Der Heppenheimer Hiob

Donald Trump

Amoklauf ohne Waffen

Schnell war klar, wer für die beiden Attentate in El Paso und Dayton als Schuldiger in Frage kommt: Präsident Donald Trump. Im ersten Moment klingt das einleuchtend. Doch die US-Demokraten machen sich es damit zu leicht.

Von Roberto J. De Lapuente
Amazon und Co.

Boykottierte Mündigkeit

Amazon und andere Konzerne boykottieren? Bringt das was? Muss man solche Unternehmen moralisch an die Kandare nehmen? Nein, tut es nicht. Amazon und Co. erlauben sich nur, was ihnen erlaubt wird.

Von Roberto De Lapuente
Heiko Maas

Politiker raus aus den sozialen Netzwerken!

Keiner bedient hierzulande die Netzwerke so telegen wie Heiko Maas und sein Team. Doch Politik und Social Media ist ein einziger Interessenskonflikt. Wieso muss man Funktionen abgeben, wenn man ein politisches Amt antritt, nicht aber seine Accounts?

Von Roberto de Lapuente
Andrea Nahles

Auf eine zukünftig schlechte Zusammenarbeit!

Über Nahles‘ letzte Sätze hat kaum jemand ein Wort verloren. Dabei steckt in ihnen das große Dilemma unserer Zeit. Die »gute Zusammenarbeit« zwischen Politik und Medien lässt zweifeln, ob die Presse noch als vierte Gewalt wirkt.

Von Roberto J. De Lapuente
SPD

Die vielleicht gefährlichste Psychogruppe Deutschlands

Scientology? Die Mormonen? Evangelikale Gruppen? Nein, die einflussreichste Sekte in Deutschland ist die amtierende Sozialdemokratie. Vor ihr muss man sich mehr fürchten als vor diversen esoterischen Seelenfängern.

Von Roberto De Lapuente
Ostdeutschland

Besorgte Bürger: Getäuscht, betrogen und für blöd verkauft

Ostdeutschland ist schuld am Rechtsruck? Nein, der Westen ist es! Nun ja, jedenfalls mindestens genauso viel wie der Osten. Darüber sollte man jetzt im dreißigsten Jahr der Wende mal zu sprechen beginnen.

Von Roberto J. De Lapuente
Paketboten

Mächtig ausgebeutet

Der Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel sollte eigentlich die Macht von denen, die ihre Arbeitskraft anbieten, mehren. Das ist jedoch in unserem Jobwunderland nie geschehen. Dies wird besonders bei den Paketboten deutlich.

Von Roberto J. De Lapuente
Die Tafel

Bavaria‘s Next Toptafel

Die Tafeln sind in der Gesellschaft verankert wie nie. Jetzt soll in Bayern in einem Wettbewerb die beste Tafel des Freistaats gekürt werden. Statt die Ausgabestellen überflüssig zu machen, heißt es nun: Bavaria‘s Next Toptafel.

Von Roberto De Lapuente
Parteispenden

Der Sugardaddy: Ein Demokratiegarant

Der Autokonzern Daimler verzichtet 2019 auf Parteispenden. Man wolle die Schwerpunkte anders setzen. Prompt setzte es Beschwerden von denen, die sonst nonchalant abwinken, wenn es um eingeforderte Gelder geht.

Von Roberto J. De Lapuente
SPD

Wer hat uns verraten? Schwachmaten!

Was die Sozialdemokraten uns schon angetan haben. Andrea Nahles hat zum Beispiel 1914 für Kriegskredite gestimmt - und Heiko Maas war gegen die Spartakisten. Meine Güte, SPD-Gegner, ihr lebt im Gestern!

Von Roberto J. De Lapuente
Enteignungen

Enteignet Söder!

Die Bundesrepublik scheint eine sozialistische Republik zu sein. Ihr Grundgesetz sieht Enteignungen vor. Warum? Weil den Eltern des Grundgesetzes klar war: Gemeinwesen funktioniert nur, wenn man auch konfiszieren darf.

Von Roberto J. De Lapuente
Menschenrechte

Wir Verpackungsweltmeister

Um den Eindruck zu nähren, dass deutsche Unternehmen überhaupt keinen Menschenrechtsplan brauchen, möchte die Regierung Berichtkosmetik betreiben. Nicht zum ersten Mal, dass solche Papiere statistisch beschönigt werden.

Von Roberto J. De Lapuente
Mindestlohn und DAX-Vorstände

In Häppchen serviert

Die DAX-Vorstände haben letztes Jahr 3,6 Prozent mehr Gehalt bekommen. Gleichzeitig wurde so häufig gegen den Mindestlohn verstoßen wie nie. Das sind zwei Nachrichten aus einer Woche, die sich beide beeinflussen.

