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Nicolas Šustr

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr, Jahrgang 1976, hat an der Uni Potsdam kurz Linguistik und Geschichte studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitete er journalistisch unter anderem für die Stadtzeitung scheinschlag und die Nachrichtenagentur ddp, die beide schon lange nicht mehr existieren. Immerhin die zitty gibt es noch, für die er auch viele Jahre arbeitete. Seit 2005 betreibt er mit einem Kompagnon eine Kneipe.

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Aktuelle Beiträge von Nicolas Šustr

Ranger Douglas Treem spricht zu den Besuchern im ehemaligen Registrierraum auf Ellis Island im Migrationsmuseum von New York. Viele deutsche Einwanderer kamen hier an.

Ein Museum für das Einwanderungsland

Bisher sind die Anläufe, ein zentrales Museum für die Einwanderungsgeschichte Deutschlands zu schaffen, gescheitert. Die Berliner Wirtschaftssenatorin will eine neue Debatte dazu starten.

Berlins Vizesenatschefin Ramona Pop (Grüne) bei ihrem Besuch in New York.

Brücken über den Atlantik

Berlin ist die europäische Start-up-Hauptstadt, ist die Wirtschaftssenatorin Ramona Pop überzeugt. Doch in den USA ist fast alles eine Nummer größer. Wenn es darum geht, grüner zu werden, kann Berlin jedoch als Vorbild fungieren.

Betriebsleitstelle der Berliner Verkehrsbetriebe in Friedrichsfelde

In der U-Bahn-Leitstelle fehlt Personal

Die Personalsituation bei den Beschäftigten der U-Bahn-Leitstelle ist noch deutlich dramatischer als der bekannte Fahrermangel. Die BVG sagt, sie hätte den Betrieb trotzdem im Griff.

Ganz vom Auto wollten die Anwohner doch nicht lassen. Tag der Verkehrssicherheit im Juni auf der Schönhauser Allee

Die Rückeroberung der Stadt

Wer Straßen baut, wir Verkehr ernten. Und wer Straßen abreißt produziert damit nicht zwingend weitere Staus. Wissenschaftler und Aktivisten wissen das seit Jahrzehnten, die Politik zögert immer noch bei der Umsetzung.

Schaut auf diese Mieter!

Der Kampf, beziehungsweise die Arbeit ist für Norbert Bogedein, den Vorsitzenden des Mieterbeirates der Karl-Marx-Allee, noch lange nicht vorbei. Alle drei Tage macht der Rentner Bürotag, um die aufgelaufene Korrespondenz abzuarbeiten. Und seine Stellvertreterin Anja Kö...

Echte Beteiligung gefordert

Eine demokratische Mietermitbestimmung ist das Fernziel der Mieterbeiräte der Berliner landeseigenen Wohnungsunternehmen. Als Nahziel fordern sie verbindlichere Regeln für den Staus Quo.

Die Mieter der Karl-Marx-Allee feiern.

Karl Marx, olé! Mieter der Allee feiern

Kleine Feier für ein großes Vorhaben. Zumindest ein Teil der einst als Arbeiterpaläste erbauten Wohnungen in Berlin-Friedrichshain kommen wieder in kommunale Hand. Es ist das Verdienst der Mieter.

So sollen Straßenbahn und Durchgangsverkehr getrennt werden. Grafik: SenUVK

Ab 2023 bewegt sich etwas in Mahlsdorf

Zwei Gleise für die Straßenbahn in Mahlsdorf sowie getrennt geführter Autoverkehr. Dieses Konzept will die Verkehrsverwaltung nun umsetzen. 2026 könnte alles fertig sein.

Mietenpolitik von unten: In Berlin haben sich viele Aktivisten schon jahrelang für eine Lösung der Wohnungsfrage eingesetzt.

Freude über radikalen Mietendeckel

Die Immobilienwirtschaft springt im Quadrat, Mieteraktivisten sind freudig überrascht. Der von Rot-Rot-Grün für Berlin geplante Mietendeckel, der 2020 in Kraft treten soll, polarisiert.

Klassenkampf an der Tastatur

»Ich wollte schon immer schreiben. Als ich ganz klein war, habe ich überlegt, Schriftstellerin zu werden«, sagt Marie Frank. Der Plan ist fast aufgegangen, denn nun ist sie Redakteurin im Ressort Hauptstadtregion beim »neuen deutschland«. »Eines meiner Kernthemen sind d...

Atmend, aber bestimmt

Weniger radikal als im internen Senatspapier dafür deutlich rechtssicherer soll der geplante Berliner Mietendeckel ausfallen.

Am Bahnhof Wuhletal treffen sich U- und S-Bahn am selben Bahnsteig.

S-Bahn hat die Kurve gekriegt

Ein Drittel weniger Zugausfälle als im Vorjahreszeitraum vermeldet die S-Bahn stolz für 2019. Vollkommen rund läuft es immer noch nicht, aber deutlich stabiler. Die U-Bahn ist nun das Sorgenkind der Pendler.

Gericht kassiert Mietendeckel

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf darf nicht den Abriss von Wohnungen verweigern, obwohl die geplanten Neubaumieten weit über der Obergrenze von 7,92 Euro liegen.

Überfrachtung wäre gefährlich

Dass das Berliner Verwaltungsgericht den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf am Dienstag dazu verdonnerte, eine Abrissgenehmigung für einen Altbau zu erteilen, obwohl im geplanten Neubau rechnerisch mehr als das Doppelte der im Zweckentfremdung-Gesetz verfügten 7,92 Euro ...

Genossenschaften solidarisieren

Der Mietenwahnsinn greift in Berliner immer weiter um sich. Deshalb ist eine starke Bewegung notwendig, die da gegen hält. »nd« hat mit dem Mietaktivisten Tobias Bernet darüber gesprochen, wie das gehen könnte.

Mietendeckel ist »Notwehr«

Der Markt regle sich nicht von selbst, also werde der Mietendeckel benötigt, erklärt Stadtentwicklungssenatorin Lompscher (LINKE). Die SPD mahnt Augenmaß an.

Wohnanlage der landeseigenen degewo an der Brunnenstraße in Berlin-Gesundbrunnen

Kooperation mit Hindernissen

Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften tragen zur Dämpfung der Berliner Mieten bei. Ob das Ziel, im Neubau durchschnittlich auf unter zehn Euro Miete zu kommen, erreicht wird, bleibt offen.

Hart, härter, Mietendeckel

Um die sechs Euro Kaltmiete pro Quadratmeter, mehr müsste ein Großteil der Berliner Mieter nicht zahlen. Zumindest, wenn es nach Plänen des rot-rot-grün Senats geht.

Im Boden liegt der Grund der Mietenfrage

Über ein Zehntel der Sozialausgaben des Bundes fließen in Wohnkostenhilfen, die Kosten steigen Jahr für Jahr. Auch, weil die Anzahl der Sozialwohnungen deutlich sinkt.