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Netzwoche

Cornoakrise

Deutschland sucht den Super-Virologen

Die Coronakrise verlangt nach wissenschaftlich durchdachten, komplexen Antworten. Außer für die »Zeit«-Redaktion. Die Zeitung lässt auf Twitter über ein nicht nur ethisch sehr kompliziertes Problem mit einer simplen Ja/Nein-Frage abstimmen.

Von Robert D. Meyer
Anti-Asylpolitik vor Europa

Autoritäre Fantasien

Rechte Kreise haben Griechenland als Objekt der »Solidarität« für sich entdeckt. Mit Rassismus und Hetze gegen Flüchtlinge bejubeln sie im Netz das brutale Vorgehen der griechischen Polizei an der EU-Außengrenze.

Von Moritz Aschemeyer
Corona

Angst erzeugen und bewältigen

Es ist bestimmt kein Zufall, dass sich das Internet und Krankheiten einen gemeinsamen Wortschatz teilen: Schneller als ein viraler Erreger in einer globalisierten Welt verbreiten sich nur falsche Informationen im Netz.

Von Fabian Hillebrand
Holocaust

Atze Schröder, die Nazi-Verbrechen seines Vaters und die Schuld

Der Komiker Atze Schröder hat sich bei der Holocaust-Überlebenden Eva Szepesi für die Nazi-Verbrechen seines Vaters entschuldigt. Die Netzwoche über eine bemerkenswerte Entschuldigung in einer deutschen Talkshow und die Reaktionen darauf.

Von Fabian Hillebrand
Zolgensma

Ein Gerechtigkeitsproblem

Per Los zum lebensrettenden Medikament. Damit hat der Schweizer Pharmariese Novartis eine breite Debatte losgetreten. Es geht um die Verantwortung der Pharmaindustrie - und um Gerechtigkeit.

Von Fabian Hillebrand
Coronavirus

Viraler Rassismus

Eine Online-Petition aus Malaysia sammelt mehr als 400.000 Unterstützer gegen Chinesen. Es ist eine Reaktion auf den Ausbruch des Coronavirus im Reich der Mitte. Ein Twitternutzer kommentiert den Rassismus: »Ein Virus kann man heilen, Nazis nicht«.

Von Fabian Hillebrand
Robert Habeck

Der Gegner

Der Grünen-Vorsitzende, Robert Habeck, hat Donald Trump am Rande des Weltwirtschaftsforums »den Gegner« genannt, der »für all die Probleme, die wir haben« stehe. Seine Aussage löste nicht nur in den sozialen Medien einen Shitstorm aus.

Von Vanessa Fischer
Berichterstattung

Migranten nur als Statisten

Die Berichterstattung über Flucht und Migration ist immer wieder Anlass für Diskussionen. Eine internationale Studie hat untersucht, wie die Themen von unterschiedlichen Medien behandelt werden. Das Ergebnis: Deutschland ist eher speziell.

Von Robert D. Meyer
Hatespeech

So viel Schmäh

Der Linguist Joachim Scharloth hat eine Datenbank aufgebaut, in der er Schimpfwörter sammelt, die von der neuen Rechten in verbalen Auseinandersetzungen verwendet werden. Besonders bei den Hetzern beliebt: Wortneuschöpfungen.

Von Robert D. Meyer
Montana Black

Bellender Youtuber

Marcel Eris ist nicht gerade ein Typ, der in bürgerlichen Kreisen als Schwiegermuttis Liebling bezeichnet werden würde. Doch der unter dem Namen »Montana Black« auftretende Youtube-Star taugt auch nicht als Vorbild für Jugendliche.

Von Robert D. Meyer
Lars Klingbeil

Die Antifa schlägt zurück

Wenngleich es lächerlich scheinen mag, sich in sozialen Medien zur Antifa zu bekennen, ist es wichtig: Um Politiker*innen wie Martina Renner oder Lars Klingbeil zu verteidigen und Faschist*innen die Stirn zu bieten.

Von Katharina Schwirkus
NDR

Blauer Bildschirm

»Der NDR streikt, deswegen sehen Sie außer Susanne Daubner nur blau.« So erklärte das ARD-Morgenmagazin das, was dann folgte. Am Donnerstag gab es keine Bilder in der morgendlichen »Tagesschau«. Der Grund: ein Warnstreik der Journalisten.

