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Nicolas Šustr

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr, Jahrgang 1976, hat an der Uni Potsdam kurz Linguistik und Geschichte studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitete er journalistisch unter anderem für die Stadtzeitung scheinschlag und die Nachrichtenagentur ddp, die beide schon lange nicht mehr existieren. Immerhin die zitty gibt es noch, für die er auch viele Jahre arbeitete. Seit 2005 betreibt er mit einem Kompagnon eine Kneipe.

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Aktuelle Beiträge von Nicolas Šustr

Mehr Züge für die Ostbahn

Von einer zweigleisigen Strecke von Berlin-Ostkreuz nach Kostrzyn würden Pendler profitieren. Doch wer soll den Ausbau bezahlen?

Krankenschein für Illegalisierte

Seit Oktober gibt es die Clearingstelle für Menschen ohne Krankenversicherung. Der Zulauf ist rege. Im Februar könnte der anonyme Krankenschein kommen.

Ausgerechnet vor der ehemaligen GSW-Zentrale startete Michael Müller (l.) 2016 seinen Wahlkampf.

Milliarden für Deutsche Wohnen

Die Berliner Bestände der Deutsche Wohnen über Rückkauf zu kommunalisieren dürfte außerordentlich teuer werden. Der Konzern veranschlagt einen Marktwert von 23,2 Milliarden Euro.

Immer mehr Fahrten fallen bei der BVG aus

U-Bahn, Bus und Straßenbahn werden immer unzuverlässiger. Bei der Suche nach Ursachen liefern sich Berliner Verkehrsbetriebe und Verkehrsverwaltung einen bizarren Schlagabtausch.

Wo vorher nichts außer Landschaft war, entstanden seit 1977 innerhalb von 15 Jahren 100.000 Plattenbauwohnungen

Aus Schlamm geboren

Berlin-Marzahn ist die größte Plattenbausiedlung Europas. Nach dem Wendeschock wächst die Bevölkerung wieder. Doch zum 40. Jubiläum als Stadtbezirk ist längst nicht alles eitel Sonnenschein.

Unweit der alten Stammstrecke der Heidekrautbahn hat ein Bahnenthusiast ein altes Stationsschild gerettet.

Heidekrautbahn soll aufblühen

Seit der Wende wird über eine Wiederinbetriebnahme der Heidekrautbahn nach Berlin-Wilhelmsruh diskutiert. Nun geht es voran.

Plakate gegen den Verkauf von Mietwohnungen an die Deutsche Wohnen hängen an einer Gebäudefassade in der Karl-Marx-Allee. Das Berliner Landgericht hat den umstrittenen Verkauf von knapp 700 Wohnungen in der Karl-Marx-Allee an den Immobilienkonzernvorläufig gestoppt.

Enteignung ist mehrheitsfähig

Deutsche Wohnen, Vonovia, Akelius und noch einige andere werden enteignet, wenn es nach der Meinung der Mehrheit der Berliner ginge. Die Macher des Volksbegehrens dazu sind positiv überrascht.

Der mögliche Vorkauf der Waldstraße 37 in Moabit ist eine Zitterpartie für Bezirk und Mieter.

Es hakt beim Vorkaufsrecht

Immer öfter sehen sich landeseigene Wohnungsunternehmen außerstande, die aufgerufenen Preise für Vorkaufsrechte zu stemmen.

Niederlage für Deutsche Wohnen

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen ist nun vor dem Berliner Verfassungsgerichtshof mit einem Verfahren gegen den Berliner Mietspiegel gescheitert.

Untermieter für Deutsche Wohnen

Es ist ausgezählt: Zwischen 34 und 46 Prozent der Stimmrechte in drei vom Konzern Deutsche Wohnen in der Karl-Marx-Allee gekauften Blöcke können an das Land Berlin gehen.

Die BVG ist elektrisiert

Die Berliner Verkehrsbetriebe machen sich auf ins Elektrobus-Zeitalter. Der Verkehrssenatorin gefällt es, Fahrgastvertreter sind von Batteriebussen nicht sonderlich überzeugt.

Mieterschutz auf Landesebene

Das Land Berlin zahlt teuer für die eigenen Fehler der Vergangenheit und die Untätigkeit der Bundesebene. Deutlich über 4000 Euro pro zurückgekauftem Quadratmeter der Wohnungen an der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain wird die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewoba...

Deutsche Wohnen wird ausgebremst

Freude bei Senat, Bezirk und Mieterbeirat: Das Minimalziel zur Rekommunalisierung an der Karl-Marx-Allee wurde deutlich übertroffen, genug Mieter haben dafür unterschrieben.

Karl-Marx-Allee

Mit Engagement und Vertrauen

Wenn Politiker sich glaubhaft engagieren, dann vertrauen die Bürger durchaus. Das zeigt sich gerade sehr schön an dem Rekommunalisierungsmodell für die an die Deutsche Wohnen verkauften Blocks der Karl-Marx-Allee. In diesem Falle müssen die Mieter über ihr lautstarkes u...

In der Prenzlauer Promenade entstehen 209 Sozialwohnungen

Mehr Sozialwohnungen für Berlin

Knapp 3600 neue Sozialwohnungen wurden 2018 vertraglich fixiert. Das ist zwar mehr als vorgesehen, deckt den Bedarf aber bei Weitem nicht. Damit würden nur »Löcher gestopft«, heißt es beim Mieterverein.

Wenn's klappt, doch nicht der Deutschen Wohnen ausgeliefert: die Mieter von vier Wohnblöcken in der Karl-Marx-Allee.

Die Rettung der Karl-Marx-Allee

Die Rekommunalisierung von hunderten Wohnungen an der Karl-Marx-Allee kann kommen. Senat, Bezirk und Gewobag haben alle Weichen gestellt. Jetzt müssen noch genügend Mieter mitmachen.

Tatra-Straßenbahn aus sozialistischen Zeiten mit dem Roten Rathaus

90 Jahre und ziemlich unrund

Die BVG ist in den letzten Jahren nachhaltig kaputtgespart worden. Es fehlt an allem, um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Doch das Wort Krise kennt die Chefin Sigrid Nikutta offenbar nicht.

Deutlich zu gelassen

Rund 1,1 Milliarden Fahrgäste werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) voraussichtlich 2018 befördert haben werden - knapp ein Viertel mehr als noch vor zehn Jahren. Gleichzeitig ist bei der U-Bahn die Zahl der einsatzfähigen Wagen zurückgegangen. Doch auch bei den Be...

Gefährliche Werkzeuge in der Bahn vor Gericht

Noch bis Ende Januar verbietet die Bundespolizei das Mitführen »gefährlicher Werkzeuge« an Wochenendnächten in der Bahn. Nun sind Widersprüche und ein Eilverfahren dagegen anhängig.

Im Würgegriff der Sicherheit

Seid auf der Hut, ihr Menschen mit bösen Absichten! Die deutschen Sicherheitsorgane, allen voran die Bundespolizei, lassen nichts mehr durchgehen. So zumindest das Signal, das man aussenden möchte. Was haben sie denn mit dem Schraubenzieher vor? Etwa Schrauben eindrehen...