Redaktionsübersicht

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr, Jahrgang 1976, hat an der Uni Potsdam kurz Linguistik und Geschichte studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitete er journalistisch unter anderem für die Stadtzeitung scheinschlag und die Nachrichtenagentur ddp, die beide schon lange nicht mehr existieren. Immerhin die zitty gibt es noch, für die er auch viele Jahre arbeitete. Seit 2005 betreibt er mit einem Kompagnon eine Kneipe.

Aktuelle Beiträge von Nicolas Šustr:
Homeoffice soll Büroflächen sparen

Berlins Verwaltung ist derzeit nur bedingt homeoffice-fähig. Doch so will die landeseigene BIM Immobilienmanagement GmbH in wenigen Jahren hunderttausende Quadratmeter Bürofläche einsparen.

Ein Foto mit Potenzial zum Symbolbild: Ein Radfahrer mit verletztem Bein und Maske schlängelt sich zu Beginn des ersten Lockdowns 2020 an einem Auto vorbei, welches den Radweg versperrt.
Verkehrswende verschleppt

Dreimal so viele Radfahrende starben 2020 im Berliner Verkehr wie im Jahr zuvor. Nur ein Beleg für den Fahrradclub ADFC, dass der Senat seine Versprechungen nicht ansatzweise erfüllt hat.

Nicht die Zukunft verbauen

Bauen ist eines der unbeachtetsten Klimaprobleme unserer Zeit: Es verursacht elf Prozent der deutschen CO2-Emissionen und sorgt für eine immer weitere Versiegelung des Bodens. Das scheint die Stadtentwicklungsverwaltung zu wenig zu beachten, kommentiert Nicolas Šustr.

Auflagen statt Kommunalisierung

Abwendungsvereinbarungen sind für die meisten Mieter nur ein schwacher Trost im Vergleich zur Ausübung von Vorkaufsrechten. Denn langfristigen Milieuschutz bieten sie in ihren Augen nicht.

Die Straßenbahn-Neubaustrecke auf dem Groß-Berliner Damm in Johannisthal wird erst nach der Wahl im Herbst fertig.
»Die jetzige Verkehrspolitik ist ÖPNV-feindlich«

»Die Politik muss aufpassen, dass nicht eine Rolle rückwärts bei der Verkehrswende wieder hin zum Auto kommt«, warnt Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband. Rot-Rot-Grün habe keine schnellen Verbesserungen bei Bahnen und Bussen hinbekommen, stattdessen sind sie in den letzten Jahren noch langsamer geworden.

Wedding wird Wertanlage

»Einer der unkompliziertesten Partner in der Immobilienbranche« will die Mähren AG sein. Doch Mieterinnen und Mieter aus dem Wedding fürchten, dass mit dem neuen Vermieter der Ärger erst anfängt und sie aus ihren Wohnungen verdrängt werden.

Unterstützer der Initiative «Deutsche Wohnen & Co enteignen» sammeln am Antonplatz Unterschriften für ein Volksbegehren, um große Immobilienkonzerne enteignen zu können.
CDU macht Angst vor Sozialisierung

Das Volksbegehren zur Vergemeinschaftung von Wohnungskonzernen hat das Etappenziel bei der Unterschriftensammlung übererfüllt. Die CDU ängstigt derweil Eigenheimbesitzer und Genossenschafter.

Der Ausbau der Solarenergie soll mit dem landeseigenen Stromnetz leichter werden.
Netzkauf für Energiewende

Die Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes ist fast perfekt. Um die Energiewende möglichst schnell voranzubringen, sollen Bürger sich beteiligen können. Wie genau, darüber muss die Politik noch entscheiden.

Pyrrhussieg gegen den Mietendeckel

Die CDU-Fraktion »unterstützt Hausbesitzer statt Hausbesetzer«, lässt sie per Postwurfsendung wissen. Eigentlich ist das herausgeschmissenes Geld, denn inzwischen dürfte sich herumgesprochen haben, dass die Partei in den letzten Jahren Millionen von der Immobilienlobby ...