Von Moritz Wichmann
Breitbart

Facebook mit Bart

Facebook und Journalismus - das ist eine Hassliebe. Nun will das Netzwerk in den USA die Sichtbarkeit ausgewählter Medien erhöhen. Mark Zuckerberg verspricht »hochwertige Nachrichten«. Doch unterstützt wird auch die rechtsradikale Plattform Breitbart.

Von Robert D. Meyer
Bernd Lucke

Sollte Lucke lehren?

Bernd Lucke wusste, dass seine Rückkehr an die Universität Hamburg nicht ohne Widerspruch bleiben würde. Im Netz wird nun gestritten: Wie berechtigt ist der Protest gegen den AfD-Gründer? Und ist es okay ihn »Nazischwein« zu nennen?

Von Robert D. Meyer
Axel Springer

Springer kürzt

Als im Juni der Einstieg des Finanzinvestors KKR beim Medienkonzern Axel Springer bekannt wurde, da begegnete Springer-Chef Mathias Döpfner den ersten Zweifeln aus der Belegschaft mit großen Versprechungen. Doch die Kürzungen dürften hart ausfallen.

Von Robert D. Meyer
Facebook

Politik darf lügen

Facebook tut sich seit jeher schwer im richtigen Umgang mit Fake News und Hatespeech auf seiner Plattform. Der Internetgigant hat nun entschieden: Politiker dürfen auf dem sozialen Netzwerk künftig lügen und pöbeln.

Von Robert D. Meyer
Renate Künast

Landgericht erklärt Hetze gegen Grünen-Politikerin für legal

Politiker müssen sich in verbalen Auseinandersetzungen viel gefallen lassen. Es gilt der Grundsatz: Wer hart austeilt, muss auch viel einstecken können. Doch ein Urteil im Fall von Anfeindungen gegen Renate Künast irritiert.

Von Robert D. Meyer
Luftballons

Grüne Luftnummer

Am Donnerstagmorgen meldeten viele Medien: Die Grünen wollen Luftballons verbieten. In den sozialen Netzwerken sorgte die vermeintliche Forderung aus Niedersachsen für massive Empörung. Nur: Die Geschichte stimmt nicht.

Von Robert D. Meyer
"Nordkreuz"

Auf der Liste?

Rund 25.000 Personen befinden sich auf den sogenannten Todeslisten der extrem rechten Gruppe »Nordkreuz«. Nur die wenigsten Betroffenen wurden informiert. Medienorganisationen fordern, dass sich dies ändern muss.

Von Robert D. Meyer
Medienkritik auf Youtube

Rezo zerstört »Bild«

Für Journalisten jenseits der 40 wirkt es oft befremdlich, was die jüngere Generation drüben auf Youtube veranstaltet. Da war es erwartbar, dass die Kritik von Rezo am Journalismus von den Getroffenen falsch verstanden werden muss.

Von Robert D. Meyer
Chemnitz

MDR sagt Gespräch mit Neonazi ab

Zum Jahrestag der rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz hat der MDR eine Doku produziert. Eine geplante Voraufführung in der Stadt sorgt nun für Wirbel. Auf einem geplanten Podium sollte auch ein Neonazi sitzen. Nach Protesten reagiert der Sender.

Von Robert D. Meyer
Schweinefleisch in Kitas

Schnitzelrausch im Sommerloch

Das Sommerlochgeschöpf 2019 ist kein entflohener Exot, der sich in Tümpeln versteckt. Es liegt millionenfach auf des Deutschen Teller - gebraten und oft in Panade gewälzt. Beim Schnitzel, da versteht der Deutsche keinen Spaß.

Von Robert D. Meyer
NZZ

Der Blick nach rechts

Wer die publizistische Strategie der »Neuen Zürcher Zeitung« verstehen will, muss sich ihre Entstehungsgeschichte ansehen: Als die Schweizer Tageszeitung vor über 200 Jahren gegründet wurde, war sie ein Ort liberalen Denkens. Davon ist nicht mehr viel übrig.

Von Robert D. Meyer
Ende Gelände

Kampf um die Möhre

Bauer Willi darf seit den Protesten von «Ende Gelände» im Rheinland in vielen Medienberichten als Beleg dafür herhalten, dass sich Klimaaktivisten nicht für die Arbeit der Landwirte interessieren. Die Geschichte hat nur einen Haken.

Von Robert D. Meyer
Walter Lübcke

Auf Linke hören

Während sich viele deutsche Medien immer noch schwer tun über rechten Terror zu berichten, warnen linke Recherche- und Redaktionskollektive seit Jahren vor rechter Gewalt. Danke Antifa!

Von Niklas Franzen