Der Heppenheimer Hiob

Die Partei, die Partei, die war immer rechts?

Nun ist es wissenschaftlich: Der Rechtsradikalismus ist kein Produkt aus schlechten Chancen, Abstiegsängsten und Prekarisierung. Die DDR ist für ihn verantwortlich. Diese Ostalgie schönt die Wirtschaftspolitik.

Von Roberto J. De Lapuente

PPP oder Von der Salonfähigkeit der Unterwelt

Razzia bei der privaten Betreiberfirma, die die LKW-Maut erhebt. Der Verdacht: Abrechnungsbetrug in Millionenhöhe. Und was juckt es die Politik? Gar nichts, die nächste Privatisierung ist schon angeleiert.

Von Roberto J. De Lapuente

Sehr geehrter AfD-Wähler, ich blockiere Sie nicht!

Die Bubble, in der wir uns als soziale Netzwerker bewegen, unterwandert den demokratischen Grundgedanken. In ihr kultiviert man die Gleichschaltung als perfekte Harmonie. Daraus müssen wir ausbrechen.

Integration als Spießrutenlauf

Dass die Deutschtürken nicht integriert sind, das wusste die deutsche Öffentlichkeit schon vor dem Referendum zum Präsidialsystem. Mit ihrem Evet haben sie das nochmals unterstrichen - oder etwa nicht?

»Fake-News« und die Verfestigung der Alternativlosigkeit

Die Warnung vor Fake-News ist keine wahrheitsliebende Fürsorge. Sie ist die bloße Fortsetzung der Alternativlosigkeit mit anderen Mitteln: Wer die Macht hat, der faket und sagt dann, es seien die anderen gewesen.

Von Roberto J. De Lapuente

Der Russe als solcher

Das Brandenburger Tor sollte nach dem Anschlag in Sankt Petersburg nicht angeleuchtet werden. Und schon tobte wieder der Deutungsclinch über das Russentum an sich. Das hat eine lange Tradition.

Von Roberto J. De Lapuente

Mal am Puls Europas fühlen

Good vibrations für den Kontinent: Etwa so darf man »Pulse of Europe« verstehen. Vom Gefühl her gegen Nationalismus und Rechtspopulismus zu sein, reicht allerdings nicht, um Identität zu stiften.

Von Roberto J. De Lapuente

Warum die LINKE die Sozis braucht

Die Sozialdemokraten liefern dem linken Publikum tatsächlich viele Steilvorlagen für Häme und Kritik. Dabei sollte man aber nie vergessen: Die SPD wird noch gebraucht. Doch dafür muss sich noch eingies ändern.

Die Internationale der Übertölpelten

Nun kommt Sigmar Gabriels Geschöpf, die »Progressive Allianz«, in die Gänge. Bezeichnend ist allerdings, dass sich in ihr die internationale Sozialdemokratie einen eigenen Opfermythos bastelt.

Von Roberto J. De Lapuente

Minutiös sozialdemokratisch

Alle acht Minuten verliebt sich ein Mensch in die Sozialdemokratie und beantragt ein Parteibüchlein. Hat die SPD ausgerechnet. Roberto J. De Lapuente fragte sich: Was lässt sich bei den Genossen noch alles berechnen?

Von Roberto J. De Lapuente

Bob Woodward, Carl Bernstein - und Hans Meiser?

Watergate ist das Synonym für handfesten, richtig guten Journalismus. Wer sich unter dem Label vereinigt, muss was auf dem Kasten haben. Die Website watergate.tv firmiert da unter großem Namen – und ist das Gegenteil davon.

Von Roberto J. De Lapuente

Trostloser als vor 150 Jahren

Den Deutschen geht es heute so gut wie nie. Wie nie? Nun ja, es geht ihnen so gut wie damals im Kaiserreich. Seinerzeit ging es den Deutschen auch schon so gut wie nie. Oder eben nicht. Es kommt auf die Perspektive an.

Die wirkliche Schande für die Bundesrepublik

Wer trägt nun eigentlich die Schuld an den Wahlerfolgen der AfD? Die Bundeskanzlerin oder die Sozialdemokraten? Sicher, die haben ihren Anteil. Eine tragende Säule der AfD ist aber auch die Praxis der Jobcenter.