Von Roberto De Lapuente
Sahra Wagenknecht

Sagen, wenn es zu viel wird

Von jeher engagierte sich Sahra Wagenknecht gegen die Ausbeuterökonomie unserer Zeit. Selten war sie so glaubwürdig wie bei ihrem stressbedingten Rückzug aus der »Aufstehen«-Spitze. Es ist wichtig, dass Überlastung prominent wird.

Von Roberto J. De Lapuente
AKK

Kramp-Karrenbauers Postdemokratie

Die CDU-Parteichefin Annegret Kamp-Karrenbauer wird von vielen Menschen in Deutschland schon als die nächste Bundeskanzlerin wahrgenommen. Doch ihre Wahl ist noch nicht sicher und sie sollte es nach Meinung von Roberto J. De Lapuente auch nicht sein.

Von Roberto J. De Lapuente
Mere

Discounterkritik in der sibirischen Verbannung

Der russische Supermarkt Mere ist so gut, ja fast unbezahlbar. Wegen den billigen Schnäppchen? Nein, weil er unsere deutschen Discounter wie seriöse Geschäftsmodelle aussehen lässt. Aldi und Co. sahen selten besser aus.

Von Roberto J. De Lapuente
Hartz-IV-Reform

Baldrian aus dem ifo-Reformhaus

Wer will noch mal? Wer hat noch nicht? Vorschläge zur Neugestaltung von Hartz IV hat jetzt fast jeder auf Lager. Da steckt zuweilen die pure Panik dahinter - schließlich will man das System retten. Das ifo-Institut mischt mit.

Von Roberto J. De Lapuente
Homeoffice

Geh doch nach Hause, SPD!

Homeoffice für alle! Die SPD möchte arbeitnehmerfreundlicher werden. Thematisch greift sie mit der Heimarbeit aber daneben. Sie löst die Sphären auf. Und wie die Lidl-Verkäuferin von daheim arbeitet, erklärt die SPD nicht.

Von Roberto J. De Lapuente
Dieselfahrverbot

Gelebtes Vorsorgeprinzip: Scheuer entsorgen!

Feinstaub-Fake oder Bedrohung? Ist die Lungenarzt-»Expertise« nun Entkräftung oder Beschwichtigung? Alternative oder richtige Fakten? Suchen Sie es sich aus, ganz egal, denn die Antwort muss so oder so lauten: Vorsorge geht vor.

Von Roberto De Lapuente
Frank-Walter Steinmeier

Der Bundespräsident, der den Bundespräsidenten abschafft

Bei aller Kritik an Köhler, Wulff und Gauck: Sie fielen hin und wieder auf als Bundespräsidenten. Unser aktuelles Staatsoberhaupt jedoch ist so stromlinienförmig, unauffällig und banal, dass man ihn auch gleich abschaffen könnte.

Von Roberto J. De Lapuente
Staatliche Verbote

Weil. Ich. Es. Kann.

Rasen, böllern, Fleisch in rauen Mengen verzehren: Durch Beschwörungsformeln bekommt man die Menschen nicht dazu, in einem vernünftigen Maße zu handeln. Das ist Träumerei. Grenzen müssen gesetzt werden – und zwar vom Staat.

Von Roberto J. De Lapuente
GEZ-Gebühren

Den Öffentlich-Rechtlichen geht es wohl zu gut

Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten stehen kurz vorm Bankrott? Könnte man glauben, wenn man den Intendanten lauscht. Nach Milliardendeals mit dem Fußball und einen Blick auf meinen Kontoauszug sage ich: Denen geht es zu gut.

Von Roberto J. De Lapuente
Deutsche Bahn

Zumutbarkeitslimbo mit der Bahn

Aufgegebene Gleise, zu wenig und deutlich gefrustetes Personal, defekte und zu späte Züge: Die Deutsche Bahn ist ein Musterunternehmen unserer ökonomisch verordneten Effizienz-Mangelbetriebswirtschaft. Sie ist ein Limbo.

Von Roberto J. De Lapuente
Deutsche Umwelthilfe

Unsere Art zu leben und der Terror

Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert unsere Art zu leben, zu rasen und zu ballern. Dafür wird sie in die Nähe des Gesinnungsterrorismus gerückt. Die Rhetorik gegen die DUH klingt teilweise wie jene im Kampf gegen den Terror.

Von Roberto J. De Lapuente
SPD

Das Jahr, in dem die Sozis ihre letzte Chance verschenkten

Es hätte das Jahr der Sozialdemokratie werden sollen – und müssen. Das Jahr des kalkulierten Neuanfangs. Stattdessen endet 2018 für die Sozis in einem Fiasko – nicht nur für die Partei, sondern für uns alle.

Von Robero J. De Lapuente