Redaktionsübersicht

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr

Nicolas Šustr, Jahrgang 1976, hat an der Uni Potsdam kurz Linguistik und Geschichte studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitete er journalistisch unter anderem für die Stadtzeitung scheinschlag und die Nachrichtenagentur ddp, die beide schon lange nicht mehr existieren. Immerhin die zitty gibt es noch, für die er auch viele Jahre arbeitete. Seit 2005 betreibt er mit einem Kompagnon eine Kneipe.

Folgen Sie Nicolas Šustr:

Aktuelle Beiträge von Nicolas Šustr

Berliner Altbauten werden oft saniert und in Eigentumswohnungen umgewandelt, wie hier im Prenzlauer Berg.

Umwandlungswelle im Milieuschutzgebiet

Neukölln ist Hotspot der Umwandlung in Eigentumswohnungen. Nun informierte das Stadtentwicklungsamt die Mieter eines ganzen Blocks darüber. Verweigern kann der Bezirk die Genehmigung nicht.

Noch in diesem Jahr sollen wieder Namen auf den Klingelschildern des Hauses Meyerbeerstraße 78 in Berlin-Weißensee stehen. Ein Treuhänder soll das Gebäude instand setzen und die Wohnungen vermieten.

Beschlagnahmt wegen Leerstands

Rund 100 leerstehende Geisterhäuser soll es in Berlin geben. In eines von ihnen kann wohl noch 2020 wieder Leben zurückkehren. Der Fall war vergleichsweise einfach, trotzdem zeigt er, dass nur eine engagierte Verwaltung Gesetze auch durchsetzen kann.

Prominente Lage, desolater Zustand: Häuser am Mehringplatz

Schimmel, Müll, Leerstand

Die Dächer undicht, die Keller feucht, auf Beschwerden reagiert die Hausverwaltung nur bedingt. Am Sonntag gehen die Mieter in Berlin-Kreuzberg auf die Straße, damit sich etwas ändert.

Arbeiten an den Trägern eines Berliner S-Bahnwagens in Halle.

Sanierung läuft, Bestellung nicht

Mindestens noch zehn Jahre sollen die derzeit jüngsten Züge der Berliner S-Bahn fahren, dafür werden 155 Millionen Euro ausgegeben. Der Fahrgastverband fordert mehr fabrikneue Fahrzeuge.

Ein Demonstrationszug gegen steigende Mieten vom Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn in Berlin, 2019.

Mieter müssen selber klagen

Rechtssicher sollte der Gesetzentwurf zum Mietendeckel bei den intensiven Verhandlungen von SPD, LINKE und Grüne in den letzten Tagen gemacht werden. Doch es gibt Zweifel, ob das gelungen ist.

Weil er die

»Diese eG«: CDU erwägt U-Ausschuss

Nachdem die SPD auf Bezirksebene mangelnde Akteneinsicht zur Vorkaufs-Genossenschaft »Diese eG« beklagte, legt nun die CDU auf Landesebene nach. Bezirks-Baustadtrat Schmidt entschuldigt sich.

Unter Druck: Baustadtrat Florian Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen).

Vorwurf der Aktenmanipulation

Der Baustadtrat Florian Schmidt verstoße gegen Gesetze, sagt die SPD Friedrichshain-Kreuzberg. Sie will ihm eine Woche gewähren, um nachzubessern. CDU und FDP fordern seinen sofortigen Rücktritt.

Der Berliner Immobilienmarkt ist im Visier profitorientierter Investoren. Damit könnte bald Schluss sein.

Nach dem Deckel die Enteignung

»Nach dem Deckel ist vor der Enteignung«, heißt es für die Aktivisten der Initiative »Deutsche Wohnen & Co enteignen«. Sie wollen die Vorstellungen für eine künftige demokratische Bewirtschaftung mit der Stadtgesellschaft diskutieren.

Als drittes Haus erwarb die »Diese eG« die Krossener Straße 36 in Friedrichshain

Baustadtrat in der Defensive

Die Probleme der Berliner Genossenschaft »Diese eG« sind ein gefundenes Fressen für die Friedrichshain-Kreuzberger SPD. Betroffene Mieter beziehen die Angriffe der Partei auf sich.

Koalition hält zusammen am Checkpoint Charlie

Die SPD hatte es vor der Ausschusssitzung mit neuen Forderungen am Checkpoint Charlie noch einmal spannend gemacht. Doch im Ausschuss stimmte sie doch mit LINKE und Grünen.

Das Bauprojekt »Gemeinschaftswohnen im Wedding«

Hauptstadt ist auf dem Holzweg

Die Bauwirtschaft in der Region ist noch nicht so weit. Trotzdem möchte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (LINKE) beim Holzbau durchstarten. Das hat nicht nur ökologische Vorteile.

Ein Easyjet-Flugzeug bei der Landung in Schönefeld.

Easyjet wartet Flugzeuge selbst

Der britische Billigflieger Easyjet will am Flughafen BER seinen ersten eigenen Wartungsstandort in Kontinentaleuropa eröffnen. Nach London-Gatwick ist Berlin der zweitgrößte Standort.

Unter dem Pflaster die Baustelle

Gleise tauschen, Fliesen ausbessern, Müll einsammeln. Im Nord-Süd-Tunnel der Berliner S-Bahn-Linie wurde an den vergangenen beiden Wochenenden einiges erledigt.

Unter den Dächern Berlins leben die Menschen mal viel zu eng, mal viel zu großzügig. Die schlechte Verteilung des Wohnraums ist eines der Hauptprobleme.

Lösungen für die Berliner Misere

Es ist ein Dokument des Schreckens, denn es dokumentiert die Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt. «Wohnraumbedarfsbericht» heißt es.

Stabile Wasserpreise bis 2023

Das »Vorzeigeunternehmen« Wasserbetriebe, wie Senatorin Ramona Pop es nennt, hat eine Planungsgrundlage für zehn Jahre.

Markus Penell (l.) zeigt dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) seinen Siegerentwurf.

Neue Siemensstadt nimmt Form an

Bis zum Jahr 2030 soll aus Industrieflächen der Siemensstadt ein lebendiger neuer Stadtteil mit Wohnungen für 5500 Menschen werden. Der Konzern hofft auf einen Baustart in zwei Jahren.

Neubau bleibt stabil

Mit dem Mietendeckel gibt es weniger Neubau, so das Credo der Immobilienlobby. Aber hohe Bodenpreise und die überlastete Bauwirtschaft bremsen Wohnungsbau mehr, als es der Mietendeckel könnte.

Senat weitet Förderung für E-Autos aus

Kleine und mittlere Unternehmen setzen zunehmend auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Seit 2018 wurden beim Senat Förderanträge für über 3300 Kfz eingereicht.

Rückschlag beim sozialen Wohnungsbau

Seit dem Wiedereinstieg Berlins in die Neubauförderung sind über 11 700 Wohnungen bewilligt worden. 2019 lag der Zuwachs nur bei knapp 1800 Stück - wegen neuer Konditionen.