Von Roberto J. de Lapuente

INSA und die Jubelsozis

Die Union in den Prognosen überrundet: Die Sozialdemokraten feiern fröhliche Auferstehung und sehen sich so stark wie lange nicht mehr - INSA sei Dank. Ein akuter Fall von digitaler Demenz.

Von Roberto J. De Lapuente

Nur Mut, Genossen!

R2G hat unter vielen Linken keine Lobby. Wegen der programmatischen Unterschiede. Die kann man tatsächlich nicht verleugnen. Aber nicht regieren zu wollen ist keine Option. Es braucht jetzt mehr linkes Selbstvertrauen.

Von Roberto J. De Lapuente

Cayman Islands südlich des Main

Dass der bayerische Finanzminister sich mit dem Bundesfinanzminister wegen geplanter Steuererhöhung anlegte, war nur eine Showeinlage. Denn wer in Bayern als Vermögender keine Steuern zahlen will, der hat gute Chancen.

Von Roberto J. De Lapuente

Jetzt NPD-Mitglied werden!

Bei einem Parteiverbot geht es vor allem um Geld. Darum, ob die Gesellschaft Verfassungsfeindlichkeit finanzieren soll. Wird eine Partei zugelassen, muss der Staat zahlen. Das gilt auch für die NPD.

Von Roberto J. De Lapuente

Die Wahrheit über die Lügenpresse

In der pfälzischen Provinz lagerten zwei junge Männer hundert Kilo explosive Stoffe. Möglicherweise planten sie einen Anschlag. Ach, Ihr wisst davon gar nichts? Kein Wunder, berichtet ja keiner von ...

Von Roberto J. De Lapuente

Solidarität aus Eigennutz

Alle Arbeit gehört unter die Obhut des Mindestlohnes. Auch die von geflüchteten Menschen. Und das hat mit Herzensgüte absolut gar nichts zu tun. Es ist ein Gebot ökonomischer Vernunft.

Von Roberto J. De Lapuente

Der Verfassungsschutz war es – oder auch nicht

Der Terror zeigt uns: Angst zu haben hat Berechtigung. Und zwar vor den Mainstreammedien. Sie spekulierten, wo sie Zurückhaltung üben sollten, und sie blieben zurückhaltend, wo sie spekulativ vorfühlen mussten.

Von Roberto J. De Lapuente

Paketzusteller als modernes Gesinde

Zu Tausenden beschweren sich die Menschen über Paketzusteller, allen voran kurz vor Weihnachten. Dabei trifft sie doch nicht die Schuld. Pakete auszuliefern, ist einer jener Jobs, der im Niedriglohnsektor angesiedelt ist.

Noch ein Kriminalfall von regionaler Bedeutung

Ein Mordfall ist kein Sack Reis in China. Aber er ist meist doch nur ein Geschehen von regionaler Bedeutung. Insofern hat die »Tagesschau« bei dem Freiburger Studentinnenmord ganz normal gehandelt.

Von Roberto J. De Lapuente

Vom deutschen Boden soll nie wieder Streik ausgehen

Streik ist in der Lohnzurückhaltungsrepublik nicht als Mittel des Arbeitskampfes akzeptiert, sondern wird von den Qualitätsmedien diskrediert. Lügenpresse? Nee! Sie sagen ja die Wahrheit: Sie wollen ein Land ohne Widerworte.

Von Roberto J. De Lapuente

Postfuck you!

Als Kennzeichnung der gesellschaftlichen Verfassung ist das Modewort des Postfaktischen recht passend. Aber es ist mitnichten so, als wäre das postfaktische Lebensgefühl einfach so über uns gekommen.

Von Roberto J. De Lapuente

Der Sozialdarwinismus und die CSU

Die CSU fühlt sich eingekreist. Überall sieht sie nur Schmarotzer, will sich bis zur letzten Patrone verteidigen. Diese Partei ist ein Paradebeispiel dafür, wie falsch verstandene Wissenschaft in Wahn mündet.

Von Roberto J. De Lapuente