Bettina Jarasch
Traumergebnis für die Spitzenkandidatin der Grünen

Die grüne Kandidatin für das Berliner Bürgermeisterinnenamt, Bettina Jarasch, genießt absoluten Rückhalt bei den Delegierten der Grünen. Der linke Parteiflügel kann sich beim Parteitag eine Mehrheit auf den vorderen Plätzen der Kandidierendeliste sichern.

Sozialmietenstreit um Linke-Wahlprogramm

Seit vier Jahren kann sich Rot-Rot-Grün in Berlin nicht auf eine Reform der Sozialmieten einigen. Mietenexperte Michael Nelken hat zu dem Punkt einen Änderungsantrag für das Linke-Wahlprogramm eingebracht. Die Initiative Mieterstadt.de hält den Vorstoß für falsch.

Co-Chef Thorsten Willenbrock während einer Solidaritäts-Kundgebung am Dienstag vor seiner Buchhandlung Kisch & Co
Kapital darf Kiez räumen lassen

Der Buchladen Kisch & Co ist ein Symbol für die zunehmende Verdrängung von Kleingewerbe geworden. Die Richter sehen politischen Handlungsbedarf, gaben einer Räumungsklage jedoch auf Basis der Rechtslage statt.

Gemeinwohlorientierung statt Starrummel bei der Stadtentwicklung wollen die Linke-Politikerinnen Katalin Gennburg und Isabelle Vandré
Kein Schaufenster für Stararchitekten

Eine Bauaustellung in Berlin und Brandenburg »wäre nur ein Ablenkungsmanöver von den Hausaufgaben, die im Bereich Stadtentwicklung in Land und Bezirken überfällig zu erledigen sind«,sagt die Berliner Linke-Stadtentwicklungspolitikerin Katalin Gennburg. Zusammen mit ihrer Brandenburger Kollegin Isabelle Vandré will sie die kooperative Stadtproduktion stärken.

Auch wenn es oft nicht so aussieht – Wasser wird in Berlin immer knapper.
Den Wassermangel verwalten

Nach drei Hitzesommern und Niederschlagsmangel hat die Berliner Politik erkannt, dass die Hauptstadt ein Wasserproblem hat. Naturschützer haben eine Untätigkeitsklage eingereicht.

Nach dem Mietendeckel-Urteil sind viele Mieter alarmiert.
Akuter Kündigungsalarm

Manche Berliner Vermieter wittern schon die Chance, unliebsame Mieter loszuwerden. Der Senat will Betroffenen das Geld für fällige Nachzahlungen zunächst vorstrecken.

SPD setzt beim Boden auf Private

Die SPD hat sich offenbar innerlich endgültig aus der rot-rot-grünen Koalition verabschiedet. Anders ist der Liegenschaftskongress der landeseigenen Berliner Immobilienmanagement GmbH nicht zu verstehen. Per Pressemitteilung hat der zuständige sozialdemokratische Finanz...

Gedeckelte Mieten - damit betrat Berlin juristisches Neuland.
Karlsruhe richtet über Mietendeckel

Mit dem Mietendeckelgesetz hat Berlin juristisches Neuland betreten. CDU und FPD zogen vor das Bundesverfassungsgericht. Über das wichtige sozialpolitische Projekt wird an diesem Donnerstag entschieden – ohne Anhörung.

Blick auf die Fassade eines Wohnhauses.
Sorge vor stadtbekanntem Verdränger

Mit der Fortis Group schaffte es Geschäftsmann Peyvand Jafari in die Schlagzeilen als Verdränger. Nun greift er nach einem Kreuzberger Haus.

Der Marktwert ist kein Maßstab für die Sozialisierung nach Artikel 15 Grundgesetz.
Enteignung unter Marktwert

Spekulativ aufgeblähte Marktwerte von Immobilien können nicht die Grundlage für Entschädigungen bei deren Sozialisierung sein. Das sieht nicht nur die Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen so, sondern auch Experten. Auch das Grundgesetz setzt das nicht voraus.