit einem Kompagnon eine Kneipe.

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Aktuelle Beiträge von Nicolas Šustr

Baukräne am Friedrichshainer Spreeufer

Bevölkerung kaum gewachsen

Der Neubau brummt, der Zuzug sinkt, der Mietendeckel soll kommen. Wird sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Berlin nun entspannen? Zumindest besteht die Möglichkeit.

Auf der Linie 204 fahren keine E-Busse mehr.

Keine E-Busse mehr auf der Linie 204

Stilles Ende eines Pilotprojekts bei den Berliner Verkehrsbetrieben. Wegen hoher anstehender Investitionen lässt das Unternehmen wieder Dieselbusse auf einer einstigen E-Linie fahren.

Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

BVG braucht neue Chefin

Nach neun Jahren hinterlässt die scheidende Chefin der BVG, Sigrid Nikutta, ein Unternehmen, das in vielen Bereichen wegen jahrelanger Unterfinanzierung die nötigen Leistungen nicht vollständig erbringen kann. Es sind gewaltige Herausforderungen zu lösen.

Im Härtetest in Wien: Die neuen Züge für die Ringbahn

Der Wettbewerb kann starten

Während bei den S-Bahnlinien der Ringbahn bereits die ersten neuen Züge für den Betrieb ab 2021 ihre Tests durchlaufen, müssen für das restliche Netz noch die künftigen Betreiber gefunden werden.

SPD polarisiert mit U-Bahn-Wünschen

Die Berliner SPD will neben der Straßenbahn auch die U-Bahn ausbauen, obwohl dies im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag nicht vereinbart ist. Auch Experten sind zurückhaltend.

Bunte Kreuzberger Mischung in Gefahr: Eingang zum Gewerbehof Lausitzer Straße 41, der verkauft werden soll.

Tækker will richtig Kasse machen

Verdrängungsgefahr für Berliner Gewerbetreibende: Die Häuser, in denen sie arbeiten, stehen für viel Geld zum Verkauf. Die Lause will maximal die Hälfte des verlangten Preises zahlen.

Wahnsinn auch bei Ladenmieten

Längst betrifft der Immobilienwahnsinn nicht mehr nur Wohnungsmieter, sondern auch jene, die auf Gewerberäume angewiesen sind. Einer der aktuellsten Fälle ist der Kreuzberger Kinderladen »Trau dich« in der Eisenbahnstraße 13, der nach 25 Jahren vor dem Aus steht. 22 Kin...

Zwischen den Bestandsbauten (schwarz) müssen viele Gebäude eingepasst werden.

Städtebau im Bürgertest

Wohnen, Gewerbe, Verwaltung und soziale Infrastruktur. Das Dragoner-Areal soll zum urbanen Modellquartier werden, auch was die Kooperation zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft betrifft.

Das 1929 fertiggestellte ursprüngliche Karstadt-Gebäude war ein wahrer Koloss.

Signa hält an Kaufhausabriss fest

Die Immobilienprojekte der Signa-Holding stoßen auf Widerstand in Berlin. Der Milliardär René Benko, der aus Tirol stammende Gründer des Konzerns, kündigt an, hartnäckig zu bleiben.

Immobilien-Unternehmer René Benko

Keine Macht dem Kapital

Es ist ein denkwürdiger Moment beim wirtschaftspolitischen Frühstück der Industrie- und Handelskammer, als deren Hauptgeschäftsführer Jan Eder der LINKE-Abgeordneten Gaby Gottwald unter Applaus mit der Begründung ins Wort fällt, sie möge politische Statements lieber im ...

Norbert Bogedein ist seit 2012 Vorsitzender des Mieterbeirats der Karl-Marx-Allee. Bereits seit dem Jahr 2000 gehört er dem Gremium an. Bevor der 68-Jährige in den Ruhestand ging, war er Generalvertreter einer Versicherung.

Endlich Mieter der Landeseigenen

Norbert Bogedein ist seit 2012 Vorsitzender des Mieterbeirats der Karl-Marx-Allee. Mit nd sprach er über die nun abgeschlossene Rekommunalisierung eines Teils der 1993 privatisierten Bauten.

Gewobag-Vorständin Snezana Michaelis (Mitte) umgeben von Mieterräten und -beiräten.

Beteiligung auf Augenhöhe

Sie finden nicht immer Gehör und die Nachwuchssuche gestaltet sich mitunter schwierig. Mieterbeiräte und Mieterräte der Wohnungsbaugesellschaften fordern verbindliche Regelungen für die Beteiligung.

Herzchenalarm: Sigrid Nikutta könnte bald DB-Cargo-Chefin sein.

Herzchen statt Konzepte

In Berlin wird schon gescherzt. »Das allerletzte, was die DB Cargo gebrauchen kann, sind Cargo-Herzchen-Aufkleber, Grinse-Fotos und Lokführer-Meisterschaften mit Günni-Güterzug«, schreibt ein User in einem Internetforum zum Berliner Nahverkehr. Anlass sind die Meldungen...

Aktivisten und freiwillige Helferinnen der Initiative

Sozialisierung bleibt populär

Der Mietendeckel nimmt der Debatte um die Sozialisierung der Bestände großer Wohnungskonzerne in Berlin nicht den Schwung. Das zeigt eine neue repräsentative Umfrage.

Es gibt Streit um die Parkstadt Karlshorst.

Streit um Sozialwohnungen in Lichtenberg

Bei dem Projekt Parkstadt geht es um den Bau von knapp 1150 Wohnungen sowie einer Grundschule und einer Kita. Mit harten Bandagen kämpfen LINKE und SPD in Berlin-Lichtenberg um die Frage, wer das Richtige für die Mieter tut.

Ein Teilnehmer der Demonstration der Gewerkschaften zum Tag der Arbeit trägt eine Weste mit der Aufschrift

Initiative will Volksbegehren vorantreiben

Nach dem ablehnenden Beschluss der SPD zur Vergesellschaftung von großen Wohnungskonzernen wollen die Initiative und die LINKE weiter Unterschriften sammeln. Für die Initiative »Deutsche Wohnen & Co enteignen« ist dennoch klar: »Wir machen weiter!«

Die neue Berliner S-Bahn in der Klimakammer.

Folterkammer für Eisenbahnen

Temperaturen von minus 25 bis plus 45 Grad, Starkregen, nasser und trockener Schnee, eine dicke Vereisung und glühende Sonne. Ein neuer Zug der Berliner S-Bahn wird derzeit getestet: im größten Klima-Windkanal für Eisenbahnen der Welt.

Nur die Sozialisierung von Wohnungsbeständen schützt Bevölkerung dauerhaft vor Verdrängung, glaubt nicht nur die Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen.

Mit dem Schwert an die Wurzel

Der Berliner Mietendeckel ist ein Erfolg harter Verhandlungen von SPD, LINKE und Grünen. Bei der Haltung zu Enteignungen steht so eine Einigung noch aus. Die Sozialdemokraten befinden beim ihrem Landesparteitag dieses Wochenende darüber.

Nach der Sanierung der Oberbaumbrücke haben Autos weniger Platz.

»Beschleunigt, aber bedacht«

»Es ist keine Veränderung zu spüren«, heißt es immer öfter in Berlin zur Verkehrswende nach fast drei Jahren Rot-Rot-Grün. Der Senat hat seinen zeitlichen Zielhorizont dafür offenbar auch angepasst.

Andere reden, Berlin liefert

Fünf Jahre Atempause sollen Berliner Mieter laut Willen der Rot-Rot-Grünen Koalition bekommen. Mit dem Mietendeckel soll Immobilienspekulation eingedämmt werden.